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10 Bass Riffs mit nur drei Tönen – Bass Quickies (Teil 2)

Willkommen zur nächsten Runde unserer “Bass-Quickies” – prägnante Riffs, die man ohne allzu großen Aufwand spielen kann, wodurch man schnell zu einem Erfolgserlebnis gelangt. Oft ist es doch genau das, was man für den “kleinen Basshunger zwischendurch” benötigt und was die eigene Motivation am Laufen hält. Nachdem wir uns im ersten Teil dieser kleinen Workshopserie auf Bassriffs mit vier Tönen konzentriert haben, probieren wir es mit einem Ton weniger: Dieses Mal gibt es zehn Riffs, welche auf maximal drei verschiedenen Tönen basieren. Wie bereits beim letzten Mal erläutert, sollen es tatsächlich drei verschiedene Töne sein – Grundton und Oktave zählen wir also als ein Ton. Auch bei den heutigen Bassriffs ist es wieder sehr interessant zu beobachten, dass sich prägnante Bassriffs nicht durch eine Vielzahl an Noten auszeichnen, sondern eher dadurch, auf welche Weise wenige Noten rhythmisch im Takt platziert werden!

Bild: Shutterstock / Evannovostro
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Styx – “Too Much Time On My Hands”: Aus dem Konzept Album “Paradise Theatre” der amerikanischen Band Styx stammt dieses Riff, das im Original von einem Synthiegedoppelt wird.
The Doors – “Break On Through”: Die Hippie-Kultband mit einem ihrer größten Hits und einer Bassline, die übrigens damals in Ermangelung eines Bassisten auf der Orgel gespielt wurde!
Blues Brothers – “Everybody”: Ebenfalls Kult sind das legendäre Duo “The Blues Brothers”, deren Mann für die tiefen Töne kein Geringerer als US-Studiolegende Donald “Duck” Dunn war.
Queen – “Another One Bites The Dust”: Zu dieser Bassline von Queen-Bassist John Deacon braucht man wohl nichts mehr zu schreiben – diese sensationelle Bass-Melodie kennt wirklich jedes Kind!
Bon Jovi – “Livin On A Prayer”: Die US-Rocker mit einer coolen Nummer aus ihrem Erfolgsalbum “Slippery When Wet”. Damals übrigens noch in der Besetzung mit Alec John Such am Bass.

TOTO – “Africa”: Das Album “IV” zementierte mit seinen Hits “Rosanna” und “Africa” endgültig den Welterfolg für TOTO, die Band um Gitarrist Steve Lukather.
Four Tops – “I Can’t Help Myself”: Die Musik des US-Plattenlabels “Motown” ist und bleibt eine unerschöpfliche Quelle für melodische Basslines, Haus- und Hofbassist James Jamerson sei Dank. Auch dem Quartett aus Detroit verhalf er zu vielen Hits.
ZZ Top – “La Grange”: “Die Dampfwalze aus Texas” mit ihrem ersten großen Hit … am Bass der erst kürzlich verstorbene Dusty Hill!
Nirvana – “Breed”: Nirvana-Bassist Chris Novoselic war und ist ein Meister der Simplizität, wie man auch bei dem Song “Breed” sehen und hören kann: 3 Töne, Bass-Zerre, fertig!
Led Zeppelin – “Whole Lotta Love”: Geniestreich der britischen Riff-Meister! Led Zeppelins bekanntester Song neben “Stairway To Heaven” erscheint leichter zu spielen, als er in Wahrheit ist. Wenn man genau hinhört, klingen nämlich sowohl beim gegriffenen D als auch beim E die jeweiligen gleichnamigen Leersaiten mit.

Video, Noten & TABs zu allen vorgestellten Bassriffs

Im nachfolgenden Video findet ihr alle zehn vorgestellten Dreiton-Bassriffs in Noten, TABS, Ton und Bild:

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Viel Spaß mit diesen Bassriffs und bis zum nächsten Mal, euer
Thomas Meinlschmidt

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von Thomas Meinlschmidt

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10 Bass Riffs mit nur zwei Tönen - Bass Quickies (Teil 3)

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10 Bass Riffs mit nur zwei Tönen - Bass Quickies (Teil 3) Artikelbild

Nach den vier- und dreitönigen Bassriffs aus den letzten beiden Folgen kommen wir heute zum dritten und letzten Teil unserer "Bass Quickies"-Reihe - und gehen dabei an die Grenze des Möglichen! Bekannte Bassriffs mit ZWEI oder sogar noch weniger Tönen stehen heute auf dem Programm. Ausgangsbasis ist wie in den beiden vorangegangen Teilen, dass wir ohne großen Aufwand beim heimischen Üben einfach mal ein paar coole Bassriffs spielen wollen: Der perfekte Ausgleich zum stressigen Alltag! Vor meiner Suche nach bekannten und prägnanten Riffs mit "nur" zwei Tönen dachte ich, dass dies nicht gerade einfach werden würde. Das Gegenteil war aber der Fall - im Handumdrehen hatte ich eine Liste mit zehn Kandidaten erstellt, von denen manche sogar nur einen Ton benötigen. Dazu muss ich natürlich auch dieses Mal wieder erwähnen, dass die Voraussetzung zwei verschiedene Töne sind, Grundton und Oktave zählen also als ein Ton. Das kann man zwar auch anders sehen, aber an dieser Stelle steht der Spaß an den Riffs im Vordergrund und keine musiktheoretische Diskussion!

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"Ich habe dafür bezahlt, also spiele ich sie auch!" Dieses Argument wäre vielleicht nicht das passendste, wohl aber das witzigste, um so häufig wie möglich Leersaiten zu nutzen. Uns geht es heute aber vorrangig um klangliche Aspekte bei der Verwendung von offenen Saiten (engl. "open strings"), und wie bei nahezu jedem Thema gibt es auch hier kein eindeutiges "richtig oder falsch". Bei E-Bass besteht wie bei allen Saiteninstrumenten generell die Möglichkeit, ein und denselben Ton an verschiedenen Stellen auf dem Griffbrett zu spielen. Ein ganz besonderer Fall ist hier das Spiel mit den sogenannten Leersaiten, denn sie besitzen klanglich einen anderen Charakter als gegriffene Töne. Gleichzeitig schaffen sie uns aber auch Erleichterung, da wir keinen Ton mit den Fingern der Greifhand auf das Griffbrett drücken müssen. Mancherorts liest man daher, dass man möglichst immer Leersaiten nutzen sollte, wenn sie zur Wahl stehen. Genauso gibt es aber die These, offen gespielte Basssaiten möglichst zu vermeiden. Was denn nun? Bei der Beantwortung dieser Frage soll der heutige Artikel helfen!

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