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Die besten Bass Riffs in Noten und Tabs – Phil Collins: “Sussudio”

Erlerne die (Synth-)Basslinie des Phil-Collins-Hits “Sussudio”! Schon seit dem 23. März 2020 wird die Basswelt täglich von einem neuen Corona-Lockdown-Homevideo der Basslegende Leland “Lee” Sklar beglückt (bonedo berichtete). Im Fokus stehen Basslinien, die er in den Songs mit Phil Collins spielt. Dabei spielt Lee Sklar vor laufender Kamera zu Live-Mitschnitten der “Not Dead Yet”-Tour 2019. Der Zuschauer bekommt auf diese Weise detaillierte Einblicke in Lees ungemein melodiöses Bassspiel. Obendrein sind seine Videos gespickt mit hörenswerten Stories und Anekdoten!

Bass_Workshop_Bassline_Phil_Collins_Sussudio


Nun hat der Meister ein Video online gestellt, in dem er auf beeindruckende Weise vorführt, wie er den Bass für die Erfolgssingle “Sussudio” von Phil Collins aus dem Jahr 1985 spielt, im Original zu finden auf dem Album “No Jacket Required”. Darauf haben ohne Frage enorm viele Fans gewartet – und das, obwohl die Linie auf dem Originaltrack von einem programmierten Synthie gespielt wird! Dennoch besitzt die Linie eine geradezu süchtig machende Sogwirkung. Umso mehr, als dass sie bei der Live-Umsetzung von Mr. Sklar auf dem E-Bass gedoppelt wird.
>>>Kristallklarer Sound im Livebetrieb: In-Ear-Momitoring macht’s möglich! Doch worauf muss man als Bassist bei der Auswahl seines Systems achten? Hier erfährst du es!
Wenn man sich im Video ansieht, wie schnell Lees Hände sich über seinen Dingwall-Bass bewegen, so wird man feststellen, dass es alles andere als einfach ist auszumachen, wie die Tonfolge exakt gespielt wird. Die Reihenfolge der enthaltenen Töne ist recht vertrackt und das Tempo sehr hoch.
Dieser Workshop versteht sich daher nicht als vollwertige bzw. ausführliche “Bassriff der Woche”-Folge, sondern als kleines Add-On bzw. Ergänzung zu Lees Video. Der Workshop behandelt lediglich das besagte Hauptriff aus in der Live-Version der Phil-Collins-Band sowie das in der zweiten Songhälfte einsetzende Riff der Horn Section, welches vom Bass gedoppelt wird.

“Sussudio” – Playalong-Video von Lee Sklar

Ehe wir richtig loslegen, zeige ich euch hier das Video, in dem Lee Sklar die Bassline von “Sussudio” spielt:

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“Sussudio” – Main Bass Riff

Das Hauptriff, welches den größten Teil des Songs bestimmt, besteht lediglich aus den vier Tönen C, D, G und A. Es ist eine pentatonische Figur, die, wenn man sie langsamer als im Originaltempo (120 bpm) spielt, witzigerweise einen starken Motown-Charakter aufweist.
>>>Die Pentatonik ist die Blaupause für 95% aller Pop- und Rocksongs. In diesem Workshop lernst du Grooven und Solieren mit dieser nur 5 Töne umfassenden Tonleiter!
Im Grunde ist das Riff vergleichsweise einfach – wäre da eben nicht das besagte Tempo. Die Sechzehntel über zwei Saiten bei 120 bpm präzise zu spielen, ist schon sehr sportlich, zumal das Riff mit seinem repetativen Format auch eine Herausforderung an Konzentration und Kondition darstellt.
Der einzig sinnvolle Weg ist (wie immer!) langsam zu beginnen und dabei die notwendige Motorik zu entwickeln und erst allmählich das Tempo zu steigern. Aus diesem Grunde findet ihr unten auf dieser Seite neben den PDF-Noten und -Tabs das Riff in drei Tempostufen und jeweils separat dazu einen Drumgroove zum Üben/Mitspielen.

“Sussudio” – Horn Riff

Ebenfalls in denselben drei Tempostufen findet ihr in den unten zum Download verlinkten PDF-Datei das zweitaktige Riff der Horn Section, wie es Lee Sklar im letzten Drittel der Live-Version in seinem Video mit den Bläsern unisono mitspielt. Dieses Bläser-Riff ist zwar eng an das Hauptriff angelehnt, unterscheidet sich jedoch an einigen kleinen Stellen vom Hauptriff, was die Sache abermals verkompliziert.

Audio Samples
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„Sussudio“ – Main Riff 120bpm – WAV „Sussudio“ – Main Riff 90bpm – WAV „Sussudio“ – Main Riff 70bpm – WAV „Sussudio“ – Horn Riff 120bpm – WAV „Sussudio“ – Horn Riff 90bpm – WAV „Sussudio“ – Horn Riff 70bpm – WAV „Sussudio“ – Drumtrack 120bpm – WAV „Sussudio“ – Drumtrack 90bpm – WAV „Sussudio“ – Drumtrack 70bpm – WAV

Ich hoffe, dieser Mini-Workshop hilft euch, das Bassriff für „Sussudio“ zu entschlüsseln und mitzuspielen. Wenn man es einmal drauf hat, macht es ungeheuer viel Spaß und ist eines von jenen Bassriffs, die man stundenlang vor sich hinspielen kann, ohne dass einem dabei langweilig wird!
Viel Spaß mit “Sussudio” und bis demnächst, euer Ollie!

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von Oliver Poschmann

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