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10 Bass Riffs mit nur vier Tönen – Bass Quickies (Teil 1)

Schnell mal ein cooles Bassriff spielen können, ohne dafür lange üben zu müssen, ist häufig genau das, was man im stressigen Alltag braucht. Man bekommt schnell eine Erfolgserlebnis, hat Spaß und bleibt motiviert. Daher stelle ich euch heute an dieser Stelle zehn bekannte Riffs vor, die mit gerade einmal vier Tönen auskommen und entweder trotzdem oder genau deswegen hohen Wiedererkennungswert haben. Übrigens: In der nächsten Zeit folgen noch zwei weitere Workshops mit Bassgrooves mit drei oder auch nur zwei Tönen!

Bild: Shutterstock / Evannovostro
Bild: Shutterstock / Evannovostro

Die Bassriffs des heutigen Workshops stammen aus verschiedenen Stilistiken, von Rock über Pop bis zu Soul. Der angesprochene Wiedererkennungswert generiert sich aufgrund der wenigen Töne mehr über den rhythmischen Gesichtspunkt als über den melodischen. Dies ist auch ein interessanter Aspekt, falls man einmal Inspiration für eigene Ideen sucht – nicht selten erreicht man eben mit weniger Tönen “mehr”!
Noch ein kleiner Hinweis: Kriterium waren vier verschiedene Töne, daher gelten hier der Grundton und die Oktave als ein Ton. Musiktheoretisch kann man das freilich auch anders sehen, wir haben uns aber für diese Interpretation entschieden.

Auf geht’s, hier sind unsere zehn Bassriffs mit nur vier Tönen:

  • Michael Jackson – “Billie Jean”: Ein Superhit aus Michael Jacksons Mega-Album “Thriller” mit dem legendären Louis Johnson am Bass.
  • The Knack – “My Sharona”: Die erste Single der US-Band, die 1979 prompt ohne Umwege auf Platz 1 der Charts landete.
  • Bon Jovi – “You Give Love A Bad Name”: Ein Hit aus der guten alten Zeit, als Bon Jovi noch eine echte Rockband waren.
  • Rage Against The Machine – “Settle For Nothing”: Das Debütalbum von RATM schlug damals ein wie eine Bombe – und ihr Bassist Tim Commerford trug mit seinen kraftvollen Basslines (gespielt auf einem Music Man Stingray) entscheidend dazu bei.
  • The Blues Brothers – “Soulman”: Nach wie vor sind die Blues Brothers absoluter Kult und ebenso ihr Hit “Soulman” mit dem sensationellen Donald Duck “Dunn” am Bass. (In diesem Workshop gibt es weitere Infos zu diesem Song!)
  • Michael Jackson – “Thriller”: Gleich noch einmal Michael Jackson mit dem Titelsong seines grandiosen Albums aus dem Jahr 1982.
  • Chic – “Chic Cheer”: Zur Abwechslung mal etwas Disco-Funk vom bedeutendsten Bassisten dieses Genres: Bernard Edwards! Hier und hier findest du zwei Workshops, in denen wir den Personalstil dieses prägenden Musikers unter die Lupe nehmen!
  • Audioslave – “Set It Off”: Noch einmal Tim Commerford, diesmal mit der Supergroup “Audioslave”, welche sich aus den drei Instrumentalisten von Rage Against The Machine und dem Soundgarden-Sänger Chris Cornell rekrutierten.
  • Queen – “Dragon Attack”: Der Queen-Bassist John Deacon hatte stets ein gutes ein Händchen für prägnante Basslines – so auch hier bei “Dragon Attack”, für das er ebenfalls als Komponist verantwortlich zeichnet.
  • The Temptations – “Papa Was A Rolling Stone”: DAS Bassriff schlechthin, welches im Original übrigens mehr als 10 min. ohne Variation durchläuft – insgesamt sechs Noten auf vier Takte verteilt. Irre!

Video, Noten & TABs zu allen vorgestellten Bassriffs

Hier findet ihr die eben vorgestellten zehn Riffs in Noten, TABS, Ton und Bild:

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Viel Spaß mit diesen einfachen Bass Quickies,
euer Thomas Meinlschmidt

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von Thomas Meinlschmidt

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