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25.12.2020

++ DESKTOP-SYNTH/DRUM ++

Artiphon Orba

Das kleine Start-Up Unternehmen Artiphon steht für etwas ausgefallene Instrumente. Nach dem Instrument 1 veröffentlicht der findige Hersteller jetzt den Orba, der alles andere ist als ein Synthesizer mit verbauter Tastatur. Hinter Orba verbirgt sich eine Handteller große Halbkugel, die auf der Oberseite mit berührungsempfindlichen Tastern ausgestattet ist und deren zentrales Innenleben mit Bewegungs- und Lagesensoren ausgestattet ist, die zur Erkennung von Bewegungen, wie Neigen, Schütteln und Stößen dienen und abhängig vom gewählten Modus, Modulationen oder Trigger-Befehle auslösen. Obendrein verbirgt sich im Orba eine Tonerzeugung, ein Looper sowie ein eingebauter Lautsprecher. Kurzum der Artiphon Orba ist ein multifunktionaler Controller mit dem man intuitiv Musik machen kann, wenn man vorher ein bisschen damit geübt hat.

Behringer Cat

Beim Behringer Cat handelt es sich um einen Nachbau des berühmten Octave Cat Synthesizers, der in den späten 1970er Jahren auf den Markt kam und sich in seinem Aufbau an dem damaligen Konkurrenten Arp Odyssey orientiert. Während das Original noch mit einer Tastatur ausgestattet war, bietet Behringer seinen Klon als Desktop-Version, die auch in einem Eurorack verwendet werden kann. Zu diesem Zweck – und zugunsten der modularen Nutzung im Eurorack – erhält der Behringer Cat auch ein zusätzliches Patchbay, was die Verbindung des Synths mit anderen modularen Komponenten erlaubt. Der mit zwei Oszillatoren aufgebaute Synthesizer bietet paraphone Eigenschaften und viele Modulationsmöglichkeiten, was der Nutzung als Tonerzeugungsmodul im Eurorack weitere Möglichkeiten bietet. Optisch wurde die Anordnung der Bedienelemente fast original übernommen, jedoch aufgrund er neuen Gehäuseform teilweise anders angeordnet. Der Behringer Cat zeigt sich klanglich -  wie schon das Original – eigenständig und ist im Gegensatz zu einem gut erhaltenen Original zu einem sehr günstigen Preis erhältlich.

Behringer RD-6

Die kleine RD-6, der Behringer-Nachbau der legendären Roland TR-606 (Drumatix) ist wie schon der TB-303 Klon 'TD-3' aus gleichem Hause, in unterschiedlichen Farbausführungen erhältlich. Zehn sind es bei der RD-6, da ist sicherlich für jeden die passende Farbe dabei. Neben einem komplett analogen Signalpfad bietet die kleine Drummachine acht Drumsounds, einen 64-Step Sequencer, die zeitgemäße USB/MIDI-Schnittstelle und zusätzliche Patchpunkte, um auch mit dem Eurorack und anderen kompatiblen Geräten kommunizieren zu können. Für die Ausgabe der Sounds stehen sechs Einzelausgänge und ein MIX Out zur Verfügung. In Ergänzung zum Original, bietet die RD-6 noch einen Distortion- und einen Tone-Regler, der auch bei der TD-3 ergänzt wurde.

 

Behringer TD-3

Die Behringer TD-3 ist ein analoger Bass Line Synthesizer und somit die modern Antwort auf den legendären Bass Line-Synth Roland TB-303, der bereits in der Vergangenheit und selbst heute unzählige Musik-Genres mit seinem Sound bereichert. So, wie das Original analog aufgebaut, bringt die Behringer TD-3 noch eine zusätzliche Distortion-Sektion sowie USB-MIDI plus MIDI IN, OUT/THRU in die Gegenwart. Optisch, klanglich und funktional ist die Behringer TD-3 die derzeit günstigste Möglichkeit sich den authentischen Sound und Workflow von Rolands Klassiker ins Studio zu holen. Zu haben ist die TD-3 in den Farbvarianten Silber, Rot und Blau.


Behringer WASP Deluxe

Mit dem Behringer Wasp Deluxe kopiert Uli Behringer den legendären EDP Wasp Deluxe aus dem Jahr 1978, einen hybriden monophonen Synthesizer mit digitalem Oszillator und analogem Filter. Während der originale Wasp Deluxe noch mit Tastatur ausgestattet war, in einem Holzgehäuse mit Oszillator-Mischer, einem Eingang für externe Instrumente und zusätzlich eingebauten Lautsprechern auf den Markt kam, kommt Behringers Wasp Deluxe in einem Eurorack-kompatiblen Gehäuse, das auf Tastatur und Lautsprecher verzichtet. Der in das Eurorack einbaubare Synthesizer hat eine Breite von 70 TE und lässt sich als vollständige Eurorack-Synthesizerstimme verwenden. Praktisch ist, dass der monophone Beringer Cat sich durch seine 16-Noten-Poly-Chain-Funktion auch bis zu einer 16-stimmigen Polyphonie erweitern lässt.

Dreadbox Typhon

Die griechische Synthesizer-Schmiede Dreadbox veröffentlicht in 2020 mit Typhon einen kleinen Desktop-Synthesizer, der durch einen tollen Sound und seine Ausstattung begeistert.  Im Aufbau analog und monophon bietet Typhon das, was einen ausgewachsenen Synthesizer ausmacht. Kaum größer als ein Synthesizer der Korg Volca Serie bietet er zwei Oszillatoren mit klassischen Wellenformen, die einen fetten Sound liefern. Interessant ist die digitale Effektperipherie, die von Sinevibes stammt, einem renommierten DSP-Hersteller, der u. a. eine Reihe von DSP-Plug-Ins für Synthesizer, wie Korg PrologueMinilogue XD und NTS-1 entwickelt haben. Ferner bietet Typhon einen internen Step-Sequenzer, eine Menge an Modulationsmöglichkeiten und eine intuitive Bedienung. Das Beste ist: Typhon klingt modern und druckvoll.

Elektron Model:Cycles

Elektron Model:Cycles ist eine FM-Groovebox mit 6-Tracks und bietet einen 6-Spur Sequenzer und sechs frei wählbare Instrumente. Was die Tonerzeugung angeht, ist Model:Cycles digital aufgebaut und basirt auf FM-Technologie, sodass  man zunächst vermuten könnte, sie sei mit dem FM-Synthesizer Digitone verwandt, der aber ein anderes Konzept verfolgt. In Model:Cycles lassen sich, wie schon bei der alten Machinedrum unterschiedliche Algorithmen pro Track laden ("Machines"), denen verschiedene Klänge oder Aufgaben zugeordnet sind. Als Klänge stehen Kick, Snare, Metal, Percussion und Tone zur Verfügung unterstützt durch eine Chord-Track, welche zusammen über das Display mit 128 × 64 Pix animiert werden. Der interne 64-Step Sequenzer ist das Herzstück des Model:Cycles und verleiht den zur Verfügung stehenden sechs Tracks wahrlich Leben. Zur Steuerung steht eine Lauflicht-Programmierung bereit. Live kann mit sechs Track-Tastern gespielt werden. In seiner Struktur bietet der Sequenzer mit Quantize, Mikro-Steps, Parameter-Locks, Swing, Nudge, Chance, Condition, unterschiedlichen Track-Längen pro Pattern, Rastern und Geschwindigkeiten ein riesiges Potenzial, sodass sich mit bereits einem Pattern ein kleiner Song bauen lässt. Mit einem frei zuweisbaren LFO und je einem Delay- und Reverb-Send zeigt sich Model:Cycles performance-orientiert, sie ist leicht zu bedienen und liefert einen charakterstarken druckvollen Sound.

Elektron Model:Samples

Model:Samples ist eine Groovebox des schwedischen Herstellers Elektron, die Performance-orientiert aufgebaut sechs Audio-Tracks bietet und mit 6 anschlagsdynamischen Pads gespielt werden kann. Pro Track bietet Model:Samples einen eigenen Sample-Playback-Engine, einen Resonanz Multimode-Filter, einen zuweisbaren LFO sowie einen individuellen Tempo-Multiplikator. Für das kreieren eigener Grooves dient ein integrierter Sequenzer, der bis zu 64 Steps mit unterschiedlichen Längen- und Skaleneinstellungen pro Spur aufnehmen kann. Der Sequenzer kann zudem auch für Echtzeitaufnahmen für Noten und Parametereingaben verwendet werden. Jeder Step kann einen völlig anderen Klang haben. Per 'Chance'-Parameter bestimmt man zufällig, ob die Sequenzer-Schritte auf einer Spur ausgelöst werden oder nicht. Alle Sequenzen lassen sich zudem mit oder ohne Quantisierung aufnehmen, die Steps können mit einer individuellen Swing-Steuerung pro Track auch mikro-getimet werden. Alles in allem ist Model:Samples kein klassischer Sampler, sondern ein ziemlich interessanter Drum Machine-Ersatz und obendrein ausgefuchster Performance-Sampler mit einem  tollen Sequenzer.

Erica Synths Bassline DB-01

Erica Synths stellt mit der Bassline DB-01 einen monophonen analogen Bass-Synthesizer mit Sequenzer vor, der nur auf den ersten Blick wie ein weiterer TB-303 Clone erscheint. So hat Erica Synths um deren modulares Bassline-Modul einen Desktop-Monosynthesizer für Basslines entwickelt, der wesentlich mehr Funktionalität bietet, sehr performance-orientiert und dennoch einfach zu bedienen ist. Somit wurde der größte Teil des Bassline-Moduls übernommen, viele Modulationsfunktionen hinzugefügt und ein Sequenzer hinzugefügt, der von Grund auf neu entwickelt wurde. Die Erica Synths Bassline DB-01 bietet völlig eigenständiges Klangpotential und zusammen mit dem Sequenzer lassen sich Klänge erzeugen, die man sonst nur von ausgewachsenen Modularsystemen hört. Wie nicht anders zu erwarten ist die Bassline DB-01 klanglich in brachialen Gefilden zu Hause.

Erica Synths SYNTRX

Der Erica Synths SYNTRX ist ein Matrixsynthesizer, der in Zusammenarbeit mit Ingenieuren der Technischen Universität Riga entwickelt wurde und vom klassischen Synthi AKS inspiriert ist SYNTRX bietet jedoch ein originelles Design mit Funktionen, die weit über das hinausgehen, was der Synthi AKS jemals bot. Interessant ist die digitale 16 x 16 Patchmatrix mit der insgesamt 256 Patches gespeichert werden können. In seiner Basis verfügt Syntrx über drei VCOs einen Rauschgenerator mit 'Color'-Filter, einen resonanzfähigen VCF, Ringmodulator, loopbare Hüllkurvengenerator, Joystick-Controller, Eingangsverstärker mit regelbarer Verstärkung von Mikrofon-Line-Pegel-Signalen, drei VCA's, Ausgangssignal-Filter, analoge CV/Audiosignal-Pegelanzeige sowie eingebaute Lautsprecher. Ein interessanter Klassiker mit neuem Ansatz.

JoMoX Alpha Base

Seit einem viertel Jahrhundert ist JoMoX Hersteller kompromissloser analoger Klangerzeuger und hat sich im Bereich der Drum Machines einen Namen gemacht. Xbase 09, Xbase 888 und Xbase 999 werden dabei besonders von Freunden der härteren Gangart elektronischer Musik geschätzt. Mit der Alpha Base setzt der Entwickler nochmal einen drauf und präsentiert seine bis dato umfangreichste und komplexeste Drum Machine! Die Alpha Base bietet elf Instrumente, darunter eine analoge Kick sowie eine MBrane-Stimme und einen mehrstimmigen 4-Operator FM-Synth. Zusätzlich klingen acht Sample-Instrumente, wovon sechs mit analogen VCA-Hüllkurven und analogen Multimode-Filtern ausgestattet sind Das Konzept ist für Drum-Sounds optimiert, aber auch in der Lage Bass Lines und wenig aufwendige Melodien zu erzeugen. Der Sound der Alpha Base ist pur, analog und mit jeder Menge Luft zur Weiterverarbeitung ausgestattet.

Korg NTS-1

Mit dem NTS-1 bietet Korg einen digitalen Mini-Synthesizer im Bausatz-Format, der allerdings nur zusammengesteckt wird. In seinem Aufbau ist der NTS-1 ein mit Multi-Engine ausgestatteter Synthesizer, wie schon der große Korg Prologue Synthesizer und der später erschienene Minilogue XD. Mittels Multi-Engine werden komplexe digitale Oszillatoren und hochwertige Modulations-Effekte, Delays und Reverbs erzeugt, welche durch eine kostenlose Entwicklerumgebung dem SDK-Kit (Software Developer Kis) erweitert werden können. So konzipiert ist der Korg NTS-1 ein hochwertig gestalteter Micro-Synthesizer für wenig Geld mit vielen klanglichen Möglichkeiten, die durch neu entwickelte USER-Oszillatoren und Effekte ständig erweitert werden können.

Korg Volca Sample New Generation

Jeder kennt sie, die kleinen Desktop-Synthesizer der Korg  Volca Serie. Ca. 5 Jahre nach Release des ersten Volca Sample bringt Korg nun den Volca Sample New Generation, eine Weiterentwicklung des portablen Sample-Players im Zigarrenkisten-Format. Technisch ‚aufgebohrt‘ erhält der Volca Sample New Generation quasi eine Frischzellenkur mit USB, größerem Speicher und neuen Samples, die für einen kernigen Sound und viel Spaß sorgen.

MFB Synth Pro

Beim Synth Pro handelt es sich um einen polyphonen analogen Synthesizer aus der Berliner Synthesizer-Schmiede MFB, welcher der erste polyphone Synth aus diesem Hause ist, der mit acht Stimmen, drei flexiblen VCO‘s, einem Dual Filter und internen Effekten ausgerüstet ist. Optisch verzichtet der Synth Pro auf ein ausschweifendes Design und präsentiert sich eher funktionell mit vielen Bedienelementen und ansehnlichen Holzseitenteilen. Konzeptionell zeigt sich der mit drei Oszillatoren pro Stimme, Dual Filter und mit Poly-Sequenzer ausgerüstete Synthesizer als echter Analoger, der klanglich einen markanten Vintage-Grundsound mit völlig eigenständigem Charakter bietet.

Modal Electronics Argon8M

Der als Desktop-Synth aufgebaute Modal Electronics Argon 8M Wavemorphing Synthesizer bietet die gleiche Funktionalität, wie seine Tastatur-Varianten Argon8 und Argon 8X Somit bietet auch die Desktop-Version Argon 8M eine 8-stimmig polyphone Wavetable-Synthesizer-Engine, mit vier Oszillatoren pro Stimme und 120 Wavetables. Drei Stereo-Effekt-Prozessoren, eine Mod-Matrix mit 52 Zielen, ein Sequenzer mit 512 Steps sowie ein Arpeggiator mit 32 Steps ergänzen die Ausstattung. Ein USB-Anschluss sowie eine Editor-Software runden das Ganze ab und ermöglichen auch eine schnelle Bedienung mit der Maus. Die Desktop-Version ist flexible konstruiert und kann auch in ein 19"-Rack eingebaut werden.

Modal Electronis Cobalt8M

Der Cobalt8M von Modal Electronics ist die Desktopvariante der der in zwei Tastaturgrößen erhältlichen VA-Synthesizer Cobalt8 und Cobalt8X des britischen Herstellers Modal Electronics. Technisch mit den beiden Tastaturversionen identisch, bietet auch das Cobalt8M Modul zwei unabhängige Oszillatorgruppen, viele Algorithmen wie Sync, Ringmodulation, Wellenform-Morphing, etc., einen vier-poligen morphbaren Ladder Filter mit Cutoff-, Res- (Resonanz) und Morph-Reglern, daneben einen Step-Sequenzer nebst Arpeggiator und eine Effekteinheit mit drei unabhängigen DSP-Effekten. Das acht-stimmige Cobalt8M Desktop-Modul bietet authentischen Analogsound trotz digitaler Tonerzeugung, beherrscht ein großes Spektrum an Klängen und bietet ausgefuchste Modulationsmöglichkeiten. Den Modal Electronics Cobalt8 VA-Synthesizer gibt es in drei Ausführungen: Als Cobalt8 mit 37 Tasten, Cobalt8X mit 61 Tasten und als Cobalt8M, das Desktop-Modul.

Moog Subharmonicon

Der Moog Subharmonicon ist ein klassischer analoger, semi-modularer Desktop-Synthesizer mit polyrhythmischem Sequenzer. Optisch in der Größe eines der Moog Mother-32 und Moog DFAM zeigt sich der Subharmonicon eher kompakt. Konzeptionell ist der Subharmonicon ein echter Moog Synthesizer,  der mit einer Mischung aus subtraktiver Synthese und subharmonischen Untertönen arbeitet und in Verbindung mit dem polyrhythmischen Sequenzer sowie der speziellen Tonerzeugung einen Synthesizer bietet, dessen Parallelen auch im klassischen Trautonium zu finden sind. Der Moog Subharmonicon ist ein recht spezieller Synthesizer, der Anwendern mit Modular-Erfahrung sicherlich viel Freude bereiten wird.

Polyend Tracker

Polyend Tracker ist eine Stand-alone 8-Spur Tracker/Sampling-Workstation, die Retro-Tracker-Workflows und moderne Soundtechnologien in einem portablen und erschwinglichen Instrument kombiniert. Die Basis in Tracker ist der vom Commodore C-64 und Amiga 500 bekannte Step-Sequencer, der über die manuelle Eingabe von Parametern programmiert wird, die über das große Display sichtbar gemacht werden. Ausgestattet mit Sampler, Wavetable und Granular Synthesizer wird klanglich einiges geboten. Funktionell ist Tracker so ausgelegt, dass sich Sounds und Samples live in einem musikalischen Kontext in allen Einzelheiten bearbeiten lassen. Für Live-Performances gibt es auch Sequencer-Step-Effekte (Roll, Chance, Random, Reverse, Microtuning, Microtiming, Cutoff, Panning, Glide, Sample Position, Sample Slice, Reverb Send und mehr). Polyend Tracker ist eine vielseitige Tracker/Sampling-Workstation, die für die Produktion und den Live-Einsatz konzipiert ist.

Roland TR-06 Drumatix

Roland erweitert mit der TR-06 Drumatix die Roland Boutique-Serie und kombiniert Sounds und Workflow der berühmten TR-606 Hardware aus den 1980er Jahren mit modernen Verbesserungen. Technisch ist die TR-06 Drumatix digital aufgebaut und bietet eine detaillierte Nachbildung des Vintage-Klassikers Roland TR-606 auf Basis von Analog Circuit Behavior (ACB) Modelling. Somit bietet die TR-06 Drumatix mehr Möglichkeiten im Bereich der Soundgestaltung inkl. Tuning, Decay, Pan, Gain und mehr, liefert innovative Sequencing-Funktionen mit Sub-Steps, Probability und Step-Loop, und ist mit fünf Trigger-Ausgängen und einem Trigger-Eingang für das Verbinden von modularem Equipment ausgestattet. Intern werkeln für die Klangaufbereitung noch Effekte wie Kompressor, Delay und Overdrive. Die TR-06 Drumatix wird per USP Power mit Strom ersorgt und kann außerdem mit Batterien auch mobil eingesetzt werden.

Roland TR-6S Rhythm Performer

Wie schon bei Behringer's RD-6 basiert auch der Roland TR-6S Rhythm Performer auf der TR-8S, jedoch in einem kompakten Formfaktor, um den Sound der klassischen 606 in die Gegenwart zu bringen. Im Gegensatz zur Behringer RD-6 ist die TR-6S digital aufgebaut und bietet Schaltungsmodelle der Roland TR-808, TR-909, TR-606, TR-707 und mehr, dazu gehören auch eine umfangreiche Preset-Sample-Bibliothek mit User-Sample-Unterstützung. Obendrein bietet die TR-6S noch eine FM-Soundengine für weitere Soundmöglichkeiten, was das Mischen und Bearbeiten von Sounds für außergewöhnliche Hybrid-Drumkits möglich macht. In der technischen Ausstattung bietet die TR-6S u. a. einen modernen Sequencer mit Sub-Steps, Flams, Step-Loops, Motion Recording und weitere Möglichkeiten. Die kleine Drummachine wird per USB Bus Power stromversorgt und kann mobil auch mit Batterien betrieben werden. Auch eine Nutzung als USB Audio/MIDI Interface ist möglich.

Soma Laboratory Lyra-8

Der Lyra-8 der Synthesizer-Manufaktur Soma Laboratory von „Vlad Kreimer“ ist ein achtstimmiger „Organismic Synthesizer“, der in jeder Hinsicht ungewöhnlich ist. Beginnend bei den Tastkontakten, die als kapazitive Metall-Sensoren ausgelegt sind, über eine Klangarchitektur, die ausgesprochen wenig mit klassischen subtraktiven Konzepten zu tun hat, bis hin zu einer internen Verschaltungsmatrix, die es zum Ziel hat, möglichst viele Nicht-Linearitäten zu produzieren. So konzipiert ist der Soma Laboratory Lyra-8 ein ganz außergewöhnlicher Synthesizer, bei dem es weniger um das Thema Synthese, sondern mehr um die haptische Spielbarkeit und den experimentellen Charakter geht. Erhältlich ist der Lyra-8 in den Ausführungen "Black Beast" in schwarzem sowie als "White Angel" in weißem Gehäuse.

Twisted Electrons MEGAfm

FM-Tonerzeugungen sind in, schon deshalb präsentieren Twisted Electrons einen vier-operatoriger Desktop FM-Synthesizer, der seine Sounds aus dem YM2612 FM Chip holt, welcher bereits in den populären Megadrive/Genesis Spielkonsolen der 1980er Jahre verbaut wurde. Er bietet eine einzigartig körnige Textur und verfügt über eine breite Soundpalette, die in dieser Form in der FM-Welt recht ungewöhnlich ist. Hardware FM-Synthesizer sind bekannt für deren komplexe Programmierung. Hier bietet der MEGAfm einen neuen Ansatz indem 32 Fader, 14 Drehregler, 23 LEDs und 15 Taster für eine taktilere Handhabung sorgen. Zudem lassen sich alle Bedienelemente auch per LFO modulieren, oder per MIDI als Steuerung für bereits vorhandene FM-Synthesizer nutzen. Der in Frankreich von Hand gefertigte MEGAfm enthält zwei der legendären YM2612 Chips, somit stehen insgesamt zwölf FM-Stimmen zur Verfügung.

Waldorf Iridium

Mit dem von Axel Hartmann designten Iridium hat die deutsche Synthesizer- und Software-Schmiede Waldorf jetzt einen Desktop-Synthesizer am im Programm, der die komplette Sound-Engine mit den fünf Syntheseformen des hybriden Quantum in digitale Sphären hebt und noch einiges mehr bietet. Waren die Filter des Quantum noch analog, wählten Waldorf für den Iridium nun digitale Pendants, die zudem die achtstimmige Polyfonie des Quantum auf 16 Stimmen im Iridium erhöhen. So ausgestattet zeigt sich der digitale Iridium auch datenkompatibel mit dem hybriden Quantum, wobei das digitale Filter-Design des Iridium nuancierte Klangänderungen mit sich bringt, die sich in einem überzeugenden Grundsounds zeigen. Preislich gesehen ist der Desktop-Synthesizer recht attraktiv, kostet er doch einiges weniger als das mit Tastatur ausgestattete Flaggschiff Quantum.

Waldorf Kyra

Kyra, der Desktop-Synthesizer des deutschen Herstellers Waldorf ist ein multitimbraler VA-Synthesizer, dessen Besonderheit auf einer Klangberechnung via FPGA-Chip erfolgt (Field Programmable Gate Array) – einem Mikroprozessor der im Fall des Kyra 128 Stimmen berechnet, die auf acht eigenständige Parts verteilt werden können. Jeder der acht Parts kann mit neun Effekten gleichzeitig belegt werden wodurch der Synthesizer intern 72 Effekte zum Einsatz bringen kann. Mit seinen zwei primären virtuellen Oszillatorengruppen pro Stimme, den beiden unabhängig verstimmbaren SUB- Oszillatoren, drei LFOs und dem internen Arpeggiator entpuppt sich Kyra als ein innovativer Synthesizer, der den haptischen Zugriff auf eine Vielzahl von Klangparametern mit einer leistungsfähigen VA-Engine verknüpft. Der Desktop-Synthesizer bietet ein weites Spektrum an klanglichen Möglichkeiten und empfiehlt sich dank üppigem Programmspeicher, jeder Menge Einzelausgänge und haptischen Zugriffsmöglichkeiten sowohl für Studio- als auch für Live-Szenarien. 

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