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DJs in der DDR: Technik und Equipment

DJs in der DDR waren regelrechte Stars, denn getanzt wurde viel und überall. Nach dem Restaurantbetrieb wurden in der Mehrzweckgaststätte die Tische zur Seite geräumt und der Diskotheker baute seine Anlage auf. Die eigene wohlgemerkt.

Im ersten Teil unseres Rückblicks auf ein vergangenes Stück ostdeutscher Musikkultur berichteten wir, welche Musik offiziell gespielt werden durfte und wie ein sogenannter Schallplattenunterhalter von einer Prüfungskommission eingestuft wurde, bevor er vor Publikum auflegen durfte.

Im zweiten Teil soll es nun um die Technik gehen. Womit wurde aufgelegt und wie kamen unsere Diskotheker-Kollegen an die Geräte und an die Musik ran? Also schnallt euch an und setzt euren MacGyver-Hut auf, denn jetzt wird improvisiert.

DJs in der DDR: Technik und Equipment

Die Technik

Weil die „Schallplattenunterhalter“ selten mit Schallplatten, sondern zumeist mit Tonbandgeräten und in den Achtzigerjahren vorwiegend mit Tapedecks Musik machten, setzte sich die Bezeichnung „Diskotheker“ durch.

Grundsätzlich waren Diskotheker in der DDR am ehesten mit den heutigen „Mobile DJs“ vergleichbar. Eine „rollende Disko“ wurde von einem oder mehreren Leuten betrieben, häufig einem SPU und seinem Techniker, und besaß fast immer eine eigene Ton- und Lichtanlage. Wie bei den auf Jamaika üblichen Soundsystems trug in der DDR die Qualität der Ton- und Lichtanlage zum Prestige der rollenden Diskothek bei. Da steckten also immer viel Schweiß, Liebe und Geld drin.

Wichtig waren auch ein Auto, möglichst mit Anhängerkupplung, und/oder Anhänger zum Transportieren der Anlage – in einem Land, in dem die Bürger oft über ein Jahrzehnt auf die Zuteilung eines Trabis warten mussten, war das kein unerheblicher Faktor. Wer kein eigenes Auto am Start hatte, kannte aber garantiert irgendjemand im Freundeskreis, der den Diskotheker-Kumpel zum Gig fährt. Im Gegenzug gab’s Gästeliste, Getränke und gute Connections, denn Beziehungen im Osten waren alles. Ein Telefon hatte ebenfalls nicht jeder, es konnte aber wichtig für das Organisieren von Auftritten sein.

Grundsätzlich war in der DDR solidarische gegenseitige Hilfe bei Versorgungsmängeln sehr ausgeprägt. Bei zerschossenen Boxen, durchgebrannten Lampen oder verloren gegangenen Kassettenkoffern konnte man sich trotz aller Konkurrenz um die besten Gigs auf den Support der Kollegen verlassen.

Diskotheker war also kein einfaches und billiges Hobby: Unterhaltungstechnik war rar und teuer, Musik umständlich zu beschaffen und technische Kenntnisse waren unumgänglich, um das Equipment in Schuss zu halten. Einfach mal ein paar Tracks bei Beatport downloaden oder eine fette Anlage bei Thomann bestellen, war damals in der DDR unmöglich. Wie in vielen anderen Lebensbereichen auch war im Osten also die Fähigkeit zur kreativen Improvisation gefragt.

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Tonband und Tape

In den Siebzigerjahren kamen vor allem Tonbandgeräte wie die tschechoslowakischen Tesla oder die sowjetischen Jupiter zum Einsatz. In den Achtzigerjahren spielten die meisten Diskotheker dann mit zwei oder drei Tapedecks. Beliebt waren Modelle von JVC, Akai, Sharp oder Pioneer. Sehr praktisch war das Aiwa-Deck AD-F620 aufgrund seiner Bauart mit von oben bedienbaren Laufwerktasten, gerade in einem dunklen Club ein nicht zu unterschätzender Faktor.

DDR-Produkte wie das Stern-Radio KT 100, das RFT SK 3000 (aus dem Jahr 1983, Originalpreis 1.680,- Mark) oder das Geracord GC 6032 (1985, Originalpreis 1.290,- Mark) galten als verpönt.
Die Kassetten der staatseigenen Firma ORWO wurden ebenfalls verschmäht: Sie klangen zu dumpf und rissen zu schnell. Wer es sich leisten konnte, spielte mit 90-Minuten-Tapes von Maxell, TDK oder BASF. ORWO stellte erst kurz vor Ende der DDR eigene 90er-Bänder her.

Fotostrecke: 3 Bilder Nix da Elon Musk: Das Tesla B90 war ein beliebtes Tonbandgerät aus der ČSSR
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Wichtig waren bei Tapedecks neben dem Klang vor allem Robustheit und direkter Bandtransport, damit das Stück beim Druck auf die Play-Taste auch sofort startete. Beatgemixt wurde nicht, die meisten Übergänge geschahen nach dem Muster „Anmoderation – Musik – Abmoderation“. Und während das eine Stück lief, wurde gespult und gespult, damit das nächste Stück rechtzeitig am Start war. Manche Diskotheker nutzten Karteikarten mit der exakten Position des Bandzählwerks zur Dokumentation, andere erkannten schon beim Blick auf das kleine Mittelfenster der Kassette, welches Stück ungefähr anlag. Immerhin spielten manche Diskotheker wirklich fünfmal die Woche.

Fotostrecke: 2 Bilder Wenn man kein West-Kassettendeck hatte, war das RFT SK3000 ab 1983 die erste Wahl (Bilder: RFT-Katalog, Leipziger Herbstmesse)
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Ab und zu wurden auch Doppelkassettendeck gesichtet, die sich gut zum „Fräsen“ (Kopieren) von Tapes eigneten. Allerdings wurde die Dubbing-Funktion mit doppelter Geschwindigkeit möglichst nicht genutzt, da dies auch zu einem schlechteren Frequenzgang führte.

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Mischpulte

Natürlich musste man auch in das Tape reinhören können. Der batteriebetriebene (!) RFT Disco 2000 besaß beispielsweise keine Cue-Wege, sodass der Kopfhörer in die Kopfhörerausgänge der Tapedecks selbst gesteckt wurde. Vorhören am Mischpult ging hingegen mit dem kleinen Regie 3000 Stereo-Pult des VEB RFT Funkwerk Köpenick und dem RFT HiFi Studio 506, das sogar über Höhen- und Bass-Regler verfügte – wenn auch lediglich für die beiden Mikrofoneingänge.

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Allgemein wurden Mixer aus dem Westen denen aus DDR-Produktion vorgezogen. Profis, die es sich leisten konnten, mixten mit Pulten wie dem Dynacord SM 7050. Amateur-Diskotheker wichen auf günstigere Marken wie Monacor aus. Weil die Beschaffung kompliziert und teuer war, experimentierten die Diskotheker üblicherweise nicht mit unbekannten Geräten herum, sondern griffen zu Equipment, dass sich auch bei anderen Kollegen bereits bewährt hatte.

Fotostrecke: 2 Bilder Das RFT Regie 3000 Stereo hatte lediglich Fader und keine Equalizer (Bild: mit freundlicher Genehmigung von Oliver Marquardt)
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Verstärkung

Die Firma Vermonakennen Musiker heutzutage vor allem durch analoge Synthesizer-Schätzchen wie das DRM1-Drumsynthesizer-Rack oder den MonoLancet.

Aber die ehemalige Mundharmonikafabrik aus dem sächsischen Klingenthal war als volkseigener Betrieb die PA-Schmiede der DDR, und viele Diskotheker nutzten die Verstärker und Lautsprecherboxen aus dem Vogtland – wenn auch oft in modifizierter Form.
So wurden beispielsweise 50-Watt-Speaker auf 100 Watt umgewickelt, um mehr Lautstärke aus der Anlage herauszuholen.

Das Arbeitspferd unter den DDR-Verstärkern war die Vermona Regent 1000S Mono-Endstufe mit einer Ausgangsleistung von 100 VA Sinus bei 4 Ohm Impedanz , die für 1070,- Mark über den Musikalienladentisch gingen.

Es gab auch Mischverstärker wie beispielsweise den Vermona Regent 1060 Mischverstärker mit einer Leistung von 100/150-W, sechs regelbaren Eingängen, Dreiband-Equalizer (Bässe, Mitten, Höhen) pro Kanal und einem Federhall.

Fotostrecke: 2 Bilder Der Regent 1060 Mischverstärker hatte eine Leistung von 100/150 W, sechs regelbare Eingänge, Höhen-Mitten-Bassreglung pro Kanal und einen Federhall (Bild: mit freundlicher Genehmigung von Dirk Schley)
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Lautsprecher

Bevorzugt wurden Lautsprecherboxen jedoch meist selbst gebaut und bestückt. Begabte Handwerker bauten neben ihrer normalen Arbeit in ihrer Privatwerkstatt die Chassis von Westboxen 1:1 nach, am liebsten die von Electro-Voice. Anschließend wurden Lautsprecher von Electro-Voice, Dynacord oder günstige No-Name-Speaker von Conrad eingeschraubt. In der West-Berliner Filiale des Elektronikfachladens Conrad wurde sehr viel Technik für den Osten eingekauft, natürlich ausschließlich über Kontaktpersonen wie Westfreunde oder die Oma, denn dazwischen stand die Mauer.

Die PAs waren gern auch richtig schwer. Dadurch klangen die Boxen besser, aber vor allem konnte der Diskotheker die mitgebrachte Anlage bei Gigs höher vergüten lassen – denn der Zuschlag ging nach Gewicht. Das offizielle Gewicht der Anlage war sogar in der „Staatlichen Spielerlaubnis für Schallplattenunterhalter“ vermerkt.

Monitorboxen gab es übrigens keine. Es wurde ja nicht beatgemixt, sondern mit dem Mikrofon moderiert. Und die Anlagen waren sehr feedbackanfällig. That’s why!

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Licht

Auch die Lichtanlage war immer selbst gebaut. Sie bestand im Wesentlichen aus LKW-oder Trabi-Scheinwerfern, die in rotem, gelbem, grünem und blauem Glühlampentauchlack eingefärbt und in schwarz gestrichenen Ofenrohren montiert wurden. Dem Erfindungsreichtum waren keine Grenzen gesetzt: So wurden Lichtspots gern von Scheibenwischermotoren zum Rotieren gebracht, und die liebevoll per Hand selbstbeklebte Spiegelkugel hing unter einer selbstgebastelten Blackbox, in der sich der ausrangierte Langsamläufer der Steuereinheit einer WM-66-Waschmaschine als Antrieb befand.

Not macht erfinderisch. Selbst die überregional bekannten Diskotheker nutzten solche improvisierten Mittel, hatten aber auch oft kleinere Theaterscheinwerfer dabei. Diese waren empfindlich und gingen schnell kaputt, wenn man sie nach Betrieb nicht abkühlen ließ, bevor man sie bewegte. Viele Diskotheker hatten selbstgebaute Lichtsteuergeräte und Trockeneisnebelmaschinen am Start. In den späten Achtzigerjahren wurde auch Westtechnik erschwinglicher, und erfolgreiche Diskotheker organisierten sich günstige Bühnen-und Verfolgerspots aus West-Berliner Geschäften.
Gern kamen auch ein Stroboskop und ein UV-Licht zur Beleuchtung des in Leuchtfarben gestalteten Diskothekenbanners zum Einsatz. Denn die SPUs waren vor allem über den Namen ihrer rollenden Disko bekannt.

Trotz aller notwendigen Improvisation war bei vielbeschäftigten Diskothekern die Technik grundsätzlich sehr professionell, auch bei denen, die nicht die höchste Einstufung hatten. Die Geräte mussten ja robust sein und das tägliche Transportieren, Auf- und Abbauen unbeschadet aushalten. Obwohl auch in den sozialistischen Staaten Mischpulte, Tapedecks und Kassettendecks hergestellt wurden, nutzte, wer konnte, westliche Technik. Das hatte nicht nur mit Prestige zu tun, sondern vor allem die höhere Zuverlässigkeit und der bessere Klang spielten laut allen Diskothekern, mit denen ich gesprochen habe, die entscheidende Rolle.

Fotostrecke: 2 Bilder Trabi, ick hör dir trapsen! Eine Wand voller bunter Autoscheinwerfer sorgte für die Grundbeleuchtung
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Turntables

Plattenspieler kamen nur sehr selten zum Einsatz. In den allermeisten Fällen nutzten die Schallplattenunterhalter ihre Schallplattenspieler vor allem zum Überspielen von Vinyl auf Tonband. Die schwer zu beschaffenden Scheiben waren vielen einfach schlicht zu wertvoll, um sie ständig mitzuführen. Im Osten gab es nur riemenbetriebene Turntables zu kaufen, die Player waren sehr leicht und wackelanfällig und für DJ-Betrieb eigentlich nicht zu gebrauchen. Und das Wissen über die Technics-1200er mit Direktantrieb war außer bei wenigen Experten schlichtweg nicht vorhanden.

Eine schöne Übersicht über in der DDR produzierte Hi-Fi-Geräte findet sich auf dieser Website.

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Kopfhörer

Beatmixing fand praktisch nicht statt und Kopfhörer wurden ausschließlich zum Suchen des nächsten Tracks genutzt. Darum waren Headphones nicht das wichtigste Glied in der Technik-Kette. Die Maxime hieß: Hauptsache laut!

Der beliebteste Kopfhörer war der DK 78 von RFT. Womöglich, weil der auch im Radio benutzt wurde, wie z. B. beim Jugendsender DT64. Das prägt.

Manche Amateur-DJs legten mit alten ausrangierten Telefonhörern aus Bakelit auf, aber auch Top-Diskotheker wie Velox wurden damit schon gesichtet. Wurde das Konzept des Lollypop-Headphones womöglich in der DDR erfunden? Muss die DJ-Historie nun völlig neu geschrieben werden? Wenn wir bei bonedo neue Erkenntnisse haben, halten wir euch natürlich auf dem Laufenden …

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Mikrofone

Moderiert wurde viel und gern. Man war es einfach gewohnt, und ein Diskotheker mit guter Moderation hatte hohes Ansehen. Am beliebtesten war das Shure 565SD, aber auch Sennheiser-Mikros waren im Einsatz. Das meistgesehene DDR-Mikrofon war jedoch das RFT DM 2112, das im Look eher einen Spielzeug-Mikro ähnelte.

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CD-Player

Gegen Ende der DDR nutzten manche Diskotheker schon CD-Player von bewährten Marken wie Pioneer oder Sony. Natürlich keine CDJs, die wurden erst Mitte der Neunzigerjahre vorgestellt, und auch keine der damals neuen pitchbaren Rack-Doppeldecker, sondern einfache Hi-Fi-Geräte. Die Vorteile lagen auf der Hand: Titel konnten ohne langwieriges Spulen direkt angewählt und abgespielt werden, pitchen war eh nicht notwendig, und zwei Decks waren für Profis erschwinglich. Problematisch waren die sehr hohen Preise für die CDs selbst, sodass es sich nur wirklich gut verdienende SPUs mit Westkontakten leisten konnten, die bewährten Tapes durch die silbernen Scheiben zu ersetzen.

Der einzige CD-Player einer ostdeutschen Marke kam erst 1990 auf den Markt, als die DDR schon Geschichte war. Zudem war der RFT AudioVision CD 9000 ein Lizenzprodukt von Sanyo.

Diodenstecker

In der DDR waren Diodenkabel mit zwei fünfpoligen DIN-Steckern als Audioverbindung üblich. Die meisten kennen diesen Stecker heutzutage nur noch als 5-Pol-MIDI-Stecker, manche auch als DIN-Sync-Stecker für alte Roland-Klassiker wie die TR-808 und die TB-303. Allerdings sind viele moderne MIDI-Kabel auf zwei der fünf Pins nicht durchverbunden, weil MIDI diese Adern nicht nutzt. Umgekehrt können Sync-fähige DIN-Kabel auch als MIDI-Kabel verwendet werden, ebenso wie die guten alten Diodenkabel aus der DDR. Meine 303 läuft damit stabil seit 30 Jahren.

Fotostrecke: 2 Bilder Dioedenkabel aus der DDR, immer noch als DIN-Sync-Kabel bei unserem Autoren im Einsatz (Bild: Mijk van Dijk)
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Beschaffungsmaßnahmen

Diskotheker, die in Ost-Berlin lebten und gut in der Musikszene vernetzt waren, hatten keinerlei Probleme, an Musiktechnik und Leerkassetten aus dem Westen heranzukommen. Diese Einkäufe erledigten entweder Freunde und Verwandte aus West-Berlin, die Oma, die in den Westen reisen durfte, oder spezielle Helfer, die das Equipment „besorgten“: Beziehungen waren alles! In der „Hauptstadt“ gab es zudem einige An-und-Verkaufsläden, die sich auf Musikelektronik spezialisiert hatten, z. B. Borkowsky am Straußberger Platz. Hier konnte man auch mit DDR-Geld gebrauchte Technik erwerben.

Ansonsten wurden Ostmark gespart und zum Kurs von 7:1 bis 10:1 in Forumschecks getauscht, denn damit durften auch DDR-Bürger in den Intershops westliche Waren einkaufen.

Viel mehr improvisieren mussten die Diskotheker im Rest der Republik, um eine schlagkräftige Disko-Anlage aufzubauen. Und auch an die Musik war schwerer heranzukommen, weil keine West-Berliner Radiostation mehr als ein paar Kilometer weit über die Mauer hinweg sendete. Nicht umsonst hieß die Gegend rund um Dresden „das Tal der Ahnungslosen“, weil dort aufgrund der Entfernung von der westdeutschen Grenze kein Empfang von West-Radio und -Fernsehen möglich war.

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One Night in Ost-Berlin

In welchen Clubs das Nachtleben tobte und welche Diskotheker die Stars der Szene waren, erzähle ich euch in der letzten Episode der bonedo-Trilogie zum Thema „Schallplattenunterhalter in der DDR“.
Großer Dank für die ausführliche Hilfe bei der Recherche geht an André Langenfeld, Klaus Uhlmann, Wolle XDP, Dirk Duske, Tina Kaiser, Barbara Just, Oliver Marquardt und viele andere ungenannte Protagonisten des DDR-Nachtlebens.

Eure Story?
Seid ihr auch noch in der DDR ausgegangen? Habt ihr womöglich sogar als Schallplattenunterhalter oder Techniker gearbeitet? Wie waren eure Erfahrungen?
Schreibt es uns in den Kommentaren, wir freuen uns auf eure Geschichten!

Websites zum Thema
Klaus Uhlmann aus Chemnitz (früher Karl-Marx-Stadt) erklärt die Diskotheker-Technik

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von Mijk van Dijk

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