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Kaufberater und Testmarathon Desktop-Synthesizer

Unser Kaufberater und Test-Marathon Desktop-Synthesizer bietet entscheidende Hilfen vor dem Kauf und liefert alle Testberichte zum Marktangebot der Synthesizer ohne Tastatur.

Kaufberater und Testmarathon Desktop-Synthesizer
Kaufberater und Testmarathon Desktop-Synthesizer. (Quelle: Bonedo)

Das Marktsegment an Synthesizern ist ein schier unüberschaubares Feld unterschiedlicher Technologien mit besonderen Eigenschaften und Schwerpunkten. Es gibt alles, wonach einem der Sinn steht und das in den unterschiedlichsten Ausführungen: Synthesizer mit Tastatur, modulare Synthesizer und Synthesizer ohne Tastatur. Letztere sind aufgrund der fehlenden Tastatur kompakt designt und finden bequem auf dem Studiotisch Platz – daher der Name Desktop-Synthesizer. Desktop-Synthesizer sind zudem leicht transportierbar, erfordern allerdings zum Ansteuern eine MIDI-fähige Tastatur oder eine DAW. Im Laufe der Zeit haben sich Desktop-Synthesizer als echte Alternativen zum klassischen Synthesizer mit Tastatur etabliert, denn auch sie gibt es in den verschiedensten Ausführungen: analog, digital und in hybridem Aufbau.

Unser Kaufberater und Test-Marathon Desktop-Synthesizer behandelt die wichtigsten Punkte, über die man sich vor dem Kauf eines Synthesizers im Klaren sein sollte. In Ergänzung dazu schaffen unsere Testberichte zu den im Markt befindlichen Desktop-Synthesizern weitere Übersicht und Entscheidungshilfen.

Inhalte

  1. Quick Facts: Desktop-Synthesizer
  2. Wie entstanden Desktop-Synthesizer?
  3. Die Vorteile von Desktop-Synthesizern
  4. Was macht einen guten Desktop-Synthesizer aus?
  5. Wo liegen die Unterschiede zwischen analogen und digitalen Desktop-Synthesizern?
  6. Drei Bauarten von Synthesizern: Analog, digital und hybrid
  7. Was sollte man vor dem Kauf eines Desktop-Synthesizers wissen?
  8. Worauf sollte man achten und woran ist zu denken?
  9. Testmarathon Desktop-Synthesizer
  10. Analoge Desktop-Synthesizer im Test
  11. Digitale Desktop-Synthesizer im Test
  12. Virtuell-Analoge Desktop-Synthesizer im Test
  13. Hybride Synthesizer im Test
  14. Unsere Empfehlungen in den Kategorien analog, digital, virtuell-analog und hybrid

Quick Facts: Desktop-Synthesizer

Was ist ein Desktop-Synthesizer?

Der Desktop-Synthesizer ist ein vollwertiger Synthesizer, dessen Konzept auf eine verbaute Tastatur verzichtet. Desktop-Synthesizer sind deswegen kompakt und platzsparend aufgebaut sowie leicht zu transportieren. Für ihren Einsatz benötigen sie eine MIDI-fähige Tastatur oder eine DAW. Desktop-Synthesizer gibt es in den unterschiedlichsten Ausführungen, mit analoger, digitaler und hybrider Tonerzeugung und Klangschwerpunkten, die für jede Geschmacksrichtung den passenden Synthesizer bieten.

Wie entstanden Desktop-Synthesizer?

Wer mehr als ein Tasteninstrument auf der Bühne oder im Studio einsetzt, weiß, dass diese irgendwann einmal viel Stellplatz in Anspruch nehmen. Aus diesem Grund heraus hat die Industrie bereits ab den frühen 1990er Jahren damit begonnen, Module vieler mit Tasten ausgerüsteter Synthesizer im platzsparenden 19″-Rackformat zu produzieren. Per MIDI-Kabel mit dem Masterkeyboard verbunden galten sie als eine tolle Lösung, was den verwendeten Platz sowie die Transportmöglichkeiten betraf. Irgendwann versiegten die Nachfrage und somit das Angebot an Synthesizern in Gestalt tastaturloser Module.

Damals gab es zu einigen Tastatur-Synthesizern Rack-kompatible Synthesizer-Varianten im 19-Zoll Format: Die Korg Wavestation [oben] war auch als 19"-Rack [unten] erhältlich.
Damals gab es zu einigen Tastatur-Synthesizern Rack-kompatible Synthesizer-Varianten im 19-Zoll Format: Die Korg Wavestation [oben] war auch als 19″-Rack [unten] erhältlich.

Retro-Trend lässt Desktop-Geräte erneut entstehen

Mit Aufkommen des Retro-Trends entflammte die Liebe zur Analogtechnik erneut, was sich zunächst deutlich im immer populärer werdenden Eurorack-Bereich zeigte. Dieses Phänomen machte es möglich, selbst viele Kleinsthersteller in das stetig wachsende Marktsegment zu integrieren. So wuchs über die Jahre das Marktsegment des Euroracks, wodurch selbst einige renommierte Synthesizer-Hersteller animiert wurden, Produkte zu schaffen, die in diesen Bereich passen. Jedoch nicht in Gestalt Eurorack-formatiger Module, sondern in Form von Desktop-Geräten, die u. a. auch Schnittstellen für die Nutzung im Eurorack bereitstellen. Aus diesem Impuls entwickelte sich nach und nach ein Markt, der zum heutigen Zeitpunkt eine Vielzahl unterschiedlicher Bauarten von Tisch- oder Desktop-Synthesizern bietet, von denen die wenigsten auch in einer Tastatur-Version erhältlich sind.

Behringer Pro-1 Desktop-Synthesizer
Der Behringer Pro-1 ist ein Remake des legendären Sequential Circuits Pro-One Analogsynthesizers, der auch mit einem Eurorack eingesetzt werden kann. (Quelle: Thomann)

Die Vorteile von Desktop-Synthesizern

Desktop-Synthesizer erweitern das Klangarsenal von Keyboardern bei geringem Platzbedarf erheblich. Das ist ein nicht zu unterschätzender Vorteil für diejenigen, die bereits über einige Synthesizer mit Tastaturen verfügen oder nur mit einem Sequenzer arbeiten. Desktop-Synthesizer bieten gegenüber den mit Tastatur ausgerüsteten Synthesizern auch den Vorteil, dass sie oft preiswerter sind. Auch werden viele von ihnen nicht mit Tastaturen hergestellt, was die Sache noch interessanter macht.

Im Markt findet man alles

Hat man zuvor noch nach analogen Vertretern dieser Gattung gesucht, wird man heute in dieser Machart sehr schnell fündig. Das Faible für analoge Synthesizer ist derzeit und selbst auf lange Sicht hin brandaktuell. So bietet der Markt auch eine ganze Reihe analoger Desktop-Synthesizer, die bereits in der Neuanschaffung sehr günstig sind, ohne dass man sich auf dem Gebrauchtmarkt umsehen und sich mit hohen Preisen herumschlagen muss. Hersteller wie Sequential, Vermona, Korg, Analogue Solutions, Moog, Behringer, Dreadbox und Studio Electronics etc. stillen den Bedarf nach analogem Sound im kompakten Format. Aber auch der Bereich der digitalen und hybriden Desktop-Synthesizer liefert eine enorme Auswahl. Hier treten Hersteller wie Waldorf, Elektron, Korg, Novation, UDO Audio … u.s.w. auf den Plan.

Fotostrecke: 4 Bilder Erica Synths SYNTRX: Analoger Desktop Synthesizer mit drei VCOs, vielseitiger Matrix und eingebauten Lautsprechern
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Was macht einen guten Desktop-Synthesizer aus?

Je nach Instrumentenschwerpunkt verfügt ein Desktop-Synthesizer über umfangreiche Möglichkeiten der Soundbearbeitung. Diese geschieht über zwei Formen der Bedienführung. Entweder durch reale, klassische Bedienelemente, wie Potis, Fader und Taster oder eine simple Menüführung per Display. Einige analoge Desktop-Synthesizer bieten eine praktische Ausstattung mit spannungsgesteuerten CV-Ein und Ausgängen. Diese ermöglichen das Einbinden bestehender analoger Setups wie einem Eurorack.

UDO Audio Super6 Desktop
Fotostrecke: 2 Bilder UDO Audio Super 6 Desktop ist ein hybrid aufgebauter Desktop-Synthesizer mit 12-stimmiger Polyphonie, der mit Rackwinkeln auch in einem 19″-Rack verwendet werden kann.
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Wo liegen die Unterschiede zwischen analogen und digitalen Desktop-Synthesizern?

Der Unterschied zwischen einem analogen und einem digitalen Desktop-Synthesizer ist die Art der Tonerzeugung. Diese bietet je nach Konstruktion und Beschaffenheit des Synthesizers besondere klangliche Möglichkeiten und Eigenschaften. Auch bietet der Markt hybride Synthesizer, welche die Besonderheiten beider Bauweisen vereinen. Hier entscheiden der eigene Geschmack und das Einsatzgebiet darüber, welcher Synthesizer für den eigenen Einsatz infrage kommt.

Drei Bauarten von Synthesizern: Analog, digital und hybrid

Synthesizer im Allgemeinen werden nach unterschiedlichen technischen Konzepten produziert. So waren die ersten Synthesizer vor den 1980er Jahren noch komplett analog aufgebaut. Ab den 1980er Jahren revolutionierte die aufkommende Digitaltechnik den Markt mit völlig neuen Tonerzeugungsarten, die selbst hybride Bauweisen hervorbrachte. So lässt sich die Machart von Synthesizern in drei Kategorien unterteilen:

  • Analog
  • Digital
  • Hybrid (= analog und digital)
Fotostrecke: 3 Bilder Der Behringer K-2 ist ein Nachbau des berühmten Korg MS-20 aus dem Jahr 1978 und steht für die analoge Bauart von Synthesizern.
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Kaufberater und Testmarathon Synthesizer mit Tastatur

Detaillierte Erklärungen zu den verschiedenen Macharten und Syntheseformen sind im Kaufberater und Testmarathon Synthesizer mit Tastatur im Detail erhältlich.

Was sollte man vor dem Kauf eines Desktop-Synthesizers wissen?

Bei der Überlegung, für welches Konzept man sich entscheiden sollte, ist der eigene Geschmack eine große Hilfe. Auch die Kenntnis über den Bereich, den man mit dem neuen Desktop-Synth abdecken möchte, hilft bei der Wahl. Einsatz findet ein Desktop-Synthesizer problemlos im eigenen Studio– oder Homerecording-Studio. Selbst in Kombination mit einem modularen System, wie dem Eurorack kann er betrieben werden, wenn die dafür nötigen Schnittstellen gegeben sind und das Gerät dafür vorgesehen ist. Desktop-Synthesizer sind nach dem Prinzip der geschlossenen Einheit gestaltet, die je nach Ausführung auch einen semi-modularen Aufbau bieten. Hier existieren interne Vorverdrahtungen zwischen den Modulen der Synthesizer-Einheit, die durch „Patchen“ mit Patchkabeln aufgehoben und neu kombiniert werden. Desktop-Synthesizer sind in ihrer Struktur sehr flexibel und der Markt bietet die unterschiedlichsten Lösungen für alle möglichen Einsatzzwecke.

Fotostrecke: 4 Bilder Moog Subharmonicon: Analoger und semi-modular aufgebauter Desktop-Synthesizer mit polyrhythmischem Sequenzer
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Worauf sollte man achten und woran ist zu denken?

Zunächst sollte man wissen, wo und wie man den Synthesizer einsetzen möchte. Diese Erkenntnis entscheidet darüber, welche Schnittstellen benötigt werden. Setzt man den Desktop-Synth hauptsächlich im eigenen Studio- oder Homerecording-Studio ein, reicht in der Regel die von Hause aus gebotene USB/MIDI-Anbindung an den Rechner. Diese stellt die Verbindung zwischen Synthesizer und DAW her. Soll der Synthesizer als Modul im Eurorack betrieben werden, muss darauf geachtet werden, dass der Synthesizer über die nötigen CV-Anschlüsse verfügt. Es gibt aber auch Anwendungszwecke, in welchen der Synthesizer im Studio mit einem modularen System in Verbindung steht. Hier sind MIDI- und CV-Anschlüsse gefragt. Jedoch ganz gleich, auf welche Weise das Gesamtsystem miteinander verknüpft wird, der Markt bietet ohnehin passende Brücken in Form von MIDI-to-CV-Interfaces, die eine Lösung bei eventuell auftretenden Problemen bieten.

Fotostrecke: 2 Bilder Der Radikal Technologies Delta CEP A Desktop bietet sogar ein MIDI zu CV Interface (im Foto rot markiert) plus 27 Patch-Punkte zur Verbindung mit Modularsystemen und anderem Equipment.
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Weitere Fragen, die im Raum stehen, über die man sich vor dem Kauf ein paar Gedanken machen sollte:

  • Soll es ein monophoner oder ein polyphoner Synthesizer werden?
  • Welche Klangeigenschaften soll der Synthesizer bieten
  • Soll es ein analoger, digitaler oder hybrider Synthesizer werden?
  • Welches Budget steht zur Verfügung?

Sind alle Punkte geklärt, steht der weiteren Auswahl nichts mehr im Weg. Eine große Hilfe bei der Wahl des richtigen Desktop-Synthesizers ist das eigene Ausprobieren des oder der infrage kommenden Kandidaten beim Fachhändler.

Um die Wahl zu erleichtern, haben wir auf der nächsten Seite eine Übersicht aller Bonedo-Testberichte zu Desktop-Synthesizern zusammengefasst. Diese teilt sich auf in die Instrumenten-Typen analog, digital, virtuell-analog sowie hybrid und wird regelmäßig aktualisiert.

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