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17.04.2020

Von Hammermechanik bis Synthesizer-Tastatur

Über Tastaturen, Mechaniken und Marketing

Von gewichtet bis leicht gewichtet, Aufbau und Besonderheiten

Tastaturen von Keyboards, Digitalpianos, Synthesizern und Orgeln sind ein heiß diskutiertes Thema. Bei all den Fach- und Werbeausdrücke kann einem fast schwindelig werden: Ivory Touch, Waterfall, Druckpunktsimulation, Graded Hammer... Die Marketingabteilungen der Hersteller geben ihr Bestes, um uns von den Vorzügen ihrer neuesten Tastaturen zu überzeugen. Doch worauf kommt es bei einer Tastatur wirklich an, und auf welche Merkmale sollte man beim Kauf achten? Wir gehen einigen der Werbebegriffe auf den Grund.

Dass Tastaturen so intensiv mit Marketing überzogen werden – ganz besonders betrifft das Digitalpianos – hat einige Gründe. Zum einen waren die Tastaturen von Digitalpianos und anderen Keyboards tatsächlich mal ziemlich schlecht – ein Ruf, den sie bis heute nicht ganz ablegen konnten. Zum anderen gibt es eben auch viele Traditionen, die unter einen Hut gebracht werden sollen: Ein Stage-Piano mit E-Orgel-, Orgel-, Klavier-, Synthesizer- und Cembalo-Sounds bräuchte eigentlich fünf verschiedene Tastaturen, um der Sache gerecht zu werden. Oder geht es eigentlich um die Mechanik und gar nicht um die Tastatur? Um ein wenig Licht ins Dunkel zu bringen, stellen wir euch die wichtigsten Begriffe und Techniken vor.

Quick Facts: Tastatur

Was bezeichnet man als Tastatur?

Tastaturen im Allgemeinen sind die Bauteile eines Tasteninstruments, die dazu dienen mit ihnen verbundene Töne abzurufen. Die unterschiedlichen Typen von Tasteninstrumenten verfügen über unterschiedliche Tastaturen, deren Mechanik und Ansprache auf die Art der Tonerzeugung des Instruments abgestimmt sind.

Was ist ein Manual?

Die Tastaturen von Orgeln bezeichnet man als Manuale. Im Gegensatz zu einer Klaviertastatur sind Orgelmanuale leichtgängig und im Regelfall nicht anschlagdynamisch.

Was versteht man unter Tastaturmechanik?

Bei akustischen Instrumenten setzt die Tastaturmechanik die Bewegung der Taste direkt in die Auslösung des Tones um, beispielsweise beim Klavier oder Flügel durch das Bewegen eines Hammers und Heben eines Dämpfers. Unterschiedliche Tasteninstrumente verfügen über spezifische Mechaniken, die Töne auf verschiedene Weisen hörbar machen. Die Beschaffenheit der Mechanik trägt maßgeblich zum Spielgefühl der Tastatur bei. Daher wird bei elektronischen Instrumenten wie Digitalpianos ein beträchtlicher Aufwand betrieben, um das Verhalten komplexer Klavier- und Flügelmechaniken nachzuahmen – obwohl es für die reine Auslösung des Tones nicht nötig wäre.

Die Geschichte der Tastatur

Seit wann gibt es Tastaturen und welche Arten sind bekannt?

Tastaturen gibt es in allen möglichen Größen, Arten und Formen. Das ist nicht nur bei heutigen USB/MIDI Controllerkeyboards so, sondern schon sehr viel länger, schließlich gibt es Tastaturen schon seit der Antike. Und vielleicht ist ein kleiner Blick in die Geschichte ja gar nicht schlecht als Einleitung in ein heiß diskutiertes Thema. Also fangen wir am besten von vorne an: Wo kommt die Tastatur eigentlich her? 

Angefangen hat es – wie so vieles, was unsere Kultur ausmacht – bei den Griechen, die sowohl wind- als auch wasserbetriebene Orgeln erfanden. Bei den Römern kamen in den Amphitheatern schon portable Orgeln zum Einsatz. Auch im Byzantinischen Reich war die Orgel ein typisches Instrument, und nachdem eine solche von Karl dem Großen im Aachener Dom installiert wurde, setzte sie sich als „Königin der Instrumente“ auch in Europa durch.

Dabei muss man sich die Anordnung der Tasten allerdings erstmal völlig anders vorstellen, denn die 12-tönige Tastatur hat sich erst am Ende des Mittelalters so richtig etabliert. Und bis man dann die zwölf Töne so stimmen konnte, dass man damit in allen Tonarten halbwegs sauber spielen konnte, hat es noch einmal ein paar Jahrhunderte gedauert. 

Inzwischen hatten sich aber schon wieder ganz andere Techniken entwickelt: Während bei der Orgel durch Tastendruck ein Luftventil geöffnet wird, ist das Cembalo ein Zupfinstrument mit Tasten, bei dem eine Saite durch einen kleinen Federkiel angerissen wird. Erst kurz vor 1700 wurde das erste Tasteninstrument erfunden, bei dem ein Hammer auf Saiten schlägt. Damit war die Hammermechanik erfunden – und zwar von Bartolomeo Cristofori. Er war bei den Medicis als Hofcembalobauer angestellt und hatte sich zum Ziel gesetzt, ein Tasteninstrument zu entwickeln, auf dem man dynamisch spielen konnte. Das Ergebnis war das “arpicembalo che fà il piano e il forte” (Cembalo, das leise und laut spielen kann) – das heute als erstes Hammerklavier gilt.

Im Laufe der Jahrhunderte wurde die Hammermechanik immer ausgefeilter und besteht bei heutigen Konzertflügeln aus bis zu 8800 Teilen, wobei die Entwicklung seit Ende des 19. Jahrhunderts als mehr oder weniger abgeschlossen gilt. Auf Tastaturen und Klaviermechaniken spezialisierte Firmen wie Kluge aus Remscheid oder Renner aus Gärtringen liefern ihre Produkte in die ganze Welt und beliefern zum Beispiel auch Steinway & Sons. 

Bei späteren, in Serie gefertigten Tasteninstrumenten wurde alles anders, denn jetzt ging es vor allem darum, billig zu produzieren. Laurens Hammond baute die Waterfall-Tastatur nicht in seine Orgeln ein, damit man besser Glissandi spielen kann, sondern einfach weil sie billiger war. Und auch Harold Rhodes wollte vor allem ein billiges, transportables Klavier bauen, weshalb die Hammermechanik beim Fender Rhodes eine ziemlich einfache Angelegenheit ist. Und schließlich wurden die Synthesizer entwickelt, bei denen die Tastatur mit der Klangerzeugung nicht mehr mechanisch, sondern nur noch elektrisch in Verbindung stand. Hier reichten pro Taste ein Kontakt und eine schlichte Feder unter einer Plastikkappe aus. Aus dieser Zeit stammt auch das schlechte Image der Keyboard-Tastaturen, von denen lange Zeit gesagt wurde, dass sie „den Anschlag versauen“.

Erst langsam und mit dem massenhaften Aufkommen der Digitalpianos seit den 1980ern wurden auch die Tastaturen von Keyboards wieder besser, und inzwischen gibt es Firmen, die sich ganz darauf spezialisiert haben (wie zum Beispiel die italienische Firma Fatar, deren Tastaturen von zahlreichen Herstellern in ihren Instrumenten verwendet werden).

Allgemeine Merkmale von Tastaturen

Wie ist eine Taste aufgebaut?

Fangen wir mit dem Offensichtlichen an: Eine Taste einer Tastatur soll sich nach oben und unten bewegen, nicht nach links und rechts. Allerdings gibt es natürlich immer ein bisschen Spiel, und dass die Taste der Bewegung in engen Grenzen etwas nachgibt, ist auch erwünscht. Das Ganze ist nicht unkompliziert und hängt auch mit den Spaltmaßen zwischen den Tasten zusammen. Sie sollen möglichst eng aneinander liegen, allerdings ohne sich zu berühren. Also, Schwierigkeit Nummer eins: Tastenbewegung nur nach oben und unten, aber doch ein kleines bisschen zur Seite. Schwierigkeit Nummer zwei: Tasten ganz eng beieinander, aber bitte nicht berühren.

Die Breite der Tasten ist nach DIN 8996 normiert. Diese gilt zwar nicht weltweit und erlaubt auch eine Differenz von +4 mm, aber im Prinzip ist eine Oktave ungefähr 16,5 cm breit. Das ist wichtig, weil jeder geübte Pianist die Breite von Intervallen in seinen Bewegungen abgespeichert hat. Würden die Tastaturen verschiedener Instrumente beträchtliche Unterschiede in der Breite aufweisen, müsste man sich auf jedem Instrument neu daran gewöhnen. Aus diesem Grund sind die Minitasten, die bei kompakten Synthesizern und Controllerkeyboards aus Transportgründen eingesetzt werden und eine Oktavbreite von nur ca. 13,5 cm bieten, unter Keyboardern so umstritten.

Interessant ist außerdem der Tastenhub, also wie tief sich eine Taste nach unten bewegen lässt. Klavierbauer sagen dazu „Niedermaß“ und es bewegt sich um einen Zentimeter herum. Gute Tastaturen machen dabei keinen großen Unterschied, ob man sehr fest oder sehr leicht anschlägt. Bei Flügeln sollte es nur bis zu einem Millimeter Unterschied geben. Wann die Taste ganz unten angekommen ist, sollte gut definiert zu spüren sein, sonst bekommt man ein „schwammiges“ Gefühl.

Bei genauer Betrachtung einer Tastatur fällt zudem auf, dass die meisten schwarzen Tasten nicht genau in der Mitte zwischen den weißen Tasten liegen. Nur das gis/as ist exakt in der Mitte angeordnet, alle anderen sind nach links oder rechts verschoben. Die fünf schwarzen Tasten sind zwar bei allen Tastaturen gleich breit, aber von Tastatur zu Tastatur gibt es da durchaus Unterschiede. Außerdem sind sie meistens angeschrägt, und was zwar eigentlich selbstverständlich, aber ganz wichtig ist: Sie liegen höher als die weißen Tasten. Auch das ist sehr wichtig für die Orientierung beim „blind“ spielen, denn so kann man erspüren, wo die Hand auf der Tastatur liegt.

Alle diese Merkmale tragen dazu bei, wie authentisch sich eine Tastatur beim Klavierspielen anfühlt. Im Allgemeinen stellen die Maße und Form der Tasten bei der Konstruktion von Tastaturen für Digitalpianos und andere Keyboards aber das geringste Problem dar. Die Crux liegt in der Mechanik – dazu gleich mehr.

Wo liegt der Unterschied zwischen Tastatur und Mechanik?

Der Begriff „Tastatur“ beschreibt genau genommen nur die Tasten und ihre Beschaffenheit. Dazu zählen das Material, aus dem die Tasten gefertigt sind (Holz oder Kunststoff) und das Material der Beschichtung (Elfenbein, künstliches Elfenbein, Plastik oder gar nichts). Auch die Fragen, ob die Tasten massiv oder hohl sind und ob sie vorne eine überstehende Lippe wie beim Klavier haben oder abgerundet sind wie bei der Waterfall-Tastatur einer E-Orgel fallen unter den Begriff “Tastatur”.

Die Mechanik bezeichnet dagegen die Übertragung der Bewegung der Finger auf den Tasten in die Bewegung eines Hammers oder die Auslösung eines Sensors, der sie in MIDI-Informationen übersetzt. In der Praxis werden die Begriffe aber häufig synonym benutzt, wenn es um die Beurteilung der Qualität einer Tastatur bzw. Mechanik geht, und da das bei modernen Keyboards sowieso alles ein bisschen zusammen wächst, sprechen auch wir meistens einfach von der Tastatur.

Ganz offensichtlich ist, dass Tastaturen unterschiedlich schwergängig sind. Und zwar gilt das für beide Richtungen: nach unten und nach oben. Bei den akustischen Vorbildern hat ein Klavier eine leichtere Tastatur als ein Flügel, einfach weil die Hämmer waagerecht auf die Saiten schlagen und nicht wie beim Flügel gegen die Schwerkraft hochgehoben werden müssen. Hochgehoben werden muss allerdings nicht nur der Hammer, sondern auch der Dämpfer, weshalb bei großen Konzertflügeln mit schwereren Hämmern und Dämpfern richtig Arbeit angesagt ist – da kann eine einzelne Taste bis zu 120 Gramm Druck benötigen, um ganz unten anzukommen. Allgemein gilt, dass man natürlich ein bisschen Widerstand fühlen möchte, sonst spürt man ja gar nichts. Wie groß dieser Widerstand allerdings sein soll, ist eine ganz individuelle Sache, und deshalb lässt sich die Qualität einer Tastatur auch nicht pauschal an der Schwere der Gewichtung festmachen.

Wie schnell die Taste wieder hoch springt, ist dann noch eine andere Sache. Man könnte ja meinen, dass man schneller repetieren kann (denselben Ton noch einmal anschlagen), je schneller eine Taste wieder nach oben kommt. Tatsächlich ist das Ganze aber ein bisschen komplizierter und die Klaviermechanikbauer plagen sich damit bis zum heutigen Tag herum. Seit der Erfindung der sogenannten Repetitionsmechanik muss man jedenfalls nicht mehr warten, bis die Taste wieder ganz oben ist, um erneut anzuschlagen.

Wie sind die Anschlagshärte auf der Tastatur und die resultierende Lautstärke miteinander verbunden?

Bei Klavieren und Flügeln sind Anschlagshärte und Lautstärke direkt miteinander gekoppelt. Weil beim Klavier die Lautstärke dadurch bestimmt wird, mit wie viel Energie der Hammer auf die Saiten prallt, hat man beim Entwickeln von Tastaturen für elektronische Instrumente geschlussfolgert, dass ein Hammer, der mit hoher Energie auf eine Saite trifft, vorher auf der Tastatur offensichtlich schnell herunter gedrückt wurde. Bei Keyboards wird die Lautstärke also meistens durch Messen der Zeit bestimmt, in der die Taste ganz herunter gedrückt wird. Daher spricht man hier von “Velocity” (Geschwindigkeit). 

Ein guter Pianist kann kontrolliert so an die 20 Lautstärken hervorbringen, was für die heutige Sensortechnik natürlich überhaupt kein Problem darstellt. Im Gegenteil, der Vorteil ist, dass man die Klaviaturen an sein eigenes Spiel anpassen kann. Das macht man mit sogenannten Velocity-Kurven (Anschlagskurven), mit denen man das Verhältnis zwischen Anschlagsgeschwindigkeit und resultierender Lautstärke einstellt.

Der bis heute dominierende MIDI-Standard 1.0 kennt 128 Velocity-Werte (0-127), wobei bei ‘Null’ eigentlich gar kein Ton erklingen sollte und bei 127 der lauteste Ton gespielt wird. MIDI 2.0 bringt eine deutlich feinere Auflösung, aber das Prinzip bleibt dasselbe: Eine richtig eingestellte Anschlagskurve trägt zu einem guten Spielgefühl ebenso bei wie die Beschaffenheit der Tastatur und Mechanik, denn sie bestimmt, mit wie viel Kraft man ein Instrument spielt. 

Wenn sie zum Beispiel zu hart eingestellt ist, kann es sein, dass man nie die maximale Lautstärke erreicht, weil man vielleicht gar nicht so kräftig spielt, wie die Tastatur eingestellt ist. Das hat zur Folge, dass das Digitalpiano oder der Synthesizer nie die lautesten Töne spielen. Andersherum kann es passieren, dass man vielleicht nie die leisesten Töne hört, weil man schon bei einem ganz leichten Anschlag einen Velocity-Wert von über 20 auslöst und die Werte von 0-19 nie erreicht werden. 

Inzwischen bieten die allermeisten Digitalpianos und viele Keyboards mindestens drei voreingestellte Anschlagskurven. Einige hochwertige Instrumente verfügen über Funktionen, die den eigenen Anschlag analysieren und daraus eine persönliche Anschlagskurve erstellen.

Welchen Einfluss hat die Velocity-Kurve auf die Beurteilung einer Tastatur?

Ohne die Velocity-Kurve individuell eingestellt zu haben, sollte man nicht auf die Qualität der Tastatur und des ganzen Instruments schließen. Wer expressiv auf seinem Digitalpiano oder Keyboard spielen möchte, muss sich um die Anschlagskurve kümmern, denn sonst kann es sein, dass man gar nicht alle Klänge hört, die das Instrument von sich geben kann!

Die Klaviertastatur und ihre Mechanik

Wie arbeiten Klavier- und Flügelmechanik?

Bei Klaviertastaturen – oder genauer: Klaviermechaniken – muss man zwischen zwei Ausführungen unterscheiden: die von Klavieren und die von Flügeln. Gemeinsam ist beiden, dass sie eine Hammermechanik besitzen. Mit dem Herunterdrücken einer Taste wird eine ziemlich komplizierte Mechanik in Bewegung gesetzt, die am Ende dazu führt, dass ein Hammer auf eine Saite schlägt und sie zum Schwingen bringt. Dabei gilt: Umso härter beziehungsweise schneller die Taste gedrückt wird, mit umso mehr Schwung prallt der Hammer auf die Saiten und umso lauter ist der Ton. Gleichzeitig wird über einen weiteren Mechanismus der Dämpfer angehoben, damit die Saite frei schwingen kann.

Welche Unterschiede liegen zwischen Klavier- und Flügelmechanik?

Der grundlegende Unterschied zwischen den Mechaniken von Klavieren und Flügeln liegt in der Anordnung der Saiten und damit auch der Hämmer und Dämpfer. Bei einem Flügel sind die Saiten waagerecht angeordnet. Der Hammer schlägt von unten auf die Saite und muss deshalb gegen die Schwerkraft angehoben werden, fällt aber auch von alleine wieder in seine Ausgangsposition zurück. Bei einem Klavier, bei dem die Saiten senkrecht stehen, schlägt der Hammer horizontal auf die Saiten. Wegen der unterschiedlichen Anordnung und der anders wirkenden Gravitationskräfte müssen Klaviermechaniken anders gebaut sein als Flügelmechaniken. Unterschiedliche Spielgefühle sind eine direkte Folge davon. So hat die Mechanik eines Klaviers gegenüber einem Flügel einen großen Nachteil: Sie repetiert langsamer.

Wie werden die Merkmale einer Flügelmechanik bei Digitalpianos umgesetzt?

Fast alle heutigen Digitalpianos haben sich der authentischen Reproduktion des Spielgefühls eines Konzertflügels verschrieben. Der Grund dafür ist wohl: Wenn man schon ein elektronisches Instrument als Ersatz für ein akustisches verwendet, dann darf es doch bitte der prestigeträchtigere Flügel sein. Digitalpianos, die das Spielgefühl eines Klaviers simulieren, sind uns jedenfalls nicht bekannt.

Beim Digitalpiano gibt es gar keine Saiten mehr, aber um das Spielgefühl eines Flügels herzustellen, werden trotzdem Hammermechaniken eingebaut. Denn das „Wippen“ der Mechanik, also das spezielle Gefühl, dass man mit der Tastatur eine bestimmte Bewegung auslöst, bei der am Ende ein Hammer frei durch die Luft fliegt, bis er schließlich auf eine Saite prallt, ist das ganz besondere Spielgefühl an einem Flügel und genau das will man ja auch auf einem Digitalpiano herstellen. Bei Digitalpianos wird aber in der Regel kein Hammer, sondern ein entsprechend schweres Gegengewicht bewegt. Technisch bräuchte es keine Hammermechanik – es geht nur darum, dass es sich ähnlich anfühlt. Je nachdem, wie nah die Hammermechanik am originalen Vorbild ist, umso ähnlicher wird das Spielgefühl dem eines akustischen Flügels.

Flügeltastaturen sind von ganz eigenen Problemen geplagt, die beim Klavier weniger stark ins Gewicht fallen. Dazu gehört zum Beispiel, dass die Tasten im Bassbereich mehr Kraft erfordern, weil die Hämmer größer und schwerer sind. Bei beiden Instrumenten ist es außerdem so, dass sich die schwarzen Tasten anders anfühlen, weil sie einen viel kürzeren Hebel haben. 

Beides ist in der Praxis nicht besonders auffällig und anders, als man angesichts des Marketings für Digitalpianos vielleicht meinen könnte, ist beides bei akustischen Pianos eigentlich unerwünscht. Natürlich hätte man viel lieber, dass sich alle Tasten genau gleich anfühlen. Trotzdem werden diese beiden Unzulänglichkeiten „echter“ Flügeltastaturen heute simuliert und als Merkmale besonders „guter“ Tastaturen verkauft. Der Begriff „graduierte Gewichtung“, der bei verschiedenen Herstellern mit Marketingbegriffen wie „Graded Hammer“ oder „Scaled Hammer Action“ bezeichnet wird, steht für die Simulation des schwereren Spielgefühls im Bassbereich.

Speziell beim Flügel gibt es etwas, was man nur merkt, wenn man die Taste ganz langsam herunter drückt: So ungefähr zwei Millimeter, bevor die Taste ganz unten ist, gibt es den sogenannten Druckpunkt – ein weiterer kleiner Widerstand, den es zu überwinden gilt. Seit Jahrhunderten bemühen sich die Flügelmechanikbauer, diesen Druckpunkt so unmerklich wie möglich zu machen. Aber auch hier gehen die „besten“ Digitalpianos inzwischen so weit, dass dieser Nachteil von Flügelmechaniken als Druckpunktsimulation in die Keyboardmechaniken eingebaut wird.

Eine weitere Eigenschaft akustischer Instrumente ist die, dass sie beim Spielen vibrieren und sich diese Vibration auf den Spieler überträgt. Das hört sich jetzt vielleicht abstrakt an, aber ein Cellist spürt das Cello am ganzen Körper und spielt das Instrument auch so. Dieses direkte Spüren des Instrumentes ist leider etwas, was bei allen digitalen Varianten verloren geht, weshalb auch das inzwischen simuliert wird. Bei Yamaha heißt das beispielsweise „Tactile Response System“.

Welchen Stellenwert hat der Begriff "Elfenbein" in der Tastaturfertigung?

Schließlich müssen wir uns noch einem ganz besonderen Thema widmen: Elfenbein. Man hat den Eindruck, dass jede Tastatur, die etwas auf sich hält, auf jeden Fall das Wort Elfenbein verwenden muss. Ob das nun „Ivory Touch“ oder „Ivory Feel“ heißt, Elfenbein ist ein ganz großes Thema. 

Bei nüchterner Betrachtung muss man feststellen: Elfenbein wird bei echten Klavieren und Flügeln schon seit Jahrzehnten nicht mehr verwendet – und zwar nicht erst, seit es Artenschutz gibt. Tatsächlich hatten die Klavierbauer schon seit den 1960er Jahren Schwierigkeiten, genügend Elfenbein zu beziehen und nur bei den teuersten Modellen wurde bis in die 1980er Jahre hinein noch echtes Elfenbein eingesetzt. Elfenbein wird heute fast nur noch aus ästhetischen Gründen bei der Restaurierung alter Instrumente verwendet. Die alten Elfenbeintasten haben auch keinen besonderen Wert und können beim Im- und Export zu erheblichen Zollproblemen führen. 

Interessanterweise scheint das bei echten Klavieren und Flügeln auch gar nicht mehr so ein Thema zu sein. Hier ist es seit Langem etabliert, dass man eben Kunststoff nimmt, der ein bisschen rutschfester und strukturierter ist. Jedenfalls werden bei ihnen – im Gegensatz zu Digitalpianos – die Materialien der Tastaturoberflächen längst nicht so lautstark beworben. Im Gegenteil – wenn die Kunststoffe überhaupt erwähnt werden, tragen sie mitunter so klangvolle Namen wie “Acryl/Phenol”, “PMMA” oder “Neotex”. 

Klar, es gibt Dinge, die sind an Elfenbein gut. So hat es zum Beispiel keine ganz glatte, spiegelweiße Oberfläche, sondern ist ein Naturprodukt: Jede Taste ist ein bisschen anders und die Oberfläche ist ein bisschen rau. Das greift sich natürlich schön und wenn man es mit ganz billigem Plastik vergleicht, ist Elfenbein sicherlich besser. Aber es hat auch gravierende Nachteile: Es verfärbt sich und fällt bei Veränderung der Luftfeuchtigkeit auch gerne mal von den Tasten ab. Hinter Begriffen wie “Ivory Touch” oder “Ivory Feel” verbergen sich Kunststoffe, die vorgeben, die positiven Eigenschaften von Elfenbein nachzuahmen. Dazu gehört zum Beispiel eine etwas angeraute, griffigere Oberfläche. Nicht nachempfunden werden natürlich die beschriebenen Nachteile von Elfenbein. Obwohl die Begriffe edel klingen, sollte man sich bewusst machen, dass sie hauptsächlich dem Marketing dienen. Künstliches Elfenbein-Feeling auf der Tastatur ist seit Jahrzehnten Standard.

Die E-Orgel-Tastatur

Was unterscheidet die E-Orgel-Tastatur von der Klaviertastatur?

Im Gegensatz zur Klaviertastatur ist eine E-Orgel-Tastatur aufbautechnisch geradezu ein Kinderspiel: Keine Hammermechanik, keine Gewichtung, kein „Tactile Response System“. Das Besondere am Manual einer E-Orgel liegt nämlich ganz woanders. 

Zwischen den Tastaturen von Klavieren und Orgeln gibt es drei ganz wesentliche Unterschiede. Zum einen ist eine Orgeltastatur im Regelfall eben nicht anschlagdynamisch. Bei einer Orgel wird die Lautstärke im Allgemeinen durch ein mit dem Fuß bedientes Schwellerpedal bestimmt. Zum anderen ist ein Orgelmanual wegen der fehlenden Mechanik ziemlich leichtgängig. Davon begünstigt, haben sich im Laufe der Zeit Orgel-typische Spieltechniken wie Glissandi und sehr schnelle Tonwiederholungen (Sputter) entwickelt. Damit man diese gut umsetzen kann, verfügen auch moderne E-Orgeln über sehr leichtgängige Tasten. Und damit man sich bei diesen Spieltechniken nicht verletzt, gibt es die sogenannte Waterfall-Tastatur. Hier geht es eigentlich nur um die Bauform der Tasten und die erklärt sich am besten mit ein paar Bildern. 

Hier sehen wir eine Hammermechanik-Tastatur im Klavier-Stil, die am oberen Rand einen kleinen Vorsprung hat. Dieser Vorsprung wird Lippe genannt und ist bei den meisten Klaviertastaturen vorhanden. Die Lippe macht die Taste ein kleines bisschen länger, was angenehm ist.

Und hier eine Orgel-Tastatur, bei der diese Lippe fehlt. Die Tasten sind ohne Vorsprung nach vorn abgerundet wie kleine Wasserfälle – daher der Name “Waterfall-Tastatur”.

Der konkrete Vorteil der Waterfall-Tastatur ist der, dass man beim Glissando-Spielen nicht an der Lippe hängen bleiben kann. Wenn der Fingernagel hängen bleibt, kann das sonst sehr schmerzhaft werden. Und weil Hammond-Orgel-Spieler so gerne Glissandi spielen – mit dem Handballen, mit dem Handrücken, mit den Fingerkuppen und mit den Fingernägeln – ist bei ihnen die Waterfall-Tastatur heiß begehrt.

Die Synthesizer-Tastatur

Wie ist die Synthesizer-Tastatur aufgebaut?

Die Synthesizer-Tastatur ist die jüngste aller Tastaturen und war zunächst auch die technisch anspruchsloseste. Da die ersten Synthesizer ohnehin monophon waren, gab es hier keine besonderen Anforderungen: Beim Drücken einer Taste musste lediglich ein Kontakt geschlossen werden. Daraus entstanden dann die ganz einfachen Tastaturen früher Synthesizer, die eigentlich nur aus einer Plastikkappe mit einer Sprungfeder bestanden.

Aber wie so oft: Etwas, was eigentlich nur aus der Not geboren wurde, wird irgendwann ein Feature. Tastaturen mit Sprungfedern sind nämlich fantastisch, wenn man wirklich ganz kurze Noten spielen will, weil sie nicht die Trägheit einer Hammermechanik besitzen. Das kann man noch ein bisschen auf die Spitze treiben, denn während der Ton bei allen Tastaturen (mit Ausnahme einiger Orgeln) ausgelöst wird, wenn die Taste ganz unten ist, ist es nicht ganz einheitlich, wann er wieder aufhört. Bei einem Klavier hört der Ton auf, wenn die Taste fast wieder oben ist und sich der Dämpfer auf die Saite gesenkt hat. Bei einigen Synthesizer-Tastaturen wird aber einfach nur gemessen, wie lange die Taste ganz unten ist – sobald sie ein bisschen nach oben schnellt, wird der Kontakt geöffnet und der Ton hört wieder auf. Wer also wirklich ganz kurze perkussive Töne spielen will, z. B. bei Percussion- oder Bass-Sounds, der ist bei Synthesizer-Tastaturen gut aufgehoben.

Der andere große Unterschied bei Synthesizer-Tastaturen ist die Integration einer weiteren Ausdrucksmöglichkeit in die Tastatur, Aftertouch genannt. Während beim Klavier nach dem Anschlag des Hammers auf die Saite nichts mehr passiert und bei Orgeln ja normalerweise noch nicht mal eine Lautstärkekontrolle über die Tastatur möglich ist, bringt die Synthesizer-Tastatur mit Aftertouch ein ganz anderes expressives Moment ins Spiel. 

Eine mit Aftertouch ausgestattete Tastatur ermöglicht es, nach dem Anschlag durch variablen Druck auf die Taste MIDI-Steuerdaten bzw. Steuerspannungen zu senden, die bei einem Synthesizer verschiedene Klangveränderungen hervorrufen können. Die Kontrolle über den Sound hört also beim Anschlag nicht auf, sondern erstreckt sich über die gesamte Zeit, die der Ton gehalten wird.

Technisch ist das Ganze übrigens gar nicht einfach zu bewerkstelligen, denn wo hört der normale Anschlag auf und wo fängt Aftertouch an? Hier braucht man ziemlich ausgeklügelte Mechanismen, um das Ganze wirklich angenehm spielbar zu machen.

Was man beim Aftertouch wissen muss: Es gibt davon zwei Sorten, nämlich monophonen – auch Channel-Aftertouch genannt – und polyphonen Aftertouch. Am besten lässt sich der Unterschied mit einem Beispiel erklären. Nehmen wir also ein Keyboard mit Aftertouch, der ein Vibrato bewirken soll. Jetzt spielen wir einen dreitönigen Akkord auf dem Keyboard, aber nur ein Finger drückt eine Taste so weit herunter, dass Aftertouch ausgelöst wird. Beim monophonen Aftertouch wird jetzt trotzdem für alle drei Stimmen Vibrato ausgelöst, der Effekt wirkt sich also immer auf alle Töne aus. Beim eher selten implementierten polyphonen Aftertouch dagegen wirkt sich das Vibrato nur auf den Ton aus, dessen Taste auch tief genug gedrückt wird.

Das ist prima, wenn man zum Beispiel mit einer Hand eine Begleitung spielen will und mit der anderen eine Melodie, wobei aber nur die Melodie manchmal mit Vibrato gespielt werden soll. Wenn man es mal mit einer Gitarre vergleicht: Polyphoner Aftertouch ist wie Vibrato auf einer klassischen Gitarre, wo ein Finger der linken Hand eine einzelne Saite zum Vibrieren bringt. Monophoner Aftertouch dagegen wirkt wie ein Whammy Bar, das mit der rechten Hand gespielt wird und alle Töne der Gitarre gleichzeitig zum Vibrieren bringt. 

Polyphoner Aftertouch ist eine Randerscheinung geblieben und es gibt nur vergleichsweise wenige MIDI-Keyboards, die ihn unterstützen. Allerdings hat die Entwicklung der MIDI-2.0-Spezifikation mit MPE (MIDI Polyphonic Expression) das Interesse an polyphonem Aftertouch neu entfacht, sodass in den letzten Jahren wieder mehr damit ausgestattete Instrumente erschienen sind.

Schlusswort

Das Fazit unseres Features über Keyboardtastaturen ist ganz klar: DIE Tastatur gibt es überhaupt nicht, denn schon die historischen Vorbilder haben völlig unterschiedliche Tastaturen mit ganz unterschiedlichen Features. Wer E-Orgel spielt, will eine Waterfall-Tastatur, für ein Synth-Solo braucht man idealerweise eine ganz leichte Tastatur mit Aftertouch und der Pianist möchte am liebsten eine Hammerklaviatur, die sich anfühlt wie ein echter Flügel. 

Und auch bei den Klaviertastaturen gibt es nicht die eine Tastatur, denn schon Klavier und Flügel haben ganz unterschiedliche Mechaniken und auch die Klaviaturen unterschiedlicher Hersteller fühlen sich anders an.

Wer sich also auf die Suche nach einem Digitalpiano, einem Keyboard, einem Synthesizer oder einer E-Orgel begibt, der muss sich bewusst sein, dass man immer Kompromisse schließen muss. Ganz besonders gilt das für Instrumente, auf denen eine Vielzahl verschiedener Sounds gespielt wird, wie beispielsweise Synthesizer Workstations oder Stagepianos. Eine Hammermechanik ist schwer, was beim Transport zum Problem werden kann, und ihre schwere Gewichtung ist zum Spielen von Orgel- oder Synthesizer-Sounds eher ungeeignet. Eine Synthesizer-Tastatur kann fantastisch kurze Töne spielen und ermöglicht das schnelle Spielen von Lead-Sounds, fühlt sich aber ganz anders an als ein Klavier. Und eine typische Orgel-Tastatur kann keine Lautstärkeregelung über den Anschlag bewerkstelligen.

Andererseits muss man aber sagen, dass diese Vielfalt doch fantastisch ist: Man kann heute Klavier mit Aftertouch und superschnellen Repetitionen spielen und bei Synthesizern ist man nicht mehr auf wackelige Plastiktasten angewiesen, sondern kann auch mal richtig reinlangen. Selbst das Orgelspiel mit Anschlagdynamik ist heute kein Problem mehr, sofern man das möchte. Also sollte man sich vielleicht nicht so sehr darauf konzentrieren, was eine Keyboard-Tastatur alles nicht ist, sondern sich vielleicht bewusst sein, dass die moderne Keyboard-Tastatur die Weiterentwicklung der alten Tastaturen ist und tatsächlich viele Dinge kann, die früher gar nicht gingen.

Eines kann man heute mit Gewissheit sagen: Die Zeiten, in denen Keyboard-Tastaturen zwangsläufig die schlechteren Tastaturen waren, sind vorbei.

Stichwortverzeichnis

Aftertouch: Bietet die Möglichkeit, den Ton nach dem Anschlag noch zu verändern. Gibt es polyphon und monophon, wobei polyphon ziemlich selten ist.

Anschlagdynamisch (Velocity sensitive): Wie bei einem Klavier lässt sich über die Härte des Anschlags die Lautstärke steuern. Gibt es bei den originalen Cembalos, Orgeln und E-Orgeln nicht. 

Anschlagskurve (Touch Curve, Velocity Curve): Regelt das Verhältnis zwischen Anschlag und Lautstärke. Wenn sie falsch eingestellt ist, kann es sein, dass man gar nicht alle Klänge des Instruments zu hören bekommt.

Druckpunktsimulation/Let-off Simulation: Simulation des Druckpunktes, eines kleinen Gegengewichts bei Flügeln cirka 2 Milimeter, bevor die Taste den Tastenboden erreicht. 

Gewichtete/Halbgewichtete/Ungewichtete Tastatur (Weighted/Semi-weighted/Unweighted Keyboard): Eine gewichtete Tastatur ist eine schwergängigere Tastatur ähnlich der eines Klavier oder Flügels. Klar ist, dass natürlich jede Tastatur einen gewissen Widerstand hat, denn sonst würde die Taste ja gar nicht mehr in ihre Ausgangslage kommen. Gemeint ist hier also vor allem der Unterschied zwischen einer Klavier- und einer Orgel- oder Synthesizer-Tastatur. Heute sind fast alle Tastaturen bis auf die der absoluten Spielzeugkeyboards zumindest ein bisschen gewichtet. Bei Tastaturen mit Hammermechanik wird die Gewichtung durch Gegengewichte realisiert; bei Synthesizer-Tastaturen meist durch Federn.

Hammermechanik (Hammer Action): Simulation der originalen Klaviermechanik mit Hämmern. Gibt es in verschiedenen Ausführungen von echten Flügelmechaniken über vereinfachte Klaviermechaniken bis zu speziellen neuen Entwicklungen, die das gleiche Gefühl simulieren sollen. Vorteil: Gutes Spielgefühl, Nachteil: zwangsläufig schwer(gängig).

Ivory Touch/Ivory Feel: Simulation einer Elfenbeintastatur. Gemeint ist damit, dass das verwendete Plastik zum Beispiel rutschfester ist als ganz normales Plastik. Wird im Klavierbau seit Jahrzehnten verwendet. 

Skalierte Mechanik (Scaled/Graded/Progressive Action): Simulation, dass die Tasten im Bassbereich schwergängiger sind.

Tactile Response System: Das Vibrieren eines akustischen Instrumentes wird simuliert.

Waterfall-Tastatur: Eine Orgeltastatur ohne den kleinen Vorsprung (Lippe), den Klaviertastaturen meist haben. Macht die Taste eine bisschen kürzer, ist aber gut zum Glissandospielen. 

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