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Hammond Workshop #3: Spieltechniken

Folge 3 des Hammond-Workshops befasst sich mit typischen Orgel-Spieltechniken, die im Laufe der Zeit entwickelt haben.

Hammond Workshop #3: Spieltechniken
Hammond Workshop #3: Spieltechniken

Das musikalische Einsatzgebiet der Hammond-Orgel ist äußerst vielseitig. Egal, ob als Jazz-Orgel, Rock & Blues-Orgel, in Balladen eingesetzt, als Solo- oder Begleitinstrument verwendet.  Die Hammond macht dank unterschiedlichster Spieltechniken in (fast) jeder Musikstilistik eine gute Figur. Die dritte Folge unseres Hammond-Videoworkshops befasst sich mit einigen typischen Spieltechniken, die sich auf der leichtgängigen Tastatur der Hammond-Orgel im Laufe der Zeit entwickelt haben. Triller, Drone Tones und Glissandi sind nur wenige Techniken des großen Repertoires des ‘wie-spielt-man was’, von denen wir einige in dieser Workshop-Folge vorstellen.

Um das zu lernen, müssen im Vorfeld keine Tonleitern und Arpeggios gepaukt werden. Jedoch ohne den passenden Fingersatz wird das Ganze kaum funktionieren, denn wir stellen einige charakteristische Spieltechniken vor, die jeder Hammond-Organist im Repertoire haben sollte. Um diese in der Praxis zu kennenzulernen, arbeiten wir mit einem Beispielsong, einem Shuffle-Blues. Diesen verwenden wir als Grundlage für die Demonstration der wichtigsten Schritte.

Inhalte
  1. Hammond-Spieltechnik: Einführung
  2. Hammond-Spieltechnik: Sputter
  3. Hammond-Spieltechnik: Triller
  4. Hammond-Spieltechniken: Drone Tones und Palm Glissando
  5. Downloads

Hammond-Spieltechnik: Einführung

Eine Orgel unterscheidet sich in drei ganz wesentlichen Punkten von einem Klavier und den meisten anderen Tasteninstrumenten: Zum einen klingt der Ton nicht aus, wenn man eine Taste gedrückt hält, sondern bleibt stehen, bis man sie wieder loslässt. Zum anderen ist die Tastatur einer Hammond-Orgel ungewichtet, also sehr leichtgängig und kann nicht anschlagdynamisch gespielt werden. Auf einer klavierähnlichen, gewichteten Tastatur ist es somit schwierig bis unmöglich, authentisch Orgel zu spielen. Zum Nachspielen der Beispiele in dieser Folge eignet sich daher eine möglichst leichtgängige Tastatur, wie sie die meisten Orgel-Klone besitzen. Wer eine Software-Orgel verwendet, sollte das schicke Masterkeyboard mit Hammermechanik für diese Folge am besten durch ein Keyboard mit ungewichteten Tasten ersetzen.

Hammond-Spieltechnik: Sputter

Die sogenannte Sputter-Technik bezeichnet das schnelle Repetieren von Noten, das auf der leichtgängigen Hammond-Tastatur besonders flott von der Hand geht. So richtig gut klingt das aber erst, wenn man das korrekte Timing beachtet. 

Hammond-Spieltechnik: Triller

Auchh Triller gehören zum Repertoire jedes versierten Organisten. Ähnlich wie bei der Sputter-Technik kommt es dabei auf den richtigen Rhythmus an. 

Hammond-Spieltechniken: Drone Tones und Palm Glissando

Daraus haben sich die sogenannten Drone-Tones entwickelt – gehaltene Noten, unter oder über denen man mit den übrigen Fingern etwas anderes spielt. Im zweiten Chorus des Blues-Solos verwenden wir einen solchen Drone-Tone. Natürlich könnt ihr dafür ein Messer zwischen die Tasten stecken, wie es Keith Emerson seinerzeit zu tun pflegte. Der kleine Finger tut es aber auch! Das Solo wird mit einem fetten Palm-Glissando abgeschlossen.

Downloads

Das Playalong zu dieser Folge ist hier herunterladbar. Wie immer gibt es auch ein Leadsheet dazu.

Audio Samples
0:00
bonedo Hammond-Workshop Playalong Folge 3

In Folge #4 unseres Hammond-Videoworkshops  beschäftigen wir uns speziell mit zwei wichtigen Klanggestaltern, die für den typischen Sound der Hammond-Orgel eine wichtige Rolle spielen: Vibrato/Corus und Percussion.

Weitere Folgen dieser Serie:
Hammond Workshop #1: Drawbars Artikelbild
Hammond Workshop #1: Drawbars

Die erste Folge unseres Video-Workshops zeigt, wie man die Zugriegel bzw. Drawbars einer Hammond-Orgel oder eines Hammond-Klons einsetzt.

09.06.2022
Leserbewertung 5,0 / 5
Produktbewertung 3,0 / 5
Kommentare vorhanden 12
Hammond Workshop #2: Leslie Artikelbild
Hammond Workshop #2: Leslie

Die zweite Folge unseres Hammond-Videoworkshops zeigt, wie man den Leslie-Effekt dynamisch einsetzt, um eine Performance zu unterstützen.

09.11.2021
Leserbewertung 4,9 / 5
Produktbewertung 3,0 / 5
Kommentare vorhanden 1
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von Dirk Schaadt

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Profilbild von Markus Galla

Markus Galla sagt:

#1 - 22.10.2013 um 14:23 Uhr

Empfehlungen Icon 0

Hallo. Schöner Workshop. Wird es noch weitere Folgen geben? Interessant wäre z. B. etwas zum Thema Voicings (Jazz/Gospel), Manual Bass usw.

Profilbild von Stefan

Stefan sagt:

#2 - 09.04.2015 um 13:32 Uhr

Empfehlungen Icon 1

Hallo Dirk,endlich mal ein sehr guter Workshop zum Thema Hammond-Orgel. So etwas hat bisher im deutschsprachigen Raum echt gefehlt.Vielleicht kannst du dir ja vorstellen, mal eine noch ausführliche Tutorial-DVD zu dem Thema zu erstellen und bei dvd-lernkurs.de, audio-workshop.de oder einem deutschen Musikverlag zu veröffentlichen?Die meisten "Orgler", die ich kenne, spielen bisher irgendwie nach Gefühl.Ich denke, ein Bedarf wäre da.Wäre doch mal 'ne Überlegung wert.GrußStefan

Profilbild von BadTicket

BadTicket sagt:

#3 - 24.06.2016 um 19:53 Uhr

Empfehlungen Icon 0

Ganz starker Workshop! Dazu fehlen mir aber jetzt zwei wesentliche Sachen:
1. Die Hammond
2. Das Können
Aber cool mal zu sehen wie der Sound gemacht wird, den ich so liebe!!!

Profilbild von Beck, Claus-Detlef

Beck, Claus-Detlef sagt:

#4 - 23.10.2016 um 09:31 Uhr

Empfehlungen Icon 0

...jawohl, endlich mal was germanisches in den Erklärungen! Diese Spielweisen werden meinen autodidaktischen Unterricht um Einiges bereichern! Besten Dank! Da bleib ich dran!

Profilbild von Stefan Wlaschitz

Stefan Wlaschitz sagt:

#5 - 15.07.2021 um 08:11 Uhr

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sputter king: brian auger !!!

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