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NAMM 2021: Hammond SK Pro – Drawbar-Orgel mit monophonem Synthesizer und mehr

Am 4. Januar unter ‘Cooming soon’ avisiert, zeigt Hammond heute bereits ein bisschen mehr als zuvor. “SK Pro” heißt eine neue Orgel die zusätzlich mit einem monophonen Synthesizer ausgestattet ist.

NAMM 2021: Hammond SK Pro (Quelle: Hammond)
NAMM 2021: Hammond SK Pro (Quelle: Hammond)


In unserer ersten Meldung war nur ein ‘Teil’ der Hammond-Neuvorstellung zu hören und zu sehen: Ein Synthesizer, dessen Existenz schon mit der Beschriftung “Mono Synth” auf der Gehäuseoberfläche besiegelt ist. Worum es sich bei diesem Synthesizer im Detail handelt, darüber schweigt sich Hammond am heutigen Tag noch aus.
Vielmehr begrüßt Hammond uns heute mit einem weiteren Video-Trailer, der schon mit fettem Hammond-Sound startet und die eigentliche Marschrichtung bereits beim Überfliegen der Gehäuseoberfläche vorgibt. Die Hammond SK Pro ist eine digitale DrawbarOrgel mit integriertem (monophonen) Synthesizer

Fotostrecke: 5 Bilder Hammond SK Pro: Frontansicht (erhältlich mit 61 und 73 Tasten (Waterfall) (Quelle: Hammond)
Fotostrecke

Im Bereich der Orgel-Sektion zeigen sich die bekannten Zugriegel, die nicht nur Sinuswellenformen, sondern auch weitere Orgeltypen steuern, darunter eine klassische Pfeifenorgel, eine VOX Continental und so wie es aussieht auch eine Farfisa Compact. Rechts neben den Zugriegeln befinden sich Taster für das Abrufen weiterer Sound-Kategorien, darunter akustische Pianos, E.Pianos, etc. 
Hammond beschreibt die ‘SK PRO‘ als eine Weiterentwicklung der bekannten Hammond SK-Serie, die in den Tastaturgrößen mit 61 und 73 Tasten (Waterfall) angeboten werden wird.
Die wichtigsten Features im Kurzüberblick:

  • 4 Sound Engines, die einzeln oder in beliebiger Kombination verwendet werden können. Samples haben eine höhere Auflösung als die vorherige SK-Serie
  • Drawbar-Organ Sektion, abgeleitet von XK-5
  • Virtuelle multikontakt-Tastatur
  • Neues digitales Leslie
  • Tarnsistor- und klassische Pfeifenorgel (inkl. 32’Pedal- und Theaterpfeifenorgelstimmen)
  • Piano-Sektion mit einer Vielzahl von Tastaturinstrumenten, einschließlich hochauflösender Grand- und E-Piano-Sounds.
  • Neues “S” Style Grand Piano (legendäres europäisches Instrument)
  • Ensemble-Ektion mit essentiellen Blech-, Reed-, Streich-, Chor- und Schlaginstrumenten.
  • Analog modelierter Mono-Synthesizer
  • Pitchbend – und Modulationsräder
  • Echte AC-Anschlüsse
  • Diverse Ausgänge mit diskreten Orgel- und Bassausgängen
  • 11-PIN Leslie Anschluss
  • Onboard Bulk Storage für alle Programmierungen
  • A & B USB-Anschlüsse (für Speicher- und MIDI-Over-USB-Funktionen)
  • Soundumsachaltungg ohne Abreißen von Klängen
  • Patches, Combinations und zentral angeordnete Favorite/Akkocate-Tasten ermöglichen schnellen Zugriff
  • Farbdisplay mit wichtigen Informationen und Status-Informationen

Preise: TBA
Verfügbarkeit: TBA
Weitere Informationen zu diesem Thema gibt es auf der Webseite des Herstellers.

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Unsere letzte Meldung vom 4. Januar 2021

Hammond Synthesizer – Welchen Synthesizer bringt Hammond?

Neuer Hammond Synthesizer (Quelle: Hammond)
Neuer Hammond Synthesizer (Quelle: Hammond)
Hammond kündigt unter ‘Coming soon’ einen Synthesizer an, bei dem wir gespannt sein können in welche Richtung das Konzept geht.
Ein Hammond-Synthesizer, den vielleicht nur wenige kennen und der auch gleichzeitig der erste kommerziell hergestellte und obendrein polyphone Synthesizer in der Musikgeschichte ist, war der zwischen 1939 und 1942 hergestellte Hammond Novachord mit einer Tonerzeugung, die komplett auf Röhren basierte.
Hammond Novachord [1939 - 1942]
Hammond Novachord [1939 – 1942]
Das Hammond, bekannt für deren elektromagnetische Zugriegel-Orgeln wie B3, C3, A100, etc., die ja eigentlich auch Synthesizer sind, deren Tonerzeugung auf additiver Synthese beruhen, jetzt in den Synthesizer-Markt einsteigen, lässt sich nur durch den ‘Run’ der Zeit mit Blick auf die unzähligen Reinkarnationen berühmter Synthesizer-Vorbilder erklären.
Im kurzen Hammond-Trailer lässt sich nicht viel erkennen, wohl aber der Schriftzug Mono-Synth auf der rechten Gehäuse-Seite neben einem leicht angeschrägt platzierten Farb-Display. Darunter befinden sich Fader für das Justieren von Wellenformen (FM?) und die Einstellungen der Hüllkurven.
Unterhalb des Displays und links daneben befinden sich Taster, die höchstwahrscheinlich zum Speichern von Sounds und der Bedienung eines Step-Sequencers/Arpeggiators dienen. Vielleicht aber liegt auf der linken Seite eine polyphone Synthesizer-Einheit, was gerade sehr spekulativ ist.
Weitere Informationen dazu liegen im Moment noch nicht vor, was die Sache bereits sehr spannend macht. Und spannend ist ein Synthie von Hammond allemal, denke man nur an das berühmte Novachord und dessen eigenwilligen Sound, oder an den seltenen Analog-Synths 102200.
Wir bleiben dran!
Weitere Informationen zu diesem Thema gibt es auf der Webseite des Herstellers.

Hammond-Trailer

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Hammond Novachord

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Der seltene Hammond Analog-Synthesizer 102200

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von Michael Geisel

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