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10.02.2020

Die interessantesten Synthesizer in 2020

Synthesizer mit Tastatur, Desktop-Synthesizer, und Eurorack Komplettsysteme

Für jeden etwas dabei in 2020

Wer hätte gedacht, dass das Jahr 2019 so viele begeisternde Neuheiten bringt. Gerade im Bereich der Retro-Technologien hat sich eine Menge getan, was deutlich macht, dass der Wunsch nach Repliken berühmter analoger Vorfahren einen nicht abreißenden Boom zeigt. Und gerade hier hat in 2019 ein Trommelfeuer an Reproduktionen echter Klassiker bei vielen zu schlaflosen Nächten geführt.

Plötzlich tauchen Synthesizer-Remakes aus Zeiten auf, die mancher Leser noch nicht einmal selbst erlebt hat, Instrumente, die Musikgeschichte geschrieben haben, sind zu Preisen erhältlich, von denen man früher nur geträumt hat. Da hat das Haus Behringer ganze Arbeit geleistet und ein Ende ist noch nicht in Sicht. Aber nicht nur analoge Konzepte erzeugen Adrenalin, auch hybride und komplett digitale Entwicklungen schaffen riesiges Interesse, schon deswegen, weil ein guter Synthesizer heute nicht mehr teuer sein muss, und man deshalb bereits unter 1.000 Euro tolle Instrumente erhält, die jedes für sich genommen, individuelle Eigenschaften in den Vordergrund rückt. Zudem haben sich Hersteller darauf spezialisiert gerade in diesem Preisbereich eine Marke zu setzen. Es gibt aber auch kostspieligere Exemplare, die jede Menge Spaß machen und die wir euch nicht vorenthalten möchten.

In unserer Übersicht findet ihr die interessantesten Synthesizer des Jahres 2019 in den Kategorien:

  • Synthesizer mit Tasten
  • Desktop-Synth/Drum
  • Eurorack-Komplettsysteme

(Die Reihenfolge der Produkte erfolgt alphatbetisch und stellt keine Rangfolge dar)

++ SYNTHESIZER MIT TASTEN ++

Ashun Sound Machines (ASM) Hydrasynth

Digitaler Wave-Morphing-Synthesizer

Der ASM Hydrasynth ist ein komplett digitaler Synthesizer. Er verfügt über acht Stimmen und die Sounds werden durch ein Überblenden von bis zu acht Wavetables - ähnlich dem Wavesequencing – erzeugt. Drei Oszillatoren bieten unglaubliche 219 Wellenformen, dazu kommen WaveScan-Parameter, die ein Modulieren der Wavetables erlauben. Ein Display zeigt die entsprechende Wellenform an. Zwei zur Verfügung stehende Filter können parallel oder seriell eingesetzt werden. Fünf LFOs und eine Modulationsmatrix ermöglichen die verschiedensten und komplexesten Modulationen. Die 49 anschlagdynamischen Tasten ermöglichen auch vollpolyphonen Aftertouch. Dazu kommen ein Ribbon-Controller für weitreichende Sound-Veränderungen sowie die üblichen Räder für Pitch und Modulation. Über die beiden CV- und Gate-Ports können zusätzliche analoge Steuerspannungen eingebunden werden. Außerdem ist MIDI-Konnektivität über IN, OUT und THRU sowie über USB gegeben. Der Hydrasynth ist auch als Dektop-Variante erhältlich.

Die wichtigsten Features im Kurzüberblick:

  • 49 anschlagdynamische Tasten mit Aftertouch
  • 8 Stimmen - monotimbral
  • vollpolyphoner Aftertouch
  • Arpeggiator inklusive Ratchet, Chance, Gate time & Swing (8 Modi)
  • 3 Oszillatoren mit 219 Single-Cycle-Wellenformen
  • WaveScan-Parameter zum Modulieren durch Wavetables
  • Wavelist-Modus zum Überblenden von bis zu 8 Wavetables
  • 8 benutzerdefinierte Wavelists pro Oszillator
  • Mixer inklusive Noise Generator und Ringmodulator
  • 2 Filter - seriell oder parallel
  • Filter 1 inklusive 11 verschiedenen Filtermodelle (12 & 24 dB Ladder, Vintage Ladder, HP, LP, Vocal u.a.)
  • Filter 2: 12 dB (SEM style) pro Oktave inkl. kontinuierlichen Sweep von Tief- über Band- bis Hochpass
  • 4 Oktaven Ribbon Controller (67 cm) mit Theremin Mode
  • Modulation Matrix
  • 5 DAHDSR Hüllkurven
  • 5 LFOs
  • LFOs inkl. Delay, Fade In, 3 Trigger-Modi, Glättung, Startphase, One-Shot-Modus
  • 5 Bänke mit je 128 Patches - davon 256 Werkspatches
  • CV-Gate-Ein- und -Ausgänge
  • Unterstützung aller gängigen CV/GATE-Standards
  • Clock Ein- und Ausgang
  • 8 hochauflösende Encoder inklusive LED-Ringen
  • USB (USB MIDI In/Out)
  • MIDI IN/OUT/THRU
  • Pre- und Post-Effekte für einzigartige Soundbearbeitung
  • Abmessungen: 800 x 350 x 103 mm
  • Gewicht: 10 kg

 Preis: 1.399 €

Ashun Sound Machines (ASM) Hydrasynth      (Produktseite auf thomann.de)

Ashun Sound Machines Hydrasynth Demo (No Talking)

Behringer MS-1

Analoger Synthesizer

Der Behringer MS-1 ist eine der ersten Neuauflagen von Synth-Klassikern aus dem Hause Behringer. Der berühmte Roland SH-101 stand dafür Modell.und das sieht man nicht nur, das hört man auch. Erstaunlich gleichwertig ist das, was klanglich mit beiden Synthesizern möglich ist, obwohl sich der MS-1 nicht als blanke Kopie des Klassikers versteht. Selbst die Funktionalität entspricht weitestgehend der des Originals, wurde aber z. B. mit zusätzlichen Dreieckswellenformen, oder einer polyphonen Tastatur von Behringer noch zeitgemäß erweitert. Auch die Verarbeitung ist so, dass man sich auf viele Jahre ungehemmten Spaß mit dem Behringer MS-1 einstellen kann. Abstriche gibt es im direkten Vergleich lediglich bei der Authentizität des Resonanzverhaltens, beim kompliziert zu verwendenden Arpeggiator und beim fehlenden Batteriebetrieb. Unterm Strich ist das aber Jammern auf hohem Niveau, schließlich muss man das auch im Verhältnis zum günstigen Preis des MS-1 sehen.

Die wichtigsten Features im Kurzüberblick:

  • Keyboard mit 32 halbgewichteten Tasten
  • analoger VCO - 3340 basiert
  • 4 mischbare Wellenformen: Rechteck (mit einstellbarer Pulsweite), Sägezahn, Dreieck und Rechteck-Suboszillator (schaltbar zwischen -1 Okt und -2 Okt.)
  • Rauschgenerator
  • resonanzfähiger Tiefpassfilter
  • Filter-FM durch VCO-Wellenformen möglich
  • ADSR-Hüllkurve
  • LFO mit weitem Frequenzbereich
  • Arpeggiator und programmierbarer Step-Sequenzer
  • Portamento
  • Bender mit Zuweisung auf VCO, VCF und LFO-Intensität
  • Abmessungen: 85 x 569 x 267 mm
  • Gewicht: 6,3 kg
  • Farbe: Rot
  • Inkl. Modulationsgriff, Umhängegurt und externem Netzteil (9 V DC / 1700 mA)

Preis: 299 €

Behringer MS-1     (Produktseite auf thomann.de)

Behringer MS-1 Sound Demo (No Talking)

Behringer Odyssey

Analoger Synthesizer

Beim Behringer Odyssey stand der legendäre ARP Odyssey Modell, der schon zuvor in Form des Arp Odyssey aus dem Hause Korg in die Gegenwart gebracht wurde. Geboten sind zwei Oszillatoren mit zwei Wellenformen, wobei einer davon auch als LFO eingesetzt werden kann, VCO-Sync und -Pulsweitenmodulation, Rausch- und Ringmodulator, zudem einen High-Pass- und einen Low-Pass-Filter. Außerdem wurden zwei Envelopes verbaut, eine digitale Effektsektion, einen 32-Step-Sequencer und einen Arpeggiator. Die Tastatur bietet drei Oktaven mit Full-Size-Tasten. Bei den Anschlüssen hat Behringer dann sinnvoll erweitert. So finden sich am Odyssey-Nachbau neben den beiden Audio-Outputs auch Kopfhörer, CV-In, CV-Out, Gate-In, Gate-Out, Tri-In und Trig-Out, Pedal, Portamento/Footswitch, und als moderne Erweiterungen USB und MIDI In und Out.

Die wichtigsten Features im Kurzüberblick:

  • 37 Full-Size Tasten Keyboard
  • monophon oder duophon spielbar
  • Controller: Oktave +/-, Pitchbend und Modulation
  • 2 VCOs mit Sägezahn- und Rechteckschwingung
  • VCO Sync
  • VCO Pulsweitenmodulation
  • Rauschgenerator
  • Ringmodulator
  • Tiefpassfilter mit Resonanz
  • 3 verschiedene Filterschaltungen wählbar
  • regelbarer Hochpassfilter
  • zuschaltbarer Overdrive
  • 1x AR- und 1x ADSR-Hüllkurve
  • VCO 1 als LFO nutzbar
  • digitale Effektsektion
  • 32-Step Sequenzer
  • Arpeggiator
  • Abmessungen (H x B x T): 133 x 589 x 409 mm
  • Gewicht: 8,1 kg

Preis: 439 €

Behringer Odyssey     (Produktseite auf thomann.de)

Behringer Odyssey Sound Demo (no talking)

Behringer Poly D

Vierstimmig paraphoner Analogsynthesizer

Einen Minimoog zu klonen ist für Behringer nichts Neues. Schließlich gibt es den Model D, auch ‚Boog‘ genannt, schon seit Anfang 2018. Mit dem Behringer Poly D kommt jetzt ein vierstimmig paraphoner, mit einem Poly-, Mono- und Unison-Mode ausgestatteter Synthesizer, der über eine Tastatur verfügt. Diese ist anschlagdynamisch, besteht aus Full-Size-Tasten und umfasst standardmäßig drei Oktaven. Damit schließt dieser Synth nun endgültig die Lücke, die der Model D bei vielen Synth-Fans noch hinterlassen hatte. Die vier analogen Oszillatoren mit drei Wellenformen werden durch einen Rauschgenerator, 24 dB LP- und HP-Filter mit Resonanz, einem LFO, zwei Envelopes, Verzerrer-Einheit, Arpeggiator, 32-Step-Sequencer und Pich- und Modulationsrad erweitert. Der semimodulare Ansatz, durch den sich beim Model D noch selbst Verbindungen per Patch-Kabel herstellen ließen, musste weichen. Poly D bietet dafür wesentlich mehr Anschlüsse auf der Rückseite. Neben MIDI In, Out und Thru finden sich auch Ext- und Int-Control-Inputs. Und auch klanglich hat der Poly D einiges zu bieten.

Die wichtigsten Features im Kurzüberblick:

  • 37 anschlagdynamische Full-Size Tasten
  • vierstimmiger Aufbau mit Poly-, Mono- und Unisono-Mode
  • 4 analoge VCOs mit Dreieck-, Sägezahn- und Pulse-Wellenformen
  • Rauschgenerator mit Weißem und Rosa Rauschen
  • 24 dB Ladder-Filter mit Resonanz
  • Tiefpass-/Hochpass-Filtercharakteristik umschaltbar
  • analoger LFO mit Rechteck/Dreieck Wellenformen
  • 2 ADS-Hüllkurven für VCF und VCA
  • analoger BBD Stereo-Chorus
  • integrierter Verzerrer mit Klangregelung
  • 32-Step Sequenzer
  • Arpeggiator
  • Pitch- & Modulationsrad
  • verstellbares Bedienfeld und 84 Bedienelemente für intuitive Bedienung
  • inkl. externem Netzteil (12 V DC)

Preis: 699 €

Behringer Poly D     (Produktseite auf thomann.de)

Behringer POLY D: Review, Tutorial and Patch Ideas // Auto-damp explained

Behringer Vocoder VC340

Analoger Vocoder

1979 veröffentlicht Roland den Vocoder VP-330 heraus. 2019 zieht Behringer mit dem Vocoder VC340 nach. Klanglich kommt der Klon äußerst nahe an das Original heran und auch die Verarbeitung lässt nichts zu wünschen übrig. Die Sprachverständlichkeit der Vocoder-Sektion ist sehr hoch und im Vergleich zu manchem digitalen Vocoder spricht der Behringer VC340 gelassen und besonnen auf eingehende Signale an. Und auch die Sounds sind detailgetreu nachempfunden, das heißt aber auch, dass einem ein Hauch von 1979 um die Nase weht. Wer Retro-Klang in Lo-Fi-Manier sucht, wird mit dem VC340 definitiv fündig. Das gilt auch für die Human-Voices- und String-Sounds. Die Detailtreue zum Original ist beim VC340 wirklich bemerkenswert. Und dann ist da natürlich noch der Preis, der seinesgleichen sucht.

Die wichtigsten Features im Kurzüberblick:

  • analoger Vocoder und String Ensemble Synthesizer
  • Keyboard mit 37 halbgewichteten und anschlagdynamischen Tasten
  • "Human Voice" (Male und Female) und "Strings" Sektionen mischbar für klassische Streicher- und Chor-Sounds
  • analoger Vocoder mit Tone-Regelung
  • BBD-Chorus für Ensemble-Effekte
  • Vibrato-LFO
  • Pitch-Shift-Fader
  • Metallgehäuse mit Holzseitenteilen
  • Abmessungen (H x B x T): 103 x 649 x 257 mm
  • Gewicht: 6,6 kg

Preis: 499 €

Behringer VC340    (Produktseite auf thomann.de)

Behringer Vocoder VC340 Sound Demo (no talking...well, sort of)

Korg Minilogue XD

Hybrider Synthesizer

Der Korg Minilogue XD ist ein hybrider Poly-Synth und der Nachfolger des Minilogue, mit den Genen des großen Korg Prologue. Auf diese Weise vereint Korg das Konzept eines Synth-Flaggschiffs, mit all seinen klanglichen Möglichkeiten, mit der kompakten und transportablen Erscheinungsform des Minilogue. So kann der kompromisslose analoge Grundsound durch die Multi-Engine und ihren VPM-basierten FM-Klängen zu sensationellen Sounds erweitert werden. Dadurch ergeben sich zudem interessante Modulationsmöglichkeiten. Natürlich muss man aufgrund des begrenzten Platzes im Gehäuse der Minilogue-Serie im Vergleich zum großen Bruder auf Funktionen verzichten. Das kann den positiven Eindruck dieses Synth-Powerhouses aber nicht im Geringsten schmälern. Wer also viel Sound und Power, ein gut verarbeitetes Instrument mit hochwertigen On-Board-Effekten und mit einem intuitiven Workflow auf kleinem Raum sucht, der ist hier absolut richtig. Und mit gerade mal 2,8 kg Gewicht, ist der Minilogue XD auch noch ein Leichtgewicht.

Die wichtigsten Features im Kurzüberblick:

  • 4-stimmig polyphon
  • 37 anschlagdynamische Slim-Tasten
  • 2 analoge VCOs und digitaler Multi-Engine Oszillator (Noise, FM, User-Wavetables) pro Stimme
  • 2-Pol-Filter mit Drive-Schaltung
  • 1x VCA, 1x LFO, 2 Hüllkurven
  • Oszillator-Sync und -Ringmodulation
  • 500 Klänge speicherbar (200 Presets + 300 User)
  • Digitale Effektsektion mit Modulationseffekten, Delay und Reverb
  • 4 Voice-Modi (Poly, Unison, Chord, Arp / Latch)
  • Joystick für Pitchbend und Modulation
  • Micro-Tuning mit 23 Preset- und 6 User-Skalen
  • polyphoner 16 Step Sequencer mit Motion Sequencer
  • Anzeige der erzeugten Wellenform durch Oszilloskop Funktion im OLED Display
  • 44 Bedienelemente für direkten Zugriff auf alle Parameter
  • Bedienfeld aus robustem Aluminium
  • Rückwand aus echtem Holz
  • Stereo Line-Ausgang: 2x 6,3 mm Klinke
  • Kopfhörerausgang: 6,3 mm Klinke Stereo
  • Sustain-Pedal Anschluss: 6,3 mm Klinke
  • Sync In / Out: 3,5 mm Klinke mono
  • 2x CV In: 3,5 mm Klinke
  • MIDI In /Out
  • USB B
  • Abmessungen (B x T x H): 500 x 300 x 85 mm
  • Gewicht: 2,8 kg
  • Inkl. Netzteil

Preis: 525 €

Korg Minilogue XD     (Produktseite auf thomann.de)

Korg Minilogue XD Sound Demo (No Talking)

Moog Matriarch

4-stimmig paraphoner semi-modularer Synthesizer mit Patch-Option

Moog Synthesizer sind echte Klassiker, wie auch der Moog Matriarch der einen komplett analogen Aufbau bietet. Sein Sound ist einfach fantastisch, die vier analogen Oszillatoren klingen mit ihren verschiedenen Wellenformen satt und phatt. Der Moog-typische Ladder-Filter und das Stereo-Analog-Delay tun ihr übriges für einen lebendigen und warmen Sound. Der Moog Matriarch ist ein paraphoner Synthesizer. Das bedeutet, das sich die mehrstimmige Klangerzeugung im späteren Signalweg Hüllkurven und Filter teilen. Hinzu kommt der modulare Aspekt des Matriarch. Mit den im Lieferumfang enthaltenen Patch-Kabeln können Steckverbindungen zwischen den insgesamt 90 Patchpunkten der einzelnen Module vorgenommen werden, was für neue Klangkreationen sorgt, die allerdings nicht abgespeichert werden können. Die Vergangenheit lässt grüßen. Dabei ist die Bedienung übersichtlich und nicht nur etwas für Synth-Profis. 

Die wichtigsten Features im Kurzüberblick:

  • Analoge Klangerzeugung
  • 256 Step Sequenzer
  • Arpeggiator
  • Stereo-Ladder-Filter und Stereo-Analog-Delay
  • basiert auf den Schaltungen der Moog-Modular-Synthesizer
  • 4 analoge Oszillatoren mit wählbaren Wellenformen
  • Mixer mit 6 Eingängen
  • 2 vierstufige ADSR
  • 3 bipolare spannungsgesteuerte Dämpfungsglieder mit Ringmodulationsmöglichkeiten
  • 2 diskrete analoge Stereo geroutete VCAs
  • 49-Tasten Keyboard mit Aftertouch via MIDI, KBD VEL OUT und KB AT OUT Anschlüssen
  • Pitch- und Modulations-Räder
  • 90 Patch Punkte 3.5 mm Klinke an Vorder- und Rückseite
  • Abmessungen (B x H x T): 812,8 x 139.7 x 361,9 mm
  • Gewicht: 10,89 kg
  • Inkl. Patch Kabel und externem 12 V Netzteil

Preis: 2.229 €

Moog Matriarch     (Produktseite auf thomann.de)

Moog Matriarch Sound Demo (no talking)

Novation Summit

16-stimmig polyphoner Synthesizer

Auch Novation hat sich 2019 mit einem neuen Synthesizer zurückgemeldet. Zwei Jahre nach Peak kommt der Novation Summit. Zum ersten Mal in der Firmengeschichte wurde ein integriertes Netzteil verbaut, das über einen Kaltgerätestecker mit Strom versorgt wird. Trotz vieler Bedienelemente und Funktionen findet man sich schnell zurecht, da das Instrument sehr übersichtlich gestaltet ist. Summit ist ein digitaler Synthesizer mit analogen Elementen. Er nutzt drei Oszillatoren pro Stimme, maximal 16 Stimmen sind möglich. Und diese Soundgewalt hört man natürlich besonders dann, wenn Sounds gelayert werden. Flächen-, Pad- und markante Lead-Sounds klingen einfach fantastisch, genau wie Arpeggio-Sounds. Außerdem kam im Vergleich zum Peak beim Novation Summit eine halbgewichtete und anschlagsdynamische Tastatur mit 61 Tasten hinzu, mit der auch Aftertouch möglich ist. Damit eignet sich Summit sowohl fürs Studio als auch für die Bühne. 

Die wichtigsten Features im Kurzüberblick:

  • Multitimbral auf 2 Bereichen
  • basierend auf der Peak-Architektur
  • halbgewichtetes 61-Tasten Keyboard mit Anschlagdynamik und Aftertouch
  • 3 Oszillatoren pro Stimme
  • gedoppelte Analogfilter
  • analoge VCAs und 3 analoge Distortion-Stufen pro Stimme
  • 3 NCO New Oxford-Oszillatoren pro Stimme ermöglichen subtraktive, Wavetable- oder FM-Klangerzeugung
  • analoge Multimode-Filter mit 12/24 dB pro Stimme mit Doppelmodus
  • Effekte wie Distortion, Chorus, Delay und Reverb
  • Arpeggiator
  • Pitch- und Modulations-Rad
  • Abmessungen (B x T x H): 998,4 x 302,4 x 71 mm
  • Gewicht: 11 kg

Preis: 2.099 €

Novation Summit     (Produktseite auf thomann.de)

Novation Summit Sound Demo (No Talking)

Sonicware ELZ_1

Polyphoner DSP-Kompaktsynthesizer

Der Sonicware ELZ_1 ist ein sechs-stimmiger DSP-Synthesizer, der wie ein Plug-in auf dem Rechner alle Klänge in Echtzeit errechnet. Mit einer Breite von knapp 40 cm, ist der ELZ_1 recht mobil und lässt sich zu diesem Zweck auch mit Batterien betreiben. Interessant ist die Tastatur, die sich über drei Oktaven erstreckt und aus Tastern bestehend in die Gehäuseoberfläche integriert wurde. Geboten werden sieben unterschiedliche Sound-Engines mit vielen Möglichkeiten: FM Synth mit vier Operatoren und 31 Algorithmen, Feedback und De-Tuning, 8 BIT Wave Memory Synth, DNA Explorer, Granular-Synthesizer, Standard OSC und Low-BIT OSC mit Sinus, Rechteck, Dreieck und Sägezahn, CUSTOM OSC und die Noise Synth Engine Sandflute. Alle Parameter der Klangsynthese sind über fünf Gruppen-Taster erreichbar und das Instrument ist bereits werkseitig mit 128 Presets bestückt. Interessant sind die Soundmöglichkeiten des Synthesizers, die über glockige FM-Sounds, komplexe Wavetable-Charaktere, Pads, bis hin zu Granularsounds oder Chiptune-artigen Klängen reichen, Der ELZ_1 verfügt in Volca-Manier über eingebaute Lautsprecher, was sich gerade im mobilen Einsatz als praktisch erweist.

Die wichtigsten Features im Kurzüberblick:

  • 11 verschiedene Sound-Engines:
  • FM Synth (4 Operatoren mit 31 Algorithmen, Feedback und De-Tuning)
  • 8 BIT Wave Memory Synth (plus Morphing und FM Mode)
  • DNA Explorer (extrahieren und generieren von Wellenform DNA von Audio)
  • Sigrinder (Granular-Synthesizer)
  • Standard OSC (Sinus, Rechteck, Dreieck und Sägezahn)
  • Low-BIT OSC (Sinus, Rechteck, Dreieck und Sägezahn)
  • Custom OSC, Masked Noise (Noise Synth engine)
  • Sand Flute (Noise Synth Engine)
  • Masked Noise (Noise Synth Engine)
  • 6-stimmig polyphon
  • Hüllkurven: ADSR, ADS-RA-R
  • Filter: LPF-6, LPF-12, HPF-6, HPF-12, BPF, Peaking EQ, LO EQ, HI EQ, Notch
  • 4 interne Effektslots
  • Arpeggiator/Sequenzer
  • integrierter Lautsprecher
  • Stromversorgung über 5 V DC Netzteil (nicht im Lieferumfang enthalten) oder 4 x AA Batterien
  • Stereo Line Ausgänge: 6,3 mm Klinke
  • Stereo-Kopfhöreranschluss
  • Aux Eingang: Stereo Miniklinke
  • USB Funktionen: Firmware Updates, USB MID
  • Abmessungen (B x T x H): 399 x 133 x 50 mm
  • Gewicht: 1,3 kg
  • Inkl. Transporttasche, USB Kabel, Kurzanleitung

Preis: 599 €

Sonicware ELZ_1     (Produktseite auf thomann.de)

Sonicware ELZ1 Sound Demo (No Talking)

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