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18.12.2020

Die größten Synthesizer-Stars aller Zeiten

Spieler, Programmierer und Sound Design Legenden

Die Besten der Besten am Synthesizer

Unter den Spielern von Tasteninstrumenten beinhaltet der Begriff des „Keyboarders“ eine ganz besonders große und umfangreiche Instrumenten- und Musikerfamilie. Immerhin lässt sich der Bereich in zahlreiche Unterkategorien aufteilen. Es gibt eine Menge Keyboarder, die sich dabei gerade auf ein Instrument spezialisieren. Dazu gehören Pianisten, Organisten und natürlich auch jene, die sich das Spielen mit einem Synthesizer zu eigen gemacht haben. Dabei hat man als Synthesizer-Spezialist neben dem eigentlichen Spielen auch noch eine weitere Aufgabe: Nämlich Klänge auszuwählen, oder im besten Falle sogar selbst zu programmieren. Im Gegensatz zum Klavier, auf dem der Grundsound bereits gegeben ist, gibt es hier kaum eine vorgeschriebene Richtung um Klänge zu kreieren und ein Synthesizer stellt gleichermaßen technische und ästhetische Anforderungen an den Spieler und Programmierer. Über die letzten Jahrzehnte haben sich einige Künstler zu echten Synthesizer-Pionieren entwickelt, bei denen sich ihr Spiel und ihre kreativen Klangerfindungen zu einer ganz besonderen Kunstform verbunden haben. Diesen musikalischen Fingerabdruck kann man sofort hören - in der Musik ein ganz besonders wichtiger Aspekt für einen Künstler. Wer zählt zu der Gruppe, die sich mit dem Synthesizer einen Namen gemacht haben? Wir stellen euch eine Auswahl der bekanntesten Synthesizer-Legenden in alphabetischer Reihenfolge vor.   

Brian Eno

Brian Eno darf in dieser Auswahl der großen Synthesizer- und Klang-Ästheten nicht fehlen, denn schließlich gilt er als Begründer der Ambient-Musik. Tatsächlich hatte sich Eno immer wieder als „Nicht-Musiker“ bezeichnet und man darf mutmaßen, dass diese Selbstbezeichnung wohl vor allem daherkommt, dass er sich nie auf ein Instrument oder eine bestimmte Arbeitsweise festgelegt hatte. Als echter Klangkünstler erfand er immer wieder neue Methoden, um interessante Klänge zu erzeugen. Dabei griff er auf Tonbandgeräte, Samples oder Umgebungsgeräusche zurück. Inspiriert durch ein negatives Klangereignis am Flughafen Köln/Bonn entstand 1978 die Musik „Ambient 1: Music for Airports“, die seither zu den ersten Veröffentlichungen im Bereich der Ambient-Musik gilt. Eno begann seine Karriere außerdem als Mitbegründer der Band Roxy Music und trat später immer wieder als Produzent, z. B. Bands wie U2, Paul Simon und Coldplay in Erscheinung. Er schrieb sowohl Filmmusiken und bekam den Auftrag, die Startmelodie für Microsoft 95 zu komponieren (und das auf einem Apple Macintosh!). Eines seiner bekanntesten Werke ist der Titel „An Ending (Ascent)“, welcher später auch für den Film „Traffic“ verwendet wurde.

Derek Sherinian

Neben Jordan Rudess gehört vor allem Derek Sherinian zu den prominentesten Keyboardern und Synthesizer-Spezialisten im Rock- und Fusion-Bereich. Als Mitglied zahlreicher Bands, zu denen u. a. Alice Cooper, Dream Theater, Black Country Communion und Sons Of Apollo gehören, hat er einen entscheidenden Beitrag zum Klang geleistet. Grund dafür sind seine geschmackvollen Synth- und Keyboard-Sounds. Derek besitzt nicht nur eine wirklich eindrucksvolle Sammlung sämtlicher Vintage-Synths, er weiß auch wie man sie bedient. Alleine um seinen berühmten Monster-Lead-Sound, den er zusammen mit Korg-Spezialist Jack Hotop entwickelte, beneiden ihn viele Keyboarder. In seinem Spiel vermischen sich ganz spezielle Voicings mit seinen sehr eigenen Sounds, die er teilweise aus dem Memorymoog, dem Prophet 5 oder auch dem Nord Lead 3 holt. Wir hatten die Gelegenheit, ihn anlässlich seines jüngsten Album-Release „The Phoenix“ zu einem exklusiven Interview und Soundworkshop einzuladen.

Herbie Hancock

Kaum ein Keyboarder hat sich sowohl im Jazz- als auch in der Popmusik so sehr einen Namen gemacht wie Herbie Hancock. Dabei hat er sich nie auf ein Instrument beschränkt, sondern kontinuierlich nach neuen Möglichkeiten des Ausdrucks geforscht. Als echter Technik-Freak gehörte er zu den ersten Keyboardern, die sich mit der MIDI-Technik vertraut machten. Mit seiner Band The Headhunters und auch später als Solokünstler war er ein echter Pionier, was analoge und digitale Synthesizer anbelangt. Seine charakteristischen Lead-Sounds und Flächen haben ihn gerade in den 1970er Jahren zu einem eigenständigen Sound verholfen. Diese Zeit war u. a. geprägt vom Einsatz des Fender Rhodes, Hohner Clavinets sowie ARP 2600, Moog- und Korg-Synthesizern. Wer im Funk- und Jazz-Bereich unterwegs ist, der wird das bekannte Synthesizer-Riff aus dem Song Chameleon kennen. Mit seinem Elektro-Song „Rockit“ landete er 1983 einen Mega-Hit. Außerdem gehört Herbie Hancock zu den Künstlern, die den legendären Sennheiser VSM 201 Vocoder regelmäßig eingesetzt haben. 

Jan Hammer

Wenn es um Synthesizer-Legenden geht, dann kommt man an Jan Hammer nicht vorbei. Der 1948 als Jan Hamr geborenen tschechisch-amerikanische Pianist und Keyboarder ist nicht nur für seine geniale Filmmusik bekannt, sondern war mehrere Jahre lang Mitglied des Mahavishnu Orchestra.  Als Studiomusiker spielte mit zahlreichen Künstlern wie Jeff Beck und Joni Mitchell, bis er dann später vornehmlich als Filmkomponist arbeitete. Sein größter Erfolg ist sicherlich die Filmmusik zu Miami Vice. Seine Solo-Alben hingegen sind Zeugnis seiner Vorliebe für Jazz-Fusion: Hier kommen neben dem Fender Rhodes vor allem der Moog Minimoog, Yamaha DX7, ein Oberheim Xpander und auch ein Fairlight CMI zum Einsatz. Spätestens für seine berühmte Miami-Vice Titelmusik kam dann auch die digitale LinnDrum zum Einsatz, welche sehr charakteristisch für seinen Sound ist. Ein absolutes Highlight ist der Song „Don’t You Know“ der Jan Hammer Group, für den der den Minimoog mit dem sehr seltenen 1.125 Sample & Hold Modul von Moog steuert. Schon alleine dieser Sound ist legendär! Außerdem ist Jan Hammer einer der besten Beispiele für ein wirklich ausdrucksstarkes Spiel mit Lead-Sounds. In einem interessanten Workshop widmen wir uns dem Thema, wie man Sounds auf dem Synthesizer richtig spielen lernt.

Jean-Michel Jarre

Der französische Musiker Jean-Michel Jarre gilt als Wegbereiter für elektronische Musik und hat mit seinen Kompositionen rund 80 Millionen Tonträger verkauft. Bekannt geworden ist er mit seinem ersten Studioalbum „Oxygène“, welches 1976 erschien und ziemlich schnell zu einem Welthit wurde. Der daraus stammende Song „Oxygene IV“ gehört zu Jarres bekanntesten Kompositionen. Charakteristisch für seine Musik ist das Zusammenspiel vieler Synthesizer, die in atmosphärischen Klangwelten oft repetitive Melodien und Rhythmen spielen. Auf „Oxygene IV“ kommt u. a. der EMS VCS3 zum Einsatz, eine Eminent 310 sowie auch ein ARP 2600. Vermutlich gibt es aber fast keine Synthesizer, die Jean-Michel Jarre nicht benutzte: der Memory Moog und ein Fairlight CMI gehören auch zu seinen Instrumenten. Auch ist sein Sound stark vom Gebrauch verschiedener Drummachines und Effekte geprägt - seine Musik kommt weitestgehend ohne akustische Instrumente aus. Dazu gehört auch eine starke Inszenierung: Hinter einer großen Synthesizer-Kulisse kann man Jarre live bei seinen Auftritten mit einer spektakulären Licht-Show hören und sehen.

Jordan Rudess

Er gehört zu den wohl bekanntesten Keyboardern überhaupt: Jordan Rudess. Rudess ist ein echter Tausendsassa und hat nicht nur die Fans der Prog-Rock-Band Dream Theater begeistert. Als musikalisch und technisch versierter Pianist, Keyboarder und Soundtüftler hat er die Keyboardwelt immer wieder beeindruckt. Als Student des Juilliard-Konservatoriums in New York begann er mit 19 Jahren sich für Synthesizer zu interessieren. Es folgten Auftritte mit Jan Hammer und den Dixie Dregs, bis er dann 1999 festes Mitglied von Dream Theater wurde - als Nachfolger von Derek Sherinian. Damals war er der bekannteste Endorser der Firma Kurzweil und hatte wie kein anderer alle Features und Funktionen der bis dato womöglich vielseitigsten Workstation K2500X und K2600X ausgereizt. Ganz egal ob komplexe Splits- und Layersounds, orchestrale Arrangements, oder seine sehr prägnanten, teilweise Gitarren-ähnlichen Leadsounds: Jordan Rudess hat jede musikalische und technische Herausforderungen immer besonders eindrucksvoll bestanden, wie man u. a. auch in seinen Projekten „Rudess/Morgenstein-Project“ oder dem „Liquid Tension Experiment“ beobachten konnte. Durch sein Interesse an neuen Klängen und Instrumenten hat er seinen Sound kontinuierlich weiterentwickelt - was teilweise auch mal verrückt oder experimentell, aber immer spannend blieb. Verrückt zuletzt auch deshalb, weil er schon alleine durch seine teilweise verrückten Keyboards und bewegliche Keyboardständer überraschte. 

Julian Pollack [J3PO]

Mit gerade einmal 32 Jahren gehört Julian Pollack, der den meisten unter seinem Künstlernamen „J3PO“ bekannt ist, zu den jungen aufstrebenden Musikern und Synthesizer-Spezialisten. Seine Vorlieben für Sounds und Klänge haben ihn als gefragten Musiker schon auf große Bühnen geführt - so ist er u. a. mit Marcus Miller auf Welttournee gewesen. J3PO ist irgendwo zwischen Jazz, NuSoul und Pop unterwegs, und seine Musik besticht vor allem durch seine originellen Klänge. Große Bekanntheit hat er vor allem mit seinen diversen Kollaborationen und YouTube-Videos erlangt. Als Spezialist für Klänge hat er außerdem eine Menge Synth-Patches für Sequential gemacht, die man direkt bei ihm kaufen kann. Egal ob Prophet 5 und Prophet-6, OB-6 oder Nord-Sounds - er kennt sich wirklich aus. Herausgekommen sind eine Menge wirklich toller Sounds, die von Pads über Synth-Brass-Sounds bis hin zu Lead-Sounds reichen. Seinen musikalischen Fingerabdruck hört man jedenfalls sofort!

Keith Emerson

Mit dem 1970 erschienen Song „Lucky Man“ änderte sich einiges in der Musikgeschichte: Zum ersten Mal tritt ein Moog-Synthesizer in der Rockmusik in den Vordergrund. Was im Outro des Songs passiert, war damals jedenfalls wirklich neu. Emerson ist seitdem der Inbegriff eines Synthesizer-Pioniers. Auch das Folgealbum mit der Tarkus-Suite hat viele Musiker seitdem stark geprägt und inspiriert. Keith Emerson wusste es, wie man verschiedene Musikstile miteinander vermischt: Klassische Elemente, Blues und Jazz verschmolzen zu einer ganz eigenen, bisher nie dagewesenen Melange. Neben der Hammond-Orgel war vor allem der Sound seines sehr großen Modularsynthesizers ein Erkennungszeichen. Mit einer Hand auf der Tastatur, und der anderen am Steckfeld - genau wie im Video auf dem bekannten Moogfest. 

Kraftwerk

Die Wurzeln der elektronischen Musik liegen in Europa. Manche würden sogar behaupten, sie lägen in Düsseldorf. Wenn man es so betrachtet, dann liegt man damit jedenfalls nicht falsch: Immerhin stammen zahlreiche Wegbereiter und Musik-Pioniere der elektronischen Musik eben tatsächlich aus Düsseldorf. Und die berühmteste Gruppe dieser Musikrichtung ist zweifelsohne Kraftwerk. Nicht ohne Grund bezeichnete die New York Times die Band als „Beatles der elektronischen Musik“. Mit ihrem minimalistischen Sound, den computerartigen Rhythmen und ihrer grandiosen Klang-Ästhetik sind die seit ihrer Gründung im Jahr 1970 nicht mehr aus der Musiklandschaft wegzudenken. Man denke nur an Titel wie „Das Model“, „Tour De France“ oder „EXPO 2000“. Nach den 1990er Jahren hat Kraftwerk übrigens die umfangreiche Hardware gegen ein sehr spartanisches Setup mit Laptops und MIDI-Controllern umgetauscht - das Bild der vier „Operatoren“, bestehend aus drei Musikern Ralf Hütter, Fritz Holpert und Henning Schmitz und dem Video Operator Falk Grieffenhagen ist allerdings weitestgehend gleichgeblieben.

Lyle Mays

Lyle Mays ist vor allem als Bandmitglied der Pat Metheny Group bekannt geworden. Zusammen mit Pat Metheny hat er viele Stücke für die Band geschrieben und dabei gleichzeitig den Sound der Band maßgeblich geprägt. Neben seinem geschmackvollen Piano-Spiel hat er viele Synthesizer eingesetzt, zu denen u. a. Oberheim, Prophet 5 und später auch Synthesizer/Keyboard Workstations gehörten. Atmosphärische Pads, charakteristische Lead-Sounds und orchestrale Sounds, die oft zusammen mit dem Piano erklingen, sind sicherlich sein Aushängeschild gewesen. Außerdem hat er mit vielen anderen Künstlern, darunter u. a. Ricki Lee Jones und Joni Mitchell, gearbeitet. Dabei war Lyle Mays immer daran interessiert, mehr als nur Pianist und Keyboarder zu sein. In seinem Werk vereinen sich Improvisation, Komposition und Sounddesign. Lyle Mays hatte auch eine Vorliebe für die Programmierung und Entwicklung von Software und arbeitete in den letzten Jahren vorrangig auch als Software-Manager. 

Malcolm Cecil und TONTO

Kommen wir zu einem echten Highlight, wenn es um Synthesizer-Pioniere geht. Und doch ist unser nächster Kandidat eher unscheinbar und wenig bekannt. Malcolm Cecil ist u. a. als Jazzbassist, Produzent und Soundprogrammierer bekannt. Besonders einflussreich ist seine Arbeit mit Stevie Wonder gewesen, mit welchem er u. a. die Alben „Talking Book“ und „Innervisions“ produzierte. Mit seinem „The Original New Timbral Orchestra“, kurz TONTO, gründete er zusammen mit dem Produzenten Robert Margouleff den bis heute größten multitimbralen und polyphonen Analogsynthesizer der Welt. In diesem gigantischen Modularsynthesizer befinden sich u. a. zahlreiche modifizierte Module von Moog, Oberheim und ARP Instruments. Durch die unzähligen Module und deren Verschaltung lassen sich beeindruckende Klänge erzeugen. Viele Jahre war TONTO im Electric Lady Studio, später dann im Record Plant in L.A. - in den letzten Jahren konnte man den Synthesizer außerdem auf mehreren Ausstellungen bestaunen.

Rick Wakeman

Rick Wakeman gehört zu den bekanntesten britischen Keyboardern und hat in seiner Spielweise nicht nur nachhaltig den Sound der Progressive Rock geprägt - besonders innerhalb der Band Yes. Genau fünf Mal ist er aus der Band ausgestiegen um dann erneut wieder einzusteigen. Die Alben seiner ersten Phase in der Band Yes gelten als ganz besonders brillante Werke. Daneben hat er eine sehr erfolgreiche Solokarriere gestartet und war als Studiokeyboarder für Elton John, T-Rex und David Bowie tätig. Durch seine Mischung aus klassischen Klavierspiel und den Klängen seiner zeitweise gigantischen Keyboard-Burg hat er einen ganz eigenen Sound hinterlassen. Er zählt auch zu den prominentesten Spielern des Minimoog und zu den Pionieren, die das Mellotron als Tasteninstrument in der Rockmusik etabliert haben. Daneben ist sein Klang durch Instrumente wie Hammond-Orgel, Prophet 5, Korg Trident und später auch Workstations wie etwa der Roland JD-800 geprägt. Auch optisch kann man Rick Wakeman gut erkennen, da er nicht selten im Glitzerumhang auf der Bühne steht.  

Steve Porcaro

Steve Porcaro gehört zu den bekanntesten Synthesizer-Pionieren und hat als Bandmitglied der Band TOTO enorm zum Klang der Band beigetragen. Der Grund dafür ist seine Vorliebe für Synthesizer und deren Programmierung. In den späten 1970er und frühen 1980er Jahren sah man ihn oft mit seiner sehr großen Brille vor seinem Modularsynthesizer - jedenfalls hat er den Bandsound mit seinen charakteristischen Brass- und Lead-Sounds sehr geprägt. Dabei hatte er offenbar keine Berührungsängste, denn in seiner Synth-Sammlung waren wirklich alle Klassiker dabei: Oberheim, Prophet und Moog. Einen guten Eindruck über seine Klangästhetik erhält man auf vielen Songs des berühmten Albums „TOTO IV“. Besonders impressiv ist das vielschichtige Synth-Solo auf dem Song Rosanna - das wird höchstwahrscheinlich jeder kennen! Im Video gibt Steve einen kleinen Eindruck, wie er seine Brass- und String-Sounds unter Verwendung der Hüllkurven verwendet!

Vangelis

Hinter dem Künstler Vangelis steckt der griechische Musiker Evangelos Odysseas Papathanassiou, der für seine Filmmusik zu Blade Runner oder 1492: Conquest of Paradise bekannt wurde. Als Autodidakt eignete er sich sein musikalisches Wissen selbst an und zog während der 1968er Studentenrevolte nach Paris, wo er zunächst eine Progressive-Rock-Gruppe „Aphrodite’s Child“ gründete. In den 1970er Jahren widmete er sich dann zunehmend seiner Tätigkeit als Filmkomponist. Seinen Durchbruch hatte er mit der Filmmusik zu Ridley Scotts „Blade Runner“, für die er auch einen Oscar gewann - als erste Filmmusik, die am Synthesizer entstand. Sein wohl erfolgreichstes Werk ist die Titelmusik „Conquest of Paradise“, die einem späteren Publikum durch den Boxkampf von Henry Maske bekannt wurde. Sein Musikstil lässt sich irgendwo im Bereich zwischen New-Age- sowie atmosphärischer Ambient-Musik einordnen. Besonders häufig setzte er eine Zeit lang den Yamaha CS-80 ein, der den Klang von Blade Runner stark prägte. Außerdem setzt Vangelis eine Vielzahl bekannter Synths ein, zu denen u. a. der Minimoog, ARP 2600, mehrere Oberheim-Modelle, Prophet 5 und der Yamaha DX7 gehören.  

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