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Workshop
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26.12.2017

Workshop - Die wichtigsten Effektpedale für Classic Rock

Drei Pedalboard-Setups für authentische Classic Rock - Gitarrensounds

In dieser Folge präsentieren wir euch die wichtigsten Effekt-Pedale für den Einsatz im Classic Rock Bereich. Auch diesmal haben wir wieder drei unterschiedliche Ausbaustufen eines möglichen Pedalboards im Angebot. Von der Basis-Version mit Verzerrer und Wah Wah, über die M-Variante mit zusätzlichem Phaser, bis hin zur L-Ausbaustufe mit Wah, Overdrive, Distortion, Chorus und Delay.

Und da das Angebot an möglichen Effektpedalen immer größer wird, haben wir für jedes der drei Setups konkrete Produkt-Empfehlungen im Angebot - inklusive Links zu ausführlichen bonedo Testberichten.

Pedalboard Size S

Wah Wah - Overdrive

Zwei Pedale reichen als Standard-Ausstattung für Classic Rock aus. Der Zerrgenerator ist natürlich Pflicht. Dabei entscheiden der persönliche Geschmack und die individuelle Klangvorstellung wie hoch der Zerrgrad sein muss. Optimal ist ein Pedal, das einen weiten Bereich an Zerrgraden abdecken kann. Manche Overdrives haben noch eine integrierte Boost Funktion. Damit habt ihr gleich noch den "Go To Eleven"-Schalter für den Solo-Sound im Direktzugriff. Ergänzt wird das Ganze mit einem Wah-Pedal, das auch mal in fest eingestellter Position zum Erzeugen eines mittigen Zerrsounds in Verbindung mit dem Overdrive benutzt werden kann.

Empfehlung: Xotic Wah XW-1, Dunlop Cry Baby Classic, Weehbo Helldrive, Himmelstrutz Fetto Nord

Pedalboard Size M

Wah Wah - Overdrive - Phaser

Zu unseren beiden Pedalen gesellt sich in der M-Version ein Phaser, ein Effekt, den Eddie Van Halen oder Jimmy Page gerne für spezielle Sounds eingesetzt haben. Alternativ dazu kann es auch mal ein Flanger oder Chorus sein.

Empfehlung: MXR Customshop Phase 90, Red Witch Deluxe Moon Phaser, TC Electronic Corona Chorus, Electro Harmonix Deluxe Electric Mistress, Strymon Orbit Flanger

Pedalboard Size L

Wah Wah - Overdrive 1 - Distortion - Phaser - Chorus - Delay

In der Ausbaustufe L kommt jetzt noch ein zweites Overdrive- oder Distortion-Pedal hinzu. Das Pedal wird mit mehr Gain eingestellt und sorgt in unserem Setup für die satteren Lead-Sounds. Um die Möglichkeit zu bekommen, die Modulations-Sounds noch etwas abwechslungsreicher zu gestaltet, habe ich in der L-Version noch einen Chorus mit aufs Brettl gepackt. Der Chorus ist besonders in Verbindung mit Clean-Sounds eine echte Bereicherung. Unter Umständen kann er aber auch mal einen Zerrsound etwas breiter machen. Als letzter Neuzugang kommt noch ein Delay hinzu. Der bei Gitarristen sehr beliebte Raum-Effekt lässt sich dazu nutzen, Lead-Sounds zu noch mehr Größe zu verhelfen.

Empfehlung: Bogner Ecstasy Red, Okko Diablo Gain Plus, Strymon Timeline, TC Flashback

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