ANZEIGE

Keith LeBlanc ist tot (Grandmaster Flash / Sugar Hill Records)

Keith LeBlanc spielte auf den legendären HipHop-Alben der ersten Stunde und war Teil der Sugar Hill Gang. Nun ist er mit 69 Jahren gestorben. Die Schlagzeugkarriere von Keith LeBlanc, geboren 1954 (das genaue Datum ist nicht bekannt), begann wie so viele in seiner Generation: Als Kind sah er die Beatles mit Ringo Starr im Fernsehen und wollte ebenfalls trommeln. Er übte zunächst am Practicepad, später begleitete er seine Lieblingsalben auf einem selbst zusammen gebastelten Drumset, er durfte außerdem in der Schulband spielen.  

Bildquelle: https://www.facebook.com/klbdrum
Bildquelle: https://www.facebook.com/klbdrum

Als ein Freund einen Nachfolger für die Hausband des Sugar Hill Record Plattenlabels suchte, nahm Keith’s Karriere Fahrt auf. Die Bandkollegen Doug Wimbish und Skip McDonald behielten ihn nach einer Audition in ihrer Band, welche als Sugarhill Gang bekannt wurde. Seine Fähigkeit, exakt zum Metronom spielen und die damals neuartigen Drum-Maschinen programmieren zu können, dürfte dabei eine große Rolle gespielt haben. Bis 1984 spielte die Band einige der legendärsten HipHop-Alben ein, darunter Grandmaster Flash’s „The Message“ und Sugarhill Gang’s Debüt-Album. 

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Youtube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen
Grandmaster Flash „The Message“

Obwohl die Arbeit für die HipHop-Pioniere zu den wichtigsten musikalischen Stationen in Keith’s Schaffen zählt, war damals noch lange nicht Schluß. Seine ausgecheckten Beat-Arrangements brachten ihm auch die Aufmerksamkeit aus anderen Genres ein. So arbeitete er ab Mitte der 80er Jahre auch für Ministry, R.E.M, Tina Turner und Depeche Mode, für Nine Inch Nails’ „Pretty Hate Machine“ fungierte er außerdem als Produzent. Keith arbeitete jedoch nicht nur für andere, sein perkussiv-industrieller Stil als Solokünstler ist auf Alben wie „Freakatorium“ sehr gut zu hören. Keith LeBlanc starb an einer nicht näher genannten Krankheit im April 2024.  

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Youtube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen
Keith LeBlanc über seine Arbeit mit Sugar Hill Records.
Hot or Not
?
Bildquelle: https://www.facebook.com/klbdrum

Wie heiß findest Du diesen Artikel?

Kommentieren
Schreibe den ersten Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.
Bonedo YouTube
  • Tama | S.L.P. Expressive Steel Snare | Sound Demo 4K
  • Tama S.L.P. Expressive Steel Snare | #shorts #tamadrums
  • A few bars with the Zildjian Thomann Anniversary Set | #shorts #zildjian