Bass
Feature
7
15.10.2019

Kinga Glyk – Alle lieben Kinga!

Die polnische Bass-Virtuosin hat ihre neue Single „Joy Joy“ herausgebracht!

„Joy Joy“ gibt einen Vorgeschmack auf das kommende Album „Feelings“

Hand aufs Herz: Gibt es in unserem erlauchten Leserkreis jemanden, der das Video von Kinga Glyks Cover-Versionen von "Tears In Heaven" noch nicht auf YouTube gesehen hat? Seit die damals 19jährige polnische Bassistin den Clip vor drei Jahren online stellte, haben ihn fast zwei Millionen Musikfans angesehen. Das ehrwürdige "Heute Journal" zählte sie zu den "großen Hoffnungen des europäischen Jazz" und nannte Glyks Musik bewusst doppelsinnig "Jazz in seiner schönsten Form". Nun stellt die Musikerin aus der Stadt Rydultau ihre neue Single "Joy Joy" vor - ein Freudenfest für Fans von Jaco Pastorius oder Joe Dart!

Kinga Glyks Talent kommt nicht von ungefähr, denn sie stammt aus einer musikalischen Familie: Ihr Vater ist der bekannte Vibraphonist Irek Glyk, mit dem Kinga schon im zarten Alter von 12 Jahren zusammen mit ihrem Bruder am Drumkit unter dem Namen "Glyk P.I.K. Trio" Konzerte spielte. Inzwischen hat Ginka mit ihrer eigenen Band schon Länder wie Indonesien, Österreich, Deutschland, die Schweiz, Italien, Portugal, die Slowakei, die tschechische Republik und die Ukraine bereist.

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Bis heute erschienen die Alben "Rejestracja" (damals war Kinga gerade mal 18 Jahre alt!), "Happy Birthday", sowie im Jahr 2017 "Dream". Das kommende Album "Feelings" wird auch die Single "Joy Joy" enthalten, die die sympathische Bassistin just mit einem aufwendig produzierten Video veröffentlicht hat.

Im Clip spielt die 22jährige, die man ansonsten vor allem mit Fender Jazz-Bässen sieht, ungewöhnlicherweise eine Kopie eines Gibson EB-3- bzw. Gibson SG-Basses von der Firma Greco. Der Bass wurde für einen authentischen Retro-Sound mit Flatwound-Saiten bestückt. Die japanische Company Greco machte vor allem in den 1970er-Jahren durch zum Teil exzellente Kopien - rechtlich freilich höchst denkwürdig - von Gibson- und Fender-Modellen auf sich aufmerksam. Zu dem elektronisch angehauchten Beat von "Joy Joy" passt der kehlige Sound dieses Instruments aber wie die sprichwörtliche "Faust aufs Auge"!

Wir freuen uns auf das Album, Kinga!

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