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Blog: Das Farewell-Konzert von Cream 1968!

Mein heutiges Fundstück der Woche ist kein Clip, den man sich mal eben “im Vorbeigehen” ansieht. Es ist nämlich der einzige offizielle Konzertfilm der legendären Band Cream um Eric Clapton (git), Ginger Baker (dr) – und natürlich den unglaublichen Jack Bruce am Bass! Der Zeitpunkt könnte kaum treffender sein: das Abschiedskonzert der ersten “Supergroup” der Musikgeschichte fand nämlich am 26. November 1968 statt – also fast auf den Tag genau vor 48 Jahren! Kinder, wie doch die Zeit vergeht …

Screenshot aus dem unten verlinkten Video (Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=2tAE2K3YT_A)
Screenshot aus dem unten verlinkten Video (Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=2tAE2K3YT_A)


Nach nur zwei Jahren seines Bestehens sagte das britische Trio bei diesem Konzert seinen Fans “Goodbye”, ehe sich jedes Bandmitglied anderen Projekten widmete. Cream hatten in der Zeit zwischen 1966 und 1968 eine kometenhafte Karriere erlebt und zahllose umjubelte Konzerte gespielt. Außerdem entstanden in dieser kurzen Phase ganze vier Alben, die heute allesamt Kultstatus genießen: “Fresh Cream” (1966), “Disraeli Gears” (1967), “Wheels of Fire” (1968) und “Goodbye” (1969).

Auch in den USA hatte die Band immensen Erfolg. Dennoch beschlossen die Musiker schon im Sommer 1968, die Gruppe aufzulösen, da das “Superstar-Dasein (ihrer) eigentlichen musikalischen Haltung und ihren Ambitionen entgegenstand” – so lautete damals die offizielle Begründung.

1993 wurde Cream mit einem Platz in der “Rock and Roll Hall of Fame” geehrt, und zu diesem Anlass spielten Clapton, Baker und Bruce erstmalig wieder ein kurzes Set bestehend aus den Songs “Sunshine of Your Love”, “Crossroads” und “Born Under a Bad Sign”.

2005 beschloss man schließlich, sich abermals für einige Reunion-Konzerte zusammenzufinden. Die vier Shows im Mai und zwei Shows Oktober waren im Handumdrehen ausverkauft. Danach gingen die drei Musiker endgültig getrennte Wege, was vor allem dem seit Jahrzehnten schwierigen Verhältnis von Bruce und Baker geschuldet sein soll.

Basslegende Jack Bruce war seit 2003 gesundheitlich schwer angeschlagen, da bei ihm Leberkrebs diagnostiziert worden war. Im September desselben Jahres starb er beinahe bei einer Lebertransplantation, da er sich zusätzlich eine Lungenentzündung zugezogen hatte. Anschließend erholte sich der gebürtige Schotte wieder einigermaßen für einige Jahre, ehe er am 25. Oktober 2014 im Alter von 71 Jahren an den Folgen seines Leberleidens starb.

Viel Spaß mit diesem außergewöhnlichen Zeitdokument aus der “Royal Albert Hall” und bis nächste Woche im bonedo-Bassbereich!

Lars Lehmann (Leiter Bassredaktion)

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von Lars Lehmann

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