Blog_Folge
Feature
10
19.11.2018

Die besten DAWs der Welt!

Welches sind die beliebtesten Digital Audio Workstations und was ihre Unterschiede ?

Die beste Software zum Produzieren von Musik im Vergleich

Ursprünglich als „virtuelle Bandmaschine“ zur Aufnahme und Editierung von Tonaufnahmen gedacht, sind viele heutige DAWs (Digital Audio Workstations) zu umfangreichen All-in-One-Lösungen geworden, mit denen sich von der Notation und Komposition, über Arrangement, Recording von Audio und MIDI, Editing und Mixdown, je nach Exemplar, sogar komplexe Live-Performances realisieren lassen. Der DAW-Markt ist in den letzten Jahren stark gewachsen und hat zeitgemäße Musikproduktionssoftwares hervorgebracht, die flexible und neuartige Arbeitsweisen ermöglichen. 

Bei dieser umfangreichen Auswahl an DAWs, von denen es auch noch zumeist für verschiedene Budgets die passende Version gibt, ist es nicht leicht, den Überblick zu behalten. Welche DAW passt also zum eigenen Workflow? Sie alle haben ihre Vor- und Nachteile, die man kennen sollte, bevor man sich viele Stunden in die umfangreiche Software einarbeitet. Wenn man diese und ihre Alleinstellungsmerkmale kennt, wird man schnell herausfinden, welche DAW am besten zur eigenen Arbeitsweise passt. Wir haben die beliebtesten DAWs zusammengestellt, um Einsteigern und Umsteigern einen Überblick zu verschaffen.

 

Was ist die beste DAW?

Die beste DAW ist die, die zum eigenen Workflow passt! Viele DAWs bringen in etwa die gleichen Kernfunktionen mit. Die Unterschiede liegen im Detail, was sich zumeist im Aufbau der Arbeitsumgebung und dem Funktionsumfang einzelner Sektionen bemerkbar macht. Und genau diese Details sollte man sich vor dem Einstieg oder Umstieg anschauen. Da jeder Musikschaffende eigene Erwartungen an eine DAW hat, sollte man sich im Klaren sein, was man mit der Software vorhat. In der folgenden Übersicht verweisen wir an den entsprechenden Stellen auf Testberichte und Workshops, die euch nähere Details liefern und deutlich tiefer in die Materie eintauchen.

1. Apple Logic

Apple Logic Pro X, ursprünglich von der Hamburger Schmiede Emagic entwickelt, gehört zu den umfangreichsten und zugleich benutzerfreundlichsten DAWs, und das zu einem vergleichsweise günstigsten Kurs. Allerdings gibt es die Allrounder-DAW, seit der Übernahme von Apple, nur für macOS, was entsprechende Apple-Rechner voraussetzt. Durch diese Beschränkung auf Betriebssystem und Hardware ist die DAW sozusagen von Apple für Apple und läuft dementsprechend stabil. Zudem nutzt Apple – wie bei vielen Produkten – auch hier eine eigene Schnittstelle. Daher werden keine VSTs, sondern sogenannte AUs (Audio Units) benötigt, um Dritthersteller-Plug-ins einzubinden. Fast alle bekannten Plug-ins gibt es mittlerweile aber im AU-Format.

Logic ist die einfach zu bedienende Allrounder-DAW, mit der von der Notation, über Arrangement, Audio und MIDI-Recording sowie Mixing und Synchronisierung alles an Bord ist, was man im Produktionsalltag braucht. Mit dem Environment ermöglicht Logic, das virtuelle MIDI-Studio und dessen Routing flexibel zu verändern. Mittels ARA2-Schnittstelle ist Logic in der Lage Editoren wie beispielsweise Celemony Melodyne nahtlos einzubinden, als wäre das Plugin in der Software integriert. Im Falle Melodyne ist somit keine Transferierung (Live-Aufzeichnung der einzelnen Spuren) nötig, da alle Audioinformationen sofort im Plugin enthalten sind und man gleich mit der Editierung beginnen kann.

Die mitgelieferte Instrument- und Effekt-Sammlung lässt kaum Wünsche offen, was man von der Sample- und Loop-Library ebenfalls behaupten kann, die sich nach Kategorie selektiert herunterladen lässt. Seit der Einführung von Logic Pro X (2013) liefert Apple alle Updates kostenlos, die zum Teil mit Major-Update-Features (oder Software-Übernahmen wie die des Software-Synths Alchemy) überraschen.

Im Übrigen ist jeder Mac ab Werk mit der kostenlosen Einstiegsdrogen-DAW „GarageBand“ ausgestattet. Diese bietet eine anfängergerechte, Logic-ähnliche Bedienoberfläche, mit der sich Aufnahmen und simple Arrangements erstellen lassen, die sich in Logic X öffnen und weiterproduzieren lassen. Wie man es von anderen Apple-Produkten kennt, ist auch Logic in puncto Optik und Arbeitsumgebung, bis auf ein paar Einzelheiten, nicht sonderlich veränderbar. What you see is what you get! Für Logic Pro X und auch für GarageBand haben Workshops vorbereitet, die euch den Einstieg in die Apple DAWs erleichtern.

2. Ableton Live

Die Kreativ-DAW „Live“ von Ableton ist, wie der Name verrät, für Performer und Producer, die den Songaufbau live gestalten und nicht den üblichen linearen Kompositionsansatz verfolgen. Zwar ist letzteres ebenfalls möglich, das Kernkonzept und Alleinstellungsmerkmal ist jedoch die Session-Ansicht, in der sich Clips aufnehmen lassen, die daraufhin im Loop laufen. Mehrere Clips verschiedener Spuren sind in Szenen abspielbar, was den Songaufbau, also das Arrangement, schneller gestaltetet und Experimentieren und Improvisieren ermöglicht, während der Song im Loop weiterläuft. Das Ganze funktioniert sowohl mit MIDI als auch mit Audioaufnahmen. Da ein Audioclip kein kurzer Loop sein muss, sondern auch ein ganzer Song sein kann, ermöglicht die DAW auch digitales DJing und live Remixing, weshalb sie sich zum Produzieren und „Auflegen“ besonders bei Producern und DJs im Bereich EDM einen Platz in den Herzen erkämpft hat.

Mit ihrer modularen Entwicklungsumgebung „Max for Live“ lassen sich ohne komplexe Programmierkenntnisse zu erlernen Patches via Drag and Drop erstellen; fertige Patches lassen sich in einer großen Usergemeinde austauschen, was schon so manchen Kreativ-Booster hervorgebracht hat. In puncto Audio Editing ist die Live dagegen schwach aufgestellt. Und auch wenn Mehrspuraufnahmen problemlos machbar sind, ist die DAW weniger für klassische Bandproduktionen geeignet. Ableton Live ist mit einem Wort als „Techno-DAW“ zu beschreiben. Wer mehr über den Aufbau und die Funktionsweise von Ableton Live erfahren möchte, sollte sich unseren Workshop „Kickstart Ableton“ anschauen. 

3. Steinberg Cubase

Die wohl bekannteste aller DAWs ist ohne Frage die Allrounder-Software Cubase von Steinberg. Sie gilt schon fast als Synonym für DAWs, wie „Tempo“ für Papiertaschentücher, zumindest im europäischen Raum. Cubase ist im Funktionsumfang vergleichbar mit Logic und zugleich für Windows und für Mac verfügbar. Cubase gehört nicht zu den stabilsten DAWs, dafür aber zu den umfangreichsten. Die Bedienoberfläche ist verschachtelter, was eine etwas steilere Lernkurve mit sich bringt.

Allerdings gibt es für nahezu jedes Budget und jeden Anwendungsbereich eine mehr oder weniger abgesteckte Variante. Zudem unterstützt Cubase VST-Plug-ins, von denen es mehr gibt als für Apples AU-Format – das trifft mittlerweile jedoch eher auf Freeware-Plug-ins und in die Jahre gekommene Software zu. In puncto Audiorouting und Buszuweisung ist Cubase flexibel und kommt mit einer MixConsole, deren Kanalzüge an analoge Mischkonsolen angelehnt sind und die ohne Plug-ins laden zu müssen bereits mit EQ, Kompressor, Gate, Saturation und mehr ausgestattet sind. Das Rundum-sorglos-Paket kommt mit amtlichen Effekten, Instrumenten, Samples und Loops. Auch für Cubase haben wir einen Workshop am Start, der den Einstieg in die Software erleichtern soll.

4. Avid Pro Tools

Avid Pro Tools Pro Tools von Avid, ehemalig Digidesign, gehört im englischsprachigen Raum zu den meistgenutzten DAWs, die besonders bei sehr umfangreichen Mehrspuraufnahmen und Editings ihre Stärken ausspielt. Pro Tools wurde lange Zeit als Branchenstandard im Audio Editing bezeichnet, was manche DAWs aber mittlerweile weitestgehend aufgeholt haben. Die damalige Gebundenheit an die Pro Tools HD Systeme bzw. M-Boxen wurde aufgehoben, um Pro Tools eine größeren Nutzerschaft bereitzustellen. Die Preis- und Produktpolitik bleibt weiterhin umstritten, was nicht zuletzt auf die inkonsequente Behebung von Bugs zurückzuführen ist. Pro Tools hat (ähnlich wie Logic Pro) mit AAX ein proprietäres Plugin-Format, was die Verfügbarkeit von Plugins weiter einschränkt. 

Wer Beats bauen oder komponieren möchte, ist bei Pro Tools an der falschen Adresse. So schön und beeindruckend der Name „Pro Tools“ auch klingen mag, in puncto MIDI-Recording und dessen Editing ist die DAW durch rudimentäre MIDI-Features im Vergleich zu Cubase, Live und Logic ein blutiger Anfänger. Dennoch ist Pro Tools die DAW in Profi-Studios, bei denen der Fokus auf umfangreichen Audiorecordings und Mixdowns liegt. In den meisten Homerecording- und semiprofessionellen Auftragsstudios, bei denen neben Audiorecordings auch viel mit Software-Instrumenten in the Box gearbeitet wird, trifft man daher eher selten auf die nicht allzu günstige und (für ein „Profi-Werkzeug“) sehr fehlerbehaftete DAW aus dem Hause Avid. Auch zum Thema Pro Tools zeigen wir euch im Workshop alles, was ihr für den perfekten Einstieg oder Umstieg wissen müsst.

5. Presonus Studio One

Studio One aus dem Hause Presonus ist eine relativ junge DAW, die durch ihre außergewöhnlichen Workflow-Booster-Features schnell bei Profis für Furore gesorgt hat. Die Presonus-DAW ermöglichte nämlich als Erste die nahtlose Einbindung von Editoren, wie Melodyne, mittels ARA-Schnittstelle. Anders als beim Melodyne Plug-in sind die Audioaufnahmen sofort editierbar, ohne zunächst transferiert werden zu müssen. Für Engineers, die sich auf Tonhöhen und Timing-Bearbeitung von Vocals und Instrumenten spezialisiert haben, ist Studio One bzw. ARA ein Segen. Neben Studio One ist bislang nur Logic Pro X und das derzeit aussterbende Cakewalk Sonar kompatibel zur ARA- bzw. ARA-2-Schnittstelle.

Als besonderes Sonar-Merkmal gilt auch die Drag-&-Drop-Funktion, die es dem Anwender erlaubt, einzelne Audioregionen mit einem Effekt zu belegen. Ähnliche Funktionen gibt es zwar auch in Logic Pro X und Pro Tools, jedoch nicht in Verbindung mit dem simplen und zugleich kreativen Bedienkonzept, das zum „Draufziehen und Ausprobieren“ verleitet. Auch fortgeschrittene Funktionen, wie der Import von DDP bzw. Red Book Standard für professionelle Masterings, lassen so manche Global-Player-DAW alt aussehen. Die Bedienoberfläche bietet eine konsequente Ein-Fenster-Philosophie und ist dementsprechend übersichtlich. Die mitgelieferten Plugins bieten teils fortschrittlichere Möglichkeiten, enthaltene Loops und Samples sind akzeptabel, aber nicht überragend. Wer eine relativ preiswerte Alternative für macOS und Windows sucht, die in vielen Punkten mit Cubase und Logic mithalten kann und zudem eigene Vorteile bietet, findet mit Studio One eine passende Software! 

6. Image Line FL Studio

FL Studio aka Fruity Loops ist durch ihr patternbasiertes Step-Sequencer-Konzept, das an Grooveboxen erinnert, als DAW einzigartig und ermöglicht eine kinderleichte Programmierung von Beats. Die Patternsequenzen lassen sich mit einem benutzerfreundlichen Pinseltool und einer flexiblen Playlist (Arrangement-Ansicht) zu Songs arrangieren, in der jede Spur zugleich MIDI, Audio und Automationen enthalten kann. Nicht zuletzt durch dieses extrem simple Kompositions-Konzept wird Fruity den Ruf als Anfänger-DAW für „Hip-Hop-Kiddies“ nicht wirklich los. Und das, obwohl der Funktionsumfang ganz locker mit vielen DAWs mithalten kann.

Der eigene Sample- sowie Plug-in-Content ist sehr umfangreich und Dritthersteller-Plug-ins können über die VST- und AU-Schnittstelle eingebunden werden. Audiorecordings und Editings sind möglich, erinnern aber ebenfalls an die Möglichkeiten von Grooveboxen und sind dementsprechend nicht mit den Global Playern zu vergleichen. Nach 12 Jahren Windows-Exklusivität ist die fruchtige DAW nun auch für Apple-Jünger verfügbar. Und auch, wenn es kein kampfentscheidendes Argument ist: Die Software ist innerhalb startet innerhalb eines gefühlten Wimpernschlags gestartet und einsatzbereit. Als DAW für Beatproducer, die im Hip-Hip-, Trap- und EDM-Bereich unkompliziert und schnell zu amtlichen Ergebnissen kommen möchten, ist FL Studio unschlagbar. Natürlich habe ich es mir nicht nehmen lassen, auch für Fruity Loops einen Workshop mit passenden Audio- und Videobeispielen zu schreiben.

7. Bitwig

Die Musikproduktions- und Performance-Software Bitwig des gleichnamigen Berliner Herstellers gibt es für Mac, Windows und sogar Linux. Die Newcomer-Software vereint die Konzepte vieler DAWs, eignet sich aber vor allem für Sounddesigner und Klangtüftler, die gerne flexibel „alles mit allem“ verbinden wollen. Ähnlich wie Reason ist die DAW nämlich modular und kommt als All-in-One-Paket mit einaser umfangreichen Palette an Instrumenten, Effekten und sogenannten Devices, wie Hilfsgeräten, MIDI-Effekten und Modulationszubehör, die sich frei kombinieren lassen.

Über einen CV-Modulator ist die DAW sogar in der Lage, CV-Signale zu verarbeiten, die über den Input von Audiointerfaces reinkommen. Ein Feature namens „Sandbox“ verhindert, dass Bitwg durch fehlerhafte VST-Plugins abstürzen kann – gäbe es das doch nur in jeder DAW. Wie in Ableton Live können Clips entweder in der linearen Arrangement-Ansicht und zudem auch live abgefeuert werden, um Songs zu arrangieren oder live zu performen. Bitwig gehört zu den jüngsten DAWs im Bunde, bietet aber viele Parallelen zu den altbewährten DAWs.

8. Propellerhead Reason

Die schwedische Außenseiter-DAW Propellerhead Reason ist die einzige DAW, deren Prinzip ein echtes Tonstudio fotorealistisch nachbildet. Herzstück und Ursprungskonzept des Ganzen ist das Reason-Rack, in dem sich Instrumente wie Synthesizer, Sampler, Drumcomputer und Effekt-Geräte mit Audio- und CV-Kabeln auf der Rackrückseite verbinden lassen – alles virtuell in the Box, versteht sich. Die DAW ist komplett modular und lädt mit ihrer realistischen Darstellung und Detailverliebtheit zum Experimentieren ein. Selbst die Rackschrauben lassen sich lösen, als Gimmick, wohlgemerkt.

Lange Zeit war Reason nur zur Groove-Production geeignet. Mit den Updates wurden immer mehr Features hinzugefügt, die aus dem Beatproduction-Tool so langsam, aber sicher eine DAW machten. Den wohl größten Wunsch der Usergemeinde hat man aber erst sehr verspätet umgesetzt: Plug-in-Support! Das „Alles-in-Einem-Konzept“ hat man zwar mit dem mehr oder weniger gescheiterten Rack-Extension-Store erweiterbar gemacht. Nach 17 (!) Jahren hat man Reason dann aber doch um den Support von AU- und VST-Plug-ins erweitert. Die Audiorecording- und Editing-Features haben sich auch weiterentwickelt, können aber nicht mit den Allrounder-DAWs mithalten. Auch wenn Reason gerne mehr sein möchte, ist „der alte Schwede“ noch immer hauptsächlich bei Beatproducern, Remixern sowie Singer/Songwritern anzutreffen und weniger im klassischen Recording-Studio. Reason ist sowohl für Windows als auch für den Mac erhältlich.

9. Reaper

Reaper stammt vom amerikanischen Entwickler-Team „Cockos“, das der Welt bereits den Media-Player „Winamp“ beschert hat. In puncto Funktionsumfang kann die Software mit vielen DAWs mithalten, unterscheidet sich aber in der Flexibilität von anderen Konzepten. Eine Besonderheit der DAW ist, dass es nur einen einzigen Spurentyp namens „Track“ gibt, der gleichermaßen Audio, MIDI, Instrument, Effekt und sowohl Mono als auch Stereo sein kann.

Der Inhalt eines Tracks kann zum Beispiel beliebig mit MIDI-Files, MP3s oder WAV-Dateien genutzt werden. In die Inserts eines Tracks kann demnach flexibel ein Instrument oder Effekt geladen werden. Die Optik der Bedienoberfläche kann frei verändert werden. Die Software gibt es für Mac, Windows und Linux. Neben dem AU-, VST-Plug-in-Support kommt Reaper mit einem eigenen Effekt-Format namens JS und Reascript, mit dem eigene Effekte entwickelt werden können. Die volle Installation beansprucht gerade einmal um die 50 MB, eine portable Version lässt sich vom USB-Stick aus starten – einen mitgelieferten Sound und Sample-Content braucht man also nicht zu erwarten. Für Privatanwender gibt es für 60,- Euro eine vergleichsweise kostengünstige Version. In unserem Workshop Kickstart Reaper gehen wir Schritt für Schritt die wichtigsten Sektionen durch und erklären die Unterschiede zu herkömmlichen DAWs.

10. Motu Digital Performer

'Die DAW Digital Performer des Audiointerface-Herstellers MOTU ist vor allem im amerikanischen Raum angesiedelt, erfreut sich aber auch international wachsender Beliebtheit. Die DAW verfügt über eine One-Window-Bedienoberfläche, bei der man mittels Tabs (ähnlich einem Webbrowser) durch die Sektionen, wie Editoren, Pianorolle, Mixer, Arranger usw., navigiert. Nicht nur das Design, sondern auch die Aufteilung der Arbeitsumgebung kann frei konfiguriert werden, wodurch die Bedienoberfläche der DAW passend zum eigenen Workflow personalisierbar ist. Der Funktionsumfang kommt den großen Platzhirschen Logic und Cubase mittlerweile sehr nahe, was von der Notation bis zum Mastering nahezu alles erlaubt.

Mit Features wie der „Multi-Song-Funktion“, zum Öffnen mehrerer Song-Projekte in einem Projekt, bringt Digital Performer ganz eigene Workflow-Booster mit. Die Software unterstützt hauseigene MAS-Plug-ins, aber auch VSTs und Audio Units, welche mittels Wrapper ins MAS-Format umgewandelt werden. Dadurch werden bei zahlreichen Softwareinstrumenten mehr MIDI-Outputs unterstützt, als es z.B. bei Audio Units der Fall ist. Ein weiterer Vorteil ist das automatische Routing der Plug-in-Ausgänge auf die internen Busse. Mittlerweile ist Digital Performer für Windows und Mac verfügbar.

Verwandte Artikel

User Kommentare