Anzeige
ANZEIGE

Blog: Ready for the funk “partay”?

Mein Web-Fundstück der Woche ist ein Konzertmitschnitt vom legendären “Godfather Of Soul”, James Brown. Der Mitschnitt stammt aus dem Jahr 1971 und zeigt Brown und seine damalige Band in Höchtform bei einer Show in Italien. Der Fender Jazz Bass wird dabei von keinem Geringeren als einem jungen Bootsy Collins bedient!

Screenshot aus dem unten verlinkten Video (Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=ZJ-qaeldagg)
Screenshot aus dem unten verlinkten Video (Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=ZJ-qaeldagg)


Collins’ Gastspiel bei James Brown dauerte übrigens weitaus weniger lang, als die meisten annehmen würden. Nach einem Disput zwischen Brown und seiner früheren Begleitband hatten fast alle ehemaligen Musiker ihren Hut genommen. James Brown heuerte daraufhin die blutjunge Band The Pacemakers aus Cincinnati (Ohio) an, die aus Bootsys Bruder Phelps “Catfish” Collins, Frankie “Kash” Waddy, Philippé Wynne und als Bootsy himself am Bass bestanden.
Die neue Begleitband wurde in The J.B.’s umbenannt. Obwohl es die jungen Wilden lediglich elf Monate (!) an der Seite von “Mr. Dynamite” (eines der vielen Synonyme von James Brown) hielt, entstanden in dieser Zeit zahlreiche legendäre Aufnahmen, darunter “Sex Machine”, “Bewildered”, “Talkin’ Loud And Sayin’ Nothing”, “Super Bad” oder “Soul Power”.
Wer hätte damals angenommen, dass aus dem schlaksigen Bassisten – hier brav groovend und optisch wenig auffällig eingekeilt zwischen den beiden Drummern Clyde Stubblefield (leider gerade erst am 18. Februar 73jährig verstorben!) und Jabo Starks – einmal eine der schillerndsten Persönlichkeiten des Funk überhaupt werden würde?
Viel Spaß mit dem Clip und bis nächste Woche im bonedo-Bassbereich!
Lars Lehmann (Leiter Bassredaktion)

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Hot or Not
?
Screenshot aus dem unten verlinkten Video (Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=ZJ-qaeldagg)

Wie heiß findest Du diesen Artikel?

flame icon flame icon flame icon flame icon flame icon
Your browser does not support SVG files

von Lars Lehmann

Kommentieren
Kommentare vorhanden
Schreibe den ersten Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.
Für dich ausgesucht
Alles über Disco Funk Basslines - Teil 2: Bass als prägendes melodisches Element
Bass / Workshop

Nach den funky Disco-Oktaven des ersten Teils geht es heute in die nächste Phase: die melödiös-eingängigen Bassgrooves der "Bassline-Era" der 70er-Jahre!

Alles über Disco Funk Basslines - Teil 2: Bass als prägendes melodisches Element Artikelbild

Willkommen zum zweiten Teil unseres Bass-Workshops zum Thema "Disco Funk Basslines"! Letztes Mal betrachteten wir die Anfänge dieser hochinteressanten Mischung aus Soul, Pop und Funk, die hauptsächlich von jenen berühmten Disco-Oktaven dominiert wurden. In der zweiten Hälfte der Disco-Welle wurden die Basslines immer fantasievoller und melodischer: Nicht selten prägten sie den Song so stark, dass jeder Zuhörer den Song alleine mit Drums und Bass zweifelsfrei erkennen und dazu tanzen konnte - man erinnere sich nur an Klassiker wie z. B. "Good Times" von Chic. Dieser Phase der Discomusik verdanken wir zahllose weitere Bassklassiker und Hits, die auch bis heute immer wieder gecovert werden. Grund genug, einige dieser klassischen Disco Funk Basslines unter die Lupe zu nehmen.

Alles über Disco Funk Basslines - Teil 1: Disco-Oktaven
Bass / Workshop

Bass-Workshop "Disco Funk": Was verbindet Musik von Acts wie Chic, Sister Sledge oder Village People mit der von Kylie Minogue, Dua Lipa, Miley Cirus? Coole Disco-Basslines, die richtig Spaß machen!

Alles über Disco Funk Basslines - Teil 1: Disco-Oktaven Artikelbild

Bilder: Shutterstock / Von: Denis Val (Bassist), Shutterstock / Von: imaginariumau (Discokugeln) Mitte der 70er-Jahre eroberte eine neuartige Mischung aus Funk und Pop mit explosiven Basslines die Musikwelt: Disco Funk! Was sich zunächst in einer Subkultur auf Parties entwickelte, fand schnell die Aufmerksamkeit der Plattenfirmen - der Siegeszug des Disco Funk war ab diesem Zeitpunkt nicht mehr aufzuhalten! Bis Anfang der 80er-Jahre reichte die Blütezeit dieses Genres, dann ebbte das Discofieber wieder ab. Seither gibt es jedoch in regelmäßigen Abständen Revivals, zum Beispiel im Jahr 2020. Die letzten Alben von Stars wie Dua Lipa, Kylie Minogue, Miley Cyrus und vielen anderen standen im Zeichen des Disco-Sounds. Für uns Bassist:innen ist diese Stilistik eine Art Paradies, denn der Bass hat sowohl rhythmisch wie auch melodisch eine sehr dominante Funktion inne. Daher beleuchten wir das Thema Disco Funk Basslines in dieser dreiteiligen Workshopreihe näher und analysieren anhand zahlreicher Songs, wie es sich von seiner Entstehung bis heute entwickelt hat.

Funk Bass Patterns, die (fast) immer passen
Bass / Workshop

Standard-Bassgrooves bilden das rhythmische Rückgrat zahlreicher Hits. In diesem Workshop findet ihr bekannte Funkbass-Grooves, die auch als Grundlagen für eure eigenen Ideen fungieren können.

Funk Bass Patterns, die (fast) immer passen Artikelbild

Wie im letzten Workshop stelle ich euch heute an dieser Stelle wieder Archetypen für Bassgroove-Patterns vor, welche für einen bestimmte Style oder eine spezielle Epoche stehen. Nach den Rock Bass Patterns aus der letzten Workshopfolge widmen wir uns heute dem Funk. Auch die Funk-Patterns der heutigen Workshopfolge entwickelten sich im Laufe der Jahrzehnte zu Standards bzw. einer Art "Blaupausen" und begegnen uns immer wieder in zahlreichen Situationen mit oder ohne Variationen. Der Grund für ihre Beliebtheit ist, dass sie einfach nahezu immer funktionieren ‑ Klischees werden eben nicht ohne Grund zu Klischees! Für ambitionierte Funkbassist*innen macht es daher absolut Sinn, diese Bass-Patterns im Repertoire zu haben, können sie doch bei jedem Jam, jeder Session, oder beim Schreiben eigener Songs hervorragend als Basis dienen. Zudem lassen sich von diesem Startpunkt aus später wesentlich leichter eigene Grooves entwickeln. Mehr als im Rock steht bei den Funk Bass Patterns die Interaktion mit anderen Instrumenten im Fokus. Es ist also nicht nur wichtig, WAS wir spielen, sondern auch, WIE sich unsere Basslines in den Gesamtkontext einfügen.

Cory Wong & Victor Wooten - mehr Funk geht nicht!
Feature

Mehr Funk geht nicht: Vulfpeck-Mastermind Cory Wong performt in diesem Video mit Bass-Superstar Victor Wooten und einer Bigband den Titel "Direct Flyte"!

Cory Wong & Victor Wooten - mehr Funk geht nicht! Artikelbild

Wenn sich diese zwei Szene-Hochkaräter zusammentun, dann muss ja etwas Gutes dabei herauskommen: Als Teil der äußerst witzigen und informativen YouTube-Dokumentation "Bass" hat sich Vulfpeck-Mastermind Cory Wong mit Bass-Superstar Victor Wooten zusammengetan. Vor allem bei Victor Wootens Bass-Solo bleibt kein Auge trocken. Prädikat: Höchst sehenswert!

Bonedo YouTube
  • Joyo BadASS - Sound Demo (no talking)
  • Boss Katana 110 Bass - Sound Demo (no talking)
  • Harley Benton Kahuna CLU-Bass Ukulele FL - Sound Demo (no talking)