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08.04.2021

Melissa Soublette: Auf den Spuren von Rocco Prestia!

Mexikanische Bassistin spielt coolen Staccato-Funk à la Tower Of Power!

Als die Basslegende Francis Rocco Prestia am 30. September 2020 in einem Hospiz in Las Vegas verstarb (wir berichteten), war die Anteilnahme in der sozialen Medien immens. Der wohl wichtigste Vertreter des Staccato-Funk-Bassspiels verfügt eben über eine riesige weltweite Fangemeinde und hat mit seinem unverkennbaren Stil zahllose junge Bassisten und Bassistinnen nachhaltig beeinflusst. Die mexikanische Bassistin Melissa Soublette postete unlängst einen Song des Musikers Álvaro López, in dem sie auf ihrem Fender Jazz Bass dem typischen Personalstil Prestias huldigt.

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Wobei man natürlich nicht unerwähnt lassen darf, dass Melissa hier "nur" eine Bassline nachspielt, die der in Madrid geborene Künstler Álvaro López mit seinem Projekt ResqBand aufgenommen hat. Der Titel namens "Gracias" wurde also schon einmal von einem Tieftöner eingespielt - und enthält natürlich auch hier bereits die genannten Anleihen an den Style von Rocco Prestia. Leider ist es mir trotz einiger Recherchen nicht gelungen, den Namen des "Gracias"-Originalbassisten herauszufinden.

Aber was sehen wir anhand dieses Beispiels einmal mehr, liebe Leser? Die musikalischen Errungenschaften unserer großen Bass-Vorbilder werden weitergegeben und überdauern Generationen. Und im Falle von Größen wie Prestia, Pastorius, Jamerson, Miller etc. sind sie längst in unser aller bassistische DNA übergegangen. Wenn das keine wunderbare Message ist!

In diesem Sinne: Viel Spaß mit dem Clip und ... know your roots!

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