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Guns N’ Roses: Slash nahm Izzy Stradlin seinen Ausstieg damals krumm

In gleich zwei Veröffentlichungen ist Slash im kommenden Februar involviert: Zum einen bringt er mit Myles Kennedy And The Conspirators das neue Album „4“ heraus (11.2.). Zum anderen gibt es auch von Guns N’ Roses neue Musik – besser gesagt alte Musik, die bisher aber noch nirgendwo erschienen ist. Die erste Veröffentlichung der Band seit ihrem Album „Chinese Democracy“ (2008) gab Anlass, ein bisschen in die Vergangenheit zu schauen. So erinnerte sich Slash an die Zeit zurück, in der Izzy Stradlin die Band damals verließ. Hierfür konnte der Gitarrist damals nur wenig Verständnis aufbringen.

(Bildquelle: (c) Guns N’ Roses / Screenshot aus dem unten verlinkten Youtube-Video (https://www.youtube.com/watch?v=TszMUuJG-t8))
(Bildquelle: (c) Guns N’ Roses / Screenshot aus dem unten verlinkten Youtube-Video (https://www.youtube.com/watch?v=TszMUuJG-t8))


Im Jahr 1985 gründeten sich Guns N’ Roses, nachdem die Mitglieder zuvor in den Bands London und Hollwood Rose tätig waren. Noch im selben Jahr entstand das klassische Band-Line-Up, das aus Steven Adler (Schlagzeug), Slash (Leadgitarre), Axl Rose (Gesang), Izzy Stradlin (Rhythmusgitarre) und Duff McKagan (Bass) bestand. 1990 wurde Adler von Rose aus der Band geworfen, da sein Drogenkonsum starke Auswirkungen auf seine Fähigkeit als Schlagzeuger hatte. Matt Sorum ersetzte ihn. 1991 verließ Stradlin dann sehr plötzlich die Band, nachdem eine Show in Deutschland beinahe eskaliert wäre. Stradlin gab später eine Reihe von Gründen seines Ausstiegs an: einer davon waren allgemeine Schwierigkeiten mit einigen der Band-Mitglieder, die nach seiner neu entdeckten Nüchternheit und ihrer anhaltenden Sucht entstanden.

Slash
Slash

Wenig Verständnis

Im Interview mit dem Classic Rock Magazin erinnerte sich Slash an die Zeit des Ausstiegs von Stradlin zurück. Die Tatsache, dass der Rhythmusgitarrist 1991 seinen Posten aufgab, nahm er ihm übel, da er seine Entscheidung nicht nachvollziehen konnte: „I was admittedly resentful of that whole trip with Izzy leaving, because whatever had gone on for him that forced that sudden change, I was like: man, I died eighteen times prior to that! It didn’t faze me!
But when he quit, he was looking at us going: ‘These guys are gonna fucking die!’ My whole attitude was like: ‘I’ll get on with it. Don’t fucking worry. I’ll manage.’ So there was a certain kind of resentment there – of not really understanding or appreciating where Izzy was coming from. In hindsight, I still sort of feel the same way, I guess, about that: don’t worry about me.”

Live-Reunion und neue EP

Guns N’ Roses haben vor einigen Jahren für eine Live-Reunion wieder zueinander gefunden und standen seit 2016 in folgendem Line-Up auf der Bühne: Axl Rose (Gesang), Slash (Leadgitarre), Duff McKagan (Bass), Dizzy Reed (Keyboard), Richard Fortus (Rhythmusgitarre), Frank Ferrer (Schlagzeug) und Melissa Reese (Keyboard). Dass Stradlin noch einmal zum Line-Up dazukommen würde, sei laut Slash ausgeschlossen. Den Versuch, das Ganze möglich zu machen, hätte es gegeben, jedoch kamen die Musiker nicht überein.
Neben Konzerten haben Guns N’ Roses mit „Hard School“ für den 25. Februar auch eine neue EP angekündigt. Diese enthält Lieder, die während der Aufnahmen zum letzten Album „Chinese Democracy“ (2008) entstanden sind, sowie zwei Live-Tracks. Die beiden neuen Songs „Hard School“ und „Absurd“ wurden zudem auch bereits als Single veröffentlicht.

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von Celia Woitas

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