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Die besten Gitarren-Soli – Guns ’n Roses/Slash – Don’t Cry – Workshop

Heute wollen wir uns einem typischen Rock-Balladensolo widmen und dazu gehen wir tief in die 90er Jahre zurück, als die amerikanische Hardrock-Band Guns’n Roses mit den Alben “Use Your Illusions I & II” gleich zwei Meisterwerke releasten, die durch den Terminator 2-Titelsong noch zusätzliche Aufmerksamkeit erhielten.
Neben Hits wie “November Rain”, “You could be mine” oder dem sehr erfolgreichen Cover des Bob-Dylan-Klassikers „Knockin’ on heavens door“

(Foto © Shutterstock / Von: yakub88)
(Foto © Shutterstock / Von: yakub88)

beinhaltet “Use your Illusions I” auch die Ballade ”Don’t Cry”, in dem der Gitarrist Slash ein achttaktiges Gitarrensolo zum Besten gibt, das sehr geschmackvoll gespielt ist, tolle Motivik bereithält und natürlich den unverkennbaren Slash-Sound bietet.

Das klassische Slash-Equipment besteht zumindest für die Aufnahmen der “Use your Illusions”-Ära überwiegend aus Gibson Les Paul-Modellen und 800er Marshall-Topteilen, wobei einige Heads mit der legendären #34 Modifikation des Amp-Verleihers S.I.R. versehen sind. Die Cabinets sind mit Celestion Vintage 30 oder Celestion Greenbacks bestückt. Wer sich noch eingehender mit Slashs Spiel beschäftigen will, findet hier einen kompletten Guns ’n Roses-Workshop!
Kommen wir nun zum Solo. Die Akkordfolge, über die soliert wird, bewegt sich in Am und Slash setzt hier überwiegend auf die A-Bluesscale, spielt jedoch in Takt 7 sehr schön die Dominante E mit einem E-Dur-Arpeggio aus, was technisch gesehen aus A Harmonisch Moll kommt und anschließend von einem F-Dur-Arpeggio gefolgt wird.
Guns ’n Roses spielen im Eb-Tuning, das heißt, die Gitarren müssten für das Original einen Halbton tiefer gestimmt werden. Der Einfachheit halber bin ich für den Workshop jedoch im Standard-Tuning geblieben.

Audio Samples
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Guns ‘n Roses – Don’t cry – Original Guns ‘n Roses – Don’t cry – Playback

Um Slashs Sound zu imitieren, würde ich eine Humbucker-Gitarre und einen Amp mit britischem Zerrsound wählen, der nicht allzu “Hi-Gain-ig” eingestellt werden sollte.
Für den Solosound schadet es nicht, etwas Delay und Reverb hinzuzunehmen, um etwas mehr Raumsound zu erhalten. Hier ein Vorschlag meinerseits:

Soundsetting Beispiel
Soundsetting Beispiel

Und nun viel Erfolg mit Slash und „Don’t cry”!

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(Foto © Shutterstock / Von: yakub88)

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von Haiko Heinz

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