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Die besten Gitarren-Soli – Guns N`Roses – Knockin’ on Heaven’s Door – Workshop

Ein guter Song ist ein guter Song! Das erkennt man nicht zuletzt daran, dass es vollkommen gleichgültig ist, wer das Stück covert und wie viele Jahre die Komposition auf dem Buckel hat – sie wirkt zeitlos und die prägende Qualität bleibt immer erhalten. Viele Titel der Beatles haben diese Aura, aber auch eine große Anzahl der Kompositionen des wohl bedeutendsten amerikanischen Singer-Songwriters: Bob Dylan. “All Along the Watchtower”, “Blowin in the Wind” oder “Mr. Tambourine Man” sind nur eine kleine Auswahl von Dylan Songs, an deren Interpretation sich viele namenhafte Künstler wagten, und natürlich nicht zuletzt “Knockin’ on Heaven’s Door” aus dem Jahre 1973.

(Foto: © Universal Music Group / Pressefotos 2004)
(Foto: © Universal Music Group / Pressefotos 2004)


Neben vielen Cover-Versionen, unter anderem denen von Eric Clapton oder Selig, erlangte der Song durch die Guns N’Roses-Version erneut Bekanntheit und Kultstatus. Guns N’Roses spielte das Stück zwar schon seit längerer Zeit im Liveprogramm, doch erst 1991 sollte es auf der Platte “Use your Illusions II” landen (nachdem es zuvor als Single B-Seite und als Teil des Soundtracks “Tage des Donners” releast wurde).

Slash im bonedo Interview mit Thomas Dill
Slash im bonedo Interview mit Thomas Dill

Zwei Gitarrensoli beschert uns die Guns N’Roses-Version, jeweils eines nach dem ersten als auch nach dem zweiten Refrain, gespielt vom Leadgitarristen Slash. Beide Soli sind extrem melodiös und singbar, auch wenn das zweite rhythmisch ein klein wenig aktiver ist als das erste, was wohl auch daran liegt, dass die Rhythmusgruppe nach dem ersten Refrain etwas mehr Druck macht. An Tonmaterial kommt fast ausschließlich die G-Durtonleiter zum Einsatz.
Das Equipment setzt sich bei Slash zum damaligen Zeitpunkt meistens aus der Kombination Gibson Les Paul und Marshall 800 zusammen bzw. dem “Silver Jubilee 2555” – die 25 Anniversary Version auf Basis des JCM 2203 oder 2204. Bei dieser Aufnahme kam jedoch eine 1959er Gibson Flying V zum Einsatz. Effekte findet man bei ihm sehr sporadisch – im Falle von “Knockin’ on Heaven’s Door” reicht uns etwas Reverb.
Harmonisch bewegt sich das Stück in G-Dur, wobei GNR ihre Gitarren einen Halbton tiefer stimmen. Der Einfachheit halber habe ich hier das Standard E-Tuning verwendet.

Videoclip

Auch diesmal habe ich die Soli wieder in bewegten Bildern festgehalten – einmal im Original-Tempo und dann in der SloMo Version:

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Und jetzt das erste Solo noch einmal in der Audio-Variante. Das passende Playback gibt es natürlich auch. Die Noten findest du übrigens unterhalb des Audio-Players als PDF.

Audio Samples
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Knocking – Solo 1 Knocking – Solo 1 – Playback

Das zweite Solo klingt folgendermaßen – beachtet auch, wie Slash manchmal die 16tel Noten geshuffelt auffasst:

Audio Samples
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Knocking – Solo 2 Knocking – Solo 2 – Playback

Sound

Um dem Originalsound gerecht zu werden, bietet sich natürlich eine Gitarre mit Humbucker in Halsposition an. Die Verzerrung sollte nicht allzu hoch eingestellt werden, aber dennoch so weit, bis man diesen typischen sahnigen warmen Humbuckersound erhält. Manchmal hilft es, den Tone-Regler der Gitarre etwas zurückzudrehen (ein Trick, den Eric Clapton schon “woman tone” nannte)
Und nun viel Spaß mit Slashs Soli!

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(Foto: © Universal Music Group / Pressefotos 2004)

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von Haiko Heinz

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