Soeben hat der Branchenprimus Fender mit der Vintera III Series die nächste Entwicklungsstufe seiner Vintage-inspirierten Instrumentenreihe vorgestellt. Die komplett neu konzipierte Serie orientiert sich klanglich, optisch und haptisch an den prägenden Epochen der 1950er-, 1960er- und 1970er-Jahre. Erklärte Zielsetzung Fenders war es, die legendären Instrumente dieser Epochen möglichst detailgetreu nachzubilden. Keine Frage, dass auch die Bassszene mit bedient wird. Wir haben genau hingesehen und stellen euch die Bässe der Fender Vintera III-Serie im Einzelnen vor.

- Wie hat sich Fender bei seiner Vintera III-Serie möglichst eng an den historischen Vorlagen orientiert?
- Welche Bassmodelle umfasst die Fender Vintera III-Serie?
- ▶ Fender Vintera III Early ‘60s Jazz Bass
- ▶ Fender Vintera III Early ‘70s Jazz Bass
- ▶ Fender Vintera III Late ‘60s Precision Bass
- ▶ Fender Vintera III Early ‘60s Bass VI
Wie hat sich Fender bei seiner Vintera III-Serie möglichst eng an den historischen Vorlagen orientiert?
Um die Instrumente der Serie möglichst authentisch zu designen, griffen die Fender-Entwickler auf firmeneigenen Archive zurück und entwarfen unter anderem periodenkorrekte Tonabnehmer. Zum Einsatz kommen Alnico-II- und Alnico-V-Magnete, die je nach Modell unterschiedliche Klangcharakteristika liefern – von warm und rund bis hin zu druckvoll und klar.
Auch die Halsprofile der Vintera-III-Instrumente orientieren sich selbstverständlich an historischen Vorbildern: von kräftigen V- und D-Formen der 1950er bis zu schlankeren C-Profilen der späten 60er- und frühen 70er-Jahre. Ergänzt wird das Konzept durch zeittypische Details, wie etwa passende Kopfplatten, Decals, Inlays und Finishes. Erhältlich sind die Instrumente in einer Viezahl von Finishes, die ebenfalls coole Vintage-Vibes versprühen – und das zu absolut attraktiven Preisen weit abseits von Custom-Shop-Chichi!
Welche Bassmodelle umfasst die Fender Vintera III-Serie?
Der Bassbereich der Vintera-III-Serie umfasst mehrere Modelle, welche unterschiedliche Dekaden abdecken:
▶ Fender Vintera III Early ‘60s Jazz Bass
Der Fender Vintera III Early ‘60s Jazz Bass ist mit einem Erlekorpus sowie einem Ahornhals samt Palisandergriffbrett ausgestattet. Das frühe 60s-C-Halsprofil in Kombination mit einem 7,25-Zoll-Griffbrettradius und Vintage-Tall-Bünden soll ein komfortables Spielgefühl bieten.
Klanglich setzt das Instrument auf zwei Singlecoil-Tonabnehmer im Stil der frühen 60er-Jahre, die für einen artikulierten, warmen und holzigen Ton sorgen. Eine Brücke mit vier Reitern im Vintage-Stil sowie entsprechende Mechaniken runden die Ausstattung ab.

▶ Fender Vintera III Early ‘70s Jazz Bass
Der Vintera III Early ‘70s Jazz Bass besteht ebenfalls aus einem Erlekorpus und einem Ahornhals, bietet jedoch die Wahl zwischen einem Ahorn- und einem Palisandergriffbrett. Auffällig sind das schicke Griffbrett-Binding sowie Block-Inlays, die dem Stil der frühen Seventies entsprechen.
Auch hier kommen zwei Singlecoils im Vintage-Design zum Einsatz, und Halsprofil, Radius und Bundierung orientieren sich an den Spezifikationen der damaligen Zeit, ergänzt um eine klassische Brückenkonstruktion und Vintage-Mechaniken.

▶ Fender Vintera III Late ‘60s Precision Bass
Mit dem Fender Vintera III Late ‘60s Precision Bass bedient die Vintera-III-Serie selbstverständlich auch das Precision-Bass-Segment. Das Modell kombiniert einen Erlekorpus mit einem geschraubten Ahornhals, der ein Palisandergriffbrett trägt.
Die Klangabnahme erfolgt über einen Split-Coil-Tonabnehmer im Stil der späten 60er-Jahre, der für den typischen druckvoll-warmen Precision-Sound sorgt. Auch hier kommen eine Vintage-Style-Brücke mit vier Reitern sowie sogenannte Lollipop-Mechaniken zum Einsatz.

▶ Fender Vintera III Early ‘60s Bass VI
Eine Sonderrolle in der Gruppe der Bassmodelle nimmt fraglos der Fender Vintera III Early ‘60s Bass VI ein. Dieses Modell – das Original wurde beispielsweise anfangs von Jack Bruce bei der legendären Band Cream eingesetzt – verfügt über einen Erlekorpus sowie einen 30-Zoll-Ahornhals, auf den ein Palisandergriffbrett geleimt wurde.
Drei Singlecoil-Pickups im Stil der frühen „Swingin’ Sixties“ liefern einen tiefen, knurrigen und gleichzeitig differenzierten Klang. Zur Ausstattung gehören zudem ein Floating-Tremolo für Vibrato-Effekte, separate Ein/Aus-Schalter für jeden Tonabnehmer, sowie eine klassische Bass-VI-Dämpfungseinheit.

Weitere Infos gibt es hier: www.fender.com





