Mit dem Auron One20 schickt die Marke LCPRO einen hochinteressanten Neuzugang um die Gunst von Lichtdesignern und Event-Technikern ins Rennen. Bei dem Gerät handelt es sich um einen hybriden Beam-Wash-FX Moving-Head, der trotz seines geringen Gewichts von gerade einmal 8,3 kg ein beachtliches Feature-Set im preislichen Einstiegssegment bietet. Für 675,- Euro geht der Auron derzeit bei Thomann über die Ladentheke. Ausgestattet ist er mit einer großen Fresnel-Linse samt 120 W RGBL-LED in der Mitte, gepaart mit 24 ringsum verbauten RGB-LEDs als Eye-Candy-Effekt. Nicht nur am Namen scheinen sich LCPRO hierbei von Martin und deren Mac One inspiriert lassen zu haben. Ob der kleine Moving-Head in der Praxis auch abliefern kann, erfahrt ihr hier im Testbericht.

- LCPRO Auron One20 – das Wichtigste in Kürze
- LCPRO Auron One20 – technische Details
- Was ist im Lieferumfang des LCPRO Auron One20 enthalten?
- Wie ist das Gehäuse des Moving-Heads beschaffen?
- Die Base dient als Standsockel und als Gehirn der Lampe
- LCPRO Auron One20 im Praxischeck
- Die Bedienung am Gerät ist selbsterklärend
- Welche Steuerungsmöglichkeiten bietet der LCPRO Auron One20?
- Was können die DMX-Modi beim LCPRO Auron One20?
- Mögliche Alternativen zum LCPRO Auron One20
- Fazit zum LCPRO Auron One20 Test
- LCPRO Auron One20 Spezifikationen
- LCPRO – Website des Herstellers
LCPRO Auron One20 – das Wichtigste in Kürze
- flüssige Bewegungen
- weiche Übergänge
- großer Funktionsumfang
- gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
- als Beam und als Wash einsetzbar
- schicke Eye-Candy-Effekte
- Frost-Effekt kommt nicht zur Geltung
- Beam mit viel Streulicht
LCPRO Auron One20 – technische Details
Der kompakte Beam-Wash arbeitet mit einer 120 W starken High-Performance COB-LED-Engine auf RGBL-Basis und wird durch 24 zusätzliche 0,2 W RGB-Auron-FX-LEDs ergänzt. Dank der verbauten Fresnellinse deckt das Gerät einen motorisch einstellbaren Zoom-Bereich von engen 4° bis hin zu breiten 45° ab und eignet sich damit sowohl für präzise Beam-Effekte als auch für flächige Wash-Anwendungen. Eine automatische Positionskorrektur sorgt dafür, dass die zuletzt angefahrene Position nach unbeabsichtigten Bewegungen selbstständig wiederhergestellt wird.

Die Kühlung erfolgt über temperaturgesteuerte Lüfter, wodurch ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Kühlleistung und Geräuschentwicklung erreicht werden soll. Zur Steuerung stehen DMX-512 sowie RDM zur Verfügung. Das Gerät unterstützt mehrere DMX-Modi mit 21, 26, 37 oder 109 Kanälen und bietet sowohl 3-polige als auch 5-polige XLR-Ein- und Ausgänge. Die Spannungsversorgung erfolgt über Power Twist TR1 In/Out-Anschlüsse. Die maximale Leistungsaufnahme liegt bei 310 W.
Mit Abmessungen von 29,7 x 43,8 x 18,3 cm und einem Gewicht von 8,3 kg bleibt der Scheinwerfer vergleichsweise kompakt und transportfreundlich. Die Schutzklasse IP20 weist das Gerät lediglich für den Einsatz in Innenräumen aus.
Was ist im Lieferumfang des LCPRO Auron One20 enthalten?
Der braune Pappkarton, in dem der Auron One20 geliefert wird, ist mit einer Abbildung des Moving-Heads, dessen Namen und natürlich dem großen Herstellerlogo bedruckt. Außerdem stehen hier Infos zu Größe und Gewicht des Pakets zur Verfügung. Kleiner Disclaimer: Bei Auslieferung sieht der Karton normalerweise natürlich nicht so aus wie der meiner Testware – der hat einfach schon einige Messen gesehen und ist entsprechend abgenutzt.


Was den Lieferumfang angeht, halten es die Wettringer ganz pragmatisch: Neben dem Auron, der von zwei Polystyrol-Formteilen gesichert wird, befinden sich im Karton noch ein Schuko-auf-TR1-Netzkabel und ein Omega-Bracket. Letzteres ist in Kombination mit einer optionalen Schelle zur hängenden Nutzung vorgesehen und lässt sich per Quick-Lock-Verschluss bequem an der Unterseite der Lampe befestigen.
Wie ist das Gehäuse des Moving-Heads beschaffen?
Dank dieser Materialwahl bleibt die Konstruktion angenehm leicht und einfach zu tragen. Das bringt jedoch den systembedingten Nachteil mit sich, dass sie nicht die Robustheit einer reinen Metallhülle bieten kann. Auf den ersten Blick präsentiert sich der One20 optisch als klassischer Moving-Head: Der tiltbare Wackelkopf mit der Linse wird von zwei Seitenarmen gehalten, die sich auf der Base drehen lassen. Die Base selbst fungiert dabei gleichzeitig als Steuereinheit.

An der Front ist der Kopf mit einem schützenden Kunststoff-Cover versehen, das die dahinterliegende Fresnel-Linse und die LEDs abschirmt. Seitlich wurden Lüftungsschlitze eingelassen, die einen optimalen Luftstrom zu den Ventilatoren im Inneren ermöglichen.



Von der Seite betrachtet blicken wir auf die Gehäusearme, auf deren Flächen das große Herstellerlogo prangt. Die Base dagegen wurde mit zwei robusten Tragegriffen ausgestattet, die den Transport und die Installation im Rig erheblich erleichtern.
Die Base dient als Standsockel und als Gehirn der Lampe
An der Front wurden alle Bedienelemente verbaut, darunter ein großes Farb-Display, fünf im Kreis angeordnete Bedientasten sowie zwei kleine Status-LEDs. Eine grüne LED bestätigt, dass ein DMX-Signal anliegt, während eine rote „Ooops!“-Leuchte eventuelle Fehler kenntlich macht.


des LCPRO Auron One20
Auf der Rückseite finden wir alle Anschlüsse des Auron One20. Diese lassen sich allesamt durchschleifen. Das heißt: Sowohl für 3-poliges als auch für 5-poliges DMX sowie für die Stromspeisung per TR1-Kabel stehen entsprechende Male- und Female-Buchsen zur Verfügung. Eine leicht austauschbare Feinsicherung rundet das rückseitige Anschlusspanel ab.
Die Unterseite ist für die Montage mit Aufnahmen für das Omega-Bracket samt Quick-Lock-Verschluss versehen. Hinzu kommen eine stabile Safety-Öse für das Sicherungsseil und vier rutschfeste Gummifüße, die dem Moving-Head im stehenden Betrieb einen sicheren Stand garantieren.






































