Fender stellt gleich 15 neue Instrumente als Teil der überarbeiteten, vintage-inspirierten Vintera-III-Serie aus mexikanischer Fertigung vor. Die Neuerungen umfassen mehrere Stratocaster-, Telecaster-, Jazzmaster-, Jaguar- und Mustang-Modelle sowie eine Reihe von Bässen einschließlich des Bass VI. Der Hersteller fokussiert bei den Instrumenten nach eigenen Angaben auf eine Bauweise, eine Klangabstimmung und ein Spielgefühl, das sich jeweils an geschätzten alten Instrumenten aus spezifischen Zeiträumen orientiert – von den Halsprofilen bis zu den Tonabnehmern.

Große Auswahl mit Blick auf ein ruhmreiches Jahrzehnt
Zu den Neuerungen der verschiedenen Gitarren gehören historisch korrekt abgestimmte Hardware, Tonabnehmer und Halsprofile, die um echte Knochensättel, Perloid-Inlays und eine neue Farbpalette ergänzt werden. Die Auswahl umfasst vier Stratocaster-Modelle, die sich auf Fertigungsperioden aus den Fünfzigern und Sechzigern beziehen (Late ‘50s Stratocaster, Limited Edition Late ‘50s Stratocaster, Early ‘60s Stratocaster, Late ‘60s Stratocaster). Auch bei der Telecaster wird dieser Bereich abgedeckt (Limited Edition Early ‘60s Custom Telecaster, Late ‘50s Telecaster, Mid ‘60s Telecaster). Hinzu kommen die Vintera III Mid ‘60s Jazzmaster, die Vintera III Mid ‘60s Jaguar, die Vintera III Mid ‘60s Mustang sowie das Bariton-Modell Vintera III Early ‘60s Bass VI. In aller Regel sind die Instrumente in mehreren Farben verfügbar, allerdings ausschließlich für Rechtshänder.

Vintera III Stratocaster
Die Modelle Vintera III Late ‘50s Stratocaster (3-Color Sunburst, Dakota Red, Aztec Gold), Vintera III Early ‘60s Stratocaster (Seafoam Green, Sonic Blue, Schwarz), Vintera III Late ‘60s Stratocaster (Olympic White, Ocean Turquoise, 3-Color Sunburst) und die Limited Edition Vintera III Late ‘50s Stratocaster (White Blonde) decken jeweils spezifische Fertigungsperioden des Herstellers ab.
Die Vintera III Late ‘50s Stratocaster setzt auf einen Korpus aus Erle, einen einteiligen Ahornhals sowie ein Griffbrett aus dem gleichen Material. Durch die Kombination aus D-Halsprofil, einem Griffbrettradius von 7,25″ sowie Vintage-Tall-Bünden soll sich das typische artikulierte Spielgefühl der kostbaren Originale ergeben. Natürlich darf auch die zugehörige Hardware in Form eines Vintage-Vibratosystems nicht fehlen. Für authentischen Klang sollen schließlich die drei hell abgestimmten Single-Coils sorgen, die den Originalkonstruktionen nachempfunden sind.

Im Unterschied hierzu setzt die Vintera III Early ‘60s Stratocaster auf ein Griffbrett aus Palisander. Das Halsprofil orientiert sich am „C“ dieser Periode. Während die weiteren Konstruktionsmerkmale weitgehend ähnlich sind, unterscheiden sich die Tonabnehmer laut Hersteller durch ihren hellen, glockigen Klang.
Auch die Vintera III Late ‘60s Stratocaster setzt auf eine Kombination aus Erlekorpus und Ahornhals mit C-Profil, der wahlweise mit einem Ahorn- oder Palisandergriffbrett bestückt ist. Hier setzt Fender auf eine größere Kopfplatte, die in Kombination mit den ebenfalls abgestimmten drei Einspulern nochmals andere Sounds liefern soll.
Schließlich findet bei der Limited Edition Vintera III Late ‘50s Stratocaster Esche als Korpusholz Verwendung und wird mit einer transparenten Lackierung kombiniert, die den Charakter des Holzes besonders hervorheben soll. Der Ahornhals mit D-Profil ist einteilig und mit einem Ahorngriffbrett bestückt. Die Tonabnehmer orientieren sich an den Vorbildern von 1958. Dieses Modell ist mit vergoldeter Hardware ausgestattet, die für einen besonders edlen Look sorgen soll. Die Preise für die Instrumente im Musikhaus Thomann liegen bei jeweils 1.169 Euro beziehungsweise 1.269 Euro für die Limited Edition.
Vintera III Telecaster
Auch die Telecaster gibt es in vier Varianten: Vintera III Late ‘50s Telecaster (Sherwood Green Metallic, Dakota Red, Butterscotch Blonde), Vintera III Mid ‘60s Telecaster (Vintage Blonde, 3-Color Sunburst, Firemist Gold), Limited Edition Vintera III Early ‘60s Custom Telecaster (3-Color Sunburst) sowie die Vintera III LE Road Worn 1963 Custom Telecaster.
Die Vintera III Late ‘50s Telecaster ist wahlweise mit einem Korpus aus Esche oder Erle verfügbar und mit einem einteiligen Ahornhals mit V-Profil versehen. Das Ahorngriffbrett hat den typischen 7,25″-Radius mit Vintage-Tall-Bünden. Der Steg ist ein Klassiker mit drei Stahlsätteln, der für reichlich Twang sorgen soll. Hierzu tragen auch die beiden Single-Coils bei, die sich den Originalen dieser Periode annähern sollen.

Auch bei der Vintera III Mid ‘60s kommt Esche oder Erle für den Korpus zum Einsatz. Der Ahornhals hat hier ein C-Profil. Beim Griffbrett kann man sich wiederum zwischen Ahorn oder Palisander entscheiden. Und wieder gibt es einen Steg mit drei Stahlsätteln. Schließlich wurden die Tonabnehmer spezifisch abgestimmt.
Das dritte Instrument im Bunde ist die Limited Edition Vintera III Early ‘60s Custom Telecaster. Erlekorpus mit doppeltem Binding, Ahornhals mit C-Profil sowie ein Griffbrett aus Palisander. Die Hardware orientiert sich auch hier an den Sechzigern. Die beiden Einspuler sind entsprechend den Spezifikationen von 1963 abgestimmt. Das Musikhaus Thomann bietet diese Instrumente zu Preisen zwischen 1.169 und 1.319 Euro an, ab sofort vorbestellbar.
Weitere Modelle der Vintera III-Serie
Den Reigen komplettieren die Vintera III Mid ‘60s Jazzmaster (Sonic Blue, Candy Apple Red, Olympic White), Vintera III Mid ‘60s Jaguar (Shell Pink, Sherwood Green Metallic, 3-Color Sunburst), Vintera III Mid ‘60s Mustang (Sonic Blue, Dakota Red, Olympic White) sowie der Vintera III Early ‘60s Bass VI (Candy Apple Red, Olympic White, 3-Color Sunburst).
Die Jazzmaster kombiniert einen Erlekorpus mit Ahornhals und Palisandergriffbrett. Wie bei allen 60s-Modellen weist der Hals ein C-Profil auf, was auch für Jaguar und Mustang gilt. Als Hardware bietet das Jazzmaster-Modell ein schwebendes Vibratosystem, zwei spezielle Tonabnehmer und die zugehörige modelltypische Elektronik.

Die Vintera III Mid ‘60s Jaguar ist etwas geradliniger ausgeführt und setzt auf Einspuler im Soapbar-Format. Das Vibratosystem ist hier ebenfalls vorhanden. Die günstigere Vintera III Mid ‘60s Mustang ist schließlich ein eigenständiger Charakter, der mit schwebendem Vibratosystem und zwei Single-Coils aufwartet.
Eine Besonderheit zum Schluss: Der Vintera III Early ‘60s Bass VI vereint Elemente von Gitarre und Bass. Das Instrument nutzt den Erlekorpus der Jazzmaster. Der Hals mit C-Profil besteht aus Ahorn und ist mit einem Palisandergriffbrett versehen. Die Mensur liegt allerdings bei satten 30″. Dieses Instrument trägt also nicht umsonst auch den Namen Bass. Als Hardware kommt dennoch auch hier ein Vibratosystem zum Einsatz. Wie bei der Jazzmaster gibt es zudem die Möglichkeit, die Saiten über einen Mechanismus zu bedämpfen (Mute-Funktion). Bei der Elektronik setzt Fender auf drei einzeln schaltbare Einspuler.
Preislich liegen die Jazzmaster-, Jaguar- und Mustang-Modelle im Musikhaus Thomann zwischen 1.169 und 1.269 Euro, während der Vintera III Early ‘60s Bass VI mit 1.349 Euro etwas kostspieliger ausfällt.
Weitere Informationen unter: https://de.fender.com/pages/vintera-iii