Music Man Pino Palladino Stingray Fretless Test

Beim Namen Pino Palladino denkt man heutzutage in erster Linie an seine Neo-Soul-Phase mit D’Angelo oder an seine Arbeit mit John Mayer – und an seinen roten Precision-Bass, den er meistens in diesen Projekten gespielt hat. Wer (wie ich) ein paar Jahre mehr auf dem Buckel hat, hat allerdings darüber hinaus noch einen anderen Sound im Kopf: Singende Fretless-Lines, mit denen Palladino in den 1980ern Songs z. B. von Paul Young veredelte. Dieser unverwechselbare Sound entstand mithilfe eines bundlosen Music Man Stingray-Basses aus dem Jahr 1979. Das Original diente nun als Vorlage für das neue Signature-Modell von Ernie Ball/Music Man. Zu den Features gehören ein Pappelkorpus mit Ahornhals und Palisandergriffbrett, ein speziell abgestimmter Alnico-V-Humbucker im Stil der späten Seventies, sowie ein handgelöteter Vintage-Style-2-Band-Preamp mit den korrekten Komponenten. Wir haben uns ein Exemplar zum Test bestellt.

Music Man Pino Palladino Fretless Stingray
Replik eines legendären Instruments: Der Music Man Pino Palladino Stingray Fretless im ausgiebigen Test

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen
Unser Fazit:
4,5 / 5
Pro
  • ausgewogener, singender Fretless-Sound
  • sehr schöne Vintage-Optik
  • Vintage-2-Band-Preamp mit organisch klingendem EQ
  • angenehme Bespielbarkeit und perfekte Balance
  • hochwertige Verarbeitung
  • sehr schöne Vintage-Optik
  • hochwertiges Mono-Softcase im Lieferumfang
Contra
  • relativ hoher Preis
  • Griffbrett ohne Linien erfordert etwas Eingewöhnung

Music Man Pino Palladino Stingray Fretless – das Wichtigste in Kürze

  • Signature Stingray von Pino Palladino
  • Pappelkorpus mit „79 Burst“-Hochglanzlackierung
  • Ahornhals mit „Dark Orange Tint“ und Skunk-Stripe
  • Palisandergriffbrett
  • Pino Palladino Signature 3-Bolt-Halsplatte mit Micro-Tilt-Justierung
  • Bullet Trussrod im Pre-EB-Stil
  • Stingray Alnico-V Humbucker mit originalem 42er-Draht aus den 70ern gewickelt
  • handgelöteter 2-Band-Preamp mit 500k-Höhenpoti
  • Pre-EB Music Man Stahlsteg mit Messing-Sätteln und Dämpfern aus rostfreiem Edelstahl
  • Schaller-Mechaniken
  • Custom Ernie Ball Nickelwound-Saiten in den Stärken .036/.055/.065/.090
  • inklusive Mono Softcase

Music Man Pino Palladino Stingray Fretless: Erster Eindruck

Wie schon erwähnt, ist der Pino Palladino Stingray Fretless ein Nachbau von Pinos 1979er-Stingray und sieht dementsprechend aus wie ein klassischer Vintage-Stingray – allerdings ohne die obligatorischen Gebrauchsspuren, sondern im makellosen Neuzustand.

Der Signature-Stingray ist übrigens darüber hinaus auch in einer bundierten Version erhältlich, und für Die-Hard-Fans von Pino Palladino hat Music Man sogar eine auf 15 Exemplare limitierte Version im Gepäck, die eine 100%ige Replik von Pinos Bass inklusive sämtlicher Gebrauchsspuren darstellt.

Das warme, leicht gealtert wirkende Sunburst-Finish sorgt in Kombination mit dem dreilagigen schwarzen Pickguard und dem dunklen Palisandergriffbrett für eine sehr stimmige und irgendwie auch edle Vintage-Anmutung.

Doch das Instrument sieht nicht nur edel aus, sondern ist auch qualitativ über jeden Zweifel erhaben – ganz so, wie man es von Music Man kennt. An der Verarbeitung gibt es – angefangen bei der Passgenauigkeit des Halses über die Lackierung bis hin zu den stabilen Hardware-Komponenten – rein gar nichts zu beanstanden, hier ist wirklich alles tipptopp!

Music Man Pino Palladino Fretless Stingray
Fotostrecke: 4 Bilder Der Palladino Signature wurde …

Kommen beim Music Man Pino Palladino Stingray Fretless die gleichen Komponenten wie beim Original zum Einsatz?

Der Stingray orientiert sich jedoch nicht nur optisch am Original, sondern auch bei den verwendeten Materialien an den Music-Man-Spezifikationen von 1979. Bei einigen Exemplaren – so auch bei Pinos Bass – bestand der Korpus aus Pappelholz, und genau dieses Holz kommt auch beim Signature-Modell zum Einsatz.

Bedingt durch den relativ niedrigen Beschaffungspreis wird Pappel zwar häufig bei günstigeren Instrumenten verwendet, große Hersteller haben das Holz aber schon immer auch dann eingesetzt, wenn Erle oder Esche knapp waren. Wird qualitativ hochwertige Pappel oder Linde verwendet, gibt es aus klanglicher Sicht jedenfalls absolut nichts einzuwenden.

Der einteilige geschraubte Hals besteht aus Ahorn und besitzt eine schöne orangefarbene Färbung, die durch die Hochglanzlackierung wunderbar zur Geltung kommt und für einen amtlichen Vintage-Look sorgt. Hinten sieht man den dunklen Skunk Stripe aus Walnussholz, mit dem der Kanal für den Halsspannstab verschlossen wurde. Zum Einsatz kommt natürlich der für diese Zeit typische Bullet-Trussrod, der an der Kopfplatte justiert wird – es gibt also kein komfortables Einstellrad wie bei den aktuellen Stingrays!

Music Man Pino Palladino Fretless Stingray
Charakter-Bass: Ein echter Music Man Stingray ist schon aus der Ferne gut zu erkennen!

Das Fretless-Griffbrett besteht aus Palisander und bietet zur Orientierung Punkte an der Flanke, die an den Positionen sitzen, an denen bei einem bundierten Bass die Bünde wären. Die Intonation ist damit natürlich nicht ganz so einfach wie bei Griffbrettern mit Linien, man weiß aber zumindest an acht Positionen, wo man greifen muss.

Der Hals wurde mit drei Schrauben und einer Pino-Palladino-Signature-Halsplatte samt eingraviertem Namenszug am Korpus befestigt. Typisch für diese Dreipunktbefestigung ist die Micro-Tilt-Schraube, mit der sich bei Bedarf der Halswinkel feinjustieren lässt.

Die Saiten werden in einem Graphtech-Nubone-Sattel mit der stattlichen Breite von 42,8 mm geführt, der laut Music Man von Hand bearbeitet wurde, um Pinos Modifikationen zur Klangverbesserung nachzubilden. Was genau dahintersteckt, wird allerdings nicht näher beschrieben.

Music Man Pino Palladino Fretless Stingray
Fotostrecke: 6 Bilder Unser Testbass verfügt über einen Pappelkorpus …

Über welche Hardware verfügt der Music Man Pino Palladino Stingray Fretless?

Damit sind wir beim Thema Hardware angelangt und blicken zunächst auf die kompakte Kopfplatte, auf der vier Vintage-Mechaniken aus dem Hause Schaller in der Stingray-typischen 3+1-Anordnung sitzen. Außerdem gibt es hier einen runden Saitenniederhalter für die beiden mittleren Saiten. Spannender wird es am anderen Ende des Basses, denn hier werden die Saiten von einer sogenannten „Pre Ernie Ball“-Brücke aufgenommen.

Dies solide Bass-Bridge kommt natürlich in der typischen rundlichen Stingray-Form und besitzt eine Grundplatte aus Stahl sowie Saitenreiter aus Messing, die mit den charakteristischen seitlichen Pfosten gegen Verrutschen gesichert sind. Im vorderen Bereich gibt es außerdem für jede Saite kleine Dämpfer, die sich über Rändelschrauben lösen lassen, sodass die Saiten durch Gummis abgedämpft werden können. Bei einem Fretless-Bass ist diese Dämpfung wohl eher kontraproduktiv, aber sie sind eben Teil des historischen Stingray-Designs und deshalb auch hier zu finden.

Die Saiten werden bei dieser Bridge durch den Korpus und anschließend durch Löcher in der Bodenplatte aufgezogen. Apropos Saiten: Auch hier orientiert man sich an Pino Palladinos Vorlieben. Der Music Man Pino Palladino Stingray Fretless ist ab Werk mit extrem dünnen Ernie-Ball-Nickelsaiten in den Stärken .036/.055/.065/.090 bespannt.

Music Man Pino Palladino Fretless Stingray
Fotostrecke: 3 Bilder Die Saiten laufen zunächst über Messingreiterchen, …

Mit welchem Tonabnehmer ist der Music Man Pino Palladino Stingray Fretless ausgestattet?

Für die Klangabnahme sorgt beim Music Man Pino Palladino Stingray Fretless ein speziell abgestimmter Alnico-V-Humbucker, der mit 42-Gauge-Draht gewickelt wird und sich eng an den frühen Stingray-Pickups der späten 70er-Jahre orientiert.

Auch bei der Elektronik wollte Music Man offensichtlich möglichst nah am Original bleiben: Der Bass arbeitet mit dem klassischen zweibandigen „Boost-Only“-Preamp für Bässe und Höhen, wie er bei den frühen Stingrays vor der später eingeführten 3-Band-Schaltung verwendet wurde.

Diese Schaltung wird im Hause Ernie Ball von Hand verlötet und orientiert sich an den historischen Bauteilspezifikationen – unter anderem kommt ein 500-kΩ-Treble-Poti zum Einsatz, das für einen etwas milderen und kontrollierteren Höhenbereich im Vergleich zum bissigeren 1-MΩ-Poti sorgt. Geregelt wird ganz traditionell über drei Potis für Volume, Bass und Treble, die auf der typischen bananenförmigen Control Plate montiert sind. Ohne Strom geht bei diesem aktiven Stingray natürlich nichts – der 9-Volt-Block sitzt in einem kleinen Fach auf der Rückseite, das mit einem schicken verchromten Metalldeckel verschlossen ist.

Music Man Pino Palladino Fretless Stingray
Fotostrecke: 4 Bilder Der fette Humbucker mit seinen freiliegenden Polepieces sorgt bei allen Stingrays für einen …

Was umfasst der Lieferumfang des Music Man Pino Palladino Stingrays?

Von sehr guter Qualität ist auch das Softcase, in dem der Signature-Stingray ausgeliefert wird. Es stammt vom renommierten Hersteller Mono, ist stabil und bietet trotz seines geringen Gewichts einen sehr guten Schutz für den Bass.

Dieser liegt in einer mit Plüsch ausgekleideten Formschale und kann sich darin nicht bewegen. Eine große Fronttasche bietet zudem reichlich Platz für Zubehör. Im Case finden wir neben dem Bass das typische Music-Man-Stoffsäckchen mit Einstellwerkzeug sowie eine kurze Beschreibung der Elektronik.

Music Man Pino Palladino Fretless Stingray
Fotostrecke: 2 Bilder In dieser stabilen Gigbag aus dem Hause Mono …

Wie ist das Handling des Music Man Pino Palladino Stingray Fretless?

Obwohl Pappel zu den leichteren Holzarten zählt, sorgt es beim Music Man Pino Palladino Stingray Fretless nicht dafür, dass das Instrument zu einem ausgesprochenen Leichtgewicht wird. Mein Testbass bringt etwas mehr als 4,2 kg auf die Waage, was aber für einen Viersaiter immerhin noch im grünen Bereich liegt.

Dafür ist aber die Balance des Instruments absolut perfekt: Der Bass hängt in einer angenehmen Spielposition am Gurt oder steht wahlweise sehr stabil auf dem Oberschenkel, falls man lieber im Sitzen spielt. Die ergonomischen Abflachungen am Korpus vorne und hinten gab es bei den Stingrays der 70er-Jahre noch nicht.

Der Bass wirkt dadurch insgesamt etwas „rustikaler“, allzu negativ wirkt sich das auf den Spielkomfort allerdings nicht aus. Klar, die Korpuskante drückt etwas stärker in die Rippen und der Unterarm liegt nicht ganz so entspannt auf – solche kleinen Abstriche muss man bei einer Vintage-Replik eben in Kauf nehmen. Kein großes Ding!

Music Man Pino Palladino Fretless Stingray
Music Man Pino Palladino Fretless Stingray

Auch bei den Halsmaßen weicht der Signature-Stingray beispielsweise von einem modernen Stingray zumindest in der Theorie etwas ab – er ist am Sattel etwas breiter und besitzt ein asymmetrisches Profil. Ehrlich gesagt fühlt er sich für mich nicht deutlich anders an als der Hals meines Stingray Special, und ich habe mich darauf sofort wohlgefühlt. Für mein Empfinden liegt ein komfortables C-Profil in der Hand, auf dem man wie gewohnt locker durch die Lagen flitzen kann.

Etwas signifikanter ist da schon der Griffbrettradius: Beim Music Man Pino Palladino Stingray Fretless fällt er mit 7,5″ deutlich vintage-mäßiger und runder aus als bei einem modernen 11″-Griffbrett. Was man lieber mag, ist letztlich Geschmackssache – ich persönlich komme mit beiden Varianten gut klar.

Ähnlich entspannt sehe ich das Thema „Finish“: Wenn ich wählen müsste, würde ich zwar lieber zu einem geölten Hals greifen, die Hochglanzlackierung beim Palladino-Stingray fühlt sich aber ebenfalls völlig in Ordnung an und bremst meine Hand bei Lagenwechseln nicht aus.

Music Man Pino Palladino Fretless Stingray
Gute Balance: Der Signature-Stingray hängt bequem vorm Körper.

Sound: Wie klingt der Music Man Pino Palladino Stingray Fretless?

Bleibt also noch die spannendste Frage: Wie klingt er denn nun, der bundlose Signature-Stingray? Das klären wir natürlich im folgenden Soundkapitel anhand einiger Audiobeispiele.

Im ersten Clip hört ihr den Music Man Pino Palladino Stingray Fretless mit neutral eingestelltem EQ. Keine Frage: Der Fretless-Stingray liefert aus dem Stand einen wunderbar warmen und ausgewogenen Ton, wie man ihn sich von einem bundlosen Bass wünscht. Das kompakte Low-End ist absolut tragfähig, die Mitten klingen organisch, und weiche Höhen runden den Sound im oberen Bereich ab. Je weiter links man die Saiten anschlägt, desto stärker beginnt der Viersaiter zu singen.

Der Music-Man-Bass besitzt ein gesundes Schwingungsverhalten und sattes Sustain – beides Eigenschaften, die bei einem Fretless-Bass besonders wichtig sind, zumindest wenn er diesen typischen singenden Charakter entwickeln soll. Bei meinem Testbass gibt es allerdings eine leichte Sustainschwäche im neuralgischen Bereich auf der G-Saite um den Ton D. Das kommt leider bei Bässen in allen Preisklassen vor, ist aber bei einem Fretless-Bass noch etwas ärgerlicher als bei einem bundierten Instrument, wie ich finde.

Audio Samples
0:00
EQ flat

Aber kann man mit dem Pino Palladino jetzt auch wirklich so klingen wie der Meister? Oja, ohne Frage! Im nächsten Beispiel habe ich Pinos Einleitung zum Paul-Young-Hit „Wherever I Lay My Hat“ improvisiert – und der Sound ist zweifellos sehr ähnlich. In meinem Beispiel habe ich allerdings deutlich weniger Hall, weniger Chorus-Effekt und auch etwas weniger Höhen verwendet als beim Original – der Sound ist also nicht so stark bearbeitet, wie man ihn vom Original im Ohr hat.

Audio Samples
0:00
Bass-Boost: 50%, Treble-Boost: 40%, Chorus
Music Man Pino Palladino Fretless Stingray
Der Music Man Stingray erblickte im Jahr 1976 das Licht der Welt. Entworfen wurde das Modell größtenteils vom legendären Leo Fender.

Der Equalizer des Signature-Stingray klingt definitiv runder und weicher als ein moderner Stingray-Preamp, sodass man mit den beiden Reglern wirklich beherzt Gas geben kann, ohne dass der Sound aus der Spur gerät. Im folgenden Beispiel habe ich die Bässe zu etwa 70% und die Höhen sogar bis rund 90% aufgedreht. Das Fundament wird wunderbar voll, ohne zu dröhnen, und die Höhen sorgen für eine organische Klarheit im Ton.

Bei der bundierten Version des Modells dürften die Höhen sicherlich noch eine Spur bissiger ausfallen. Alles in allem passt der Vintage-Preamp mit seinem vergleichsweise milden und runden Charakter aber hervorragend zum Fretless-Stingray, wie ich finde.

Audio Samples
0:00
Bass-Boost: 70%, Treble-Boost: 90%
Music Man Pino Palladino Fretless Stingray
Music Man Pino Palladino Fretless Stingray

Im folgenden Beispiel hört ihr den Signature-Stingray lediglich mit einem dezenten Bass-Boost, die Höhen bleiben neutral:

Audio Samples
0:00
Bass-Boost: 30%

Fette Grooves machen mit dem schicken Stingray ebenfalls richtig Spaß. Dreht man den Bassregler einmal voll auf, schiebt der Bass sofort wie verrückt:

Audio Samples
0:00
Bass-Boost: 100%
Music Man Pino Palladino Fretless Stingray
Music Man Pino Palladino Fretless Stingray

Music Man Pino Palladino Stingray Fretless – Fazit

Der Music Man Pino Palladino Stingray Fretless ist eine wunderbare Hommage an einen der populärsten und einflussreichsten Bassisten der letzten Jahrzehnte – funktioniert aber auch ganz ohne Fanbrille als ausgesprochen gelungener bundloser Bass. Der Viersaiter liefert exakt den warm singenden Fretless-Ton, den man mit Pino Palladinos frühen Aufnahmen verbindet: Satte Tiefmitten, organische Höhen und eine wunderbar lebendige Ansprache.

Der Alnico-Humbucker und der klassische 2-Band-Preamp greifen dabei perfekt ineinander und sorgen für einen Sound, der sowohl melodische Linien als auch druckvolle Grooves überzeugend transportiert.

Auch in Sachen Spielkomfort gibt es wenig zu meckern: Der Hals liegt angenehm in der Hand, die Balance stimmt und insgesamt fühlt sich der Bass sehr vertraut und inspirierend an. Verarbeitung, Materialien und Hardware bewegen sich auf dem gewohnt hohen Music-Man-Niveau.

Der Preis ist sicherlich kein Schnäppchen – Signature-Bässe liegen nun einmal traditionell in der Regel etwas höher als vergleichbare Standardmodelle. Angesichts der Qualität und der liebevoll umgesetzten Vintage-Spezifikationen wirkt der aufgerufene Betrag auf mich aber durchaus nachvollziehbar. Kurz gesagt: Der Music Man Pino Palladino Stingray Fretless ist nicht nur ein schönes Sammlerstück für Fans, sondern schlicht ein richtig guter Fretless-Bass!

Music Man Pino Palladino Fretless Stingray
Music Man Pino Palladino Fretless Stingray
Artikelbild
Pino Palladino Fretless StingR
Für 3.899,00€ bei
  • Technische Spezifikationen:
  • Hersteller: Music Man
  • Modell: Pino Palladino Stingray Fretless
  • Herstellungsland: USA
  • Mensur: 34 Zoll, Longscale
  • Korpus: Pappel, „79 Burst“-Hochglanzlackierung, Finish, dreilagiges schwarzes Pickguard
  • Hals: geschraubt, Ahorn, „Dark Orange Tint“, Skunk-Stripe, Palisandergriffbrett, Pino Palladino Signature Neck Plate, Bullet Trussrod, Graphtec Nubone Sattel, Sattelbreite: 42 mm
  • Hardware: Pre-EB Geometry Music Man Stahlsteg mit Messing-Sätteln und Spring Mutes aus rostfreiem Edelstahl, Schaller Mechaniken
  • Tonabnehmer: Stingray Alnico-V Humbucker mit originalem 42er-Draht aus den 70ern gewickelt
  • Elektronik: 9V-Preamp mit 2-Band-EQ und CTS-Potis (500k Höhen-Poti)
  • Saiten: .036/.055/.065/.090 Custom Gauge Ernie Ball Nickelwound
  • Gewicht: ca. 4,2 kg
  • Zubehör: Mono Softcase, Werkzeug
  • Preis: 3899,- Euro (Ladenpreis im März 2026)
Hot or Not
?
Music Man Pino Palladino Fretless Stingray

Wie heiß findest Du dieses Produkt?

Kommentieren
Schreibe den ersten Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.
Bonedo YouTube
  • Music Man Pino Palladino Signature Fretless Stingray - Beautiful fretless sounds #bass #musicman
  • Music Man Pino Palladino Signature Fretless StingRay - Sound Demo (no talking)
  • TONE MONSTERS: Ashdown UK-PBM-200 Ant / Ashdown UK-RBM-112T #ashdown #bassamp #basscab #madeinuk