Coated Bass Strings: Beschichtete Saiten für E-Bass im Vergleich

Es hilft alles nichts, irgendwann muss man neue Saiten aufziehen. Die Toleranzschwelle für den Zeitpunkt mag unterschiedlich ausfallen, aber wenn man einen guten Sound schätzt, muss ab und zu ein frischer Satz Basssaiten her. Natürlich hängt die Häufigkeit auch stark von der individuellen Beanspruchung ab, also wie häufig man spielt, wie stark man anschlägt, wie viel man beim Spielen schwitzt etc. Leider variieren die Preise für Basssaiten grob zwischen 20-35,- Euro pro Viersaiter-Satz – nicht gerade ein Schnäppchen also! Da überlegt man schon, wie häufig man die Saiten auf seinem Instrument austauschen sollte. Schon seit über einem Jahrzehnt hat die Industrie dafür scheinbar eine Lösung: Beschichtete Bass-Saiten bzw. Coated Bass Strings. Eine hauchdünne Nanobeschichtung schützt die Saite vor Verschmutzung und soll ihre Lebensdauer bei gleichbleibendem Sound deutlich verlängern! Pionier in diesem Bereich war die Firma Elixir, die als Tochter von Gore (Gore Tex) bereits in anderen industriellen Sparten Erfahrung auf diesem Gebiet hatte. Mittlerweile hat nahezu jeder Hersteller Coated Bass Strings im Programm und auch die Zeiten, als die Beschichtung noch relativ grob war und irgendwann in Fetzen von den Saiten hing, sind heute längst vergangen. Heute werfen wir einen Blick auf das aktuelle Angebot von beschichteten Basssaiten am Markt und vergleichen deren Spielgefühl und Sound.

Kaufberater und Vergleichstest: Coated Bass Strings
Inhalte
  1. Wie altern eigentlich Saiten?
  2. Beschichtete Saiten für Bass – die Lösung aller Probleme?
  3. Sind beschichtete Saiten ihr Geld wert?
  4. Beschichtete Basssaiten – unsere Test-Kandidaten
  5. Video mit allen Coated Bass Strings
  6. Blacksmith AAOT 0.45 – 105:
  7. Dadarrio XT 0.45 – 105:
  8. DR Dragon Skin 0.45 – 105:
  9. DR Black Beauties / DR Neon 0.45 – 105:
  10. Ernie Ball Coated
  11. Elixir Steel
  12. Elixir Nickel
  13. Markbass Longevo 0.45 – 105
  14. Warwick EMP 0.45 – 105
  15. Coated Bass Strings – Fazit

Wie altern eigentlich Saiten?

Saiten altern auf zwei Arten: Verschmutzung und mechanische Beanspruchung. Ersteres sind Hautpartikel, Schweiß, Staub aus der Umgebung, etc. Dies alles setzt sich im Laufe der Zeit unweigerlich in den Vertiefungen von traditionell hergestellten Roundwound-Saiten ab. Die Folgen sind zunächst ein wahrnehmbarer Verlusten im Höhenbereich, später aber auch im Bass- und Mittenbereich. Zudem schwingt die Saite nicht mehr sauber und verliert an Dynamik. Es entsteht das Gefühl, dass man „nicht mehr zurückbekommt, was man an Energie reinsteckt“. Auch problematisch: Mit der Zeit wird es darüber hinaus schwieriger, die Saiten in die richtige Stimmung zu bringen.

Mechanische Beanspruchung entsteht natürlich durch den Zug, welchem die dicken Drähte permanent ausgesetzt sind. Hinzu kommt, dass sie von uns ja regelmäßig zum Schwingen genötigt werden. Irgendwann kommt der Punkt, an dem man ihnen daher eine gewisse „Müdigkeit“ anmerkt.

Harte Riffs dank Drop-Tuning!
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Beschichtete Saiten für Bass – die Lösung aller Probleme?

Coated Bass Strings besitzen heutzutage eine Beschichtung aus unterschiedlichen Kunststoffen, die aus Polymeren bestehen (Genau aus diesem Grunde sind sie übrigens auch für Nickel-Allergiker ein heißer Tipp!). Mittlerweile ist es problemlos möglich, die Stärke der Schicht im extrem dünnen Nanobereich zu halten. Dies ist ein großer Unterschied zu vor 10 oder 15 Jahren: Für den Spieler ist die Beschichtung heutzutage kaum bis gar nicht mehr wahrnehmbar! Der große Vorteil: Eine mit Kunststoff behandelte Saite nimmt aufgrund der extrem glatten Oberfläche nahezu keinen Schmutz mehr an. Daher ist auch über lange Zeit kein Klangverlust zu befürchten.

Gegen die mechanische Beanspruchung sind Coated Bass Strings allerdings ebenfalls machtlos. In der Regel macht sich diese aber erst deutlich später bemerkbar als die negativen Folgen der Verschmutzung. Der Unterschied zwischen Verschmutzung und mechanische Beanspruchung schmilzt natürlich dahin, wenn man zu der Fraktion gehört, welche die Saiten entsprechend viel und oder brachial spielt.

Was bleibt, ist die Gewissheit: Wir haben es hier keinesfalls nur mit einem Marketing-Trick zu tun: Beschichtete Seiten konservieren den Sound definitiv über einen längeren Zeitraum als unbeschichtete!

Hier seht ihr alle unsere Testkandidaten auf einen Blick!
Hier seht ihr alle unsere Testkandidaten auf einen Blick!

Sind beschichtete Saiten ihr Geld wert?

Leider schlagen beschichtete Saiten mit ca. 50 bis 75 % mehr als ihre unbeschichteten Kollegen zu Buche. Dies bedeutet, dass man ungefähr ab der Verdoppelung der Lebensdauer finanziell im Plus ist. Ein objektiver Test und Nachweis, um wie viel Coated Bass Strings tatsächlich die Lebensdauer verlängern, ist leider nicht möglich. Zu individuell sind dabei die entscheidenden Parameter, wie mechanische Beanspruchung durch Anschlagsstärke und Häufigkeit des Spielens, chemische Zusammensetzung des Schweißes, Umgebung etc. Dass sie die Lebensdauer deutlich verlängern, steht aber außer Zweifel!

Was du über verschiedene Plektren wissen musst!
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Plektrum für Bass: Vergleichstest Bass-Plektren

Beschichtete Basssaiten – unsere Test-Kandidaten

Es gibt aber noch die klassifizierbaren Aspekte, wie Material, Spielgefühl, Haptik, Sound, etc. Auch bei beschichteten Basssaiten gibt es die beiden Materialien Stainless Steel und Nickel Plated Steel mit ihren typischen klanglichen Eigenschaften: Stainless ist unterm Strich brillanter, stärker in den Höhen und besitzt etwas mehr Low End, während Nickel Plated Steel etwas wärmer mit einer Präferenz in den tiefen Mitten klingt.

Das Material schlägt sich auch in der Haptik nieder: Stainless Steel fühlt sich für gewöhnlich etwas rauer an als Nickel Plated Steel. Für beschichtete Saiten bedeutet dies, dass man die Ummantelung bei Stainless Steel wenig bis gar nicht spürt, da dennoch eine gewisse Rauheit erhalten bleibt. Bei mancher Nickel-Saite war die Oberfläche schon auffällig glatt bzw. fühlte sich gar leicht glitschig an, ähnlich wie bei „normalen“ Saiten, wenn sie schon ein paar Spielstunden hinter sich haben. Dies ist aber dank Nanotechnologie der einzige Punkt, an dem man noch merkt, dass man es mit einer Ummantelung zu tun hat – kein Vergleich mehr zu den Anfangstagen der Coated Strings!

Die Einteilung der Saitenspannung bzw. Spielgefühl in straff, mittel und flexibel bedeutet hier keine Welten, sondern Unterschiede in einem ein- oder niedrigen zweistelligen Prozentbereich. Über den Klang kann sich jeder mithilfe des Videos und der Audiofiles ein eigenes Bild machen. Hier bewegen wir uns ja auch im Bereich des Geschmacks.

Ich habe drei Beispiele (Fingerstyle, Slap, Plektrum) eingespielt, die nahezu über das ganze Griffbrett führen. Somit sollte ein Großteil des Frequenzbereichs abgedeckt sein. Dazu kommt noch eine Pentatonik über drei Oktaven. Als neutrale Basis für sämtliche Klangbeispiele dient ein passiver Jazz Bass mit beiden Tonabnehmern und offener Höhenblende im Klanggeschehen.

Video mit allen Coated Bass Strings

Beginnen wir mit einem Video, in welchem ihr alle Strings hören könnt. Die einzelnen Soundfiles sowie weitere Informationen zur Haptik, dem aktuellen Preis etc. findet ihr in den Einzelpositionen weiter unten.

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Mehr Informationen

Blacksmith AAOT 0.45 – 105:

Blacksmith AAOT 0.45 - 105
Blacksmith AAOT 0.45 – 105
  • Material: Stainless Steel
  • Haptik: leicht rau
  • Spannung: flexibel
  • Farbe: Dunkelgrau
  • Preis: 49,- (Ladenpreis im Juni 2022)
Audio Samples
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Finger Slap Plek Penta

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Dadarrio XT 0.45 – 105:

Dadarrio (auch: D'Addario) XT 0.45 - 105
Dadarrio (auch: D’Addario) XT 0.45 – 105
  • Material: Nickel Plated Steel
  • Haptik: sehr glatt
  • Spannung: relativ straff
  • Farbe: Silber
  • Preis: 27,- (Ladenpreis im Juni 2022)
Audio Samples
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Finger Slap Plek Penta

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DR Dragon Skin 0.45 – 105:

DR Dragon Skin 0.45 – 105
DR Dragon Skin 0.45 – 105
  • Material: Stainless Steel
  • Haptik: für Stainless Steel relativ glatt
  • Spannung: flexibel
  • Farbe: Grau
  • Preis: 39,- (Ladenpreis im Juni 2022)
Audio Samples
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Finger Slap Plek Penta

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DR Black Beauties / DR Neon 0.45 – 105:

DR NEON 0.45 – 105
DR Black Beauties 0.45 – 105
DR Neon 0.45 – 105
DR Neon 0.45 – 105
  • Material: Stainless Steel
  • Haptik: für Stainless Steel relativ glatt
  • Spannung: flexibel
  • Farbe: Schwarz, Pink, Grün, Weiß, Gelb, Rot, Multicolor
  • Preis: 33-44,- (Ladenpreis im Juni 2022)
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Finger Slap Plek Penta

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Ernie Ball Coated

Ernie Ball Coated
Ernie Ball Coated
  • Material: Nickel Plated Steel
  • Haptik: glatt
  • Spannung: mittel
  • Farbe: Silber
  • Preis: 35,- (Ladenpreis im Juni 2022)
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Finger Slap Plek Penta

Elixir Steel

Elixir Steel
Elixir Steel
  • Material: Stainless Steel
  • Haptik: für Stainless Steel relativ sehr glatt
  • Spannung: flexibel
  • Farbe: Silbergrau
  • Preis: 44,- (Ladenpreis im Juni 2022)
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Elixir Nickel

Elixir Nickel
Elixir Nickel
  • Material: Nickel Plated Steel
  • Haptik: glatt
  • Spannung: mittel
  • Farbe: Silber
  • Preis: 40,- (Ladenpreis im Juni 2022)
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Markbass Longevo 0.45 – 105

Markbass Longevo 0.45 – 105
Markbass Longevo 0.45 – 105
  • Material:  Stainless Steel
  • Haptik: für Stainless Steel relativ glatt
  • Spannung: mittel
  • Farbe: Silbergrau
  • Preis: 40,- (Ladenpreis im Juni 2022)
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Warwick EMP 0.45 – 105

Warwick EMP 0.45 – 105
Warwick EMP 0.45 – 105
  • Material: Nickel Plated Steel
  • Haptik: glatt
  • Spannung: mittel
  • Farbe: Silbergrau
  • Preis: 49,- (Ladenpreis im Juni 2022)
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Coated Bass Strings – Fazit

Zunächst einmal muss man festhalten, dass sich in den letzten 10-15 Jahren im Bereich der Saitenbeschichtung unglaublich viel getan hat. Als beschichtete Saiten auf den Markt kamen, war die Ummantelung doch deutlich spürbar und führte mitunter zu einem glitschigen Spielgefühl. Auch der Klang war beeinträchtigt, da hörbar Höhen fehlten.

Diese beiden Nachteile gehören heute der Vergangenheit an bzw. sind auf ein Minimum zusammengeschmolzen. Hätte ich es nicht gewusst, hätte ich bei manchen Saiten nicht sofort bemerkt, dass sie eine Ummantelung haben. Spielt man etwas länger mit einem beschichteten Satz, fallen einem schon kleine Unterschiede zum „gewohnten“ Spielgefühl auf.

Alle Kandidaten stammen von renommierteren Herstellern – und diese haben definitiv ihre Hausaufgaben gemacht! Die Saiten machten in Sachen Verarbeitung, Materialanmutung, Schwingungsverhalten, Dynamik, Bespielbarkeit und Sound einen professionellen Eindruck. Wer ein bestimmtes Material (Stainless Steel, Nickel Plated Steel) bevorzugt, wird dessen Charaktereigenschaften auch bei der ummantelten Version wiederfinden.

Was du brauchst, um deinen Bass am Computer aufzunehmen!
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Allerdings ist allen im Vergleich zu unbeschichteten Saiten eine gewisse Trägheit anzumerken. Diese wird allerdings erst im Grenzbereich spürbar, also bei wirklich schnellen Slap-Eskapaden oder ähnlichem. Hier muss man etwas mehr Energie investieren, da die Saiten nicht zu 100% wie gewohnt „mitmachen“ wollen. Ob das an der geringfügig höheren Masse liegt, oder ob die Beschichtung die Saite minimal „einbremst“, vermag ich nicht zu beurteilen. Aber wie gesagt, dies wird erst in einem direkten Vergleich und im Grenzbereich relevant, zu 99% wird dies im Bandalltag keine Rolle spielen. Unter den Tisch fallen soll es aber dennoch nicht.

Die versprochene verlängerte Lebensdauer kann ich in einem Langzeittest bestätigen. Aber wie bereits erläutert, ist dies aufgrund persönlicher Spieldauer bzw. Häufigkeit, Anschlagsstärke, Umgebung etc. leider nicht in konkrete und allgemeingültige Zahlen zu fassen. Was bleibt, ist die Erkenntnis: Beschichtete Saiten können eine gute Alternative zu herkömmlichen Bass Strings sein: Wer unbeschichtete Basssaiten nicht häufig wechseln kann oder will, sollte hier definitiv ein wenig herumprobieren!

Bis zum nächsten Mal, euer Thomas Meinlschmidt

Habt ihr euren Favoriten unter den beschichteten Saiten schon gefunden?
Habt ihr euren Favoriten unter den beschichteten Saiten schon gefunden?
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Coated Bass Strings

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Franz Vege sagt:

#1 - 06.07.2022 um 13:18 Uhr

1

Seien wir ehrlich: 99% aller Bassisten können problemlos einige Jahre mit ihren Saiten spielen. Die Zeit zum Saitenkauf- und Wechsel sollte man lieber zum Üben investieren...... Das bringt mehr als ständig neues gear

    Profilbild von Charly Bach

    Charly Bach sagt:

    #1.1 - 02.12.2023 um 19:27 Uhr

    0

    Tja, am besten beschichtete Saiten auf den Bass und dann üben, üben, üben... ;-) P.S. Die Saiten, die Andreas Richter (der mit den Richter Gurten usw.) letztes Jahr Jahr heraus gebracht hat, sind MEIN persönlicher Favorit. Auf Grund ihres etwas höheren Saitenzuges funktionieren die bestens auf den Bässen, auf denen es sonst a bissle schnarrt.

    Antwort auf #1 von Franz Vege

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Charly Bach sagt:

#2 - 02.12.2023 um 19:21 Uhr

0

Schwarze Hardware bis auf die Bridge in Chrom ist ein unhaltbarer Zustand? Aber genau so ist es doch. Genau so, wie ein Griffbrett in Palisander oder einem anderen dunklen Holz, und die Kopfplatte ist natur belassen. Geht gar nicht - in diesem Fall hat es gefälligst ein "matching headstock" zu sein. Ahorn Griffbrett auf Ahorn Hals und Ahorn Kopfplatte geht dann aber wieder zu ALLEN Korpus Farben. Und was noch geht: natur belassener Korpus in Esche, Ahorn oder sonstigen hellen Hölzern, Griffbrett dunkel und Kopfplatte dann wieder hell ist auch O.K. ;-) Hat jetzt nix unmittelbar mit dem Test zu tun, aber auch der deckt sich zu hundert Prozent mit MEINEN Vorlieben. :-)

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Charly Bach sagt:

#3 - 02.12.2023 um 19:22 Uhr

0

Schwarze Hardware bis auf die Bridge in Chrom ist ein unhaltbarer Zustand? Aber genau so ist es doch. Genau so, wie ein Griffbrett in Palisander oder einem anderen dunklen Holz, und die Kopfplatte ist natur belassen. Geht gar nicht - in diesem Fall hat es gefälligst ein "matching headstock" zu sein. Ahorn Griffbrett auf Ahorn Hals und Ahorn Kopfplatte geht dann aber wieder zu ALLEN Korpus Farben. Und was noch geht: natur belassener Korpus in Esche, Ahorn oder sonstigen hellen Hölzern, Griffbrett dunkel und Kopfplatte dann wieder hell ist auch O.K. Hat jetzt nix unmittelbar mit dem Test zu tun, aber auch der deckt sich zu hundert Prozent mit MEINEN Vorlieben.

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