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Buchtipp: “Plektrum Bass” von Christoph Herder

Was haben Paul McCartney, Chris Squire, Carol Kaye, Cliff Williams, Timmy C., Hellmut Hattler, Peter Sonntag, Bobby Vega oder Cody Wright gemeinsam? Richtig: Sie alle spielen ihren Bass mit dem Plektrum! “Plektrum Bass” aus der Feder des Kölner Bassisten und Autoren Christoph Herder ist ein neues Lehrbuch für E-Bass, was sich exklusiv der Plektrum-Spieltechnik widmet. Wir haben für euch schon einmal in das neue Lehrwerk reingelesen …

Plektrum_Bass_Christoph_Herder_Cover

Christoph Herder ist in der Szene wahrlich kein Unbekannter – neben seinen Tätigkeiten bei diversen Bands und Projekten stellt der sympathische Kölner mit “Plektrum Bass” bereits sein zweites Lehrbuch nach dem Allround-Einsteigerwerk “Garantiert Bass lernen” vor, das ebenfalls beim Alfred Verlag erschienen ist.
Angesichts der diversen “Kerben am Colt” darf man einen ausgezeichneten pädagogischen Aufbau auch bei diesem Buch voraussetzen – immerhin unterrichtet Christoph Herder fast ebenso lang, wie er Bass spielt.

"Alter Hase" der Bassszene: Christoph Herder
“Alter Hase” der Bassszene: Christoph Herder

Und tatsächlich wird man in diesem Punkt nicht enttäuscht: “Plektrum Bass” beginnt mit einem interessanten Artikel über die Geschichte des Plektrumspiels (natürlich nicht nur in Bezug auf E-Bass), stellt wichtige Vertreter der Pick-Technik auf dem Bass vor, und erläutert sehr differenziert die zahlreichen unterschiedlichen Erscheinungsformen, Stärken und Materialien, in denen Plektren daherkommen.

Zu den sinnvoll und gut verständlich gegliederten Themenbereichen gehören relevante Punkte wie Down- und Upstrokes, Muting mit der rechten und der linken Hand, sowie das Spiel mit unterschiedlichen rhythmischen Rastern (Achtel, Sechzehntel, Achtel- und Sechzehnteltriolen). Selbstverständlich werden auch grundlegende spieltechnische Aspekte (z. B. Hammer-Ons, Pull-Offs, Slides oder Dead Notes) mit einbezogen.

Die Bandbreite von "Plektrum Bass" reicht von "ideal für Anfänger" bis "ganz schön tricky"!
Die Bandbreite von “Plektrum Bass” reicht von “ideal für Anfänger” bis “ganz schön tricky”!

Dazu gibt es eine MP3-CD mit 145 begleitenden Klangbeispielen zu den im Buch notierten Übungen (Noten und TAB). Die Soundfiles wurden liebevoll eingespielt, vor allem die kleinen “Quasi-Songs” zum Mitjammen, die mit und ohne Bassspur vorliegen, sorgen sofort für gute Laune. Hier spürt man deutlich die jahrelange praktische Erfahrung Christoph Herders!
Als besonderes Gimmick erhält man mit Erwerb des Buches übrigens ein Plektrum aus dem Hause Ernie Ball aus dem sonnigen Kalifornien – da macht der Einstieg doch Spaß!
Das Buch (Alfred Verlag, ISBN 9783947998210, Verlags-Nr. ALF 20287G) ist im sortierten Fachhandel für preiswerte 21,95 Euro erhältlich. Unbedingte Kaufempfehlung für alle, die sich einen einfachen Einstieg ins Plektrumspiel wünschen!

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von Lars Lehmann

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Profilbild von Hugi

Hugi sagt:

#1 - 28.10.2020 um 09:55 Uhr

Empfehlungen Icon 0

Timmy C. ist definitiv mein Vorbild am Plektrum ?

Profilbild von albi 4001

albi 4001 sagt:

#2 - 26.12.2020 um 09:51 Uhr

Empfehlungen Icon 0

Na ja. Chris Squire als Plektrumspieler in einem Buch für Plektrum Bass nicht zu erwähnen ist ja schon bemerkenswert. Noch interessanter finde ich aber Sting, Nikki Six, Cliff Williams u.a. als bedeutende Vertreter der Plektrumtechnik am Bass anzupreisen. Gott sei Dank hat es noch Hellmut Hattler in die Liste geschafft.

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