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21.05.2018

Out of Space! Plattenkreisel ist ein Vinyl-Möbelstück für über 30.000 Euro

Vinyl-Storage und DJ-Desk

Stil hat ja häufig seinen Preis. Das ist bei diesem exklusiven Aufbewahrungsplatz für euer schwarzes Gold nicht anders. Der Plattenkreisel von der gleichnamigen Münchener Firma wird von Hand gemacht, nur auf Bestellung versteht sich. Der Preis? Etwas über 30.000 Euro. Dafür darf man sich aber auch umgeben vom Lieblings-Vinyl fühlen wie der Kapitän auf der Kommandozentrale seines Raumschiffs. Ab sofort kann man den Kreisel im Online-Store des Herstellers bestellen.

Das Möbelstück besteht aus sechs Elementen, die fest miteinander verbunden werden, dazwischen wird noch eine Tür gebaut. Diese kreisrund gebaute „Kommandobrücke“ ist nicht nur für Schallplatten vorgesehen. Der eingebaute Desk bietet den notwendigen Platz für zwei Plattenspieler vom Schlage eines 1200er Technics, die „normal“ oder auch in Battle-Stellung aufgestellt werden können, dazwischen passt ein Mixer bis zur Breite eines Pioneer DJM-900 (hier geht´s zu unserem Testmarathon DJ-Mixer). Sämtliche Kabel sind in speziellen Führungen versteckt und werden gegebenenfalls den speziellen Wünschen und Anforderungen des Kunden angepasst.

Kleine aus sandgestrahltem Edelstahl gebaute Extras wie ein Getränkehalter und eine Ablage für den Kopfhörer sind auch „an Bord“, anpassbare Podeste sorgen für die richtige Höhe, welche sich aus der Körpergröße des Kunden ergibt.

Das „Schiff“ hat innen einen Durchmesser von 159 Zentimeter, außen kommt es auf stolze 2,45 Meter. Gesamt kommen mit den Elementen mindestens 314 Kilo zustande, zuzüglich des ja auch nicht gerade leichten Vinyls versteht sich.

Das Fassungsvermögen für Schallplatten ist in Anbetracht des stattlichen Preises von 31582 Euro für das Basismodell nicht wahnsinnig groß ausgefallen. 1500 LPs in Schutzhüllen plus circa 450 Singles in Hüllen beziehungsweise 1900 Singles und 850 LPs (alle in Schutzhüllen) passen ungefähr in die Regale. Dafür können diese aber auch in den oberen Fächern sehr bequem durchgeblättert werden, wenn man den passenden, nicht im Preis inbegriffenen Drehstuhl besitzt.

Bei den Details merkt man, dass sich der zeit seines Lebens Platten sammelnde Designer Roland Schunk wirklich viele Gedanken über die Bedürfnisse von Schallplatten-Freaks und speziell auch DJs gemacht hat. Klar, der Preis ist natürlich völlig „außerhalb dieser Welt“, dafür bekommt der geneigte Käufer aber auch solide Handwerkskunst aus erlesenen Rohstoffen individuell angefertigt. Einziger Kritikpunkt von meiner Seite: Vinyl-Junkies scheinen einsame Menschen zu sein, denn irgendwie ist für mehr als eine Person nicht wirklich „Space“ in diesem Raumschiff.

In einer Lounge oder Bar würde sich dieses Objekt aber sehr gut als ultimative DJ-Booth machen. Von der optischen Attraktion abgesehen, können DJs hier herrlich bequem ihre Platten verstauen und sortieren, der Drink würde einen festen Platz haben und sämtliche Nervensägen müssten einfach draußen bleiben. 

Wer edle und originelle Möbelstücke rund um die kleinen und großen schwarzen Scheiben sucht, sollte der Webseite Plattenkreisel.com definitiv mal einen Besuch abstatten und das Angebot anschauen – und wenn es nur zur Inspiration ist. Weitere Plattenregale, auch günstige Varianten, seht ihr in unserem Feature Plattenregale: Möbel für die Vinyl-Sammlung, wo wir den Kreisel und seine Geschwister natürlich auch aufnehmen werden.

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