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15.06.2021

Kaufberater und Testmarathon Keyboardverstärker

Keyboardverstärker kaufen leicht gemacht

Alle Infos und Testberichte zu modernen Keyboardverstärkern

Keyboardverstärker ergänzen das eigene Keyboardsetup um ein nützliches Tool, wenn es darum geht, im Übungsraum und auf der Bühne autark agieren zu können. Aber welcher ist der Richtige? Das Angebot an Keyboardverstärkern ist groß und es gibt sie in den unterschiedlichsten Ausführungen und Preisklassen, wobei man recht gute Exemplare bereits für einen überschaubaren Geldbetrag erhalten kann. In unserem Kaufberater und Testmarathon Keyboardverstärker haben wir für dich die wichtigsten Punkte aufgestellt, über die man sich vor dem Kauf eines Keyboardverstärkers im Klaren sein sollte. Gleichzeitig haben wir alle Bonedo-Testberichte zu diesem Thema zusammengepackt, um dir eine Übersicht zu schaffen, was der Markt hergibt und wie sich die Amps im Test schlagen.

Quick Facts: Keyboardverstärker

Was ist ein Keyboardverstärker?

Ein Keyboardverstärker ist ein autarkes System, bestehend aus elektronischem Verstärker und Lautsprecher in einem stabilen Gehäuse, das zum Verstärken und Hörbarmachen elektronischer Tasteninstrumente verwendet wird. Keyboardverstärker unterscheiden sich von Gitarren- und Bassverstärkern bereits durch ihren sehr breiten Frequenzgang, um tiefste Bässe und brillante Höhen sauber wiederzugeben. Keyboardverstärker bieten in der Regel einen integrierten Mixer mit Eingängen für eine unterschiedliche Anzahl an Instrumenten und je nach Preisklasse eine mehr oder weniger aufwendige Klangregelung in Form eines Equalizers.

Einige Keyboardverstärker bieten auch Möglichkeiten für den Anschluss eines Mikrofons und sind mit einem Set an integrierten Effekten ausgerüstet, die auf das eingehende Keyboardsignal angewendet werden können. Keyboardverstärker sind mit diversen Verstärkerleistungen erhältlich, um unterschiedlichste Wirkungsbereiche abzudecken und bieten - je nach Ausstattung – Möglichkeiten als Bühnenmonitor für den Keyboarder eingesetzt zu werden.

Worum geht es?

Bei Gitarristen ein alltäglicher Anblick: Gitarrenverstärker. Ob im Proberaum, auf der Bühne oder im Studio, ob groß, klein, modern oder vintage, sie sind allgegenwärtig. Bei Keyboardern sieht das Ganze bereits durchaus anders aus, was bereits in der grundlegenden Auslegung des verwendeten Tasteninstruments liegt. Selten Mono, in der Regel Stereo ausgelegt, übertragen moderne Synthesizer, Stagekeyboards, Stagepianos und Workstations hochauflösendes Audiomaterial über Klinken- und/oder XLR-Ausgänge zu einem externen Verstärker/Lautsprechersystem, was in den meisten Fällen die Band-eigene Groß- oder Klein-P.A. ist, die erst einmal vorhanden sein muss, um den Sound des Keyboards irgendwie hörbar zu machen. Ist die Beschallungsanlage im Übungsraum (z. B. eine Klein-P.A.) das Medium, macht das Proben mit den anderen Bandkollegen noch Spaß, weil man sich selber durch die überschaubare Raumgröße noch spielen hören kann. Auf größeren Bühnen wird das Selbsthören dann schon problematisch, da die Lautsprecher des verwendeten P.A.-Systems schon recht weit auseinander stehen. Hier hilft dann nur die klassische Lösung, bei der das ins Mischpult geschickte Keyboardsignal per Monitorsignal auf den (hoffentlich) bereitstehenden Keyboardmonitor geschickt wird.

Es gibt aber auch eine wesentlich praktikablere Lösung: Ein gut klingender Keyboardverstärker, auch Keyboard-Amp genannt, der immer neben dem Keyboarder Platz findet, der das Keyboardspiel einerseits über dessen internes Verstärker- / Lautsprechersystem hörbar macht oder als reiner Keyboardmonitor auf der Bühne fungiert. Auf der anderen Seite kann bei kleineren Club-Gigs die üblicherweise benötigte Beschallungsanlage auch mal zu Hause lassen, denn Bassisten und Gitarristen haben ihre Bass- und Gitarren-Amps sowieso immer dabei und mit einem guten Keyboardverstärker lässt es sich als Keyboarder so wunderbar autark leben und der Materialaufwand hält sich in Grenzen. Es gibt ja auch Situation, in denen man als Gast-Keyboarder in einer anderen Formation spielt und deren Equipment nur vom Hörensagen bekannt ist. Auch hier macht sich der Keyboardverstärker bezahlt, der die eigenen Ansprüche in Bezug auf Klang und Leistung befriedigt … und den man sich nur noch aussuchen muss.

Und da sind wir schon beim Thema mit einer wichtigen Frage:

Welche Arten von Keyboardverstärkern gibt es überhaupt?

Der Markt offeriert ein riesiges Angebot an Keyboardverstärkern unterschiedlichster Konzepte. Darunter befinden sich physisch kleine und große Ausführungen, Mono und Stereo ausgelegte Amps, hybride Systeme, die sich einerseits für direkt nach vorne abgestrahlte Sounds eignen, andererseits auch Rotor-Systeme bieten, die insbesondere für Orgelsounds interessant werden. Das Ganze dann noch von günstig bis teuer. Wo aber setzt man an? Wie definiert man, was man braucht?

Grundlegende Unterschiede bei Keyboardverstärkern, die man kennen sollte

Typ 1: Standardbauweise

Der erste Typ Keyboardverstärker ist auch gleichzeitig die gängige Ausführung eines Keyboard-Amps, der schon optisch dem Verstärker eines Gitarristen sehr ähnlich ist. Er zeigt sich in robustem Gehäuse mit nach vorne abstrahlendem(n) Lautsprecher(n), bietet eine Klangregelung, Eingänge für ein oder mehrere Instrumente, je nach Ausführung auch einen Mikrofon-Eingang und eine Verstärkerleistung, die je nach Typ von gering bis sehr stark reicht.

Typ 2: Hybride Bauweise

Der zweite Typ zeigt sich hybrid und stellt eine Kombination aus nach vorne abstrahlendem(n) Lautsprecher(n) sowie einem mechanischen, rotierenden Hochton-Hornsystem dar, wie es in einem Leslie-Kabinett Verwendung findet. Diese Kombination ist ziemlich unikat und wird von dem US-amerikanischen Hersteller Motion Sound angeboten, der gleich zwei Anforderungen in einem einzigen System unterbringen möchte. Einerseits lassen sich über bestimmte Eingänge Sounds wie Synth, E.Piano, etc. über die fest montierten und nach vorne abstrahlenden Lautsprecher wiedergeben, andererseits können Orgelsounds über separate Eingänge per Rotor-System in Kombination mit den nach vorne abstrahlenden Lautsprecher gespielt werden. Die hohen Frequenzen laufen über den mechanischen Rotor, wobei das erzeugte Audiosignal durch ein integriertes Mikrofon abgenommen wird, die tiefen Frequenzen werden per elektronisch emulierter Leslie-Rotortrommel über die fest montierten Lautsprecher wiedergegeben.

Typ 3: Mini-Rotorsystem

Der dritte Typ ist in Kombination mit einem gängigen Keyboardverstärker oder einer P.A. zu betreiben. Hierbei handelt es sich um einen mechanischen Hochton-Rotor, den man normalerweise in einem Leslie-Kabinett findet, ergänzt durch eine elektronische Bass-Rotor Simulation, untergebracht in einem kompakten Gehäuse. Rein technisch wird hier der hohe Frequenzanteil des Audiosignals über das rotierende mechanische Horn wiedergeben, das wiederum mithilfe eines integrierten Mikrofons abgenommen wird. Der tieffrequente Signalanteil wird per elektronischer Rotortrommel-Simulation erzeugt. Beide Signale werden dann an einen angeschlossenen Keyboard-Amp oder eine Beschallungsanlage weitergeleitet, um das komplette Klangbild wiederzugeben. Verwendet man diese Art des Keyboardverstärkers alleine, ist nur das Signal des Hochton-Horns hörbar. Ein Vertreter dieser Gattung kommt von auch von dem US-amerikanischen Hersteller Motion Sound.

Typ 4: Leslie-Kabinett

Der vierte Typ ist das klassische  Leslie-Kabinett, das sich in der Regel mit einem Zweiwege-Lautsprechersystem begnügt, dessen Sound mittels rotierender Schallumlenker (Bassrotor und rotierendes Horn) in der horizontalen 360 Grad Ebene abgestrahlt wird. Das Leslie-Kabinett dient puristischen Orgel-Liebhabern als das einzig wahre Abstrahlsystem für einen perfekten Hammond-Sound, wird aber auch für besondere E.Piano- und Gitarren-Sounds verwendet. Preislich ist die Bauart des mechanischen Leslies die teuerste im Segment der Keyboardverstärker und die spezifischste.

An dieser Stelle kann man bereits für sich selbst festlegen, was man in der Basis benötigt.

Worauf sollte man Kauf eines Keyboardverstärkers achten?

Keyboardverstärker gibt es in den unterschiedlichsten Bauweisen, was deren Ausstattung und das verwendete Lautsprechersystem betrifft. Hier die wichtigsten Punkte, auf die man beim Kauf achten sollte:

Das Lautsprechersystem

Elektronische Tasteninstrumente, darunter StagepianosStagekeyboards, Keyboard/Synthesizer WorkstationsSynthesizer (digital und analog) und Entertainer-Keyboards, liefern Audio-Signale, die sich im komplett hörbaren Frequenzbereich befinden. Von tiefsten Bässen bis hin zu brillanten Höhen ist alles dabei. Um diese Klangeigenschaften auch mit einem Keyboardverstärker wieder zu geben, muss das Lautsprechersystem besonders darauf abgestimmt sein. Das ist auch der Masterplan der Hersteller, die Keyboardverstärker in allen möglichen Ausführungen anbieten. Was man wissen sollte, ist, dass Keyboardverstärker nur in Transistorausführung erhältlich sind und in der Regel mit einem Zweiwege-Lautsprechersystem ausgestattet werden. Das unterscheidet sie von Gitarrenverstärkern, die sowohl in Transistor- und in Röhrenausstattung gefertigt werden.

Das Lautsprechersystem des Keyboard-Amps muss ein recht breites Frequenzspektrum wiedergeben, deshalb werden je nach Größe und der angebotenen Leistung des Verstärkers unterschiedliche Lautsprecher-Kombinationen verbaut. So werden für den Bass- und Mittenbereich und je nach Hersteller 10“-, 12“- und 15“- Chassis eingesetzt, während die Höhen meistens über ein 1“-Horn wiedergegeben werden. Je größer das Bass- /Mitten-lautsprecher-Chassis ausfällt, desto mehr Bass-Anteil ist zu erwarten, wobei man sich im Klaren sein muss, dass sich größere Lautsprechermembranen auch langsamer in Schwingung versetzen lassen, was sich in einem weicheren, weniger ‚direkten‘ Klangbild äußert. Das Phänomen haben auch Hersteller von Bass-Verstärkern erkannt und bieten deshalb auch Bass-Amps mit Kombinationen von Lautsprecher-Chassis in geringerer Größe (8“, 10“, 12“), um eine knackige Bass-Wiedergabe zu garantieren. Steht der Kauf eines Keyboardverstärkers an, sollte man den unbedingt mit seinem(n) Keyboard(s) einmal selbst ausprobieren.

Die Leistung

Wieviel Power braucht man eigentlich? Betrachtet man moderne Keyboardverstärker, so reicht deren Verstärkerleistung schon bis an sehr kraftvolle 700 Watt heran, was bereits mehr als genug erscheint. Braucht man so viel Leistung überhaupt? Wer im Übungsraum agiert und einen Keyboard-Amp einsetzt, kommt mit 50 Watt gut über die Runden, wenn nicht gerade der Drummer und der/die Gitarrist/en schon in Bezug auf die Musikrichtung bestimmen, wo es lang geht. Mehr Leistung schadet aber nicht, denn eine E-Gitarre über einen schmalbrüstig wirkenden Amp gespielt wirkt gleich um so viel lauter als der Piano-Sound des Keyboards, was am engen und stark im Mittenbereich platzierten Frequenzband der Gitarre liegt. Hier ist man jedoch mit 100 - 150 Watt Verstärkerleistung als Keyboarder gut bedient. Mehr geht immer, ist aber nicht zwingend notwendig, denn einige Keyboardverstärker erlauben das Line-Signal über einen symmetrierten Line-Out oder Direct-Out ohne Verstärkung an den FOH weiter zu schleifen, wodurch der Keyboard-Amp dann zum Bühnenmonitor umfunktioniert wird und der eigentliche Keyboard-Sound über eine Beschallungsanlage (P.A.) erklingt.

Mono oder Stereo?

Moderne Tasteninstrumente sind Stereo ausgelegt, was bedeutet, dass deren besondere Klangeigenschaften dann nur über einen stereofon ausgelegten Keyboardverstärker wiedergegeben. Diese gibt es natürlich auch. Jedoch ist dabei zu bedenken, dass die Abstände der im kompakten Keyboardverstärker-Gehäuse verbauten Lautsprecher sehr gering sind, sodass sich die Stereowirkung gerade in größeren Räumlichkeiten und weiter entferntem Publikum stark in Grenzen hält. Verfügt die Band über eine eigene P.A. lässt sich jedoch - wie eben bereits beschrieben - das Audiosignal des Keyboards über den Keyboard-Amp unverstärkt zum Mischpult schicken, wodurch es dann über das Lautsprechersystem der P.A. ertönt und der Amp als stereofoner Monitor genutzt werden kann.

Die Anzahl der Kanäle 

Viele Keyboard-Amps sind drei- bis vierkanalig ausgelegt, was bedeutet, dass sich daran die entsprechende Anzahl an Instrumenten anschließen und separat in der Lautstärke regeln lässt, wodurch man ein zusätzliches Mischpult zu Hause lassen kann. Nicht unüblich ist auch ein (XLR-) Eingang für ein Mikrofon, wodurch über den Keyboard-Amp gesungen oder ggf. Ansagen gemacht werden können. Auch lassen sich in der Regel externe Zuspieler wie CD- oder MP3-Player über AUX-Eingänge anschließen, was den Keyboardverstärker zur mobilen ‚Party-Box‘ macht. Hier sollte man darauf achten, dass sich die angeschlossenen Quellen in der Lautstärke regeln lassen.

Die Klangregelung

Wer seinen Keyboard-Sound über Kopfhörer oder eine angeschlossene (Klein)-P.A. kennt, möchte den gewohnten Klangcharakter auch über den Keyboardverstärker hören. Dazu ist dann eine mehr oder weniger umfassende Klangregelung am Keyboard-Amp vonnöten, die am besten pro Kanal agiert und nicht übergeordnet auf den gesamten Keyboard-Amp wirkt. Gerade hier bedienen sich viele Keyboardverstärker eines dreibandigen EQs, der im Idealfall den einzelnen Kanälen zugeschaltet werden kann, um nicht alle angeschlossenen Medien mit denselben Einstellungen bzw. Korrekturen zu belegen. Bei anderen Ausführungen finden Fünf- oder Siebenband-Grafik-Equalizer Verwendung, die zwar global wirken, aber den einzelnen Kanälen zugeschaltet werden können. Die meisten elektronischen Tasteninstrumente heutzutage sind bereits mit umfangreichen Klangregelungsmöglichkeiten ausgestattet, mit deren Hilfe bereits ohne eine sekundäre Klangregelung der Sound weitreichend optimiert werden kann.

Interne Effekte

Viele Keyboardverstärker sind neben einer Klangregelung auch mit internen Effekten ausgestattet. Einige von ihnen bieten lediglich Klassiker wie Chorus, Phaser, Flanger und Hall, andere sind mit einer weitaus umfangreicheren Effekt-Sektion ausgerüstet. Die Frage ist: Braucht man die eigentlich? Moderne elektronische Tasteninstrumente sind bereits werksseitig mit einer Vielzahl an sehr gut klingenden Effekten aller Art ausgestattet, was die im Keyboard-Amp gebotenen Effekte eigentlich überflüssig macht. Die einzige Ausnahme stellen ohne Effekte ausgerüstete Tasteninstrumente dar, wie z. B. das klassisches Fender Rhodes E.Piano, oder ein analoger Synthesizer vergangener Tage, deren Sound mit den Keyboard-Amp-internen Effekten ohne Zuhilfenahme weiterer Mittel veredelt werden kann. Wer ein Mikrofon anschließt kann seine Stimme für gesangliche Darbietungen ‚on-the-fly‘ verhallen. Für solche Vorhaben sind die geräteinternen Effekte eine nette Dreingabe, aber kein Muss.

Die Anschlüsse

Anschlussseitig bieten die meisten Keyboardverstärker auf der Eingangsseite Klinkenbuchsen für Instrumente und Cinch-Buchsen (AUX-In) für externe Zuspieler wie MP3- und CD-Player. Für die Verwendung eines Mikrofons steht oft eine Buchse im XLR-Format zur Verfügung. Hochwertigere Keyboard-Amps bieten symmetrische Eingänge für die Instrumentenanschlüsse, was zu einer deutlichen Reduktion von Störgeräuschen führt, wenn die angeschlossenen Instrumente auch eine symmetrische Signalausgabe bieten. Im Bereich der Ausgänge sind die meisten Amps mit einem symmetrierten Line-Out (DI-Out) ausgerüstet, wodurch das Keyboardsignal unverstärkt an den FOH weitergeleitet wird, um über eine P.A. wiedergegeben zu werden. Das macht den Keyboardverstärker auf der Bühne dann zu einem Keyboardmonitor, der individuell in der Lautstärke geregelt werden kann. Eine Besonderheit auf der Ausgangsseite stellen ‚Link‘-Ausgänge dar, durch welche sich zwei gleiche Keyboardverstärker-Modelle zu einem erweiterten Setup verbinden lassen, wodurch ein Stereo ausgelegtes Keyboard auch stereofon über die beiden Amps betrieben werden kann.

Die Gehäuseform

Keyboardverstärker sind robust aufgebaut und für die ‚härtere Gangart‘ im Musiker-Dasein konzipiert. Sie halten viel aus und sind deswegen nicht unbedingt Leichtgewichte. Das ist aber nicht alles. Zeigen sich einige von ihnen noch in Gestalt einer stabilen stehenden schwarzen Kiste, bieten andere rückseitig besondere Formen, die ein Kippen des Gehäuses nach hinten erlauben, sodass der Amp in Richtung der Ohren des Keyboard-Performers strahlt und nicht die Beine des Spielers mit Audio versorgt. Eine solche praktische Keilform wird auch bei reinen Bühnenmonitoren verwendet. Eine Kombination aus beiden Bauformen (aufrecht stehen und gekippt) ist also recht praktisch und wird beispielsweise von den Herstellern the box und Laney angeboten.

Wichtige Tipps!

Wer einen Keyboardverstärker sucht, wird seinen Wunschkandidaten mit Sicherheit finden. Moderne Keyboard-Amps sind bereits in niedrigen Preisklassen recht umfangreich ausgestattet, was den Kauf seitens der Kontobelastung zu keinem Abenteuer werden lässt. Klar sollte man sich darüber werden, wo die eigenen Präferenzen liegen und die folgenden Fragen im Kopf spielen lassen:

  • Was soll an den Amp angeschlossen werden, wie viele Kanäle benötige ich?
  • Mit wieviel Leistung komme ich klar?
  • Reicht ein Mono-Amp, oder sollte er besser stereofon ausgelegt sein?
  • Sind interne Effekte wichtig?
  • Ist ein Link-Out nötig um einen zweiten gleichen Amp anzuschließen?
  • Gibt es in der Band eine Beschallungsanlage über die ich meine Keys noch weiter verstärken kann, um den Amp ggf. als Monitor zu verwenden?
  • Wieviel will/kann ich ausgeben?

Das wichtigste aber zum Schluss: Wie klingen meine Instrumente über den Amp?

Diese Frage kannst nur du selbst beim Ausprobieren mit deinem Equipment beantworten. Diese Vorgehensweise ist auch der beste Weg zu einer guten Entscheidung. In unserem Testmarathon findest du eine Auswahl an getesteten Keyboardverstärkern, die dir eine Entscheidung für ein bestimmtes Modell leichter machen kann. 

 

Testberichte Keyboardverstärker

Hier findest du eine Übersicht aller Bonedo-Testberichte zu Keyboardverstärkern. Wir aktualisieren diesen Test-Marathon stetig.

Viel Spaß beim Entdecken und Vergleichen!

KEYBOARDVERSTÄRKER BIS 50 Watt

Roland KC110

Auch beim Keyboardverstärker geht der Trend zum Zweitgerät. Und wenn das dank Batteriebetrieb auch noch mit Open-Air-Tauglichkeit aufwarten kann ...

KEYBOARDVERSTÄRKER VON 50 Watt BIS 100 Watt

t.amp PA4080KB

Qualität hat ihren Preis – eine altbekannte Weisheit. Aber keine Regel ohne Ausnahme! Zählt der t.amp Keyboardverstärker PA4080KB vielleicht dazu?

KEYBOARDVERSTÄRKER VON 100 Watt BIS 200 Watt

Traynor K1 Test

Keyboardverstärker gehören auf der Bühne eher zu den Geräten mit Sklavenstatus. Kann der K1 von Traynor das ändern?

The Box MS 12 Test

Günstiger Keyboardverstärker mit Möglichkeiten gesucht? "The Box MS 12" verspricht Einiges. Wir haben ihn getestet.

KEYBOARDVERSTÄRKER VON 200 Watt BIS 300 Watt

Traynor K4 Test

Er sieht auffallend gut aus, klingt amtlich und scheint nach Höherem zu streben, als nach einer unscheinbaren Rolle im Bühnenhintergrund. Mit Recht?

Roland KC-600 Test

Roland hat mit dem KC-600 ein Update zum bisherigen KC-550 Keyboard-Amp KC-550 geschaffen, das mit mehr Leistung und besseren Klangeigenschaften eine neue Marke möchte.

KEYBOARDVERSTÄRKER MIT MEHR ALS 300 Watt

KEYBOARDVERSTÄRKER SPEZIALLÖSUNGEN

Motion Sound KBR-3D Dual Sound Amplifier Test

Ist es nur ein Gefühl oder erlebt das gute alte Leslie gerade eine Wiedergeburt? Jedenfalls konkurrieren immer mehr Geräte um den Platz des authentischsten Leslie-Clones, und der Motion Sound KBR-3D ist sogar Leslie Clone mit echtem Rotor und normaler Keyboardamp in einem.

Motion Sound PRO-3X Test

Es gibt es wirklich, das Zwischending zwischen den großen Leslie-Kleiderschränken und irgendwelchen Digitallösungen! Ist das PRO-3X ein gelungener Kompromiss?

Marktübersicht Keyboardverstärker

Neben unseren Testberichten geben wir dir noch unsere Marktübersicht Keyboardverstärker an die Hand, die dir entsprechend unserer Leistungs-Gruppierung auch eine alphabetische Herstellerübersicht bietet.

MARKT: KEYBOARDVERSTÄRKER BIS 50 WATT

Behringer K450FX      Produktseite auf thomann.de
Laney AH40      Produktseite auf thomann.de
Roland Mobile Cube Monitor       Produktseite auf thomann.de
Roland KC-110      Webseite des Herstellers
Roland KC-220      Produktseite auf thomann.de      Stereo
Roland Mobile Cube      Produktseite auf thomann.de
Vox VX50KB      Produktseite auf thomann.de

MARKT: KEYBOARDVERSTÄRKER 50 WATT BIS 100 WATT

Behringer K900FX                   Produktseite auf thomann.de
Laney AH80                   Produktseite auf thomann.de
Roland KC-80                   Produktseite auf thomann.de
the t.amp PA4080KB                   Produktseite auf thomann.de

MARKT: KEYBOARDVERSTÄRKER 100 WATT BIS 200 WATT

Laney AH150                           Produktseite auf thomann.de
Roland KC-400                           Produktseite auf thomann.de
the box MS 12                           Produktseite auf thomann.de
Traynor K1                           Webseite des Herstellers      Nur noch gebraucht erhältlich!

MARKT: KEYBOARDVERSTÄRKER 200 WATT BIS 300 WATT

Aspen Pittman Spacestation V3    Webseite des Herstellers      300-Grad Stereo-Feld
Laney AH300    Produktseite auf thomann.de
Roland KC-600    Produktseite auf thomann.de
Traynor K4    Webseite des Herstellers      Nur noch gebraucht erhältlich!

MARKT: KEYBOARDVERSTÄRKER SPEZIALLÖSUNGEN

Hammond Leslie 2101 MkII      Produktseite auf thomann.de
Hammond Leslie 2103 MkII      Produktseite auf thomann.de
Hammond Leslie 3300 Portable      Produktseite auf thomann.de
Hammond Leslie 3300 Portable Walnut      Produktseite auf thomann.de
Motion Sound KBR-3D Dual Sound Amplifier      Webseite des Herstellers
Motion Sound Pro 145 Rotary Organ Amp      Webseite des Herstellers
Motion Sound PRO-3X      Webseite des Herstellers
Viscount Legend Hurricane 210      Produktseite auf thomann.de

MARKT: KEYBOARDVERSTÄRKER MIT MEHR ALS 300 WATT

Aspen Pittman Spacestation XL    Produktseite auf thomann.de      300-Grad Stereo-Feld
Behringer KXD12 Ultratone    Produktseite auf thomann.de
Behringer KXD15 Ultratone    Produktseite auf thomann.de
Roland KC-990    Produktseite auf thomann.de      Stereo

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