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Roland KC110 Test

Dass Roland nicht nur wohlklingende Synthesizer entwickeln kann, sondern auch vom Verstärkerbau Ahnung hat, haben die Japaner mit der legendären Jazz-Chorus-Serie und den beliebten Cube-Modellen schon vor Jahrzehnten eindeutig bewiesen. Der kleine KC-110 rundet die aktuelle Palette an Keyboardamps nach unten hin ab und verspricht dem Tastenspieler mit zahlreichen Features Flexibilität und Hörgenuss zum günstigen Preis.

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Als Ausstattung bietet der „Kleine“ drei Eingangskanäle plus zusätzlichem Aux-In, einen Line-Out, Stereo-Hall und Stereo-Chorus. Die 30W-Endstufe soll den Sound im „echten“ Stereobild zutage fördern und kann entweder über ein Netzteil oder über Batterien mit Strom versorgt werden. Zumindest diese Fakten klingen nicht schlecht und sind für uns auf jeden Fall ein Grund, uns einmal etwas näher mit dem Objekt der Begierde auseinanderzusetzen.

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YesYazz sagt:

#1 - 14.05.2012 um 23:29 Uhr

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Ich spiele den "Kleinen" seit über einem Jahr als Ü-Amp zu Hause:12qm Keller - Ü-Raum mit Jazz Quintett 15qm, Loungeveranstaltungen in kleinen bis mittleren Lokationen (50 - 200 Personen). Der Test spiegelt genau meine Erfahrungen wider. Ich belaste den Combo mit einem Clavia Nord Stage mit Orgel und verschiedenen Pianosounds, wenig Strings. Bis zu mittleren Lautstärken hören ich und das vorn sitzende und stehende Publikum ausreichend. Wir haben nur einen Cajon-Spieler und keinen Basser. Und genau das ist die Schwäche des KC-110. Sobald der Bass aus der Zimmerlautstärke und/oder in die Nähe von 50Hz gerät, ist das Ende des insgesamt erstaunlich ausgewogenen Sounds erreicht. Für das Bassfundament, was ich liefern soll, ist er nur zu Übungszwecken in Zimmerlautstärke geeignet. Zu Hause schließe ich an den Line-Out (Stereo unsymmetrisch) einen Subwoofer an - perfekt.Mein Fazit: Auch mit der Akkuoption - die ich fast ausschließlich nutze - bin ich in Rekordzeit auch Outdoor spielbereit. Akustikgitarre, Stimme und Batteriekeyboard dran - und los. Die erzielbare Lautstärke ist ausreichend für Sprache auch bei Sälen bis 500 P. Dem Musikmaterial werden die tiefen Mitten und Bässe mit steigender Lautstärke entzogen.NB: Die Akkus -Eneloop 2000 mAh - reichen locker für unsere bis zu sechs Stunden dauernden Gigs. Ein Lautstärke- oder Klangunterschied zum Netzbetrieb ist kaum auszumachen.Ich mag ihn, den Kleinen.

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