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24.04.2020

Frowin Ickler: Prince-Tribute auf einem Akustikbass

Frowin Ickler covert "Sometimes It Snows In April"

Unplugged-Sessions, bei denen der Bassist eben keinen Kontrabass, sondern einen akustischen Bass bedient, sind keine Seltenheit. Bassisten, die Solostücke auf einem akustischen Bass vortragen, sind hingegen schon weitaus seltener zu finden. Dabei geht von dieser Instrumentengattung ein sehr spezieller Reiz aus!

Der Bensheimer Bassist und Yogalehrer Frowin Ickler ist ein wunderbares Beispiel dafür, wie sich ein Bassist ganz ohne Bandgefüge und den Einsatz von elektronischer Technik musikalisch in Szene setzen kann.

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Dabei ist Ickler in erster Linie E- und Kontrabassist, der Jazz-, Lounge- oder Function-Gigs mit Acts wie Joe Whitney's Street Live Family absolviert, aber auch als Sideman bekannterer Acts wie Kim Wilde oder Sarah Connor fungierte. Hinsichtlich seiner E-Bässe verlässt er sich dabei übrigens auf Instrumente aus dem Hause LeFay - genauer: aus den Händen von Reiner und Meik Dobbratz.

Aber ein akustischer Bass bietet mit seinem sonoren Sound eben ganz andere Möglichkeiten des bequemen Transports sowie des musikalischen Ausdrucks: Man kann sich gemütlich in einen Wald oder an ein Fluss- oder Seeufer setzen und seiner Kreativität freien Auslauf gewähren!

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In dem hier verlinkten Video huldigt Ickler gemeinsam mit dem Percussionisten Thomas Wimmer einem bedeutenden musikalischen Idol: die Rede ist von Prince und dessen Komposition "Sometimes It Snows In April". Herausgekommen ist ein beeindruckendes Tribute an den vor vier Jahren verstorbenen Ausnahmekünstler.

Das Instrument in Frowins Hnden ist übrigens ein sechssaitiger Akustikbass, der von Jens Schönitz hergestellt wurde. Schönitz ist in der Szene beileibe kein unbeschriebenes Blatt, erlernte er sein Handwerk doch bei keinem Geringeren als Gerald Marleaux in Clausthal-Zellerfeld. Seit 2015 betreibt Jens Schönitz nun bereits eine eigene Werkstatt in Erlangen.

Viel Spaß mit dem Clip!

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