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Die besten Gitarrenriffs in Noten und Tabs – 30 Seconds to Mars – The Kill

30 Seconds to Mars wurde 1998 von den Brüdern Jared und Shannon Leto gegründet, wobei erstgenannter den meisten als Schauspieler aus Filmen wie “Blade Runner 2049”, “Dallas Buyers Club” oder “Suicide Squad” bekannt sein dürfte. Auch wenn das selbstbetitelte Debütalbum bereits durchschlagende Erfolge erzielen konnte, sorgte doch erst das Zweitwerk “A Beautiful Lie” aus dem Jahre 2005 für weltweite Anerkennung und Auszeichnungen.

(Bild: © Shutterstock / Ben Houdijk)
(Bild: © Shutterstock / Ben Houdijk)


Bekannte Singles waren “From Yesterday”, “Attack” und natürlich “The Kill”, das mit einigen sehr interessanten Gitarrenparts aufzuwarten weiß. Da “The Kill” gleich mit zwei Platinauszeichnungen der RIAA und einem Platz in den Billboard Charts trumpfen kann, möchte ich mir den Hit hier mal genauer vorknöpfen.

Neben Songwriter Jared Leto zeigt sich Tomislav “Tomo” Miličević für die Hauptgitarrenparts verantwortlich. Tomo setzt auf Gibson Les Paul und Fender Jaguar, die er über einen Mesa Boogie Rectifier und Budda Super Drives schickt.”The Kill” bewegt sich in einem 6/8tel Takt in Em, beginnt jedoch auf der erniedrigten 6. Stufe, sprich C-Dur. Das Strophen-Picking besteht aus Powerchords mit Grundton auf der A-Saite, bei denen die höher liegenden Saiten als Open-String-Pedalton gepickt werden. Im Refrain wird das Ganze zu verzerrten Powerchords, wobei die Harmonik identisch bleibt. Als Variation spielt Tomo in der zweiten Strophe eine höhere Arpeggio-Linie, bevor in der Wiederholung das Picking der ersten Strophe hinzukommt. Die zweite Gitarre dickt den Refrain mit einem Oktav-Ostinato an, das interessanterweise konstant auf einem E bleibt und dadurch eine tolle Reibung erzeugt.

Audio Samples
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30 Seconds to Mars – The Kill – Original 30 Seconds to Mars – The Kill – Playback

Den Cleansound erhaltet ihr am besten mit einem Humbucker in der Stegposition und einem dezenten Flanger- oder Choruseffekt und Reverb. Beim Refrain gehts dann etwas mehr zur Sache und hier dürft ihr einen massiven, verzerrten Sound wählen, der durchaus etwas mittiger klingen kann und leicht Indie-mäßig rüberkommt. Hier findet ihr ein Setting für den Clean- und Dirt-Sound:

Und nun wünsche ich euch frohes Gelingen mit “The Kill”!

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