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10 Gitarrenriffs, die dich dazu bringen, das Instrument zu lieben

Für die meisten Gitarristen stand am Anfang ein kleines, simples Gitarrenriff oder ein legendärer Songanfang, der den Entschluss befeuerte, zur Gitarre zu greifen und Musiker zu werden. Könnt ihr euch noch daran erinnern, welches Gitarrenriff bei euch den Funken zündete und wie ihr darauf reagiert habt?

(Bild: © Shutterstock/ Von: Allen McDavidStoddard)


Auch wenn der Ausdruck “Riff” häufig mit Rockmusik und Gitarren in Verbindung gebracht wird, versteht man in der Klassik unter dem Begriff “Ostinato” ein ganz ähnliches Phänomen, und der Effekt scheint quer durch alle Stilrichtungen die gleiche Wirkung zu erzielen.
Guten Gitarrenriffs sind in der Regel die folgenden Eigenschaften gemein: Sie sind einfach, prägnant, häufig nur vier Takte lang, und prägen sich im Prinzip genauso gut ein wie der Refrain des Songs. Dadurch werden sie häufig noch stärker zum Identifikationsmerkmal eines Stückes als der Gesang oder auch der Titel, denke man beispielsweise an “Smoke on the water”.
Hier haben wir euch zehn Riffs vorbereitet, für die man die Gitarre einfach lieben muss!

Inhalte
  1. TNT – AC/DC
  2. Smoke on the Water – Deep Purple
  3. I don’t know – Ozzy Osbourne
  4. Smells like teen spirit – Nirvana
  5. Song 2 – Blur
  6. Sunshine of your love – Cream
  7. Beat it – Michael Jackson
  8. Wish you were here – Pink Floyd
  9. You really got me – The Kinks
  10. Day Tripper – Beatles
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1. TNT – AC/DC

Ein markantes Riff aus dem Jahr 1976, das auf dem AC/DC Longplayer “High Voltage” bzw. dem australischen Album T.N.T. veröffentlicht wurde. Prinzipiell spielen wir hier einen E- und A-Powerchord mit einem G als Durchgangsbass. Meine Aufnahme ist im Standardtuning.

TNT – AC/DC
TNT – AC/DC
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TNT – AC/DC – Original TNT – AC/DC – Playback

2. Smoke on the Water – Deep Purple

Aufgenommen von Ritchie Blackmore und Deep Purple in einem leerstehenden Hotel in Montreux wurde dieser Songanfang zum Inbegriff des “Rockriffs” schlechthin. Hier erhalten wir Powerchords in Form von Quartgriffen in Gm:

Smoke on the Water – Deep Purple
Smoke on the Water – Deep Purple
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Smoke on the Water – Deep Purple – Original Smoke on the Water – Deep Purple – Playback

3. I don’t know – Ozzy Osbourne

Randy Rhoads bediente auf den ersten beiden Ozzy Osborne-Platten die Gitarren, bis ihn ein tragisches Unglück im Jahre 1982 viel zu früh aus dem Leben riss. Diese beiden Alben waren jedoch eine Enzyklopädie toller Gitarrenriffs, für die ich exemplarisch das Stück “I don’t know” ausgewählt habe.

I don’t know – Ozzy Osbourne
I don’t know – Ozzy Osbourne
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I don’t know – Ozzy Osbourne – Original I don’t know – Ozzy Osbourne – Playback

4. Smells like teen spirit – Nirvana

Kurt Cobain läutete mit dem Song eine ganz neue stilistische Ära ein, die mit dem Namen “Grunge” eine ganz klare Gegenströmung zu den zum Teil extrem glatten Produktionen der 80er Jahre lieferte. Hier hört ihr das Riff des Albumhits “Smells like teen spirit”. Den kompletten Workshop gibt’s hier.

Smells like teen spirit – Nirvana
Smells like teen spirit – Nirvana
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Smells like teen spirit – Nirvana – Original Smells like teen spirit – Nirvana – Playback

5. Song 2 – Blur

“Dieses Stück heißt Song 2, weil wir noch keinen Namen dafür haben” lautet die Begründung des Blur-Sängers Damon Albarn auf die Frage, wie der kuriose Songtitel zustande kam. Das Stück ist eigentlich eher untypisch für den Brit-Pop der 90er Jahre, der neben Blur auch Bands wie Oasis hervorbrachte, und stellt auch vielmehr eine Art Parodie auf die Grunge-Bewegung dar. Das soll uns jedoch nicht kümmern, denn er liefert ein tolles Riff und darf in unserer Sammlung nicht fehlen.

Song 2 – Blur
Song 2 – Blur
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Song 2 – Blur – Original Song 2 – Blur – Playback

6. Sunshine of your love – Cream

Bevor Eric Clapton als Solokünstler erfolgreich wurde, war er Gitarrist bei John Mayall and the Bluesbreakers, aber auch an der Seite von Ginger Baker und Jack Bruce bei der Supergroup Cream. Einer der größten Hits mit einem wundervollen Riff war der Klassiker “Sunshine of your love”, zu finden auf dem 1967er Album “Disraeli Gears”. Hier geht es zum ganzen Eric Clapton-Workshop inklusive des Solos des Titels.

Sunshine of your love – Cream
Sunshine of your love – Cream
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Sunshine of your love – Cream – Original Sunshine of your love – Cream – Playback

7. Beat it – Michael Jackson

Neben Eddie Van Halen bediente auf diesem Song der Toto-Gitarrist Steve Lukather die sechs Saiten und ist auch mitverantwortlich für dieses Riff, das im Original einen Halbton tiefer, also in Eb erklingt. Hier findet ihr eine Version im Standard-Tuning. Den kompletten Workshop gibt’s hier.

Beat it – Michael Jackson
Beat it – Michael Jackson
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Beat it – Michael Jackson – Original Beat it – Michael Jackson – Playback

8. Wish you were here – Pink Floyd

Ein Riff, diesmal auf der Akustikgitarre, stammt vom Pink Floyd Klassiker “Wish you were here” vom gleichnamigen Album aus dem Jahre 1975. Besonders sind die beiden Pedaltöne d und g auf der b- und e-Saite, die sich durch alle Akkorde durchziehen. Wer Interesse am Introsolo hat, findet das hier.

Wish you were here – Pink Floyd
Wish you were here – Pink Floyd
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Wish you were here – Pink Floyd – Original

9. You really got me – The Kinks

Dieses Riff entstammt dem Jahre 1964 und kommt aus der Feder der britischen Band “The Kinks”. Das Riff ist so prägnant, dass selbst Van Halen diesen Song auf dem Debutalbum 1977 zum Besten gab.

You really got me – The Kinks
You really got me – The Kinks
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You really got me – The Kinks – Original You really got me – The Kinks – Playback

10. Day Tripper – Beatles

Erneut ein Klassiker der 60er Jahre, der diesmal von den Beatles stammt und als Single im Jahre 1965 erschien. Die Basis ist ein Blues in E-Dur, der jedoch in die parallele Tonart übergeht und schließlich wieder in E endet. Einen George-Harrison-Workshop mit weiteren Riffs der Beatles gibt es hier.

Day Tripper – Beatles
Day Tripper – Beatles
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Day Tripper – Beatles – Original Day Tripper – Beatles – Playback
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(Bild: © Shutterstock/ Von: Allen McDavidStoddard)

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von Haiko Heinz

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