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Die besten Bass Riffs in Noten und Tabs – Earth, Wind & Fire: “September”

Groove

Der Basspart von September setzt sich aus zwei verschiedenen achttaktigen Sequenzen zusammen und Verdine White variiert die Basslinien über die Strecke des Songs auch nur leicht. Sein Stil ist sehr perkussiv, er schlägt die Saiten kraftvoll an und erzeugt damit einen knackigen Attack. Beim Nachspielen solltet ihr die Töne auch nicht binden, sonder eher staccato und abgesetzt spielen. Das ist nicht ganz einfach, wie ihr sehen werdet, klingt aber “funky”.

bsdw_earth_wind_and_fire

Der erste Groove passt zur Strophe mit den Akkorden D, C#-Moll, H-Moll, F#-Moll und Asus. Hier die Noten als PDF:

Audio Samples
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EWF – September – Groove 1

Groove Nummer 2 gehört zum Refrain mit der Akkordfolge H-Moll, E7, C#-Moll, F#-Moll und dem Ende auf Asus, wie bei der Strophe.

Audio Samples
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EWF – September – Groove 2

Sound

Verdine White hat in den 70ern hauptsächlich seinen Jazz Bass aus dem Jahre 1965 in Olympic-White verwendet und vermutlich auch die frühen EWF-Alben damit eingespielt. Für die Aufnahme der Grooves habe ich mir deshalb meinen leider nicht weißen Fender Jazz Bass geschnappt, beide Tonabnehmer voll auf- und die Tonblende fast ganz zugedreht, um einen vintagemäßigeren Sound zu bekommen. Zusätzlich wurde vor der Brücke ein Schaumstoffstreifen unter die Saiten geklemmt, der die Schwingungen leicht abdämpft. Wie Verdine White den Bass auf September aufgenommen hat, weiß ich natürlich nicht, ich weiß aber, dass er auch heute noch gerne einen Ampeg B15 Combo im Studio verwendet. Da ich leider keinen echten B15 besitze, sorgt bei mir ein Software Plug-In mit amtlicher Ampeg-Simulation für einen runderen und wärmeren Sound. Die Einstellung könnt ihr wie immer im Screenshot sehen.

EWF September Ampsimulation
EWF September Ampsimulation

Viel Spaß in den Siebzigern!

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von Rainer Wind

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