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Keine Angst vor der Improvisation auf der Gitarre

Das Thema Improvisation reicht tief in die Musikgeschichte zurück und war bereits in der Klassik eine weit verbreitete Tradition, wird aber heute vor allem mit Stilistiken wie dem Blues, Jazz oder Rock assoziiert. Wie nur wenige Instrumente hat insbesondere die Gitarre seit den ersten Blues-Platten einen regelrechten Siegeszug durch die Musikgeschichte des letzten Jahrhunderts geführt. Gründe dafür, dass sie sich sehr gut für Soloeskapaden anbietet, sind ihre mannigfaltigen Artikulations- und Phrasierungsmöglichkeiten und die Tatsache, dass man sie leicht verstärken kann.
Rein theoretisch braucht es letztlich nur einen guten Gitarrensound und ein einzelnes Pattern der Mollpentatonik

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Inhalte

  1. Mögliche Problemstellung
  2. Herangehensweise
  3. Heranführung an die Improvisation über Einschränkungen und Aufgabenstellungen
  4. Vorstellung von verwendbarem Tonmaterial
  5. Beispielsoli für den Einstieg
  6. Literaturempfehlung Improvisation

, um ein oberamtliches Rocksolo spielen zu können. Nichtsdestotrotz tun sich viele sehr schwer damit, sich mit dem Thema Improvisation und einer guten Strategie vertraut zu machen. Das hat zum einen damit zu tun, dass man beim Solospiel viel mehr Persönliches von sich preisgibt als beim reinen Rhythmusspiel, und die Möglichkeiten, Fehler zu machen, größer und vielfältiger sind. Außerdem gibt es, von Licks und Läufen abgesehen, wenig konkrete Anleitungen, wie man sich dieser Kunst annähern kann. Ich möchte hier eine kleine Problemanalyse anstellen und euch ein paar Tipps geben, wie sich das Abstraktum “Improvisation” in konkrete Aufgaben packen lässt.

Quickfacts:
  • Hemmungen vor dem freien Improvisieren liegen häufig in schlechten Erfahrungen oder einer starren Unterrichtserfahrung. Oder es fehlt eine konkrete Strategie, das Solieren gezielt zu üben und motivierende Erfolgserlebnisse zu erfahren.
  • Die Annäherung an das Solieren kann rein über das Gehör ablaufen oder über das Variieren von Songthemen oder Melodien. Üblicherweise steht am Anfang jedoch das Erlernen eines Tonfeldes wie z.B. der Pentatonik.
  • Eine bewährte Einstiegs-Strategie ist das Setzen eng gesteckter Rahmen, in denen man sich bewegt. Daraus ergeben sich konkrete Aufgabenstellungen und der Fokus auf die wesentlichen Elemente der Improvisation.
  • Zur Improvisation gehören neben dem Erlernen von Tonleitern auch das Auseinandersetzen mit Licks und Transkriptionen, um ein stilspezifisches Vokabular und eine Stilästhetik entwickeln zu können.

1. Mögliche Problemstellung

Bevor wir uns konkreten Übungen widmen, sollten wir eine Bestandsaufnahme der Gründe machen, warum manchen die Improvisation so leicht von der Hand geht und anderen schwerer fällt.
Einen wesentlichen Anteil machen sicherlich emotionale Faktoren aus. Viele haben Hemmungen oder mangelndes Selbstvertrauen, einfach aus dem “Blauen heraus” etwas zu spielen, auch auf die Gefahr hin, das es schlecht klingen könnte. Hatte man im Musikschulunterricht vielleicht auch nicht die optimale Lehrer-Schülerbeziehung oder negative Erfahrungen mit der Improvisation vor anderen gesammelt, verstärkt sich diese Angst noch. Dazu gesellt sich nicht selten auch das Spannungsfeld zwischen der Selbstwahrnehmung, also dem subjektiven Höreindruck, und dem, was der Zuhörer letztendlich wahrnimmt.
In diesem Zusammenhang fällt mir der Satz eines alten Lehrers ein, in dem eine Menge Wahrheit liegt: “Wenn Du übst und es klingt perfekt, verschwendest Du Zeit!”. Wenn ihr das Solospiel übt, müsst ihr in Kauf nehmen, dass das Ergebnis euch anfangs möglicherweise nicht gefällt. Wenn ihr dann aber dranbleibt, werdet ihr beim Spielen immer häufiger über kleine Motive, Bausteine und Phrasen stolpern, die euch gefallen und die ihr weiterentwickelt. Das braucht zwar Zeit, aber der Effekt wird sich bei jedem einstellen!
Ein weiteres mögliches Problem ist ein thematisch zu starrer Vorunterricht bzw. ein zu konkret gestellter Übeplan. Kommt man aus dem verschulten Gitarrenunterricht und hat den typischen Werdegang von der Konzertgitarre zur E-Gitarre vollzogen, ist man sehr an ein stückbezogenes Lernen gewohnt. Gute Instrumentallehrer versuchen zwar schon früh, improvisatorische oder freiere Elemente in ihren Unterricht einzubauen, dennoch sind viele Anfänger es eher gewohnt, ein konkretes Stück als Hausaufgabe zu bekommen. Improvisation wird jedoch eher als etwas Abstraktes wahrgenommen, man weiß in der heimischen Übesituation wenig damit anzufangen und übt sie deshalb auch weniger konsequent. Es lässt sich auch leichter sagen: “Heute spiele ich fünfmal das Stück X/Y bei 80 bpm” als zu sagen “Ich improvisiere mal irgendwie und irgendwas über Am”. Die Lösung wäre dabei nämlich die Definition von konkreten Aufgabenstellungen, denn die gibt es sehr wohl auch in der Improvisation, und darauf möchte ich weiter unten noch eingehen.
Und natürlich benötigt man Begleit-Grooves, zu denen man improvisieren kann. Musste man sich vor 20 Jahren noch Backingtrack-CDs kaufen, bietet das Internet mittlerweile tolle kostenfreie Jam Tracks, zu denen man seinen improvisatorischen Gelüsten freien Lauf lassen kann.

Ein zusätzlicher Punkt, der viele daran hindert, befriedigende klangliche Ergebnisse zu erzielen, ist das verfügbare Tonmaterial. Beherrscht man keine Tonleiterfingersätze oder bestimmte Noten-Groupings, weiß man nicht, welche Töne zum jeweiligen Stück passen und man ist aufgeschmissen. Aber auch das Gegenteil kann zum Problem werden: Manche beherrschen zig Tonleitern und Arpeggios und können diese in jeder Tonart überall auf dem Griffbrett wiedergeben, schaffen es aber nicht, “Musik” damit zu machen, weil sie von der Fülle an Optionen regelrecht erschlagen werden und den Wald vor lauter Bäumen nicht sehen. Für beide Probleme gibt es gute Lösungen, auf die wir zu sprechen kommen werden.

2. Herangehensweise

Betrachten wir zunächst ein paar Herangehensweisen, wie man sich dem Solospiel grundsätzlich annähern kann. Am weitesten verbreitet ist der Ansatz, ein Pentatonik-Pattern zu lernen und dann loszufeuern, aber es gibt noch weitaus mehr Wege:
Eine Möglichkeit, die auch das Ohr sehr gut schult, ist der rein auditive Weg. Hierzu werft ihr einen Backingtrack an und versucht nur über euer Gehör die passenden Töne zu finden und tastet euch durch. Diese Übung ist natürlich besonders effektiv, wenn man noch keine Tonleiterfingersätze kennt und man sich auf sein Gehör verlassen muss. Aber auch Fortgeschrittene können diese Übung mit einer kleinen Abwandlung durchführen: Hierzu hatte Kurt Rosenwinkel mal den Tipp, seine Gitarre rein zufällig auf irgendwelche Töne zu stimmen, ohne zu wissen, wie diese dann heißen. Nun helfen die gelernten Pattern herzlich wenig und man wird auf sein Gehör zurückgeworfen.
Eine Herangehensweise, die traditionell in den frühen Tagen der Jazzimprovisation verwurzelt ist, ist das Erlernen des Themas , sprich, der Melodie eines Stückes, das dann improvisatorisch variiert wird. Der Vorteil dieser Art der Improvisation ist, dass man stets einen Bezug zur Hauptmelodie herstellt und vermutlich auch sehr motivisch spielen wird. Das Lernen von Stückthemen ist ohnehin sehr sinnvoll, da diese Melodien meist sehr stark sind, und eine gute Improvisation genau das braucht: starke, singbare Melodiebögen!
Als Letztes sei noch der wohl üblichste Weg genannt, und das ist die Vorstellung eines Tonfeldes. Das muss keine ganze Tonleiter sein, sondern kann auch nur ein Fünftonraum ( z.B. c,d,e,f,g) sein, aber natürlich auch die Pentatonik oder Durtonleiter-Shapes.
Meistens wird man sich auf eines oder mehrere Fingersätze aus dem CAGED- System berufen.

3. Heranführung an die Improvisation über Einschränkungen und Aufgabenstellungen

Nun geht es an ganz konkrete Übungen, mit denen sich Improvisation zielgerichtet üben lässt. Dazu empfehle ich, instrumententypische Phrasierungsmittel wie Bendings, Slides oder Fingervibrato zu wiederholen, denn es geht bei diesen Übungen nicht darum, was man spielt, sondern vielmehr, dass das Gespielte in seinem gesetzten Rahmen maximal gut klingt.
Der Vorteil solcher Übungen, wie ihr sie unten sehen werdet, ist, dass ihr eine konkrete Zielsetzung mit quantisierbaren Ergebnissen erhaltet, die euch schnelle Etappen-Erfolgserlebnisse bescheren können. Ganz nebenbei wird die Hemmung vor der Improvisation genommen und Sackgassen werden umgangen, da der Fokus viel mehr auf die Übung verschoben wird und es nicht mehr darum geht, spektakulär gut zu klingen oder ein Jahrhundertsolo abzuliefern.
Zu Beginn möchte ich euch ein paar Ideen vorstellen, bei denen es darum geht, das Themenfeld gezielt einzuengen und mit bestimmten Begrenzungsoptionen zu arbeiten. Das heißt, dass ihr zwar improvisiert, aber innerhalb fest gesteckter Grenzen, die ganz unterschiedlicher Natur sein können:
a) Melodische Eingrenzung
Ihr dürft beim Spielen nur entweder eine Saite, zwei Saiten, vier Töne, ein Pattern, eine Lage, etc. benutzen
b) Rhythmische Eingrenzung
Hier geht es um die Eingrenzung der Notenwerte. Ihr dürft beim Spielen nur entweder Ganze, Halbe, Viertelnoten, Achtel, etc. benutzen
c) Phrasenlänge
Ihr dürft beim Spielen nur kurze Motive benutzen z.B. maximal 3,4, etc. Noten pro Phrase. Tonrepetition ist allerdings erlaubt!
d) Phrasenplatzierung
Hier können wir zwischen zwei Phrasierungsarten unterschieden:
Zum einen dem Mikrobereich, d.h., die Phrase soll auf einer bestimmten Zählzeit im Takt beginnen, z.B.:

11+22+33+44+

Das andere ist der Makrobereich und wird in Hal Crooks Meisterwerk “How to Improvise” auch “Pacing” genannt. Hierbei könnt ihr euch eine feste Songform hernehmen, z.B. ein Blues-Schema, und legt sogenannte Play/Rest-Takte fest.
D.h. ihr dürft z.B. 2 Takte spielen und müsst dann wieder zwei Takte warten. Richtig fies wird diese Übungen, wenn die Gesamt-Taktzahl eine ungerade Taktmenge ergibt, z.B. 1 Takt spielen und 2 Takte pausieren, denn damit verschiebt sich das komplette Gerüst durch die gesamte Bluesform.
Hier findet ihr ein paar Kombinationen:
Even Bar Phrasing:

PlayRestGesamt
224
134
314

Odd Bar Phrasing

PlayRestGesamt
213
325
145

e) Solodramaturgie
Auch das Abzeichnen einer gewissen Solokurve kann eine tolle konkrete Aufgabenstellung sein, die unabhängig vom Spieler-Level umsetzbar ist. Hier ist die Arbeit mit Antonymen, also Gegensätzen, die entweder begrifflich oder emotional sein können, sehr hilfreich. Nehmt euch z.B. vor, über 16 Takte langsam von der linken zur rechten Seite der untenstehenden Begriffe zu spielen, oder aber in Wellenform von links nach rechts und wieder zurück.

tiefhoch
wenigviel
leiselaut
langsamschnell
ruhigaggressiv
langsames Vibratoschnelles Vibrato
einfaches Tonmaterialkomplexes Tonmaterial

4. Vorstellung von verwendbarem Tonmaterial

Natürlich gehört zum Handwerk der Improvisation auch das Beherrschen von Skalen oder Arpeggios.
Hier empfehle ich beim Lernen von Scales, diese immer in Verbindung mit Tonleitersequenzen wie z.B. Dreiergruppen, Vierergruppen, Terzen oder Dreiklängen zu üben, denn diese bilden zum einen gute technische Übungen, und andererseits finden diese Bausteine auch durchaus in diversen Soli ihre Anwendung. Hier gibt es ein paar typische Zerlegungen.

“Imitate-Assimilate-Innovate”, heißt ein Credo von Clark Terry, wenn es darum geht, über das Raushören anderer Soli seine Improvisations-Skills zu schärfen, denn tatsächlich ist das Lernen von Klischees, Licks oder sogar kompletten Solotranskriptionen vorzugsweise nach Gehör essentiell, um ein stilspezifisches Vokabular aufzubauen. Transkriptionen können ganz nebenbei auch einen tollen „Etüdencharakter“ erhalten und helfen euch beim Solospiel, vom Konkreten zum Abstrakten übergehen zu können. Wie man kreativ mit Licks umgehen kann, könnt ihr hier nachlesen.

5. Beispielsoli für den Einstieg

Für Einsteiger in das Feld der Improvisation möchte ich hier ein paar einfach Soli vorstellen, mit denen man den Zugang zur Welt des Solospiels bekommen kann:

Einen kompletten Artikel über Einsteigersoli findet ihr hier!

6. Literaturempfehlung Improvisation

Hier ist noch eine kleine Literaturempfehlung von Büchern, mit denen ich gute Erfahrungen gemacht habe.

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von Haiko Heinz

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