Kaufberatung und Testmarathon Eurorackmodule und Systeme

Inhalte

  1. Vorwort
  2. Quick Facts: Eurorack
  3. GEHÄUSE & STROMVERSORGUNG
  4. KABEL & PRAKTISCHES ZUBEHÖR
  5. MODULE & KOMPLETTSYSTEME
  6. Oszillatoren
  7. Filter
  8. Sequenzer
  9. Synthesizerstimme als Modul
  10. Modulationsquellen
  11. Effekte
  12. Spezialmodule
  13. Komplettsysteme
  14. TESTMARATHON
  15. EURORACK-MODULE IM TEST
  16. EURORACK-KOMPLETTSYSTEME IM TEST

MODULE & KOMPLETTSYSTEME

In diesem Bereich stellen wir unterschiedliche Module vor, die man im Eurorack-Format erhalten kann sowie eine kleine Auswahl an Komplettsystemen, die sich im Markt etabliert haben.

Oszillatoren

Auf die einfachen, klassisch-analogen Oszillatoren, die nicht viel mehr als die wichtigsten Grundwellenformen erzeugen (Sägezahn, Rechteck, Sinus), will ich hier nicht weiter eingehen. Stattdessen wollen wir hier vor allem komplexere Module vorstellen, die entweder zusätzliche Funktionen, wie z. B. Waveshaping, oder andere Synthese-Formen bieten.

So z. B. der Waldorf NW1, der auf dem Softsynth Nave basiert. Hierbei handelt es sich um einen Wavetable-Oszillator, der 80 Wavetables der alten Waldorf Klassiker und 50 Text-to-Speech-Wavetables mitbringt. Im Gerät selbst oder mittels Software können auch eigene Klänge zu Wavetables konvertiert werden. Dabei ist die Wave-Länge von 32 bis 1.024 Samples variierbar und ein Wavetable kann zwischen 8 und 4.096 Waves enthalten. Damit sind die hochaufgelösten Sounds von Nave genauso möglich, wie typische 1980er Jahre Sounds und trashiges Aliasing. Weitere interessante Syntheseformen bieten die Physical-Modeling-Varianten.

Das Mutable Instruments Rings Modul beherrscht gleich drei dieser Synthesearten. Karplus-Strong, Mitte der 1980er nach ihren Entdeckern Kevin Karplus und Alex Strong benannt, kann Saiten-Instrumente emulieren. Andere Algorithmen erzeugen die Klänge von Blechen, Membranen oder Rohren. Aber auch beim klassischen VCO Design kann man interessantes und hochwertiges entdecken.

ACL aus Berlin baut ihren Multifunction Discrete VCO mit komplett diskretem Class-A Audiopfad. Hier kommen Transistoren zum Einsatz auf ICs wird gänzlich verzichtet. Auch ansonsten werden nur hochwertigste Bauteile verwendet und der reiche Funktionsumfang passt zu diesem Anspruch. Haupt- und Suboszillator liefern sämtliche Grundwellenformen, beherrschen LFO-Betrieb, lineare- und exponentielle FM und verfügen über komplexe Einstellmöglichkeiten für PWM und Sync.

Fotostrecke: 3 Bilder Waldorf NW1 Wavetable-Oszillator
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Filter

Auch im Bereich der Filter ist ACL, mit erstklassigen Produkten am Start. Beim Discrete Core Ladder VCF deutet der Name bereits an, wohin die Reise geht. Dieser Moog Ladder Filter kommt allerdings, ACL-typisch, mit einigen besonderen Funktionen: Der Tiefpass hat jeweils für 6-, 12 – 18- und 24-dB Flankensteilheit eigene Ausgänge, die sich in voller Resonanz als Quadratur Oszillator gebärden. Drei Eingänge mit eigenem Abschwächer, Resonanz-Modulation und eine regelbare Bass-Kompensation gehören ebenso zur Ausstattung.

Ein weiterer, auf einem Klassiker basierender Filter nimmt sich des CEM/Curtis-Chip 3320 an, der vor allem in vielen Synthesizern der 1980er Jahre zu finden war. Das Team von G-Storm Electro hat sich mit dem XaVCF dem Filter-Design des Oberheim OB-XA angenommen. Neben je einem 12 dB und 24 dB aus einem State-Variable Filter Design, wie beim Original, gibt es zudem 6 dB Tief und Bandpässe. Zudem verfügt das recht preiswerte Modul auf zwei regelbare Eingänge sowie Resonanzmodulation.

Der Black Dual VCF von Erica Synths besteht im Grunde aus zwei Black VCFs, die in Kombination, einzeln, oder in Stereo genutzt werden können. Beide Filter haben regelbare Eingänge für Audio- und Steuerspannungen, verfügen über Resonanzmodulation und haben Einzelausgänge für Tief-, Band- und Hochpass sowie einen Summenausgang für beide Filter, deren Charakteristik per Kippschalter gewählt wird. Neben Germanium-Dioden im Eingang, für dezente Verzerrungen bei hohen Pegeln gibt es noch einen Spektrum Analyzer in Form einer waagerechten Reihe von 16 LEDs.

Sequenzer

Der Vermona Melodicer ist ein Sequenzer der spezielleren Art. Wie der Dice (Würfel) im Namen schon andeutet, geht es nicht um sich eisern wiederholende Patterns, sondern hier sorgt gezielt eingesetzter Zufall für Melodie-Variationen. Die zwölf Schieberegler bestimmen, wie oft diese Tonhöhe in der Sequenz vorkommt. Je weiter oben, desto öfter, bis schließlich, wenn alle Regler oben sind, das Verhalten einem „normalen“ Sequenzer ähnelt. Variationen erzeugt man mit den Dicer-Buttons und den Range Reglern.

Mit platzsparenden 10 HP punktet der 8-Step Sequenzer Lifeforms von Pittsburg Modular. Durch das etwas schlichte Auftreten sollte man sich allerdings nicht täuschen lassen. Das Modul hat jede Menge Tricks unter der Haube. Diverse Skalen stehen zur Quantisierung der Tonhöhen-Steuerspannungen ebenso bereit, wie diverse Funktionen, u. a. „Stagger“ (25 % Rücksprung-Wahrscheinlichkeit) oder „Skip“ (bei jedem Durchgang wird ein anderer Step ausgelassen). Zudem ist eine Clock Divider Funktion eingebaut.

Bevor alle Welt Timeline-basierte Sequenzer benutzte, waren Piano-Roll Sequenzer, auch Tracker genannt, sehr beliebt. Wer diese Arbeitsform schätzt, wird sich über den Nerdseq von XOR-Electronics freuen. Dabei ist der von Chiptune Musiker Thomas Margolf entworfene 8-Spur Sequenzer gleichzeitig auch ein Sampler, der von zwei dieser Spuren gesteuert wird. Die Samples und Sequenzen werden auf SD-Karte geladen und gesichert. Um bei all den Features den Überblick zu bewahren, hat der Nerdseq ein Display in old-schooliger 480 x 320 Auflösung.

Zu den beeindruckenden Produkten dieser Zeit mit einem sehr guten Preis-Leistungs-Verhältnis gehört der Behringer 960 Sequential Controller. Das ist ein Step-Sequenzer alter Schule, der Bestandteil der Behringer Modular-Serie System 55 ist. Diese Serie bringt die Nachbauten der modularen Moog-Klassiker Model 55, 30 und 15 in das Eurorackformat. Mit dem 960 Sequential Controller bietet Behringer eine konsequente Replik des begehrten Moog-Sequenzers, sogar mit gleicher Bezeichnung, die jetzt auch in das Eurorack passt. Trotz der kompakteren Eurorack-kompatiblen Ausführung ist der 960 Sequential Controller immer noch 56 TE breit, was zugunsten der Handhabung geht. In seinem Aufbau, mit drei Reihen mit jeweils acht Steps, stehen 24 Regler zur Verfügung, mit denen man eine Sequenz aus bis zu acht Steps bestehend aufbauen kann.

Ergänzt man den 960 Sequential Controller um das Modul  962 Sequential Switch, so können auch 16 oder 24 Steps erzeugt werden. Der Funktionsumfang des Behringer 960 Sequential Controller entspricht dem Moog-Vorbild und zeigt sich als gelungener Nachbau des Klassikers zu einem wirklich günstigen Preis.

Fotostrecke: 4 Bilder Vermona Melodicer
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Synthesizerstimme als Modul

Nicht nur um Platz im Rack zu sparen, bieten sich Module an, die eine komplette Synthesizerstimme, mit VCO, VCF, ADSR, VCA und LFO bieten.

Mit der Eurorack-Version von Deckards Dream, dem polyfonen Yamaha CS-80 Klon, Deckards Voice, erhält man bereits eine monofone Teil-Version dieses Synthesizer-Boliden, der durch Vangelis weltbekannt wurde. Anders als beim Original fehlen hier jedoch der zweite Kanal mit Ringmodulator und LFO. Damit handelt es sich also eher um einen CS-60, was keinesfalls ein Kritikpunkt ist.

Dreadbox stellt mit dem Drips v2 ein analoges Synth-Voice Modul vor, das sich auf Percussive Sounds spezialisiert. Zwei Oszillatoren plus Rauschen lassen sich vor dem Multimode-Filter mischen, das als Tief-Band und Hochpass arbeiten kann. Die beiden Hüllkurven haben lediglich einen Decay Parameter. Dabei ist einer der beiden für die Lautstärke-Hüllkurve verantwortlich, während der andere Filter und/oder VCO bipolar steuert.

Auch Doepfer bietet verschiedene Synth-Voice Module an. Das kompakteste hört auf die Bezeichnung A-111-6 und ist mit gerade einmal 10 HP besonders platzsparend. Ein VCO mit Rechteck und Sägezahn füttert hier einen 24 dB Tiefpass. Das Filter hat zwei Steuerspannungs-Eingänge, die Hüllkurve arbeitet im AD oder ADSR-Modus (D und R gleich, S= 50 %). Gerade fürs kompakte Skiff-Gehäuse bietet sich die Kombination mit anderen Modulen von Doepfers Slim Line Series an. 

Fotostrecke: 3 Bilder Deckards Voice
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Modulationsquellen

Damit Bewegung ins Klangbild kommt, braucht man Modulationsquellen. Klassischerweise ist das im einfachsten Fall ein LFO, also ein sehr langsam laufender Oszillator, der zumindest die typischen Wellenformen wie Sinus, Sägezahn und Rechteck liefert.

Interessanter wird es natürlich mit komplexeren Modulatoren, wie z. B. dem Erica Synths Fusion Modulator. Er besteht aus einer Kombination von Modulationsquellen, wie zwei Hüllkurven, die mit Attack-, On-, Decay- und Off-Parametern nicht von ungefähr an die Hüllkurve eines EMS Synthi erinnern. Die Envelopes sind loop-bar, damit wie LFOs einsetzbar, und können auch Uni- bzw. Bi-Polar arbeiten. Zudem lässt sich die Decay-Zeit per Steuerspannung kontrollieren. Dazu kommt ein Noise Generator sowie eine Sample & Hold-Schaltung. 

Ganz andere Wege geht das Good & Evil Modul von ST Modular. Auf der „guten“ Seite werkeln vier LFOs, die einander so beeinflussen, dass der nächste LFO erst mit seiner aufsteigenden Flanke beginnt, wenn der vorige die absteigende Flanke startet. Die „böse“ Seite erzeugt eine Zufalls-Spannung, die mittels Steuerspannung und zweier Evil-Regler kontrolliert, oder ins Chaos gestürzt werden kann.

AJH Synth, bekannt durch seine Minimoog-inspirierten Module, bringt mit dem Sample Hold & Slew Modul eine hochwertige und sorgfältig parametrisierte Interpretation der bekannten Sample&Hold Schaltung auf den Markt. Ein Kippschalter wählt zwischen einer Sample & Hold- und einer Track & Hold-Funktion. Ein Rauschgenerator mit Hoch und Tiefpass-Filter kann stand Alone genutzt werden, aber auch das Sample-Material für die S&H-Schaltung liefern. Der Slew-Teil des Moduls arbeitet linear oder exponentiell.

Fotostrecke: 2 Bilder Erica Synths Fusion Modulator
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Effekte

Hall-, Echo- und Modulation-Effekte wie Chorus oder Phaser heben einen klinisch trockenen Modular-Sound gleich in ganz andere Sphären. Waren diese zu Beginn der analog-modularen Ära nur sehr selten in Modul-Form erhältlich, sieht die Situation heute ganz anders aus.

Dreadbox nahm das Tripple Delay des Erebus und verfrachtete es in ein schmales und preiswertes analoges dreifach Delay-Modul, das auf dem bekannten PT 2399 Chip basiert. Von recht klaren Echos bei kurzen Delay-Zeiten, bis zu LoFi-Distortion und bröseliger Sound-Auflösung jenseits von ca. 400 ms gibt es hier schöne psychedelische Echo-Welten zu entdecken. Diese kann man mit dem internen LFO weiter verbiegen. Es gibt sogar eine Hi-Z Eingang für Gitarren, der allerdings, ganz Gitarren-untypisch als 3,5 mm Klinke vorliegt. Auch eine moderne Convolution-Hallerzeugung (Faltungshall), die auf Impulsantworten von realen Räumen basiert, gibt es im Eurorack Format.

Die australische Firma Mungo schickt mit dem C1 ein kompaktes Modul ins Rennen, das sich dieser Methode bedient. Da sich Sample-Rate und -Länge bestimmen lassen, entkommt man dem immer etwas statisch wirkenden typischen Convolution-Reverb und kann in klangschöpferische Bereiche vordringen. Zwei Audio-Livestreams können konvoliert werden und Real-Time Bitcrushing sowie Samplerate- Reduction sind ebenfalls möglich.

Wenn es etwas mehr sein darf, kommt das Empress Effects ZOIA Euroburo infrage, das nach der Pedal-Version für Gitarristen nun auch im Eurorack-Format zu haben ist. Mittels Patch-Matrix lassen sich die verschiedenen Effekte kombinieren. Das Modul arbeitet in Stereo, bietet einen Kopfhörer-Ausgang, zeigt auf einem kleinen OLED Display Wellenformen nebst Informationen und speichert die Effekt-Einstellungen auf Micro-SD Card.

Fotostrecke: 3 Bilder Dreadbox Nostalgia Triple Delay
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Spezialmodule

Neben den Brot-und-Butter-Modulen wie Oszillatoren, Filtern, Modulationsquellen und Effekten, gibt es mittlerweile viele andere Spezialisten zu entdecken. Ein potenter Sampler im Eurorack wie der Bitbox 2.0 von 1010music bietet enormen musikalischen Spielraum. Mit einem 3,5 Zoll Touchscreen ausgestattet, der das Editieren von Samples und die gesamte Bedienung komfortabel macht, belegt das Modul 26 HP im Rack. Samples und Programme werden auf Micro-SD Card gespeichert. Es gibt Mini-Klinkeneingänge für MIDI, Audio und Clock, zwanzig CV-Eingänge zur Sample- und Modulations-Steuerung, sowie vier Audio-Ausgänge. Durch Wechsel der Firmware kann sich das Modul auch in eine Synthbox oder Fxbox verwandeln.

Feedbacks als Klangerzeuger? Warum nicht! Die tschechische Synth-Schmiede BASTL Electronics, verstärkt durch Peter Edwards, den Circuit-Bender Wizard, mit Caspar Electronics Fame, zeigen wie das aussehen kann. Das Dark Matter Modul setzt die no-Input-Mixer Idee auf kompakten 13 HP um. Zu den Elementen, die hier geboten werden, gehören CV-kontrollierter Overdrive und Feedback, Suboktav-Erzeugung, CV-kontrollierter Crossfade zwischen Input und Output, sowie Hüllkurven und externe Feedback Loops. Damit lassen sich Signale dezent aufpumpen, oder in komplexe Noise-Enviroments verwandeln.

Es muss nicht immer Synthese sein. Dave Rossum, der seinerzeit bereits den legendären EMU Morpheus mit seinem Z-Plane Filter designte, beschert uns ausgefallene Eurorackmodule. Neben einer Neuinterpretation des Z-Plane Filters (Morpheus), und anderen außergewöhnlichen Modulen, fällt besonders das Panharmonium auf. Mit diesem Mutating Spectral Resynthesizer wird ein Eingangssignal zunächst analysiert und dann mittels Modifiern, einer Oszillatorbank nebst Filtern rekreiert und spektral sowie formal verwandelt. All dies kann mit Steuerspannungen kontrolliert und als Presets gespeichert werden.

Fotostrecke: 3 Bilder 1010music Bitbox 2.0
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Komplettsysteme

Wem das Zusammenstellen eines eigenen Systems zu mühselig ist, kann auf Komplettsysteme unterschiedlicher Hersteller zurückgreifen. Diese sind oft schon für bestimmte Musikstile konzipiert, wie etwa das Endorphin.es Shuttle System. Der Skiff-Synth mit der goldenen Oberfläche hat sich dem Westcoast Sound á la Buchla verschrieben und ist mit entsprechenden Funktionen ausgestattet: Ein Dual Triangle-Core Oszillator trifft auf ein Dual Lowpass-Gate, mit komplexen Filter Möglichkeiten. Dazu gesellen sich eine Effekteinheit und eine umfangreiche MIDI-Anbindung. Wem das Gold nicht liegt, kann das System auch in dezentem schwarz ordern.

Oder, soll es etwas superkompaktes mit starkem Charakter werden? Da bietet sich das Erica Synths Pico System III an. Das auf den extra schmalen Pico-Modulen von Erica Synths basierende System scheint Buchla-Gene zu besitzen, da auch hier Lowpass-Gates zum Einsatz kommen. Das täuscht ein wenig, denn das Pico System III hat einen ganz eigenen, deutlich raueren Klangcharakter. Zu den Besonderheiten gehört ein Preset-Slot, der wieder an einen Buchla Music Easel erinnert. Hier können mittels Drahtbrücken und Widerständen auf den mitgelieferten Spezialplatinen Preset erstellt werden.

Edel und Audiophil legt das ACL System 1 wert auf vollständig diskreten Aufbau aus Transistoren statt ICs und insgesamt hochwertigsten Bauteilen. Die Modulzusammenstellung folgt eher der tradierten subtraktiven Synthese als exotischen Ansätzen. Das System 1 bietet neben zwei Oszillatoren mit komplexen Suboszillatoren, einen Dual-State Variable-Filter, drei Hüllkurven, ein voltage-controlled Dual-Delay, einen CV steuerbaren LFO, einen Buffered-Multiple/Mixer, CV-gesteuerten Pannig-Amplifier und sogar eine M/S Matrix. Ein- und Ausgänge sind als symmetrische XLR-Verbinder ausgelegt. Nur ein MIDI-Interface fehlt noch, um diesen High-End True-Stereo Synthesizer an die DAW anzubinden.

Im Zuge der Modular-Renaissance ist das Haus Behringer nicht untätig und offeriert neben Nachbauten klassischer Moog-Module auch Clones der Module des legendären Roland System 100M. Mit diesen kann man den ehrwürdigen Roland Modular-Synth in der Gegenwart mit Neuteilen wieder neu aufbauen: Das Konzept des Behringer System 100 geht auf. Der Sound der im Reinkarnationssystem verwendeten Module differiert nur in Nuancen, verglichen mit einem originalen System 100-M, und zeigt sich im Bassbereich noch etwas druckvoller. Ein großer Vorteil der Behringer-Module ist der Preis, denn ein komplettes System lässt sich mit einem Bruchteil der Kosten aufbauen, die man sonst für das originale System aufwenden müsste.

Fotostrecke: 4 Bilder Endorphin.es Shuttle
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