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Fuse Audio Labs RS-W2395C
 Test

EQs spielen in jeder Produktion eine wichtige Rolle. Mit ihnen kann man zum Beispiel verschiedene Signale gegeneinander abgrenzen oder im Mix Platz schaffen, damit bestimmte Elemente mehr Raum bekommen und nicht in den Hintergrund geraten oder gar völlig im Mix untergehen. 

Fuse_Audio_Labs_RS_W2395C_B01_Test


Für präzisere Eingriffe in ein Signal oder in die Summe mehrerer Signale nutzt man meistens einen modernen parametrischen EQ. Dabei kann die zu bearbeitende Frequenz frei bestimmt werden und wird nicht auf verschiedene Bänder festgelegt. Möchte man einem Signal aber ein bisschen Vintage-Magie verleihen, muss man zu einem nach analogem Vorbild modellierten EQ greifen, wie dem RS-W2395C von Fuse Audio Labs.
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Details & PRaxis

Allgemeines

RS-W2395C gibt es ab Windows 7 in den Formaten VST2, VST3 und AAX, in 32- sowie in 64-Bit. Außerdem steht euch das Plugin ab OS X 10.9 in den Formaten AU, VST2, VST3 und AAX zur Verfügung, allerdings nur in 64-Bit. 
Beide Installer können direkt auf der Seite des Herstellers heruntergeladen werden. Fuse Audio Labs verschenkt das Plugin, ganz ohne dass ein Account erstellt oder dass eine E-Mail-Adresse hinterlegt werden muss. Das Herunterladen geht also echt schnell und ist sehr komfortabel.

Konzept und GUI

Das Plugin ist in Kooperation mit Analogkünstler Roger Schult entstanden und es emuliert analoge Technik aus den 1950er-Jahren, in diesem Fall einen klassischen Baxandall-EQ.

Das GUI von RS-W2395C.
Das GUI von RS-W2395C.

Sound

Beispiel 1 ist ein Heavy-Guitar-Riff, das es ohnehin bereits in sich hat. Ich habe mit dann 12 dB erst einmal ordentlich den Drive aufgedreht, anschließend habe ich alle drei Frequenzbänder angehoben – die Mitten und Tiefen sogar massiv. So bekommt die Gitarre noch mehr Biss und rückt deutlich in den Vordergrund.

Beispiel 2 ist ein Drum-Loop, bei dem ich alle Frequenzen nur leicht angehoben habe, also nie mehr als 4 dB. Nur den Drive-Regler habe ich wieder auf 12 dB gesetzt. Dadurch wird der im Original etwas wummernde Bass kontrolliert und der ganze Loop wird kompakter und aufgeräumter. Die etwas zu lauten Hi-Hats sind dadurch ein bisschen in den Hintergrund gerückt. 
Beispiel 3 sind Vocals, die durch das Plugin ebenfalls deutlich in den Vordergrund rücken – ebenfalls wieder durch Drive und die Anhebung der Höhen und Mitten. Bei diesem Beispiel habe ich zum ersten Mal den zu massiven Bass mit -5 dB deutlich abgesenkt.
Audio Samples
0:00
01 Gitarre Clean 02 Gitarre mit EQ 03 Drums Clean 04 Drums mit EQ 05 Vocals Clean 06 Vocals mit EQ

Fazit

RS-W2395C von Fuse Audio Labs ist ein top Freeware-EQ mit feiner analoger Note. Bei allen drei Beispielen trug das Plugin deutlich zur klanglichen Verbesserung bei. Neben den EQ-Bändern ist besonders die Drive-Funktion positiv aufgefallen. Dadurch bekam jedes Signal den warmen und runden Biss, den nur nach analogem Vorbild modellierte Effekte liefern können. Der entspannte One-Klick-Download rundet das positive Bild schön ab.

Pro
  • klingt analog, rund, warm
  • GUI skalierbar
  • unkomplizierter One-Klick-Download
  • geringe CPU-Auslastung
Contra
  • kein Contra
Features
  • Emulation eines klassischen Baxandall-EQs
  • Drei Frequenzbänder
  • Drive- und Trim-Regler
Preis
  • kostenlos
Unser Fazit:
Sternbewertung 4,5 / 5
Pro
  • klingt analog, rund, warm
  • GUI skalierbar
  • unkomplizierter One-Klick-Download
  • geringe CPU-Auslastung
Contra
  • kein Contra
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Fuse Audio Labs RS-W2395C
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von Tobias Homburger

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