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HY-Plugins HY-Lofi2 Test 

Ob man nun direkt Lo-Fi-Beats produziert, oder jede andere Art von Musik mit Schmutz, Grit oder Charakter veredeln möchte – ohne entsprechende Plugins kommt man da nicht weit. HY-Lofi2 bietet all dies und ist dazu noch kostenlos.   

HY-Lofi2 ist momentan noch nicht direkt auf der Homepage des Herstellers verfügbar, kann aber über die Kollegen von rekkerd.org bezogen werden. Das Tool läuft auf Windows (ab Version 7) und macOS (ab 10.8) und ist in den Formaten VST2, VST3 und AU, in 32- und 64-Bit, erhältlich. 

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Details & Praxis

Allgemeines

HY-Lofi2 ist momentan noch nicht direkt auf der Homepage des Herstellers verfügbar, kann aber über die Kollegen von rekkerd.org bezogen werden. Das Tool läuft auf Windows (ab Version 7) und macOS (ab 10.8) und ist in den Formaten VST2, VST3 und AU, in 32- und 64-Bit, erhältlich. 

Presets gibt es nur vier Stück, diese werden automatisch mit installiert. Um sie dann auch nutzen zu können, muss im Plugin der Preset-Ordner nach der Installation festgelegt werden. Im Windows-System findet an diesen unter: C:\Users\…..\Documents\HY-Plugins.  

Konzept und GUI

Mit Lofi2 lassen sich Signale „verschlechtern“ oder gar komplett zerstören. Das GUI ist schlicht und klar strukturiert, Basis der Bearbeitungsmöglichkeiten bieten die vier Module Bit-Quantiser, Overdrive, Filter und Master.

HY-Plugins HY-Lofi2 Plugin Test Bedienoberfläche
Das GUI von HY-Lofi2.

Mit dem Quantiser-Modul lässt sich die Bit-Depth reduzieren, neben dem korrespondierenden Regler stehen vier verschiedene Modi und drei Quality-Settings zur Verfügung. Verzerrung wird über den Drive-Regler beigesteuert und im Filtermodul lassen sich ein Low-Pass- und ein High-Pass-Filter anwenden. Im Master-Modul können In- und Output separat geregelt werden, außerdem findet man dort den Wet/Dry-Regler. 

Presets sind zwar nur vier Stück implementiert, eigene können dafür aber abgespeichert werden. Zusätzlich gibt es eine Randomize-Funktion, mit der alle Parameter vom Plugin per Zufall ausgesucht werden. Die Buttons für Un- und Re-Do runden die Möglichkeiten des Tools ab, das GUI ist zudem skalierbar. 

Sound

Um die Wirkungsweise von HY-Lofi2 zu demonstrieren, habe ich drei Loops rausgesucht. Das E-Piano in Beispiel 1 kommt bereits ein wenig angezerrt daher, wird dann aber durch Bit-Rauschen, eine weitere Prise Distortion und einen leichten Hall-Effekt noch „dreckiger“ gemacht, und selbst der Chorus-Effekt, der schon im cleanen Loop enthalten war, wird scheinbar verstärkt. Die Auswirkungen von HY-Lofi2 auf Beispiel 2 sind dann schon um einiges deutlicher, genau wie bei Beispiel 3, dem Drum-Loop. 

Audio Samples
0:00
01 E-Piano Clean 02 E-Piano Lofi2 03 Klavier Clean 04 Klavier Lofi2 05 Drums Clean 06 Drums Lofi2

Fazit

HY-Lofi2 von HY-Plugins kann richtig dreckig klingen und bietet viele Möglichkeiten, verschiedenste Signale zu herunterzustufen. Das Quantizer-Modul offeriert einige Kombinationen, außerdem klingen Verzerrung und Filter ziemlich gut. Anhand des Dry/Wet-Reglers, der Undo/Redo- und vor allem auch der Randomize-Funktion ist deutlich zu erkennen, dass man im Hause HY-Plugins weiß, wie man gute Audio-Tools programmiert. Als RC-20-Ersatz kann das Tool allerdings nicht dienen, dazu fehlen im direkten Vergleich dann doch zu viele Features. Den Noise-Player vermisse ich bei HY-Lofi2 am meisten, denn besonders Plattenknistern vermittelt den Lo-Fi-Touch immer noch am deutlichsten. 

Unser Fazit:
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von Tobias Homburger

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