Software
Test
10
06.03.2019

Fazit
(4.5 / 5)

Vecto bietet vor allem mit den vier Oszillatoren und dem Vektorfeld, mit dem stufenlos zwischen den vier Sounds hin und her gemorpht werden kann, Möglichkeiten en masse, besonders für die Kreation komplexerer Sounds, die sich bewegen. Dazu kommen Modulationsmatrix, LFOs und Effekte, durch die sich aber auch herkömmlichere Synth-Sounds programmieren lassen. Durch die Verwendung von Samples sind dann aber auch Streicher- und Chor-Sounds möglich, damit wird Vecto zu einem hervorragenden Allrounder, der erfolgreich in vielen Genres und Produktionssituationen eingesetzt werden kann. 

 

Auch wenn Vecto grundsätzlich ein Allrounder ist, sehe ich seine Stärken besonders im Sounddesign, das Richtung Filmmusik geht. Komplexe Atmosphären-Sounds machen damit einfach einen Riesenspaß. Und genau hier liegt der Hauptunterschied zu Go2, der eher die herkömmlichere Synth-Sounds abdeckt, wie man sie für elektronische Musik braucht. Vecto und Go2 klingen somit nicht gleich und schließen genau deswegen einander auch nicht aus. Beide zu besitzen macht demnach durchaus Sinn, zumal sie auch Bestandteil des Explorer 5 Bundles sind. Auf Rob Papen ist eben immer Verlass!  

  • Pro
  • vier Oszillatoren
  • sehr intuitives Erstellen eigener Sounds durch Vektorfeld
  • voll ausgestatteter Synth mit zwei Filtern, zwei LFOs, Arpeggiator und Modulationsmatrix
  • mehr als 1000 Presets
  • Contra
  • kein Contra
  • Features
  • vier Oszillatoren
  • über Vektorfeld können die vier Sounds grafisch miteinander kombiniert werden
  • große Auswahl an Oszillator- und Sample-Wellenformen
  • 28 Filtertypen in zwei unabhängigen Filtern verfügbar inklusive Signal-Routing-Optionen
  • 16-Step-Arpeggitor
  • Modulationsmatrix
  • zwei LFOs
  • über 1000 Presets
  • Systemanforderungen: für Windows ab Win Vista (32 und 64 Bit) als VST und AAX / ab MacOSX 10.8 (64 Bit) als AU, VST und AAX (64 Bit)
  • Preis
  • Rob Papen Vecto: 79,- EUR (Straßenpreis am 28.02.2019)
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