Anzeige
ANZEIGE

U-HE Podolski Test

Testbericht zum Freeware-Synthesizer-Plug-In U-HE Podolski – Zu Beginn der Karriere als Music Producer steht man schnell vor einem Problem: Es fehlen frische Sounds, die kostbare Inspiration liefern. Synthesizer und Sample-Librarys gibt es zur Genüge, doch knappe Budgets sind manchmal ein Hindernis, um sich brauchbare Sounds ins Studio zu holen. Zudem sind viele Synthesizer kompliziert im Aufbau und bieten somit nicht den idealen Einsteig in die Welt des Klangdesigns.

UHE_Podolski_01_Aufmacher Bild


Die Software-Schmiede U-HE wirkt dem entgegen und liefert mit dem Software-Synthesizer „Podolski“ einen kostenlosen, polyphonen Synthesizer für Mac und PC, der besonders für Einsteiger des Soundschraubens interessant ist.
Noch mehr kostenlose PlugIns findet ihr in unserem großen Freeware Software Synths und PlugIns Special.

Details und Praxis

Allgemeines

Zu Beginn war U-HE Podolski eine Magware, also eine Vollversion, die es ausschließlich beim Kauf eines Magazins als Beigabe gibt. Doch nun ist der Klanglieferant im VST- und AU-Format als Gratis-Download verfügbar. Podolski gibt es in aktualisierter Form für Mac und PC in 32 und 64 Bit. Im Download-Ordner befindet sich zudem ein Handbuch in englischer Sprache.

Aufbau

Podolski basiert auf dem Shareware-Synthesizer Filterscape VA und ist demnach ein virtuell-analoger Synthesizer, der auf einen Oszillator, ein Filter, eine Hüllkurve und zwei LFOs beschränkt wurde. Mit dem Parameter „WaveWarp“, kann fließend zwischen drei Wellenformen überblendet werden. Für lebendige Sounds sorgt ein Arpeggiator/Step-Sequenzer, ähnlich dem des U-HE Zebras. Hinzu kommt eine Effekt-Sektion mit Chorus und Delay. Sein Aufbau ist demnach auf die wesentlichen Parameter beschränkt und bietet dennoch die Basics des Sounddesigns.

Fotostrecke: 3 Bilder Der Podolski bietet neben der eigentlichen Bedienoberfläche…
Fotostrecke

Trotz der gegebenen Einschränkungen hapert es an dem „kleinen“ Freeware-Synth nicht an Klangmaterial. Von Pads über Leads bis hin zu Bässen hält Podolski viele Presets zur elektronischen Musikproduktion bereit, die sich durchaus hören lassen können.

Audio Samples
0:00
Cutterbox Assign Organ Light High Pass Dream Pad Fretless

Klanglich hat mich der Synth trotz oder vielleicht gerade wegen seiner einfach gehaltenen Struktur überzeugt. Die Preset-Library bietet qualitativ hochwertige Sounds, die vieler Shareware-Synths in nichts nachstehen und sich leicht an die eigenen Bedürfnisse anpassen lassen. Durch das einfache Bedienkonzept des Synths können auch ohne tiefgreifende Kenntnisse des Klangdesigns im Handumdrehen eigene Sounds kreiert werden.

Fazit

Weniger ist mehr – so lautet die Devise beim Podolski von U-HE. Obwohl der Freeware-Synth mit nur einem Oszillator auf einem sehr einfach strukturierten Konzept basiert, bietet er dennoch qualitativ hochwertige Klangwelten, die zum Experimentieren einladen. Besonders für Einsteiger eignet sich dieser Synth, um mit den Basics des Klangdesigns zu experimentieren und bekommt in Anbetracht seiner kostenlosen Verfügbarkeit das Prädikat: sehr gut. Downloaden!

Pro:
  • einfaches Bedienkonzept
  • Arpeggiator / Sequenzer
Contra:

Hier geht es zum Download!

Unser Fazit:
Sternbewertung 5,0 / 5
Pro
  • einfaches Bedienkonzept
  • Arpeggiator / Sequenzer
Contra
  • kein Contra
Artikelbild
U-HE Podolski Test
Hot or Not
?
UHE_Podolski_01_Aufmacher Bild

Wie heiß findest Du dieses Produkt?

flame icon flame icon flame icon flame icon flame icon
Your browser does not support SVG files

von Alexander Eberz

Kommentieren
Kommentare vorhanden
Schreibe den ersten Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.
Für dich ausgesucht
McDSP APB-8 und APB-16 Test
Recording / Test

Die beiden Mehrkanalprozessoren APB-8 und APB-16 arbeiten intern analog und werden von Plugins gesteuert. Colin McDowell aka McDSP stößt damit in neue Welten!

McDSP APB-8 und APB-16 Test Artikelbild

Analoge Simulation war gestern – denn warum simulieren, wenn man „the Real Deal“ haben kann?! Genau das dachte sich auch Colin McDowell aka McDSP und hat die beiden Mehrkanalprozessoren APB-8 und APB-16 gebaut, die intern analog arbeiten und von Plugins gesteuert werden.

Tracktion F.’em Test
Test

Freeware Plug-ins der Woche am Freeware Sonntag: der polyphone Synth Sawsage Lite, das Saturation-Monster DirtyPumper und der große Sampler Grace.

Tracktion F.’em Test Artikelbild

Es tut sich also was in der FM-Welt. Bei Hardware Synthesizern sorgte beispielsweise Opsix von Korg vergangenes Jahr für Furore. F.’em von Tracktion nimmt die etwas angestaubte Syntheseform mit ins 21. Jahrhundert mit gigantischen Layer-Instrumenten und Modulationsmöglichkeiten, dass einem schwindelig wird. Was F.’em kann, wie er klingt und sich bedienen lässt, lest ihr im Test.

Harrison Mixbus 8 Test
Test

Harrison Mixbus 8 bietet neben dem Mixer mit analogem Workflow, eingebaute EQ, Compressor, Tape Saturation und Limter – und jetzt auch einen Clip Launcher á la Ableton Live.

Harrison Mixbus 8 Test Artikelbild

Seit einigen Jahren macht Harrison Mixbus den Platzhirschen Cubase, Pro Tools, Reaper, Live und Co. Konkurrenz. Die DAW bezeichnet sich selbst als "am besten klingend" und hat durch einen speziell gestalteten Mixer einen anderen Mixing-Ansatz. Wie gut ist die neuste Version Mixbus 8 mit den Funktionen, die an Live und Bitwig Studio erinnern? Wir haben es getestet.

Bonedo YouTube
  • Friedman BE OD vs. Soldano SLO Pedal - Comparison (no talking)
  • Fender Tone Master Princeton Reverb - Sound Demo (no talking)
  • Boss Dual Cube LX - Sound Demo (no talking)