In diesem Artikel schauen wir uns das Albrecht Tectalk Worker 3 Case Set 4 genauer an. PMR446-Funkgeräte gibt es inzwischen in allen erdenklichen Varianten. Gerade im praktischen Kofferformat buhlen mehrere Hersteller um die Gunst von Event-Crews, Security-Teams und allen, die regelmäßig auf größerem Gelände koordinieren müssen. Albrecht gehört mit der Tectalk-Serie seit Jahren zu den bekannten Namen in diesem Segment. Das neue Albrecht Tectalk Worker 3 Case Set 4 Test soll mit solider Ausstattung, robuster Verarbeitung und einem attraktiven Preis punkten. Auf dem Papier liest sich das erstmal gut. Wie es sich in der Praxis schlägt, klären wir im Test.

- Albrecht Tectalk Worker 3 Case Set – das Wichtigste in Kürze
- Was ist im Lieferumfang enthalten?
- Wie ist das Gehäuse des Albrecht Tectalk Worker 3 beschaffen?
- Welche Anschlüsse und Funktionen bietet das Albrecht Tectalk Worker 3?
- Ladekonzept und Standlader des Albrecht Tectalk Worker 3 Case Sets
- Albrecht Tectalk Worker 3 Case Set in der Praxis
- Der mitgelieferte Transportkoffer
- Albrecht Tectalk Worker 3 Case Set – mögliche Alternativen
- Fazit zum Albrecht Tectalk Worker 3 Case Set Test
- Albrecht Tectalk Worker 3 Case Set Features
Albrecht Tectalk Worker 3 Case Set – das Wichtigste in Kürze
- robuste, sturzfeste Gehäuse
- abschraubbare Gürtelclips aus Metall
- bis zu 14 Stunden Akkulaufzeit
- separate Ladestationen pro Gerät
- Kenwood-Headset-Buchse für schnellen Headset-Tausch
- gute Sendeleistung und klare Wiedergabe
- anmelde- und gebührenfrei im PMR446-Band
- suboptimales Kofferkonzept – Bestückung sitzt locker und fällt leicht heraus
Was ist im Lieferumfang enthalten?
Das Albrecht Tectalk Worker 3 Case Set wird in einem Transportkoffer ausgeliefert. Enthalten sind vier Tectalk Worker 3 Funkgeräte, vier Headsets, vier Akkus mit je 2200 mAh, sechs Gürtelclips, vier Handschlaufen, vier einzelne Standlader inklusive Netzteil (12 Volt) sowie eine Anleitung. Das ist für ein Set in dieser Preisklasse eine runde Sache.


Wie ist das Gehäuse des Albrecht Tectalk Worker 3 beschaffen?
Die einzelnen Tectalk Worker 3 Geräte machen einen soliden ersten Eindruck. Das Kunststoffgehäuse wirkt deutlich robuster als es der Preis vermuten lässt. Mit Maßen von 110 x 55 x 38 mm und einem Gewicht von 174 g pro Gerät passen die Worker 3 gut in die Hand und sind auch über viele Stunden angenehm zu tragen. Der Transportkoffer des Sets hingegen hinterlässt einen gemischten Eindruck – dazu mehr im Praxisteil.
Welche Anschlüsse und Funktionen bietet das Albrecht Tectalk Worker 3?
Das Bedienkonzept des Worker 3 ist praxisnah und selbsterklärend. Die Geräte funken im lizenz- und anmeldefreien PMR446-Band auf 16 Kanälen. Zur Unterscheidung von Gruppen stehen 44 CTCSS- und 211 DCS-Töne zur Verfügung, was für die meisten Anwendungsszenarien mehr als ausreichend ist. Zur Erklärung: Die CTCSS- und DCS-Töne dienen dazu, dass mehrere Gruppen auf dem gleichen Kanal funken können, ohne sich gegenseitig zu hören – nur Geräte mit exakt dem gleichen Ton/Code empfangen die Sprechübertragung. Das ist sehr praktisch, z. B. wenn mehrere Crews (z. B. Security und Bühnen-Crew) auf demselben Gebiet unterwegs sind.
Die Reichweite gibt Albrecht mit bis zu 10 km an – das ist unter Idealbedingungen (direkte Sichtverbindung) auf freier Fläche realistisch. Auf dicht bebautem Gelände oder zwischen Bühnenaufbauten sind die Werte naturgemäß deutlich geringer.
Praktisch ist die VOX-Freisprechfunktion, die ein händefreies Funken ermöglicht. Ideal, wenn man auf dem Festival-Gelände gleichzeitig etwas schleppen oder koordinieren muss. Die Geräte sind außerdem staub- und spritzwassergeschützt und für einen Betriebstemperaturbereich von -20 °C bis +50 °C ausgelegt. Für Outdoor-Einsätze ist das Set also gut gerüstet.



Ladekonzept und Standlader des Albrecht Tectalk Worker 3 Case Sets
Ein echter Vorteil des Sets sind die vier einzelnen Standlader, die jedem Gerät beiliegen. Das klingt zunächst nach einer Kleinigkeit, macht aber in der Praxis einen erheblichen Unterschied. Wer einen Veranstaltungsort mit mehreren Stationen betreibt, etwa FoH, Bühnenbereich und Catering, kann jedes Funkgerät dezentral an seiner jeweiligen Location laden. Man ist nicht auf eine einzige zentrale Ladestation angewiesen, zu der die Geräte erst gebracht werden müssen.
Die Akkulaufzeit von ca. 14 Stunden ist für den typischen Festival-Tag mehr als ausreichend. Ein übliches Open-Air-Festival ist inklusive Auf- und Abbau selten länger als 12 bis 14 Stunden. Das Worker 3 kommt also mit einer Ladung durch.
Der Energiesparmodus verlängert die Laufzeit bei geringer Nutzung zusätzlich. Alternativ lassen sich die Geräte auch direkt über die USB-C-Buchse nachladen. Das klappt auch an einer Powerbank, was im Außeneinsatz ohne Steckdose ein echter Vorteil ist. Womit wir beim Praxischeck angelangt sind.






























