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21.12.2018

Korg Volca Modular und Volca Drum offiziell vorgestellt

Korg Volca-Serie wird erweitert

Bereits vor kurzen tauchten erste Gerüchte über neue Korg Volcas auf, nun wurde es ernst: Zur NAMM-Show 2019 sind der neue Modular-Synthesizer Volca Modular und der digitle Drum-Synth Volca Drum vorgestellt worden. Die Volca Familie (Bass, Beats, Keys, Sample, Kick, FM und Mix) erhält damit erneut Zuwachs.

Volca Modular

Der Volca Modular ist ein semi-modularer Synthesizer, der aus unabhängigen analogen Synthesizer-Modulen, digitalen Effekten und einem Sequenzer besteht. Jedes der Module ist grundsätzlich Standalone-fähig. Die Module sind intern bereits verkabelt, lassen sich durch Anschließen der mitgelieferten Stiftkabel aber auch neu verbinden. Der "vorverkabelte" Verlauf wird durch weiße Linien auf dem Bedienfeld angezeigt, Modulverbindungen über ein Pin-Kabel haben jedoch Vorrang vor den internen Verbindungen und umgehen diese. Der volca modular ist somit ein semi-modularer Synth.

Volca Modular ist außerdem mit einem vollwertigen 16-Step-Sequenzer ausgestattet, der eine Vielzahl von Funktionen bietet, sodass man auch im Stand-Alone-Modus eine vernünftige Performance abliefern kann. Mit den aus der Volca-Serie bekannten 16 Tasten kann man entweder Step-programmieren oder die sie als Tastatur für die Echtzeitaufnahme verwenden. Die Pattern-Chaining-Funktion spielt mehrere Sequenzmuster nacheinander ab, sodass bis zu 16 Sequenzen mit bis zu 32, 64 oder sogar 256 Schritten verbunden werden können

Die Motion-Sequence-Funktion zeichnet Drehknopfbewegungen auf, sodass der Klang pro Step verändert werden kann. Es können bis zu 16 Sequenzmuster und Sounds im Gerät gespeichert werden. Außerdem ist eine aktive Step-Funktion vorhanden, mit der einzelne Schritte auch übersprungen werden können. Außerdem kann man alternative Taktarten verwenden, um Polyrhythmen zu erstellen.

Weiter Informationen auf der Herstellerwebsite

Volca Drum

Gibt es die Volca Beat schon recht lange, kommt wohl mit dem Volca Drum eine echte Novität in kleinem Gehäuse. Ausgestattet mit Display und Grafiken von Wellenformen für die Drums, scheint Volca Drum eine Art virtuelle oder auch analoge Drumsynthese zu verwenden. Einige Parameter dazu sind klassischer Natur, wie Hüllkurven und ein tonaler Anteil. Das könnte ein kompletter Drumsynth für einen Sound sein, könnte aber auch für mehrere stehen. Da es offenbar zwei Layer gibt, sind es vielleicht sogar zwei Sounds gleichzeitig.

Leider steht uns eine Preisinfo nicht zur Verfügung. Es lässt aber vermuten, dass sich die neuen Volcas in einem ähnlichen Preisgefüge befinden, wie die bereits Vorhandenen.

Es bleibt spannend!

Quelle: Gearnews

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