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18.01.2019

Die besten Synthesizer bis 500 Euro

Welche Synthesizer gibt es in der Preisklasse bis 500 Euro?

Unsere Synthesizer-Favoriten bis 500 Euro

 

Ein guter Synthesizer muss nicht teuer sein! Auch im Preissegment bis 500 Euro braucht man am Sound nicht zu sparen – im Gegenteil: Inzwischen sind auch einige richtig fett klingende Analogsynthesizer für wenig Geld zu haben. Wir zeigen euch die besten Synthesizer unter 500 Euro.

Die letzten Jahre waren von einer erfreulichen Entwicklung geprägt: Waren analoge Synthesizer bis vor Kurzem noch teure Liebhaberstücke, die sich die wenigsten leisten konnten, hat in letzter Zeit eine „Demokratisierung“ stattgefunden. Firmen wie Korg, Arturia, Behringer und Novation haben neue, günstige Analogsynthesizer auf den Markt gebracht, mit denen ihr euch fetten Sound für wenig Geld ins Studio holen könnt. Auch im digitalen Bereich hat sich einiges getan: Schon im unteren Preisbereich gibt es einige attraktive virtuell-analoge Synthies, die mit viel Flexibilität und hoher Stimmenzahl punkten. Hier kommt unsere Übersicht mit Synthesizern - mit und ohne Tastatur -, die der Markt für derzeit unter 500 Euro neu anbietet. Die Liste ist nicht als Rangliste zu verstehen, sondern nach dem aktuellen Verkaufspreis in den Kategorien Synthesizer mit Tastatur und Desktop-Synthesizer sortiert.

+ Synthesizer mit Tastatur +

IK Multimedia UNO Synth

Der UNO Synth ist ein monophoner analoger Desktop-Synthesizer mit integriertem Step-Sequenzer, spielbar über eine kapazitive 2-Oktaven Tastatur nebst vollständiger MIDI-Implementierung. Die Kommunikation mit der Außenwelt erfolgt wahlweise über eine DIN-MIDI-Buchse (Microklinke auf 5-Pol DIN-Buchse) oder via USB-MIDI (Mini-USB-Buchse). Dank digitaler Steuerung bietet der UNO Synth nicht nur über 100 Speicherplätze, von denen 80 überschreibbar sind, sondern es können auch alle Parameter im Step-Sequenzer automatisiert werden. Ergänzt wird die Klangerzeugung durch fünf Effekte, die direkt auf die Parameter des Synthesizers wirken sowie durch ein einfaches Digital-Delay. Der kleine Synth kann wahlweise über USB-Bus-Spannung oder Batterien (4 x AA) betrieben werden.

Preis

IK Multimedia UNO Synth: 179 Euro

Korg Monologue

Der Korg Monologue ist das kleine Geschwisterchen des Minilogue. Die Grundstruktur der analogen Klangerzeugung ist die gleiche, aber der Kleine unterscheidet sich in einigen wichtigen Details vom großen Bruder. So besitzt der Monologue ein neu entwickeltes 12dB-Filter, eine überarbeitete Modulationsabteilung und einen eingebauten Overdrive, durch den der kleine Synthesizer auch richtig aggressiv klingen kann. Ein flexibler Step-Sequencer gehört ebenfalls zur Ausstattung. Das alles gibt es zu einem günstigen Preis, womit der Monologue beinahe schon als „Must-have“ gelten darf.

Preis

Korg Monologue: 244 Euro

Arturia MicroBrute

Wie der monologue ist der Arturia MicroBrute nicht einfach eine abgespeckte Version des größeren MiniBrute, sondern besitzt einige Features, die ihn vom Großen unterscheiden. Der MicroBrute hat das gleiche, ungewöhnliche Steiner-Parker-Filter, die gleiche Oszillatorstruktur und den gleichen, „Brute Factor“ genannten Overdrive wie der MiniBrute. Anders als der Original-Mini bietet er aber eine klanglich vielseitige Overtone-Schaltung, einen einfachen, aber effektiven Step-Sequencer und nicht zuletzt ein kleines Patchfeld zum Stecken von Modulationen und zur Integration in ein Modularsystem. Mit seinem direkten, raubeinigen Analogsound lässt der MicroBrute nichts anbrennen, und bereichert jedes Setup.

Preis

Arturia MicroBrute: 259 Euro

Arturia MicroFreak

Arturia's MicroFreak ist ein hybrider Synthesizer mit kapazitiver Poly-Aftertouch-fähiger Folientastatur, der Wavetable- und Digital-Oszillatoren mit analogen Filtern kombiniert.

Der kleine Synthesizer verfügt über einen vielseitigen digitalen Oszillator, mit dem man seltene und interessante Sounds erzeugen können soll. Modi wie Texturer, KarplusStrong, Harmonic OSC und Superwave sollen hier ungeahnten Spielraum bieten. MicroFreak ist kompakt und bietet bietet 13 Oszillatoren, fünf spezielle Arturia-Engines sowie acht Modi von Mutable Instruments.

Inspiriert durch den 12-dB-Oberheim-SEM-Filter kann man den Filter von MicroFreak bis zur Selbstoszillation treiben, indem man ihn durch Druck auf die Tastatur oder durch den eingebauten Sequenzer moduliert. Es lassen sich bis zu vier Automatisierungen aufnehmen, die Noten per Step, oder mit den innovativen Spice- und Dice-Sequenzerfunktionen bearbeiten, um dem Ganzen Abwechslung zu geben. Auch das Hinzufügen von Zufälligkeiten gestattet, sich entwickelnde Pattens zu erstellen. Die 5 x 7-Modulationsmatrix hilft dabei, um die Signalkette und die Bedienelemente virtuell neu zu verkabeln und zu konfigurieren.

Die verwendete Tastatur ist eine kapazitive Folientatstatur, superflach ohne bewegliche Teile, die Parameter auf unterschiedliche Weise steuern kann, je nachdem, wie man sie berührt. Die vorhandenen USB-, MIDI- und CV-Ausgänge lassen sich auch zur Steuerung von Instrumenten in der eigenen DAW und für modulare Synths verwenden. Das macht den MicroFreakauch zu einem Controller, um polyphonen Aftertouch mit innovativen Software-Instrumenten zu erleben.

Preis

Arturia MicroFreak: 299 Euro

Arturia MicroFreak    (Produktseite auf thomann.de)

Behringer MS-101-RD

Der Behringer MS-101-RD Analog Synthesizer ist der Clone des legendären Roland SH-101 Synths, mit 32 Full-Size-Keys, 3340 VCO mit 4 mischbaren Wellenformen, resonanzfähigem Tiefpassfilter, ADSR, 32-Step-Sequenzer, Arpeggiator sowie Live Performance Kit.

Das Herzstück des MS-101-RD bildet der hochflexible Voltage Control Filter (VCF) mit Fadern für: Cutoff-Frequenz (10 Hz bis 20 kHz); Resonanz (0 bis Eigenschwingung); Umhüllungs- und Modulationstiefe und Keyboard Tracking (0 bis 100%), um den Sound zu perfektionieren. Der VCF des MS-101-RD kann über ADSR, Keyboard Tracking und Bender Controller moduliert werden. Mit dem Frequency-Modulation-Regler (FM) Amount lässt sich die Modulationstiefe einstellen. Durch einen FM-Quellenwahlschalter lässt sich das Signal durch die folgenden Parameter, wie Pulse; Sägezahn; Suboszillator 1 Oktave tiefer; 2 Oktaven tiefer; schmale 2 Oktaven nach unten und Rauschen weiter modifizieren.

Preis

Behringer MS-101-RD: 299 Euro

Behringer MS-101-RD    (Produktseite auf thomann.de)

Yamaha Reface DX

Der Yamaha Reface DX ist ein ultra-kompakter FM-Synthesizer, dessen Namensgebung sich auf den legendären DX7 bezieht, mit dem Yamaha in den 1980er Jahren Synthesizer-Geschichte schrieb. Enger verwandt ist der Yamaha Reface DX allerdings mit dem 1986 erschienenen DX100, der mit abgespecktem Funktionsumfang, Minitasten und Batteriebetrieb schon sehr viele Parallelen zu dem Reface DX zeigt. Während analogen Synthesizern gewöhnlich die subtraktive Synthese zugrunde liegt, arbeitet die im Reface DX verwendete FM-Synthese additiv. Sie basiert im einfachsten Fall auf einem Oszillator mit einer Sinusschwingung, dessen Frequenz von einem weiteren Oszillator - dem Modulator - beeinflusst wird. Dadurch entstehen Obertonspektren abhängig von der Frequenz des Modulators im Verhältnis zum Oszillator. Der 4-operatorige Reface DX spielt klanglich auf hohem Niveau und hat sogar Effekte an Board.

Preis

Yamaha Reface DX: 315 Euro

Yamaha Reface CS

Die Reface-Serie umfasst vier kleine Keyboards, die sich jeweils einem Klassiker aus dem Hause Yamaha widmen. Der Reface CS ist ein achtstimmig polyphoner, virtuell-analoger Synthesizer, der den Geist der ehrwürdigen CS-Serie rund um den CS-80 wiederbeleben soll. Er bietet direkten Zugriff auf alle Parameter, darunter den Oszillator mit fünf Konfigurationen und das resonanzfähige Filter. Beim Reface CS steht die spontane, einfache Bedienung und Programmierbarkeit im Vordergrund. Dass der Synthesizer leider keine internen Speicherplätze besitzt, kann man daher in den meisten Fällen verschmerzen.

Preis

Yamaha Reface CS: 329 Euro

Korg Microkorg

Der virtuell-analoge Microkorg wird seit mehr 15 Jahren produziert, länger als jeder andere derzeit erhältliche Großserien-Synthesizer. Der moderne Klassiker machte nicht nur Minitasten salonfähig, sondern überzeugt bis heute mit einem sehr guten, vielseitigen Sound und einer einfachen, live-tauglichen Bedienung. Der integrierte Vocoder sorgte für eine Renaissance dieses Effektklassikers. So konnte der Microkorg das Spielzeug-Image bald ablegen und schaffte es mühelos in die Setups vieler Profi-Keyboarder und in die Studios dieser Welt.

Preis

Korg Microkorg: 329 Euro

Novation Mininova

Die Mininova ist Novations Antwort auf den Dauerbrenner Microkorg. Das Konzept ist das gleiche: Ein kompakter, polyphoner, virtuell-analoger Synthesizer mit integriertem Vocoder. Bei den Leistungsdaten schlägt die Mininova den Microkorg aber mühelos: Bis zu 18 Stimmen Polyphonie, 512 Patch-Speicherplätze und ein potenter Arpeggiator stehen auf dem Datenblatt. Der Filter Cutoff ist stets im direkten Zugriff, die wichtigsten anderen Parameter lassen sich über eine Matrix mit vier weiteren Drehknöpfen schnell anpassen. Mit der „Animate“-Funktion kann man per Knopfdruck abrufbare Soundveränderungen definieren.

Preis

Novation Mininova: 359 Euro

Novation Bass Station II

Die Novation Bass Station II ist ein sehr flexibler, analoger Monosynth zu einem attraktiven Preis. Aus ihren zwei Oszillatoren und dem Suboszillator holt die Bass Station II dank verschiedener Filter-Charakteristiken, Ring Modulator, Sync und Filter FM eine große Soundvielfalt. Auch ein Arpeggiator und ein Step Sequencer sind an Bord und alles lässt sich über MIDI steuern. Die Bass Station II erfindet das Rad nicht neu, bringt aber fast alles mit, was ein analoger Monosynth heutzutage leisten sollte.

Preis

Novation Bass Station II: 389 Euro

Yamaha MX49 V2

Die überarbeitete Version 2 der Yamaha MX-Serie bringt eine Reihe neuer Features gegenüber der MX-Ursprungsserie inklusive der Möglichkeit sich via USB Plug & Play einfach mit PC, Mac und Apple iPad verbinden. Mit der FM Essential iOS App für das iPad stehen ab 256 FM-Sounds zur Verfügung, die durch eine FM-Engine mit vier Operatoren (wie DX100 und Yamaha Reface DX) erzeugt werden. Kombiniert mit der integrierten AWM2-Engine, die 1.000 Preset-Sounds bereitstellt, bietet der MX49 V2 jede Menge Soundmaterial, das an die zentralen Klangeigenschaften der Yamaha MOTIF-Serie erinnert. Wer mit dem Instrument im eigenen Home-Recordingstudio tätig ist, kann mit dem integrierten bi-direktionalen USB Audio-/MIDI-Interface durch eine simple Verbindung zum verwendeten Rechner, die benötigte Kommunikation zwischen Instrument und Aufnahmemedium herstellen. Neben integrierten Effekten bietet das MX49 V2 eine 128-stimmige Polyphonie ist darüber hinaus 16-fach multi-timbral nutzbar.

Preis

Yamaha MX 49 V2: 444 Euro

Yamaha MX49 V2    (Produktseite auf thomann.de)

Korg Microkorg S

Der virtuell-analoge Microkorg wird seit über 15 Jahren produziert, länger als jeder andere derzeit erhältliche Großserien-Synthesizer. Der moderne Klassiker machte nicht nur Minitasten salonfähig, sondern überzeugt bis heute mit einem sehr guten, vielseitigen Sound und einer einfachen, live-tauglichen Bedienung. Der integrierte Vocoder sorgte für eine Renaissance dieses Effektklassikers. So konnte der Microkorg das Spielzeug-Image bald ablegen und schaffte es mühelos ins Setup vieler Profi-Keyboarder. Mit dem Microkorg S gibt es seit einiger Zeit eine überarbeitete Auflage in einem schicken weißen Design mit einigen neuen Features. Damit dürfte die Erfolgsstory auch in Zukunft nicht so schnell aufhören.

Preis

Korg Microkorg S: 499 Euro

Behringer Vocoder VC340

Behringer hat sich in dieser Zeit dem Retrokult verschrieben und bringt mit dem Vocoder VC340 - neben einigen anderen ikonischen Reinkarnationen - einen klassischen Vocoder/String Ensemble Synthesizer, der wie ein Clone des legendären Roland VP330 Plus aus dem Jahr 1979 ist.

Der originäre VP-330 ist seit seinem Erscheinen auch in Vangelis 'Musik prominent vertreten. Andere Künstler, die den VP-330 verwenden, sind Tomita, Kitaro, Mike Oldfield, Tony Banks, YMO und Laurie Anderson.

Der aktuelle Behringer Vocoder VC340 ist ein analoger Vocoder und String Ensemble Synthesizer, der "Human Voice" (Male und Female) und "Strings"-Sektionen für retrospektive Streicher- und Chor-Sounds bietet. Ausgerüstet mit einer 37-tastigen halbgewichteten und anschlagdynamischen Tastatur bietet er den Sound der 1980er Jahre.

Preis

Behringer Vocoder VC340: 499 Euro

Behringer Vocoder VC340    (Produktseite auf thomann.de)

+ Desktop-Synthesizer +

Korg Volca-Serie

Die Korg volca Serie ist ein Baukasten aus inzwischen sechs spezialisierten Maschinen. Alle haben einen integrierten Sequencer und lassen sich über Sync-Kabel unkompliziert synchronisieren. Die Serie begann mit dem Basssynthesizer volca bass, der Drummachine volca beats und dem 3-stimmig paraphonen Synth volca keys und wurde seitdem um den Sampler volca sample, den FM-Synth volca FM und den Kick- und Bass-Synth volca kick erweitert. Seit Kurzem gibt es mit dem volca mix auch ein spezialisiertes 4-Kanal-Mischpult, das einige Effekte bietet und auch die Master-Synchronisation übernehmen kann. Zwar kosten alle volcas zusammen deutlich über 500 Euro; da man sich aber schon aus zwei bis drei volcas ein inspirierendes Setup zusammenbauen kann, haben sie es trotzdem in diese Liste geschafft. 

Preise

volca Bass: 135 Euro
volca Beats: 135 Euro
volca Sample: 169 Euro
volca Kick: 119 Euro
volca Mix: 109 Euro
volca FM: 128 Euro
volca Keys: 138 Euro
volca Drums: 169 Euro
volca Modular: 199 Euro

Waldorf Streichfett

Der Waldorf Streichfett ist kein Allrounder und sicher nicht für alle interessant. Wer jedoch auf den Sound der String Machines der 1970er steht, kommt bei dem kleinen Kasten voll auf seine Kosten – der Streichfett ist eine Pad-Maschine par excellence. Durch die zusätzliche Solo-Abteilung ist er aber keineswegs auf Strings beschränkt und bietet deutlich mehr Soundvielfalt als die historischen Vorbilder. Die passenden Effekte wie Ensemble, Phaser und Reverb bringt er auch gleich mit. Durch die kompakte Größe, die übersichtliche Bedienung ist der Waldorf Streichfett eine Empfehlung für alle, die ihre Tracks mit charakterstarken Pads würzen möchten. Eine Tastaturvariante mit überarbeiteter Klangerzeugung und zusätzlichem Vocoder (Waldorf Streichfett STVC) ist obendrein erhältlich.

Preis

Waldorf Streichfett: 223 Euro

Moog Etherwave Theremini

Das Moog Etherwave Theremini ist ein Synthesizer, dessen Steuerung wie bei einem Theremin über zwei Antennen erfolgt. Die Klangerzeugung entspricht dabei nicht dem klassischen Theremin, sondern basiert auf der Synthesizer-App Animoog (Anisotropic Synth Engine) für das iPad. Bei dem rund 300 Euro teuren Theremini handelt es sich um ein Hybridinstrument aus Synthesizer und Theremin, das gemeinhin als eines der am schwierigsten zu erlernenden Instrumente gilt. 32 Presets bieten eine erfreulich große Bandbreite an Klängen, die von einer simplen Emulation des charakteristischen Theremin-Sounds („Classic Theremin“) bis hin zu Synthesizerklängen und allerlei Effektsounds reicht. 

Preis

Moog Etherwave Theremini: 299 Euro

Behringer Model D

Behringer mischt derzeit den Synthesizermarkt auf und macht dabei seinem Ruf als Preisbrecher alle Ehre. Nach dem erfolgreichen DeepMind ließ die Firma zur Superbooth 2017 einen Klon des berühmten Minimoog Model D folgen und stahl damit vielen traditionellen Herstellern die Schau. Inzwischen wurden die ersten Geräte ausgeliefert und der Billig-Minimoog konnte in freier Wildbahn beweisen, dass er trotz seines Kampfpreises einen sehr guten, authentischen Sound liefert. Behringer gab dem Model D einige zusätzliche Features mit, die das Original nicht bietet: So ist das Filter zwischen Tief- und Hochpass umschaltbar und es gibt an verschiedenen Stellen der Klangerzeugung die Möglichkeit, über Patchpunkte in den Signalfluss einzugreifen. Dadurch wird der „Boog“ auch für Besitzer eines Modularsystems interessant, in das sich der Synthesizer auf Wunsch direkt einbauen lässt. Zum gefroderten Preis kommt man dem Moog-Sound definitiv nicht näher.

Preis

Behringer Model D: 299 Euro

Behringer Neutron

Mit dem Neutron zeigte Behringer bereits während der Winter-NAMM 2018 einen semi-modularen Synthesizer, der für allerlei Diskussionsstoff in den Foren sorgte. Dabei handelt es sich um einen Synthesizer, der ein komplett neues Produkt ohne bekannte Vergangenheit ist und von den MIDAS Ingenieuren in Manchester/UK entwickelt wurden, die auch für die erfolgreiche DeepMind-Reihe verantwortlich sind. Schön hier, dass sich das Instrument nach Demontage des Gehäuses auch in einem Eurorack betreiben lässt. In seiner Anwendung ist der Neutron ein paraphonischer Synth mit zwei analogen Oszillatoren und rein analogem Signalweg, der eine semimodulare Architektur mit vordefinierten Routing bietet nebst analogem Delay. Den Sound kann man als durchaus fett bezeichnen und die schnellen Hüllkurven liefern Spielraum für viele klangliche Möglichkeiten.

Preis

Behringer Neutron: 299 Euro

Roland SH-01A

Auch ein Mitglied der Roland Boutique Serie hat es in diese Liste geschafft: Der SH-01A ist die Reinkarnation des analogen SH-101. Mit der ACB-Technik (Analog Circuit Behavior) wird das Verhalten der analogen Schaltkreise auf der Bauteilebene simuliert, um den Klang des Originals digital und authentisch nachzubilden. Das macht einige Funktionen möglich, die der analoge SH-101 nicht hatte: Im Gegensatz zum Original ist der SH-01A bis zu vierstimmig polyphon spielbar und verfügt über einen Unison Mode. Mit seiner direkten Bedienung und dem integrierten Step Sequencer ist der kleine Synthesizer eine Bereicherung für jedes Setup.

Preis

Roland SH-01A: 349 Euro

Roland SH-01A     (Produktseite auf thomann.de)

Moog Minitaur

Der Moog Minitaur ist der günstigste Weg zum originalen, fetten Moog-Sound. Der Urenkel des Taurus Bass-Synthesizers aus den 1970ern überzeugt mit einem extrem druckvollen, bassstarken Sound und einer sehr intuitiven Bedienung. Im Rahmen eines Updates bekam der Minitaur im letzten Jahr neue LFO-Wellenformen und Sample&Hold spendiert, was die klanglichen Möglichkeiten noch einmal erweitert hat.

Preis

Moog Minitaur: 419 Euro

Waldorf Blofeld

Man glaubt es kaum: Der Waldorf Blofeld durfte bereits sein zehnjähriges Jubiläum feiern. Dass der kompakte Desktop-Synthesizer zu einem solchen Dauerbrenner wurde, hat definitiv mit seinem tollen, vielseitigen Sound und seinen Möglichkeiten zu tun. Die Klangerzeugung ist eine Kombination aus virtuell-analog und Wavetable und knüpft damit an ältere Waldorf-Klassiker wie den Microwave und den Q an. Das spricht für eine große Soundvielfalt, sodass der Blofeld auch zehn Jahre nach seinem Erscheinen noch eine lohnenswerte Anschaffung ist.

Preis

Waldorf Blofeld: 439 Euro

Analogue Solutions Treadstone

Treadstone ist ein analoger und monophoner Desktop-Synthesizer, der analoge Effekte, Synthesizer und Sequenzer in kompakten Abmessungen (13 x 12 cm!) liefert, und das alles ohne Menüs und ohne Software. Die einzigen digitalen Elemente sind der integrierte Delay-Effekt sowie das verbaute MIDI-Interface. In seiner Rolle als autarkes Instrument sowie als Zuspieler für große Synthesizer liefert der analoge Treadstone Synth eine breite Soundpalette, die sich im Verbund mit modularen Synthesizern, wie auch im Studio hören lassen kann.

Preis

Analogue Solutions Treadstone: 499 Euro

Dreadbox Erebus V3

Wie schon bereits der Erebus 2, ist auch der Erebus in der dritten Generation ein klassischer semi-modularer analoger Synthesizer. Verglichen mit dem Erebus 2 hat sich bei dem Neuling einiges innerhalb der Funktionen, wie auch optisch verändert. Zu den Highlights zählen hier: Ein zusätzlicher Oszillator, ein Triple Ringmodulator, Hochpass-Filter, weitere Patch-Punkte und zusätzliche LFOs. Auch das Design wurde verändert, um es schmaler und kompakter zu halten. Es gibt aber auch beim Erebus in der Version V3 Dinge, die sich nicht geändert haben. Dazu gehört das fehlende Display, wie auch die Möglichkeit, Sounds abzuspeichern. Somit bleibt der Hersteller dem ursprünglichen Erebus-Konzept treu. Auch in der dritten Generation hat der Erebus nichts von seiner Ausstrahlung verloren. Dank des dritten Oszillators, einem interessanten Triple Ring Modulator, mehr Modulationsmöglichkeiten und einer erweiterten Patch-Matrix, ist der Erebus noch größer und vielseitiger geworden denn je.

Preis

Dreadbox Erebus V3: 499 Euro

Hinweis: Alle genannten Preise sind Straßenpreise (Stand: 18. Januar 2019).

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