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20.04.2019

Die besten Keyboard Workstations für Musiker und Produzenten

Alles über Keyboard Workstations

Welche Workstation ist die Richtige für mich?

Wer als Keyboarder schon vor den 1980er Jahren aktiv geworden ist, kann sich an Bühnenbilder professioneller und semi-professioneller Tastenspieler noch sehr gut erinnern: Der Keyboardbereich war immer gut bestückt. Eine Hammond nebst Leslie, ein japanischer E-Flügel des Typs CP-70 oder 80, ein Rhodes oder Wurlitzer E-Piano plus eine Ladung Synths aus amerikanischer oder japanischer Fertigung, die seinerzeit noch nicht unbedingt polyfon spielbar waren. Wer als Tastenspieler etwas auf sich hielt, der hat sich weder Kosten noch Aufwand erspart, um einen tollen Sound in das Band-Universum zu zaubern. 

Erst durch die ‚Geburt‘ der Keyboard Workstation hat sich im Leben des Keyboarders eine Menge verändert. Wie es dazu kam, und welche Workstations die Besten sind, erfahrt ihr in diesem Artikel.

Ein Blick in die Vergangenheit

Wie sah die Welt des Keyboarders früher aus?

Schaut man sich den Bühnenalltag des Keyboarders aus vergangenen Tagen an, wird schnell deutlich, welche Vorteile die neue Gattung 'Workstation' mit sich bringt. Nicht, dass in der Profi-Liga heute wenig Aufwand gefahren würde, das Gesamtbild des Keyboarders hat sich in den letzten über dreißig Jahren geändert.

Eine typische Anekdote aus vergangenen Tagen: Wenn es darum ging, dem Keyboarder zu helfen, das Equipment auf der Bühne zu platzieren, waren andere Bandmitglieder regelmäßig tief mit irgendwelchen Dingen beschäftigt. Eine Hammond oder der E-Flügel lassen sich nun mal nicht alleine schleppen. Das Gleiche galt natürlich auch für den Abbau. Auch musste der Band-Transporter eine Nummer größer ausfallen, um das Equipment des Tastenspielers zu transportieren. In diesen Zeiten konnten sich Keyboarder und Schlagzeuger die Hand reichen. Aber es sollte alles anders werden. Die Digitaltechnik ist im Vormarsch.

Einzug der Digitaltechnik

Was ändert sich im digitalen Zeitalter?

Als Mitte der 1980er Jahre die Digitaltechnik fulminant in die Tasteninstrumentwelt einzog, änderte ich so manches. Da gab es plötzlich einen DX-7, mit dem Yamaha die Welt der Klangemulationen auf ein neues Level hiefte, einen D-50 mit welchem Roland neue Klangwelten definierte und zum Schluss brachte Korg mit dem M1 die erste Workstation überhaupt in den Markt, die heute als Mutter aller Workstations gilt.

Korg‘s Idee war es, unterschiedliche Klangrichtungen mit nur einem einzigen Instrument zu realisieren und sich von den oft recht speziellen Klangeigenschaften bisheriger Synthesizer der damaligen Zeit abzuheben. Im Fall der M1 Music Workstation Fall sind das Synthesizer, Effektgerät, Drumcomputer und ein 8-Spur-Sequenzer in nur einem Instrument. Zur Klangerzeugung diente im M1 die sogenannte AI-Synthese eine Tonerzeugung auf digitaler Basis. Naturinstrumente, Synthesizer Sounds und noch viel mehr, sollten mit der Workstation reproduzierbar sein.

Dazu standen im M1 144 synthetische und gesampelte Wellenformen zur Verfügung, die nach dem Prinzip der subtraktiven Synthese weiterverarbeitet werden konnten: Pro Stimme dienten ein digitaler Tiefpassfilter (12dB, ohne Resonanz), drei vierstufige Hüllkurven und zwei einfache LFOs (Modulationsgeneratoren) zur Klangformung bereit. 

Für den finalen Mix ließen sich die so erzeugten Klänge durch zwei identische Effektprozessoren mit 33 Effektalgorithmen aufwerten. Der KORG M1 ist 16-stimmig polyphon und 8-fach multitimbral, kann also bis zu acht unterschiedliche Klänge gleichzeitig erzeugen. So wurde der komplette klangliche Aufbau der Korg M1 Music Workstation mit nur vier Megabyte Speicherplatz realisiert. Im gleichen Atemzug muss man aber auch sagen, dass Speicherplatz respektive Speichermedien in dieser Zeit enorm teuer war, sodass man mit Datenmengen sehr sparsam umgehen musste. Ganz im Gegensatz zu heute.

Die Idee, einen Sequenzer gleich mit zu integrieren, sollte es möglich machen mit diesem Instrument auch zu produzieren, denn die heute übliche Musikproduktion am Rechner, - damals z. B. noch mit dem bewährten ATARI 1040 ST - befand sich noch ganz am Anfang. So konnten Songs erstmals mit nur einem Instrument realisiert werden. Heute dient der integrierte Sequenzer als ‘Notizbuch’ um musikalische Ideen, mit den Möglichkeiten der Workstation, festzuhalten, um sie später am Rechner per Cubase, Logic & Co in ein finales Ergebnis zu formen.

Die M1 Music Workstation - zur Musikmesse Frankfurt in 1988 vorgestellt - entwickelte sich schnell zu einem Bestseller auf dem Weltmarkt und wurde im Zeitraum zwischen 1988 und 1994 produziert. In der Folgezeit traten auch andere Hersteller mit auf den Plan und stiegen in das lukrative Workstation-Konzept ein, das bis heute andauert. Schon das Thema, ein Tasteninstrument zu verwenden, bei dem alle Klänge sofort im Zugriff sind, gab den Impuls, das bisherige Keyboarder-Denken umzukrempeln: Warum muss man eigentlich das alte Equipment mitschleppen? Und, wie kann man leicht Musik produzieren?

Ganz so einfach war das Vorhaben dann doch nicht, denn nicht alle Workstations-Sounds damaliger Zeit waren so gut, dass man den Rest einfach zu Hause lassen konnte. Nach und nach reduzierte und änderte sich der Aufwand an Bühnenequipment selbst bei den Profis merklich, was ein Indiz für die fortschreitende Zeit und den technologischen Fortschritt bedeutete.

Heute, in einer Zeit, die von den Innovationen vergangener Jahre geprägt ist, bietet der Markt eine unglaubliche Vielfalt an elektronischen Tasteninstrumenten, die dem Keyboarder wie auf den Leib geschneidert scheinen. Darunter befinden sich auch die seit den 1980er Jahren entwickelten Workstations, deren Daseinsberechtigung aufgrund der Nachfrage bis heute gegeben ist. Und diese gibt es in unterschiedlichen Preisklassen und Ausführungen.

Keyboard Workstation als 'All-in-One' Lösung

Welche Vorteile bietet eine Keyboard Workstation?

Selbst im Retro-Trend zu analogen Tonerzeugungen und Speziallösungen im Modular-Synthesizerbereich, bieten Keyboard Workstations enorme Vorteile, wenn es heißt, der Band im Übungsraum, auf der Bühne und im Studio schnell die passenden Sounds anbieten zu können. Mit einem Gerät am Start zu sein, ist für viele eine praktische Lösung, um sich den Transport und Einsatz mehrerer spezieller Tonerzeuger zu ersparen. Die Workstation ist so konzipiert, dass sie die Klänge aller Instrumentenfamilien mit einem großen Querschnitt repräsentiert.

Auch Kombinationen und Splits nebst dem anschlagabhängigen Abrufen von Sounds (Velocity-Switch) stellen kein Problem dar. Obendrein bieten Workstations in der Regel einen internen 16-Spur Sequenzer zum Festhalten musikalischer Notizen, sind 16-fach multitimbral und haben eine umfangreiche Effektperipherie gleich mit an Board.

In der Oberklasse stehen für unterschiedliche Soundbereiche zudem eigene Tonerzeugungssysteme (Engines) bereit, die spezielle Möglichkeiten für das Erzeugen von Klängen verschiedenster Klanggenres bieten. Von der PCM-Tonerzeugung bis hin zum virtuellen Synthesizer reicht das Spektrum. Workstations der Oberklasse bieten obendrein einen Sampler nebst umfangreichen Bearbeitungsmöglichkeiten - und je nach Modell und Typ - auch einen internen Harddisk-Recorder.

Neben etlichen Spielhilfen bieten Workstations eine Vielzahl an Klangprogrammen nebst deren Kombinationen und können am Instrument selbst sehr umfangreich editiert werden. Einige Workstations verfügen auch über eine praktische Setlisten-Funktion, um im Live-Einsatz schnell an die gewünschten Sounds zu gelangen, und sind in verschiedenen Tastaturgrößen (61 - 88 Tasten) erhältlich.

Die Workstation gilt als ‘All-in-One’-Lösung im Bereich der elektronischen Tasteninstrumente, die ein breites Einsatzfeld garantiert.

Quick Facts: Keyboard Workstation

Was ist eine Keyboard Workstation?

Die Keyboard Workstation ist eine besondere Art des Synthesizers, dessen spezieller Aufbau es ermöglicht, Klänge aus dem Bereich aller Instrumentengattungen mit nur einem Instrument zu reproduzieren, sie in unterschiedlichen Kombinationen zu spielen und per Sequenzer intern aufzuzeichnen. Workstations bieten eine Vielzahl an Spielhilfen, manche von ihnen einen integrierten Sampler für die individuelle Soundgestaltung. Workstations sind in unterschiedlichen Preisklassen und Ausstattungen erhältlich und eignen sich für den Live- sowie den Studioeinsatz.

Welche Hersteller bieten Keyboard Workstations?

Keyboard Workstations, auch Synthesizer Workstation oder Music Workstation genannt, werden von Yamaha, Korg und Roland angeboten.

Wichtige Ausstattungsmerkmale in Kurzform

  • All-in-One Konzept
  • Flexibles Einsatzgebiet garantiert
  • Sounds aus allen Bereichen vorhanden
  • Sounds in vielen Konstellationen spielbar
  • 16-fach multitimbral
  • Viele hochwertige integrierte Effekte
  • Komplexe Klangbearbeitungsmöglichkeiten
  • Unterschiedliche spezialisierte Tonerzeugungen/Soundengines (je nach Ausführung)
  • Interner Sequenzer
  • Interne Appegiatoren
  • Umfangreiche Spielhilfen (Potis, Slider, Buttons, Pads)
  • Masterkeyboard-Funktionalität
  • Unterbrechungsfreies Umschalten von Sounds (je nach Ausführung)
  • Integrierter Sampler (je nach Ausführung)
  • Interner Harddisk-Recorder (je nach Ausführung)
  • Setlisten-Funktion für den Live-Betrieb (je nach Ausführung)
  • Tastaturgrößen von 61 bis 88 Tasten

Warum sollte ich eine Keyboard Workstation verwenden?

Keyboard Workstations sind wahre Alleskönner. In der Regel sind sie in verschiedenen Tastaturgrößen erhältlich, wodurch sie in unterschiedlichste Bühnen- und Studioszenarien integriert werden können. Workstations sind universelle Soundlieferanten und bieten enorme Möglichkeiten zur eigenen Soundgestaltung. Durch interne MIDI-Aufzeichnungsmöglichkeiten lassen sich sogar eigene Songs vorproduzieren. Dazu bieten Workstations im Profi-Segment zusätzlich Audio- und Harddisk-Rekorder für eigene Vorproduktionen. Einige Workstations sind zudem mit integrierten Samplern ausgestattet, die enorme Möglichkeiten für eine individuelle Klanggestaltung eröffnen.

Lässt sich mit einer Keyboard Workstation Platz sparen?

Durch den technischen und klanglichen Aufbau bieten Workstations ein riesiges Angebot an Sounds aus allen Instrumentenbereichen. Die gebotenen Klänge lassen sich in allen möglichen Konstellationen spielen. Ob übereinandergeschichtet (Layer), auf unterschiedliche Tastaturbereiche verteilt (Split), oder durch die Anschlagshärte gewechselt (Velocity Switch), diese Funktionen gehören zur Grundausstattung. Je nach Tastatur-Ausführung lassen sich viele Spielvarianten schon einfachst mit nur einem einzigen Instrument realisieren. Das spart eine Menge Platz auf der Bühne, dem Studio und im Bereich der Transportlogistik.

Lässt sich eine zweite Tastatur an die Keyboard Workstation anschließen?

An eine Keyboard Workstation lässt sich via MIDI auch eine zusätzliche Tastatur anschließen, die z. B. die Workstation-Tonerzeugung auf einem separaten MIDI-Kanal ansteuert. Hier kann das Synth-Solo auf der externen Tastatur gespielt werden, während die Workstation-Klaviatur zum Spielen von Pads verwendet wird. Diese Vorgehensweise ist dann interessant, wenn z. B. eine Keyboard Workstation mit geringem Tastenumfang gewählt wird, bei welcher die Spielbereiche für beide Hände innerhalb eines gewählten Split-Sounds stark eingeschränkt sind. Natürlich kann/können auch ein zusätzliches/weitere Keyboard(s) je nach Gusto völlig autark eingesetzt werden. Der Möglichkeiten gibt es hier viele. Es lassen sich z. B. auch preisgünstige USB/MIDI Keyboard Controller verbinden, die viele weitere Möglichkeiten bieten.

Tipps zur Wahl der ‚eigenen‘ Keyboard Workstation

Wie finde ich meine Workstation?

Das Marktangebot der Keyboard Workstations teilt sich in unterschiedliche Preisbereiche, sodass für jede Anforderung und jedes Portemonnaie, das geeignete Instrument gefunden werden kann. Oft entscheiden individuelle Vorlieben für Hersteller und Basissound schnell, welches Instrument es sein muss. Andere entwickeln anhand der gebotenen Spezifikationen besondere Vorlieben. Grundsätzlich sei jedem ans Herz gelegt, sich seine Favoriten einmal aus der Nähe anzusehen und anzuspielen. In der Regel entwickeln sich gerade im visuellen und haptischen Kontakt neue Eindrücke, die das bedruckte Papier nicht hergibt.

Tipps zum Testen und Checken:

  • Sounds nicht einfach ‚durchswitchen‘. Verwendet beim Durchspielen der Sounds auch die gebotenen Spielhilfen (Joystick, Mod-Wheel, Ribbon, Potis, Switches, Fader… etc.), denn diese können das vorliegende Klangbild enorm verändern. Spielt auch die Klänge der unterschiedlichen Modi nach diesem Muster.
  • Wie fühlt sich die verbaute Tastatur an? Setzt sie das Gespielte perfekt um? Durch unterschiedliche Tastaturqualitäten werden bereits Anwender-Schwerpunkte gesetzt. Eine 88-tastige Klaviatur mit Hammermechanik richtet sich prioritär an Pianisten, leicht gewichtete Synth-Tastaturen an die, die eher solistisch unterwegs sein wollen, wobei das Eine das Andere nicht ausschließt.
  • Genügt der Sound meinen Ansprüchen? Auf welche Sounds lege ich besonderen Wert? Klingen die favorisierten Sounds so, wie sie sollen? Spielt hier einmal die Klänge an, die für eure Musikbereiche große Wichtigkeit haben und achtet auf deren Klangeigenschaften. Schaut auch nach den Möglichkeiten Sounds im Detail zu bearbeiten.
  • Wie klingen die Effekte? Wie viele Effekte lassen sich in Serie und/oder parallel schalten? Für den, der eigene Sounds programmieren möchte, sind flexible Effektroutings ein Muss.
  • Bietet die Workstation genügend Einzelausgänge, sodass einzelne Sounds ggf. separat an den Mixer ausgegeben werden können?
  • Wie sieht es mit den Masterkeyboard-Funktionen aus? Kann ich auch separates MIDI-Equipment problemlos ansteuern und mit den gebotenen Controllern steuern?
  • Wird ein integrierter Sampler gewünscht, sollte der auch direkt am Instrument mit den Basisfunktionen zur Samplebearbeitung ausgerüstet und bedienbar sein.

Die genannten Punkte lassen sich noch beliebig erweitern und stellen in ihrer Basis nur eine Anregung zum persönlichen Test des Instruments dar, mit dem man liebäugelt. Lieber einmal genauer hinsehen, als sich hinterher ärgern.

Welche sind die besten Keyboard Workstations im Markt?

Um euch die Top-Workstations des Marktes zu präsentieren, haben wir das Marktangebot in drei Gruppen unterteilt.

Die Top Keyboard Workstations im

  • Hi-End Segment
  • Mittelfeld-Segment
  • Basis-Segment

Jede Gruppe für sich bietet Instrumente unterschiedlicher Hersteller, die je Modell mit gleicher Ausstattung, aber unterschiedlicher Tastaturgröße angeboten werden. Je nach gewählter Tastaturvariante rücken manche Produktversionen des Mittelfelds auch in einen Preisbereich unter 1.000 Euro, wodurch sie automatisch zum Basis-Segment gehören. Diese übernehmen dann die Bewertung der tastaturgrößeren Pendants aus dem vorangestellten Mittelfeld-Segment. 

Auswahlkriterien für die Toplisten sind u. a. innovative Lösungen und technische Möglichkeiten, die weit über die Eigenschaften eines ROM-Players hinausgehen, Klangqualität, besondere Ausstattungsmerkmale, der Beliebtheitsgrad und das Testergebnis.

Die Top Keyboard Workstations im Hi-End Segment

Preisbereich: Von ca. 2.500 € bis über 3.000 €

Korg Kronos 2015

Der Korg Kronos gilt unter Keyboardern seit Jahren als eine der Synthesizer-Workstations schlechthin. Mit der  Version 2015 bringt Korg die mittlerweile dritte Generation des hochgelobten und äußerst erfolgreichen Instruments in den Markt. Ausgerüstet mit neun unterschiedlichen Soundengines und Harddisk-Recorder ist der Kronos 2015, wie seine Vorgänger, in drei Größen mit 61, 73 und 88 Tasten erhältlich.

Yamaha Montage

Nachdem der Motif lange Zeit als eine der Top Synthesizer Workstations galt, löst Yamaha den Dauerbrenner mit dem neuen Spitzenmodell Montage ab, der die Profi-Riege der Keyboard Workstations mit tollen Features bereichert. Neben der weiterentwickelten Klangerzeugung des Motif, bringt Yamaha auch die FM-Synthese des legendären DX7 in den Montage.

Die Top Keyboard Workstations im Mittelfeld-Segment

Preisbereich: Von ca. 1.000 € bis 2.000 €

Yamaha MODX

Der MOXF, lange Zeit im Mittelfeld der Workstation-Welt präsent, erfährt durch den MODX einen würdigen Nachfolger, der zudem das Klangmaterial des großen Bruders Montage bietet und die FM-Synthese in die Mittelklasse der Yamaha-Synths zurückbringt. Zudem ist der MODX eigentlich ein kleiner MONTAGE, denn er bietet nicht nur dieselben Sounds, sondern auch dieselben elementaren Bedienelemente wie Touch-Display und Super Knob.

Korg Krome EX

Mit der Korg Krome EX Music Workstation erhält der kleine Bruder des Korg Kronos ein aktuelles Facelift. Das namenserweiternde Kürzel 'EX' steht dabei für „Extended“, was den KROME um eine Reihe an Sounds und Drums aus dem EDM- und Dance-Bereich erweitert. Der Korg Krome EX ist eine Workstation im preislichen Mittelfeld, welche den bisherigen Krome ersetzt und eine Menge an aktuellen Sounds liefert.

Roland Juno-DS

Mit dem Juno-DS hat Roland einen vielseitig einsetzbaren Allround-Synthesizer mit Workstation-Charakter im Portfolio, der vor allem durch seine zahlreichen Features punktet und ein solider Alleskönner ist und zudem einen Mikrofoneingang nebst integriertem Vocoder, eine Sample-Import-Funktion sowie das Phrase-Pad, mit dem man schnell Patterns und Samples abspielen kann, bietet.

Korg KROSS 2

Der Korg Kross 2 ist leicht und bietet live und im Studio viele Möglichkeiten zu einem günstigen Preis. Der Kross 2 ist eine Basis-Workstation, dient als Klangerweiterung im Keyboardkontext wie auch als kreatives Add-on im Studio. Der Kross 2 bietet einen großen Soundspeicher, einen Pad-Sampler, Realtime-Controls und weitere interessante Feature. Ein echter Allrounder für einen großen Einsatzbereich. 

Roland FA

Der Roland FA ist eine Synthesizer Workstation, der mit einer hochwertigen Soundauswahl, darunter auch SuperNATURAL-Klänge, punktet und umfangreiche Einstellmöglichkeiten bietet. Eine unkomplizierte Erstellung von Splits und Layers sowie die Favoritenliste für den Bandgebrauch, machen den 'FA' zu einem praktischen Tool für den Live-Einsatz. Zudem ann das Instrument auch als DAW-Remote und Audio-Interface eingesetzt werden.

Die Top Keyboard Workstations im Basis-Segment

Preisbereich: Unter 1.000 €

Unsere Empfehlungen: Basis Keyboard Workstations 2019

Die zum Basis-Segment gehörenden Keyboard Workstations werden an dieser Stelle nur namentlich erwähnt. Diese rekrutieren sich aus den kleinsten Tastaturvarianten (61-Tasten) einiger Produkte des Mittelfeld-Segment. Deren Bewertung entspricht der der größeren Tastaturausführungen.

 

Korg Krome EX-61      Produktseite auf thomann.de
Roland Juno-DS 61      Produktseite auf thomann.de
Korg Kross 2-61      Produktseite auf thomann.de

Schlusswort

Wer die Wahl hat, hat die Qual. Das war schon immer so. Das Marktsegment im Bereich der Synthesizer ist extrem umfangreich geworden, sodass man bei der Wahl des eigenen Instruments oft nicht den Wald vor lauter Bäumen sieht. Die praktischen Keyboard Workstation repräsentieren hier nur einen Bereich des umfänglichen Marktangebots. Bei wem das Geld im Portemonnaie einfach nur so zu wachsen scheint, der kann sich durch die hochpreisigen Keyboard Workstations inspirieren lassen und liegt mit seiner Entscheidung garantiert nicht falsch. Allen Anderen sei geraten, durch ausgiebiges Testen, das Instrument zu finden, mit dem sich die selbst gesetzten Ziele am besten realisieren lassen. Und selbst die preisgünstigeren Varianten des Mittelfelds bieten selbst für echte Nerds wahre Spielwiesen.

Viel Spaß beim Ausprobieren!

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