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5 Tricks, die dich wie Guthrie Govan klingen lassen

Sicherlich gehört Guthrie Govan zu den beeindruckendsten Neulingen der Gitarrenszene der letzten 10 Jahre. Glaubte man, dass nach den Gitarrenhelden der 80er und 90er wie z.B. Steve Vai, Malmsteen, Van Halen oder John Petrucci keine großen Überraschungen mehr zu erwarten seien, bewies der Brite, dass gitarristisch noch lange nicht das Ende der Fahnenstange erreicht ist.

(Bild: © Charvel.com)
(Bild: © Charvel.com)


Guthrie ist ein ziemlich kompletter Gitarrist, der alle Techniken und Stilistiken in beeindruckender Weise beherrscht. Daher fällt es auch schwer, nur fünf Einzelelemente seines Könnens herauszupicken.
Dennoch möchte ich euch zumindest eine Handvoll Bausteine aufzeigen, auf die Guthrie Govan gerne zurückgreift.

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1. Legatoläufe mit Chromatik

In dieser Line findet ihr gleich einige Prinzipien seines Stils. Zum einen benutzt Govan gerne chromatische Füllnoten, inklusive der Bluestonleiter, was natürlich auch sehr kompakte Fingerings ermöglicht. Govan setzt für diverse Fingerkombinationen auch gerne den Ringfinger ein, wo man nach Schulfingersatz eher zum kleinen Finger greifen würde und verbindet die Lagen mit Slides.
Den Abschluss des Laufes macht ein Arpeggiofingersatz, kombiniert mit einem Slide, das in einem Bending endet.

Legatoläufe mit Chromatik
Legatoläufe mit Chromatik
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Legatoläufe mit Chromatik

2. Slide-Bend Kombinationen

Auch ein typisches Stilelement von Guthrie, wie es auch im Lick 1 eingebettet ist: Ihr slidet in ein großes, steigendes Intervall und setzt auf die Zielnote ein Bending:

Slide-Bend Kombinationen
Slide-Bend Kombinationen
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Slide-Bend Kombinationen

3. Arpeggios mit Tapping from Nowhere

Da Guthrie nach eigener Aussage nicht auf den Sound von Sweeppicking steht, weicht er zum Spielen von Arpeggios auf Tappingfingersätze aus. Hier findet ihr ein C#m7-Arpeggiofingersatz, beginnend mit der kleinen Septime. Ihr erhaltet einen identischen Fingersatz, der auf der E-, D- und B-Saite wiederholt oder variiert wird.
Der erste Ton pro Saite, also die Septime, wird durch ein “tapping from nowhere” erzeugt, d.h., ihr klopft mit dem Zeigefinger der Greifhand auf die E-Saite, was sicherlich am Anfang etwas Übung verlangt. Um unerwünschte Nebengeräusche zu eliminieren, setzt Govan am Sattel entweder ein Haargummi oder ein Fret Wrap ein.

Arpeggios mit Tapping from Nowhere
Arpeggios mit Tapping from Nowhere
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Arpeggios mit Tapping from Nowhere

4. Blueslicks mit Chromatik

Govan besitzt sehr fundierte Bluesroots und setzt die Bluesscale auf seine ganz besondere Art im Solospiel ein. Häufig kommt es dabei zu einer Skalenmixtur aus Bluesscale, mixolydisch und einer gehörigen Portion Chromatik, wobei er auch außergewöhnliche Fingersätze und Sprünge nicht meidet.

Blueslicks mit Chromatik
Blueslicks mit Chromatik
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Blueslicks mit Chromatik

5. Horizontale Legatoläufe mit Slides

Viele Läufe finden bei Govan horizontal auf einer Saite statt und werden mit Slides verbunden. Dabei können auch mal rhythmische Kuriositäten, wie hier Quintolen, entstehen. Mein Tipp: Konzentriert euch primär auf die schweren Zählzeiten und “quetscht” die Noten so in den Beat, dass die Downbeats korrekt fallen.

Horizontale Legatoläufe mit Slides
Horizontale Legatoläufe mit Slides
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Horizontale Legatoläufe mit Slides

Und nun viel Spaß mit den Guthrie Govan Licks!

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Nachfolgend findet ihr die weiteren Teile der Workshopreihe:

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(Bild: © Charvel.com)

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von Haiko Heinz

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