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5 Tricks, die dich wie Steve Vai klingen lassen

Steve Vai gehört sicherlich zu den gitarristischen Lichtgestalten der 80er und 90er Jahre. Auch wenn diese Jahrzehnte mit Virtuosen nicht gerade geizten, so sticht Vai durch seine extravagante Spielweise, seine enorme Musikalität und seinen ganz eigenen Sound sicherlich aus der Gruppe der meisten Shredder heraus.

(Credits Foto Steve Vai: Sony – „Real Illusions: Reflections“ (2004) Foto 2 – Foto: Larry Dimarzio) (Credits Hintergrundbild: shutterstock – 605809514 – Urheber: photonova)


Zwar ist Steve Vais Spiel extrem facettenreich, aber trotzdem gibt es ein paar Trademarks, die sehr deutlich seine Handschrift tragen, und die möchte ich euch zeigen.
Übrigens: Wer sich noch etwas tiefer mit Steve Vais Spiel beschäftigen möchte, kann hier fündig werden:

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1. Repeating-Pattern

Vai setzt sehr häufig Stretchpentatonik Repeating-Pattern ein und die Soli von Stücken wie “Elephant Gun”, “Perfect Timing” u.v.m. beinhalten beispielsweise das folgende Lick. Wenn ihr die Picking-Angabe beachtet, geht das Lick wesentlich leichter von der Hand, als es zunächst klingt.

Repeating-Pattern
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Repeating-Pattern

2. Horizontal verschobene Skalen-Pattern

Häufig findet man in der Tonleiter identische Fingersätze, die sich sehr ökonomisch über das ganze Griffbrett verschieben lassen. Ein Trick, von dem Vai gerne Gebrauch macht. Hier ist nur eines von vielen möglichen Beispielen, das sich auf alle Fingerings oder Arpeggios übertragen lässt.

Horizontal verschobene Skalen-Pattern
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Horizontal verschobene Skalen-Pattern

3. Sweeps mit Slides

Wenn Vai sweept, so tut er das häufig im Verbund mit Slides über große Intervalle, die der Phrase etwas Kreischendes und Furioses verleihen. Das folgende Lick bewegt sich in einem Cmaj9 Arpeggio-Shape, das auch sehr gut über einem Am-Groove angewendet werden kann:

Sweeps mit Slides
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Sweeps mit Slides

4. Stretch-Pentatonik

Steve nutzt gerne das gesamte Griffbrett und generiert damit Läufe, die quer durch alle Positionen gehen. Das folgende Lick beginnt mit einer Em-Stretchpentatonik, die nach unten geslidet wird und damit ein ziemlich großes Intervall umreißt. Den Abschluss macht ein Em-Arpeggio.

Stretch-Pentatonik
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Stretch-Pentatonik

5. Whammy-Bar Tricks

Was wären die 80er ohne den Jammerhaken! Auch wenn Eddie Van Halen hier bereits einige Tricks auf Lager hatte, setzt Vai das Floyd-Rose-Tremolo noch konsequenter in seiner Phrasierung um und macht es damit zu einem wichtigen Artikulationsmittel seines Stils. Hier seht ihr gleich drei Tricks: Zu Beginn die “Wang Bar Dips”, bei denen ihr den Ton, anstatt ihn anzuschlagen, durch Herunterdrücken des Vibratohebels erzeugt. Beim anschließenden “Flutter” lasst ihr den Vibratohebel “schnalzen”, sodass ein Geräusch entsteht, als ob ihr ein Lineal an der Tischkante schnarren lasst. Zum Abschluss kommt die klassische “Divebomb”, die ihr in einen Flageolett-Ton releast:

Whammy-Bar Tricks
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Whammy-Bar Tricks

Und nun viel Spaß mit Steve Vai!

Nachfolgend findet ihr die weiteren Teile der Workshopreihe:

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(Credits Foto Steve Vai: Sony - „Real Illusions: Reflections“ (2004) Foto 2 - Foto: Larry Dimarzio) (Credits Hintergrundbild: shutterstock - 605809514 - Urheber: photonova)

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von Haiko Heinz

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