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Die 10 besten Rock Solo Pattern – Gitarren-Workshop

Rock Solo Pattern und Licks sind die Basis-Ausstattung für jeden improvisierenden Gitarristen. In unserem Improvisations-Workshop präsentieren wir euch 10 der beliebtesten Rock Solo-Licks von Gitarristen wie Santana, Chuck Berry, Yngwie Malmsteen, Jimi Hendrix und Co. in Noten und Tabs. Audios in Original-Tempo und Slo Mo gibt es natürlich oben drauf.

Foto: © FlexDreams , fotolia.de
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In diesem Zusammenhang möchten wir euch noch einmal auf unser Special “Die 5 besten Rock-Skalen” hinweisen. Hier findet ihr die Griff-Diagramme der wichtigsten Rock-Tonleitern in einem praktischen PDF zum Ausdrucken und Mitnehmen.
Bevor wir einsteigen, habt ihr jetzt noch die Möglichkeit, euch die in diesem Workshop vorgestellten Licks in einem einzigen PDF herunter zu laden. Auf diese Weise habt ihr die Pattern jederzeit im Zugriff.

Rock Lick 1

In unserem ersten Lick findet ihr ein klassisches Repeating Pattern, wie es gerne von “Old School” Rockern (aber auch von neueren Spielern wie z.B. Randy Rhoads) benutzt wurde. Mit der Note f# machen wir einen kurzen Abstecher in die dorische Tonleiter.

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Rock Lick 1 – Audio Rock Lick 1 – Slo Mo

Rock Lick 2

Lick 2 ist ebenfalls ein “Repeating Pattern” alter Schule und steht ganz in der Chuck Berry Tradition. Das Tonmaterial beschränkt sich hier auf die Am-Pentatonik:

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Rock Lick 2 – Audio Rock Lick 2 – Slo Mo

Rock Lick 3

In Lick 3 habe ich Elemente der Bluesscale und der dorischen Tonleiter miteinander kombiniert. Ein Trick, den sich seinerzeit schon Ritchie Blackmore gerne zu Nutze machte:

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Rock Lick 3 – Audio Rock Lick 3 – Slo Mo

Rock Lick 4

Lick 4 arbeitet ausschließlich mit der dorischen Skala – ein Modus der sehr gerne von Carlos Santana verwendet wird. Kombiniert ihr das Lick mit ein paar vorgezogenen Noten, bekommt ihr relativ schnell einen Hauch des Latinrock-Feels des Maestros.

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Rock Lick 4 – Audio Rock Lick 4 – Slo Mo

Rock Lick 5

Mit Lick 5 machen wir einen Abstecher in das Tonmaterial der aeolischen Skala – eine Tonleiter, die sowohl von Gitarristen wie Mark Knopfler, David Gilmore als auch Neoklassikern wie Blackmore gerne gespielt wird:

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Rock Lick 5 – Audio Rock Lick 5 – Slo Mo

Rock Lick 6

Lick 6 verbindet eine Stretchpentatonik mit der None B im 12. Bund der A- Saite, d.h. wir können dieses Lick sowohl im aeolischen, als auch im dorischen Kontext verwenden. Dieses Pattern finden wir in ähnlicher Art und Weise in einigen Dann Huff-Soli

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Rock Lick 6 – Audio Rock Lick 6 – Slo Mo

Rock Lick 7

Die in Lick 7 verwendete harmonische Molltonleiter finden wir sehr häufig bei Gitarristen wie Yngwie Malmsteen. Die Scale wird gerne über Dominanten nach Moll gespielt, doch auch über einem Am-Akkord macht das folgende Lick eine gute Figur:

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Rock Lick 7 – Audio Rock Lick 7 – Slo Mo

Rock Lick 8

In Lick 8 finden wir eine Art des Bendings, wie man es zum ersten Mal von Jimi Hendrix gehört hat. Wir ziehen die hohe E-Saite hoch und benden dabei die B-Saite gleichzeitig einen Ganzton mit rauf, dann klappen wir den Bendfinger auf die B-Saite um, und lassen diese wieder auf den 15. Bund zurück. Der Rest des Licks bleibt in der Am Pentatonik.

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Rock Lick 8 – Audio Rock Lick 8 – Slo Mo

Rock Lick 9

In Lick 9 begegnet uns die Verquickung der Am Pentatonik mit einem G- Dur Arpeggio, was dem Lick einen sehr lyrischen Sound verleiht. Versucht die Halbtöne mit Slides zu verbinden:

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Rock Lick 9 – Audio Rock Lick 9 – Slo Mo

Rock Lick 10

Lick 10 kombiniert die Am aeolisch- bzw. dorisch-Tonleiter mit Legatospiel und Arpeggioelementen, wie es von vielen modernen Gitarristen wie z.B. Guthrie Govan praktiziert wird. Achtet vor allem darauf, dass der Lagenwechsel sauber von statten geht.

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Rock Lick 10 – Audio Rock Lick 10 – Slo Mo

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von Haiko Heinz

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