Kickstart Logic Workshop #1 – Die Basics

MIDI-AUFNAHME
Instrument auswählen
Logic beinhaltet eine große Zahl von Software-Instrumenten. Darunter sind zum Beispiel verschiedene Synthesizer, einige Simulationen von klassischen Tasteninstrumenten wie Rhodes und Hammondorgel, ein Sampler und ein Drumcomputer. Diese Instrumente verwenden den Prozessor des Computers, um Klänge zu erzeugen – daher der Begriff „Software-Instrument“. Mit der mitgelieferten Ausstattung von Logic kann man für den Anfang gut arbeiten. Es ist aber auch möglich, Logic mit weiteren Software-Instrumenten zu erweitern (dazu mehr in einer der nächsten Folgen).
Die Software-Instrumente werden über MIDI gesteuert. Das bedeutet, dass wir sie über unser MIDI-Keyboard spielen können. Logic zeichnet bei einer solchen MIDI-Aufnahme nicht etwa die tatsächlichen Schallwellen auf, sondern nur Steuerdaten – also Informationen darüber, welche Note zu welchem Zeitpunkt wie lange und wie laut abgespielt werden soll. Bei der Wiedergabe werden die so gespeicherten Noten dann von den Software-Instrumenten in Klänge verwandelt. Der Vorteil dieses Prinzips ist, dass wir Noten auch nach dem Einspielen noch bearbeiten, ändern, transponieren, verschieben, kopieren und löschen können, und auch noch nachträglich ein anderes Tempo und einen anderen Klang für die Wiedergabe einstellen können. Außerdem belegen MIDI-Daten im Unterschied zu Audioaufnahmen kaum Speicherplatz auf der Festplatte.
Zunächst müssen wir uns jetzt für ein Software-Instrument und einen Klang entscheiden. Dazu gibt es zwei Möglichkeiten: Den Medien-Browser und den klassischen Weg über den Kanalzug der Spur. Dem Medien-Browser werde ich eine der nächsten Folgen widmen, da er ein gewisses „Eigenleben“ hat und am Anfang etwas verwirren kann. Wir gehen für’s Erste den althergebrachten Weg und fügen das Software-Instrument direkt auf der Spur ein.
Am linken Bildschirmrand seht ihr zwei Kanäle des Logic-Mixers: die ausgewählte Spur (im Moment gibt es ja nur diese eine) und den Stereo-Ausgang, auf dem alle Spuren zusammenlaufen. So hat man die Einstellungen der angewählten Spur stets im Blick, ohne extra das Mischpult öffnen zu müssen. Wer diesen Bereich nicht sieht, kann ihn über das Menü Ansicht – Informationen öffnen.

Wenn wir nun mit der Maus auf das freie Feld unter „I/O“ klicken, öffnet sich eine Liste, die alle Software-Instrumente enthält. „I/O“ steht übrigens für „Input/Output“. Für jeden Kanal des Mischpults kann man in diesem Bereich einstellen, welches Signal hinein gehen soll (Input) und wohin es nach dem Durchlaufen des Kanals geschickt werden soll (Output). Und in diesem Fall soll eben unser Software-Instrument der Klanglieferant und damit der Input sein.

LOG1_AuswahlInstrument Bild

Wir wählen nun ein beliebiges Software-Instrument aus der Liste aus. Ich habe zum Beispiel das EVP88 genommen – ihr könnt aber natürlich auch ein anderes nehmen. Das EVP88 ist eine Simulation verschiedener elektrischer Pianos von Rhodes und Wurlitzer. Wenn wir das Instrument in der Liste auswählen, öffnet sich das Software-Instrument in einem eigenen Fenster.

LOG1_InstrumentFenster Bild

Jetzt müsstet ihr beim Spielen auf dem Keyboard etwas hören und den Pegelausschlag im Kanalzug beobachten können. Falls nichts zu hören ist, überprüft ihr am besten erst mal, ob die Systemlautstärke bzw. die Ausgänge eures Audio-Interface aufgedreht sind (je nachdem, ob ihr die eingebauten Anschlüsse des Computers oder ein Audio-Interface verwendet). Außerdem sollte natürlich eure Abhöranlage aufgedreht sein. Wenn immer noch nichts kommt, müssen wir sicherstellen, dass die MIDI-Daten des Keyboards auch wirklich in Logic ankommen. Das kann man einfach mit einem Blick in die Transportleiste am unteren Rand des Logic-Fensters kontrollieren. Dort, wo „Eingang“ steht, sollten beim Spielen die ankommenden Noten angezeigt werden. Passiert das nicht, ist entweder das Keyboard nicht richtig angeschlossen oder das MIDI-Interface nicht richtig installiert.

LOG1_MIDIInput Bild

Nun können wir noch ein Preset des geöffneten Instruments laden. Dazu klicken wir im oberen Bereich des Instrumentenfensters in das jetzt noch mit „default“ betitelte Feld. Es öffnet sich eine Liste mit allen voreingestellten Sounds des Instruments. In diesem Beispiel wählen wir den Klang „Stage Piano MkI“. 

LOG1_Presetauswahl Bild

Aufnahme
Wenn das Instrument ausgewählt ist und funktioniert, können wir mit der Aufnahme beginnen. Zunächst klicken wir mit der Maus in die untere Hälfte der Taktleiste, um die Aufnahmeposition festzulegen. In unserem Fall wäre das Takt 1. Durch Klicken und Ziehen kann man die Positionslinie hier an eine beliebige Stelle des Songs verschieben. Wichtig ist dafür, den unteren Bereich der Taktleiste zu verwenden. Die obere Hälfte, wo auch die Taktzahlen stehen, dient anderen Zwecken, doch dazu später mehr.

LOG1_Songposition Bild

Jetzt können wir den Aufnahmeknopf drücken. Wenn alles glatt läuft, wird Logic einen Metronom-Klick spielen, an dem wir uns orientieren können. Wenn ihr keinen Klick hört, öffnet ihr die Metronomeinstellungen so: Ablage – Projekteinstellungen – Metronom. In dem sich öffnenden Fenster kann man einstellen, ob der Klick während der Aufnahme, Wiedergabe oder auch nur während des Vorzählers spielen soll. Außerdem sollten wir noch das Tempo einstellen, bevor wir mit dem Spielen beginnen. Die Tempoangabe in der Transportleiste am unteren Bildschirmrand lässt sich durch Klicken und Ziehen mit der Maus verändern. Außerdem ist es auch möglich, darauf doppelt zu klicken und die gewünschte BPM-Zahl über die Tastatur einzugeben.

Standardmäßig ist in Logic ein Vorzähler von einem Takt eingestellt, damit man sich auf die Aufnahme vorbereiten kann. Wer einen längeren Vorzähler braucht, kann das unter Ablage – Projekteinstellungen – Aufnahme einstellen.
Wir drücken also auf Aufnahme, warten den Vorzähler ab und beginnen, etwas auf dem Keyboard zu spielen. Gleichzeitig wechselt die Farbe der Taktleiste für die Dauer der Aufnahme auf rot, und auf der Spur im Arrangierbereich ist zu sehen, dass etwas aufgenommen wird. Wenn wir fertig sind, drücken wir auf Stop. Nun haben wir auf unserer Spur einen Bereich mit MIDI-Daten, der „Region“ genannt wird. Wenn wir die Stop-Taste ein zweites Mal drücken, springt die Positionslinie wieder an den Anfang des Songs zurück. Jetzt können wir „Play“ drücken und uns das Ergebnis anhören:

Audio Samples
0:00
MIDI Rec

Wenn die Aufnahme noch nicht unseren Vorstellungen entspricht, können wir sie verwerfen und wiederholen. Um die Region zu löschen, genügt es, die Backspace-Taste zu drücken, solange sie noch ausgewählt ist (dunkel hinterlegt). Nach der Aufnahme ist die Region normalerweise automatisch ausgewählt. Um sie manuell auszuwählen, klickt ihr sonst einmal mit der Maus darauf. Nach dem Löschen der Region können wir eine weitere Aufnahme starten.
Nach der Aufnahme können wir nun den Pianorollen-Editor öffnen, um bei Bedarf zum Beispiel einzelne Noten zu bearbeiten. Dazu wählen wir die Region per Klick aus und drücken dann die Schaltfläche „Pianorolle“ am unteren Rand des Arrangierbereichs. Alternativ tut es auch ein Doppelklick auf die Region. Im unteren Bereich des Logic-Fensters öffnet sich nun die sogenannte Pianorolle. Hier werden MIDI-Noten als Balken dargestellt. Die Tonhöhe lässt sich anhand der links eingeblendeten Klaviertastatur erkennen. Die Position der Noten kann man an der oben eingeblendeten Taktleiste ablesen, und die Länge der Balken entspricht der Notenlänge. Hier können wir einzelne Noten mit der Maus anfassen und verschieben. Dabei werden die Noten zur Kontrolle abgespielt. Wenn man die Maus über das rechte Ende eines Balkens bewegt, wechselt der Mauszeiger seine Gestalt und man kann die Notenlänge durch Klicken und Ziehen verändern. Auf die vielfältigen Möglichkeiten zur Bearbeitung von MIDI-Noten werde ich in einer der nächsten Folgen noch genauer eingehen. Zunächst wollen wir uns nämlich noch einer weiteren wichtigen Grundlage widmen – der Audioaufnahme.

LOG1_Pianorolle Bild

AUDIO-AUFNAHME
Spur erzeugen und Eingang auswählen
Jetzt geht es darum, unsere MIDI-Spur durch eine Audioaufnahme zu ergänzen. Im Unterschied zu MIDI wird bei einer Audioaufnahme das tatsächliche Tonsignal aufgenommen, also digitalisierte Schallwellen. So können wir zum Beispiel Gesang oder eine Gitarre aufnehmen.
Bevor wir mit der Aufnahme beginnen, schließen wir ein Mikrofon (oder zum Beispiel auch eine E-Gitarre) an einen geeigneten Eingang des Audio-Interface an. Wer kein Interface besitzt, kann ein Mikrofon an den Eingang des Computers anschließen oder sogar auch das eingebaute Mikrofon seines Rechners verwenden, wobei das natürlich nur eine Notlösung ist.
Außerdem benötigen wir eine Audiospur. Um sie zu erzeugen, klicken wir auf das kleine Plus-Symbol im linken oberen Bereich des Arrangierfensters oder wählen „Neu“ aus dem Spur-Menü. Es öffnet sich nun das Dialogfeld zum Spuren erzeugen, das wir bereits kennen.
Diesmal wählen wir als Spurtyp „Audio“. Da ein Mikrofon normalerweise ein Monosignal liefert, setzen wir den Haken bei „mono“, falls das nicht schon voreingestellt ist. Außerdem können wir hier den Input auswählen. Damit ist der Eingang des Audio-Interfaces gemeint, an dem das Mikrofon angeschlossen ist. Je nachdem, was ihr für ein Interface verwendet, werden die Auswahlmöglichkeiten hier unterschiedlich sein. 

LOG1_AudiospurErzeugen Bild

Nachdem wir auf „Erzeugen“ geklickt haben, wird die neue Spur im Arrangierfenster angelegt und ausgewählt. Wenn ihr jetzt einen Blick auf den Kanalzug links werft, werdet ihr feststellen, dass im I/O-Bereich jetzt „Input 1“ als Eingang angegeben ist – an der Stelle, an der auf der MIDI-Spur das Software-Instrument eingefügt wurde. Das bedeutet, dass auf dieser Spur Signale vom Eingang 1 des Audio-Interfaces aufgenommen werden.
Gewöhnt euch am besten an, die Spur bereits vor der Aufnahme mit einem aussagekräftigen Namen zu benennen. Dadurch werden nämlich die aufgenommenen Audiodateien auch gleich automatisch so benannt, was die Übersichtlichkeit erhöht. Tut man das nicht, hat man in einem größeren Projekt später schnell zig Audiodateien, die alle „Audio 1_01“, „Audio 17_23“, usw. heißen. Unmöglich, dann eine bestimmte Datei schnell wiederzufinden… Um die Spur zu benennen, klicken wir doppelt auf ihren Namen und können nun eine neue Bezeichnung eingeben.
Nun müssen wir noch den Aufnahmepegel einstellen. Dazu aktivieren wir die Aufnahmebereitschaft der Spur, indem wir auf das kleine „R“-Symbol klicken – entweder in der Spurliste im Arrangierbereich oder im Kanalzug. Nun bietet uns Logic im Kanalzug eine grafische Kontrolle über den Eingangspegel. Wir können jetzt etwas spielen oder singen und dabei einen Blick auf die Pegelanzeige werfen. Das Signal sollte nicht zu leise ausgesteuert sein, aber auch niemals übersteuern, auch nicht an den lautesten Stellen. Wenn das kleine Feld über der Pegelanzeige auf rot springt, ist euer Signal zu laut und wird sich nachher möglicherweise verzerrt anhören. Den Pegel justieren wir mit Hilfe des Mikrofonvorverstärkers. An einem USB- oder Firewire-Interface mit Vorverstärkern gibt es dafür in der Regel einen eigenen Knopf für jeden Eingang. Wer den eingebauten Eingang des Computers verwendet, kann den Aufnahmepegel in den Systemeinstellungen unter Ton – Eingabe einstellen.

Latenz und Software-Monitoring
Im Kapitel über die Latenz hatte ich ja schon angedeutet, dass viele Audio-Interfaces über eine Funktion verfügen, mit der sich die unangenehme Latenzzeit bei Audioaufnahmen umgehen lässt. Die Funktion hat je nach Hersteller unterschiedliche Namen, funktioniert jedoch im Prinzip immer ähnlich. Das vom Mikrofon kommende Signal wird schon im Interface, also bevor es Logic überhaupt erreicht, abgezweigt, mit dem von Logic kommenden Playback gemischt und über den Kopfhörerausgang (oder einen einstellbaren Monitorausgang) wieder ausgegeben. Dadurch kann man sich singen oder spielen hören, ohne dass das Signal erst Logic durchlaufen muss und verzögert zurückkommt. Die meisten Interfaces bieten zu diesem Zweck eine eigene Monitor-Mixer-Software, die außerhalb von Logic läuft und dem Zusammenmischen von Playback und Monitorsignal dient. Wie diese Funktion in eurem jeweiligen Interface genau funktioniert, verrät euch das Handbuch dazu.
Wer kein Interface mit einer solchen Funktion besitzt, diese nicht benutzen möchte oder Logics Effekte bei der Aufnahme hören möchte, sollte das Software-Monitoring aktivieren. Ist es angeschaltet, gibt Logic das ankommende Aufnahmesignal zusammen mit dem Playback wieder aus – inklusive aller eventuell auf der Spur eingesetzten Effekte. Allerdings entsteht dann auch eine Latenz bei der Aufnahme, sodass man sich ggf. etwas verzögert im Kopfhörer hört. Das Software-Monitoring lässt sich bei den bereits erwähnten Audiotreiber-Einstellungen aktivieren, indem der entsprechende Haken gesetzt wird. Gleichzeitig muss bei damit ausgerüsteten Interfaces die Monitor-Funktion ausgeschaltet sein, weil man sich sonst doppelt hören würde.
Aus dem gleichen Grund gilt auch, dass das Software-Monitoring auf jeden Fall deaktiviert sein sollte, wenn ihr die Monitorfunktion des Interfaces verwendet.

LOG1_SoftwareMonitoring Bild

Wenn das Signal richtig ausgesteuert ist und die Monitorlautstärke eingestellt ist, kann es mit der Aufnahme losgehen. Das funktioniert genauso wie bei einer MIDI-Spur: Positionslinie an die betreffende Stelle setzen und Aufnahme drücken. Nach dem Vorzähler könnt ihr mit dem Spielen beginnen, wobei Logic durch die rot leuchtende Taktleiste signalisiert, dass die Aufnahme läuft. Auf der Audiospur erscheint während der Aufnahme eine Vorschau auf die Wellenform, anhand derer man eine zusätzliche Kontrolle über den Aufnahmepegel hat. Wenn wir fertig sind und „Stop“ drücken, haben wir eine Audio-Region. Diese können wir genau wie eine MIDI-Region löschen und neu aufnehmen, wenn wir noch nicht zufrieden mit der Aufnahme sind. Dabei wird Logic fragen, ob die Datei auch von der Festplatte gelöscht werden soll. Wenn man dies bejaht, gibt es keine Möglichkeit mehr, sich umzuentscheiden und die Region zurückzuholen. Antwortet man mit „nein“, verbleibt die Aufnahme auf der Festplatte und kann bei Bedarf wieder ins Arrangierfenster eingefügt werden. Allerdings belegt sie dann vermutlich auch unnötig Speicherplatz.

Audioaufnahme
Audioaufnahme
Audio Samples
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Audioaufnahme

Wie man Audioregionen schneiden und bearbeiten kann, werden wir uns in einer der nächsten Folgen ansehen. Für’s Erste begnügen wir uns mit der Aufnahme und werfen stattdessen noch einen kurzen Blick auf den Mixer.

Kommentieren
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Frank Valet sagt:

#1 - 30.11.2011 um 12:35 Uhr

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Sehr schön aufbereitet! Bin gespannt auf die Fortgeschrittenen Artikel, und etwaigen Austausch mit anderen Usern, vielen Dank!

Profilbild von Ivo

Ivo sagt:

#2 - 30.11.2011 um 14:16 Uhr

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Hallo Lasse und alle anderen Leser dieses Artikels! Mich würde noch das Gerücht über die angeblich schlechtere audioqualität von Logic interessieren. Viele sagen Logic klingt schlechter als andere DAWs, viele halten das für Quatsch. Ich höre den unterschied auch nicht. Was meinst du bzw ihr dazu?

Profilbild von Ivo

Ivo sagt:

#3 - 30.11.2011 um 14:16 Uhr

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Hallo Lasse und alle anderen Leser dieses Artikels! Mich würde noch das Gerücht über die angeblich schlechtere audioqualität von Logic interessieren. Viele sagen Logic klingt schlechter als andere DAWs, viele halten das für Quatsch. Ich höre den unterschied auch nicht. Was meinst du bzw ihr dazu?

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Marco sagt:

#4 - 07.12.2011 um 17:25 Uhr

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Logic kann durchaus schlecht klingen, aber nur solange das Stück an das Du arbeitest schlecht klingt. Da hilft auch keine bessere DAW. Ich schreibe das deswegen, weil das Verhältnis guter Track schlechter Track maßgeblich für die Qualität des Sounds verantwortlich ist und um Dimensionen wichtiger ist, als der Klangunterschied der DAW's untereinander. Es ist müßig darüber nachzudenken; es raubt Dir die kreative Energie, Zeit und man fühlt sich unter Umständen schlecht, weil einige Menschen diese blödsinnige Behauptung aufstellen anstatt Musik zu machen. Um deine Frage dennoch halbwegs zu beantworten: DAW'S klingen in Ausgangsstellung erstmal alle gleich. Der Prozess, der einen klanglichen Unterschied ausmacht sind: Lautstärkereinstellung, Panning(Law), Sends, Busse, EQ, Kompressoren, Automation etc. Das sind Komponenten die maßgeblich den Klang beeinflussen. -8dB in Logic sind unter Umständen nicht
-8dB in Cubase. -8.7 dB zu Aux1 sind nicht -8.7dB in Cubase etc. Der Logic Kompressor klingt auch anders als der Cubase oder AbletonLive Kompressor; die EQ's ebenso. [Allerdings habe ich festgestellt, dass es durch einige EQ's von Drittherstellern gibt, die man mit Logic's EQ zu 100% in der Phase auslöschen kann. Die numerischen Einstellungen wie Gain,Freq und Q sind zwar leicht unterschiedlich, aber klanglich völlig identisch.]
Ein anderer wichtiger Hinweis ist, dass Logic's Kanalfader im unteren Bereich etwas grober gerastert ist, als bei anderen DAW's. Das macht den Klang nicht schlechter, aber man muss sich im Klaren darüber sein, dass man es vermeiden sollte im unteren Bereich eine Feinregulierung vorzunehmen. Nimm stattdessen den EQ oder Gain als ersten Insert und reguliere dort die grobe Lautstärke und Du wirst feststellen, dass Du die Lautstärke am Fader nur noch wenig verschieben musst um den optimalen Pegel zu finden.

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Sven sagt:

#5 - 17.12.2011 um 23:02 Uhr

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Vielen Dank für diesen Workshop! Gerade habe ich mir Logic Pro 9 im App Store gekauft und war zunächst erschlagen von den vielen Funktionen. Freue mich auf die kommenden Teile!Weiter so! :)

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Stefan G. sagt:

#6 - 12.01.2012 um 11:32 Uhr

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Freut mich zu sehen, dass Logic genau so funktioniert, wie ich es mir selbst beigebracht habe =) Ich erwarte mit Spannung den nächsten Teil!

Profilbild von Dennis

Dennis sagt:

#7 - 14.02.2012 um 20:39 Uhr

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Super Bericht, habe mir Logic im Appstore gekauft. Hammerprogramm wie ich finde, macht einfach nur spaß damit aufzunehmen.
Aber sehr umfangreich. Wann kommt den der nächste Teil des Workshops???
Grüße, und weiter so!!!

Profilbild von Bon Edo

Bon Edo sagt:

#8 - 07.01.2013 um 15:24 Uhr

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Nach über einem Jahr immer noch kein Nahcfolger... Traurig...

Profilbild von Lasse Eilers (bonedo)

Lasse Eilers (bonedo) sagt:

#9 - 07.01.2013 um 16:58 Uhr

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Hallo Bon Edo, du hast Recht! Die Sache steht ganz oben auf der Liste. Bald geht's weiter! Viele Grüße, Lasse

Profilbild von Oli

Oli sagt:

#10 - 24.04.2013 um 11:03 Uhr

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Hallo Lasse, wie definierst du "bald"? ;-)
Wäre toll, wenn die Serie fortgesetzt wird!

Profilbild von Robert

Robert sagt:

#11 - 19.06.2014 um 16:03 Uhr

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Ein super Einstieg in Logic ist mir dank dieses Workshops geglückt! Vielen Dank für diesen genialen Workshop!

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