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AKAI Pro Force Test

Fazit

Die Akai Force ist sehr komplett und gleichzeitig seltsam unfertig. Die Arbeit mit ihr ist sehr sehr nah am Workflow der Ableton Session View, sie ist tatsächlich vom Potenzial her eine richtige „DAW in the box“. Das Spielen mit den Clips macht genauso viel Spaß wie mit Ableton auf dem Laptop und einem Controller. Nur eben ohne Laptop!  Wer auf so etwas schon immer gewartet hat, braucht nicht mehr weiter zu suchen. Aber es verwundert mich, warum Akai ein derart unfertiges Produkt herausbringt. Fast fühlt man sich wie in der Küche beim Vorkosten, während nebenan noch fleißig gekocht wird. Andererseits: Wenn es schon jetzt so gut schmeckt, dann lasse ich mich gern darauf ein. Was da ist, funktioniert prächtig. Was versprochen oder angedeutet wurde, wird hoffentlich schnell und in gleicher Qualität nachgeliefert. Eine Ableton-Anbindung ist angekündigt, aber noch nicht verfügbar. DJing soll möglich sein, ist aber ohne Audiostreaming von der Festplatte aufgrund des überschaubaren Sample-RAMs höchstens für ein sehr kurzes Set machbar. Wer sich bereits jetzt für sie entscheidet, macht aber auch eine Wette auf die Zukunft: Wird Akai zügig die angekündigten Funktionen in Form von Updates nachliefern? Das war bei Vorgängerprodukten nicht immer so …
Und trotzdem bin ich begeistert! Beladen mit kurzen bis mittellangen Loops ist die Force eine Macht. Wer  das bisher bereits Gebotene zu schätzen weiß, darf bedenkenlos zuschlagen, denn für 1.500,- Euro bekommt man eine sehr potente Hardware, die alle Funktionen in einem Gerät vereint, die man sonst aus vielen Geräten inklusive Laptop und Controllern zusammenstellen müsste. Und es macht einfach richtig Spaß, mit der Akai Force Musik zu machen, denn für die riesige Funktionsvielfalt hat sie einen sehr gelungenen Workflow. May The Force be with you!

PRO

  • Alles, was man braucht, in einer kompakten gut verarbeiteten Einheit
  • sehr intuitive Ableton-mäßige Bedienung
  • 64 hintergrundbeleuchtete anschlagdynamische RGB-Clipschalter
  • farbiger 7“-Touchscreen
  • unabhängige Anzeigen durch Touchscreen und Clipmatrix
  • acht konfigurierbare OLED-Displays mit 360°-Endlosreglern
  • kreativer Arpeggiator
  • vielseitiger Stepsequenzer
  • komfortables DAW-Feeling in einer kompakten Hardware-Einheit
  • AIR Music Plugin Synths und Effekte
  • Sound
  • vier Ausgänge für CV/Gate
  • Ableton Live-Kontrolle (angekündigt für 2. Quartal 2019)

CONTRA

  • noch kein Audiostreaming und relativ reduzierter Speicher
  • keine Songaufnahme

Features

  • Standalone Stepsequencer, Clip Launch Funktion, Sampler und Synth-Engines in einem Gerät
  • kapazitives, vollfarbiges 7 Zoll Multi Touch Display, 8×8 Clip Launch Matrix mit RGB-LEDs
  • 8 berührungsempfindliche Regler mit grafischen OLED-Displays
  • 4 leistungsfähige und vollständig einstellbare Synth-Engines
  • 16 GB interner Speicherplatz (über 10 GB Sound-Inhalte im Lieferumfang enthalten)
  • Automatische BPM-Erkennung, Time-Stretching und Pitch-Shifting in Echtzeit
  • MPC Sample-Bearbeitung
  • Remixen, Mash-Up, DJing und produzieren mit sechs verschiedenen Trackarten für sämtliche Audio-, MIDI-, CV-Sequencing- und Performance-Anforderungen
  • 2x Audioeingang für Mikrofone
  • Line-Signale und Instrumente (XLR / TRS Combo-Buchse)
  • 4x Audioausgang (6,3 mm Klinke)
  • Kopfhörerausgang (6,3 mm Klinke)
  • MIDI In/Out/Thru (3,5 mm TRS)
  • 4x CV/Gate Ausgang (3,5 mm Klinke)
  • SD Card Slot
  • 2x USB-A 3.0 Host Port
  • 1x USB-B 3.0
  • Link-Port
  • Anschluss für optionales 2,5″ SATA-Laufwerk
  • Abmessungen: 350 x 389 x 72,5 mm
  • Gewicht: 3,87 kg

Preis

  • EUR 1499,- (Straßenpreis am 14.2.2019)
Unser Fazit:
Sternbewertung 4,5 / 5
Pro
  • Alles, was man braucht, in einer kompakten gut verarbeiteten Einheit
  • sehr intuitive Ableton-mäßige Bedienung
  • 64 hintergrundbeleuchtete anschlagdynamische RGB-Clipschalter
  • farbiger 7“-Touchscreen
  • unabhängige Anzeigen durch Touchscreen und Clipmatrix
  • acht konfigurierbare OLED-Displays mit 360°-Endlosreglern
  • kreativer Arpeggiator
  • vielseitiger Stepsequenzer
  • komfortables DAW-Feeling in einer kompakten Hardware-Einheit
  • AIR Music Plugin Synths und Effekte
  • Sound
  • vier Ausgänge für CV/Gate
  • Ableton Live-Kontrolle (angekündigt für 2. Quartal 2019)
Contra
  • noch kein Audiostreaming und relativ reduzierter Speicher
  • keine Songaufnahme
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AKAI Pro Force Test
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von Mijk van Dijk

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Profilbild von Heinz Bernd Wendholt

Heinz Bernd Wendholt sagt:

#1 - 18.02.2019 um 16:14 Uhr

Empfehlungen Icon 0

Hm, ich bin auf der Suche nach der richtigen Festplatte, die von mir eingebaute 256 GB SSD wird nicht erkannt. Hat da jemand eine Empfehlung ??

    Profilbild von Oh Gott

    Oh Gott sagt:

    #1.1 - 03.03.2019 um 23:25 Uhr

    Empfehlungen Icon 0

    Es scheint, dass die SSD vorformatiert sein muss, sonst wird sie nicht erkannt, jedenfalls wird das in einem mpcstuff video gesagt. Das Format dürfte Exfat sein, was unter Windows geht.

    Antwort auf #1 von Heinz Bernd Wendholt

    Antworten Melden Empfehlen
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