Vorhang auf für den Music Man Joe Dart II Bass!

Über den Vulfpeck-Basser Joe Dart muss man nicht viele Worte verlieren: Dart ist einer der einflussreichsten E-Bassisten unserer Zeit, der in seinem einzigartig groovigen Style gekonnt Einflüsse von Altmeistern wie James Jamerson, Jaco Pastorius, Verdine White und – vor allem – Bernard Edwards verbindet. Nun ehrt die US-Traditionscompany Music Man den modernen Bass-Heroe zum zweiten Mal mit einem Signature Model: dem Music Man Joe Dart II!

Music Man Joe Dart II Bass

Gerade einmal zwei Jahre ist es her, als Music Man und Joe Dart ihre erste Kooperation bei einem Signature-Modell bekanntgaben. Das Konzept des Music Man Joe Dart lässt sich treffend mit dem Slogan “Reduce To The Max” beschreiben: Das Bassmodell – im Grunde ein abgespeckter und rein passiv ausgelegter Music Man Sterling – verfügt über einen Eschebody mit “Natural Satin”-Finish, einen Hals aus geflammtem Ahorn, sowie ein Griffbrett, welches ebenfalls aus geflammtem Ahorn gefertigt wird.

Music Man goes Jazz Bass?

Sind alte Bässe besser als neue?
Sind alte Bässe besser als neue?
Vintage-Bässe: Alles nur Voodoo?

In diese Fußstapfen tritt auch der Music Man Joe Dart II: Der Eschebody kommt mit einer transparenten “Velvet Natural”-Lackierung daher. Bei einer Standard-Mensur von 34 Zoll trägt der schick gemaserte Ahornhals ein Ahorngriffbrett, welches 21 Bünde beheimatet. Anders als der Joe Dart I fällt der Blick beim Joe Dart II jedoch nicht auf einen fetten Humbucker in der Bridge-Position, sondern zwei passive Splitcoil-Pickups, die mithilfe zweier Lautstärke-Potis klanglich beliebig gemischt werden können. Das war es dann aber auch schon mit den Regelmöglichkeiten, denn eine Music-Man-typische Aktivelektronik oder auch nur eine passive Tonblende sucht man beim Music Man Joe Dart II vergebens.

Fotostrecke: 9 Bilder “Velvet Natural”-Lackierung auf einem schön gemaserten Eschebody.
Get funky: So arbeitest du mit einem Envelope Filter!
Get funky: So arbeitest du mit einem Envelope Filter!
Envelope Filter richtig einstellen

Die Zielsetzung sollte damit klar sein: Hier geht es eindeutig in Richtung Jazz Bass. Tatsächlich spiel(t)en ja auch nicht wenige Vorbilder von Joe Dart einen Fender Jazz Bass. Und da Music Man aufgrund seiner Firmenhistorie nicht nur per se eine gewisse Nähe zu Fender besitzt, sondern auch mit dem (leider nicht mehr erhältlichen) Music Man Cutlass vor einigen Jahren ganz offen in Fender-Gewässern schwamm, schließt sich hier in gewisser Weise ein Kreis.

Die ersten 100 Exemplare des Music Man Joe Dart II werden derzeit mit einer Limited Edition Neck Plate, einem Echtheitszertifikat sowie in einem hochwertigen G&G-Case ausgeliefert. Dass es bei diesen 100 Exemplaren bleibt, darf jedoch stark bezweifelt werden!

In diesen Clips könnt ihr euch einen ersten Eindruck vom Music Man Joe Dart II machen:

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Youtube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Youtube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen
Hot or Not
?
Music Man Joe Dart II

Wie heiß findest Du diesen Artikel?

Kommentieren
Schreibe den ersten Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.
Für dich ausgesucht
Tony Levin: Basssolo auf verbranntem (!) Music Man Stingray
Feature

In diesem Web-Fundstück bringt Tony Levin einen durch ein Feuer arg mitgenommenen Music Man Stingray auf besondere Weise zum Klingen!

Tony Levin: Basssolo auf verbranntem (!) Music Man Stingray Artikelbild

Mit fast 80 Jahren darf Tony Levin für sich in Anspruch nehmen, einer der innovativsten Tieftöner des Planeten zu sein. Und das, obwohl Levin nie ein erklärter spieltechnischer Virtuose am Instrument war. Das Hauptanliegen des 1946 in Boston geborenen Musikers war und ist vielmehr das Ausloten neuer Sounds am E-Bass. Unvergessen sind etwa sein Spiel mit an die Finger getapten Sticks (Funky Fingers) und seine höchst ungewöhnlichen Basslines auf Tracks wie "Sledgehammer" (Peter Gabriel) oder "Don't Give Up" (Peter Gabriel/Kate Bush). In diesem Web-Fundstück bringt Tony Levin einen durch ein Feuer arg mitgenommenen Music Man Stingray auf besondere Weise zum Klingen!

Bonedo YouTube
  • Ampeg Sound In A Box? Sound Demo (no talking)
  • Ampeg Sound In A Box? (Teaser) #shorts #ampeg #effectpedal #stompbox
  • Amazing Super Jazz Bass: Cort GB Modern 5 #shorts #cortbass #jazzbass